Norton 360 und Avira mit Crypto-Miner

  • Ja, ich kann es weiterhin nicht verstehen. Wir hatten für Norton schon folgendes Thema:


  • Im Herbst habe ich einen interessanten Artikel gelesen, der das Thema Crypto-Mining aus Sicht der Volkswirtschaft und der Psychologie beleuchtet hat. Tenor war, gesamtwirtschaftlich ist das ein totales Verlustgeschäft und verursacht große Schäden. Antrieb ist die Gier der Miner ebenso wie die der Spekulanten.


    Es funktioniert für einen bestimmten Personenkreis nur, weil dieser die dafür nötige Energie (samt Folgekosten) durch die Allgemeinheit subventioniert bekommt, und weil diese Subventionen nur in wenige Taschen fließen. Die Reibungsverluste sind hoch, das heißt, die Allgemeinheit investiert noch ein Vielfaches mehr als das, was einige wenige daran gewinnen.


    Das bedeutete, würde man nicht nur die Kosten sondern auch die Gewinne über alle verteilen, dann würde das niemand mehr machen. Weil dann jeder draufzahlen würde.

    Genau das ist aber teilweise der Ansatz dieses verteilten Minings. In Summe funktioniert er nicht.


    Das Feature ist Opt-In. Ich bin mir trotzdem recht sicher, die Gier wird so einige verleiten, das einzuschalten. Wir alle werden mitbezahlen.

    Wer wenig oder gar nichts kann, schiebt's auf den Antiviruskram.

    (Compuzius, Buch 5)

  • Ich habe gelesen, dass die zusammen auf über eine Milliarde Nutzer kommen. Wenn die das Mining alle aktivieren, was dabei für Energie verpulvert wird. Da brauchen wir bald North Stream 3 und mehr Tanker, damit Europa noch mehr Putin- und US-Fracking-Gas in Strom und dann in CO2 umwandeln kann. Ihr seht, das Geschäft lohnt sich nicht nur für NLL. ;)

    Wer wenig oder gar nichts kann, schiebt's auf den Antiviruskram.

    (Compuzius, Buch 5)

  • Der verzweifelte Kampf der Antiviren-Software auf Ihren Rechnern zu bleiben
    Immer mehr Antiviren-Programme weichen von ihrer Kernaufgabe ab und schürfen beispielsweise Krypto-Währungen. Braucht es diese Programme überhaupt noch?
    www.stern.de
  • Wartet ab, demnächst integrieren die noch einen Browser, einen E-Mail-Client und eine Office-Suite. Oder die bieten gleich so eine Art Chrome Book an. ;)

    Wer wenig oder gar nichts kann, schiebt's auf den Antiviruskram.

    (Compuzius, Buch 5)

  • /*

    Klingt schon abwegig. Andererseits scheint sie sich aber vor nichts zu grausen, und so ein Bundle ist gar nicht so aufwendig. Bei der Gelegenheit könnten sie es gleich so konfigurieren, dass es auch läuft. ;)

    Gut, so etwas wie die Chrome Books erfordert mehr Aufwand und eine eigene Infrastruktur dahinter. Das ist teuer. Hier weiß man aber, dass die Leute bereit sind, für solche Wanzen auch noch ordentlich Geld zu bezahlen. Passt doch gut zusammen. ;)

    Ich denke, ich sollte mich als Produktmanagerin bei NLL bewerben.

    */

    Wer wenig oder gar nichts kann, schiebt's auf den Antiviruskram.

    (Compuzius, Buch 5)

  • Mining und Chromebook (in der Regel minimale Rechenleistung) ist irgendwie ein Widerspruch in sich selbst.

    Das war ja auch als alternativer Vorschlag zum Crypto-Mining gedacht: Data-Mining. :)

    Wer wenig oder gar nichts kann, schiebt's auf den Antiviruskram.

    (Compuzius, Buch 5)

  • Kläre mich mal auf. Ich verstehe den Zusammenhang mit dem Thema nicht. In dem Artikel finde ich nichts darüber, dass Opera einen Crypto-Miner mitbringen würde.

    So wie ich es verstehe, bringen die einen Browser, der Web3 direkter unterstützt. Sollten sich Blockchains und dApps durchsetzen, wird Mozilla sicher nachziehen.

    Wer wenig oder gar nichts kann, schiebt's auf den Antiviruskram.

    (Compuzius, Buch 5)

  • Fürs Nichtverstehen kann ich nichts. :)

    Ich finde es halt schlimm, das die Browserentwicklung (derzeit bei Opera) anscheinend in diese Richtung geht. Meinethalben sollte diese ganze Krypto-Geldgeschichte geächtet werden. Ob sich Mozilla an dieser Entwicklung beteiligt, bleibt abzuwarten.

  • Ich habe inzwischen etwas gesucht. Ich habe keinen Hinweis darauf gefunden, dass Opera einen Crypto Miner mitbringen würde, wie es diese AV-Dinger tun, um die es hier geht.

    Die angekündigten Web3 Features sind gemäß des von dir verlinkten Artikels sogar auf dem Smartphone verfügbar. Das schließt einen Miner aus.

    Bis zum Beweis des Gegenteils gehe ich daher davon aus, dass Opera lediglich typische Blockchain-Features und Wallets integriert. Das ist überhaupt nichts Böses.


    Meinethalben sollte diese ganze Krypto-Geldgeschichte geächtet werden.

    Genau, du hast "Messer" gehört und sofort die Polizei gerufen. Die haben dann tatsächlich jemanden vorgefunden, der sich ein Brot geschmiert hat.
    Augenscheinlich weißt du gar nicht, um was bei Web3 und den dApps geht. Sonst wäre dir das hier nicht passiert. Crypto-Währungen sind nur ein kleiner Aspekt davon.

    Fürs Nichtverstehen kann ich nichts.

    Für dein eigenes schon, wie auch für das Posting. Auch so entstehen nämlich böse Gerüchte und Fake News. Vielleicht laufen jetzt noch ein paar Leute mehr rum und erzählen, Opera würde einen Crypto Miner integrieren, für einen riesigen Stromverbrauch sorgen und der Umwelt schaden.


    Ob sich aus dem Web3 überhaupt etwas wird, bleibt abzuwarten. Aber wenn, dann wird Mozilla mitmachen. Und dann sehen wir, wie du sie dafür anpreisen wirst.

    Wer wenig oder gar nichts kann, schiebt's auf den Antiviruskram.

    (Compuzius, Buch 5)