Apple-Datenschutzlabels

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    Oft wissen App-Betreiber:innen selbst nichts von Tracking

    Dass so viele Daten aus beliebten Apps bei Dritten landen, hat aus Sicht des Informatikers Kollnig einen praktischen Grund. Trackingdienste würden üblicherweise über sogenannte Bibliotheken in Apps integriert. Bei Bibliotheken handelt es sich um fertige Unterprogramme, die bestimmte Aufgaben in einer App erledigen. Deren Nutzung erleichtert Programmierer:innen die Arbeit, bedeutet aber weniger Kontrolle über die fertige App. Denn viele Bibliotheken stammen von Konzernen wie Google, und in ihnen ist der Tracking-Code versteckt. „App-Betreiber haben häufig keine Möglichkeit den Programmcode dieser Bibliotheken nachzuvollziehen, da die Trackingunternehmen ihren Code üblicherweise nicht öffentlich machen“, sagt Kollnig.


    Das ist das eigentlich Fiese. Da man als Entwickler das Rad nicht immer wieder mal neu erfinden kann, trifft dieses Problem einen jeden. Wie zuletzt auch bei Log4J gesehen.

    Wer wenig oder gar nichts kann, schiebt's auf den Antiviruskram.

    (Compuzius, Buch 5)