Thunderbird Portable: komplett mobil nutzen

  • Hallo,

    ich versuche, eine Bekannte dabei zu unterstützen, die Thunderbird Portable einsetzt. Die verwendete Version 12 musste aktualisiert werden, weil sie die aktuellen Authentifizierungsverfahren von GMX nicht mehr unterstützte. Der mittlerweile verstorbene Lebensgefährte meiner Bekannten, der ein großer Tüftler und Bastler war, hatte ihr eine aufwendige Lösung eingerichtet, die ich noch nicht komplett nachvollziehen kann, weil sie leider auch selbst nicht in der Lage ist, mir die Funktionsweise zu erläutern. Im Anschluss an das Update von Version 12 auf Version 91 möchte ich aber versuchen, das System wieder vie vertraut zu Laufen zu bringen. In Stichworten:

    • Thunderbird Portable liegt samt dem gesamten POP-Mail-Archiv in einem Festplattenverzeichnis des stationären Haupt-PCs (Windows 7), wird dort per Verknüpfung gestartet und dient als Standard-Mail-Anwendung.
    • Zusätzlich gibt es einen USB-Stick mit einem identischen Verzeichnis, das vor und nach einer Reise mit dem Festplattenverzeichnis synchronisiert wird.
    • Auf einer Reise kann man den Stick an einem beliebigen Windows-PC einstecken; er legt dann die E-Mails in dem Profilverzeichnis auf dem Stick ab, und nach der Reise wird alles mit der Standard-Version auf der lokalen Festplatte synchronisiert.

    Soviel zur Theorie. In der Praxis ergibt sich aber das Hauptproblem, dass der Stick beim Start an einem fremden PC sein eigenes Profilverzeichnis nicht findet, sondern ein neues Konto anlegen möchte. Gemäß Lösung 2 in diesem Artikel (auf Deutsch hier) könnte man eine Verknüpfung auf dem Stick anlegen und in einem Aufruf-Parameter den Pfad zum Profil auf dem Stick setzen. Dafür müsste man aber den Laufwerkbuchstaben des Sticks an dem Gastgeber-Computer kennen (der von Windows ja ziemlich variabel vergeben wird), und es scheint nicht trivial zu sein, diesen Laufwerkbuchstaben in Form einer Variablen in der Befehlszeile anzugeben.

    Kennt jemand ein praktikables Verfahren, um die gewünschte Funktionalität zu realisieren, das komplette Mailprogramm und -archiv lauffähig auf einem mobilen Laufwerk zu installieren?

    Vielen Dank! :)

  • Kennt jemand ein praktikables Verfahren, um die gewünschte Funktionalität zu realisieren, das komplette Mailprogramm und -archiv lauffähig auf einem mobilen Laufwerk zu installieren?

    Vielleicht verwenden Sie keinen tragbaren Thunderbird auf einem USB-Stick, sondern einen entpackten Thunderbird, d.h. tatsächlich eine Kopie des Thunderbird-Ordners von der Systemfestplatte Ihres Computers.

    Zweitens, um nicht unter dem Laufwerksbuchstaben zu leiden, der einem Flash-Laufwerk auf dem Computer eines anderen zugewiesen ist, verwenden Sie eine einfache und effektive Lösung, damit Ihr Flash-Laufwerk immer denselben Buchstaben hat.

    Erstellen Sie in Notepad eine Stapeldatei, speichern Sie sie unter dem Namen Y.bat oder Y.cmd und legen Sie sie im Stammverzeichnis des Flash-Laufwerks ab:

    Code
    @echo off
    cd /d c:
    for /f "tokens=*" %%a in (' mountvol %~d0 /l ') do ( mountvol %~d0 /d & mountvol Y: %%a & exit )

    Schließen Sie das Flash-Laufwerk an den Computer einer anderen Person an, es wird unter einem Buchstaben K, L, M, N usw. gemountet. Führen Sie die Batch-Datei als Administrator aus, und das Flash-Laufwerk erhält sofort den Buchstaben Y. Entfernen Sie das Flash-Laufwerk, schließen Sie das Flash-Laufwerk erneut an, auf diesem Computer hat es immer den Buchstaben Y.

  • könnte man eine Verknüpfung auf dem Stick anlegen und in einem Aufruf-Parameter den Pfad zum Profil auf dem Stick setzen.

    Hallo, das ist machbar und funktioniert bei mir einwandfrei.

    Es gibt einige wichtige Bedingungen, die ich aus der Ferne nicht kenne. Z.B. Art des bisherigen Portable,

    fertiges Paket oder Eigenstrick. Ebenso Dein Wissen, eine Batch Datei ggf. zu ändern.


    Ich beschreibe einmal den Aufbau bei mir:

    Die Ordnerstruktur sieht so aus: angenommen der Hauptordner des Portable heißt TB-Portable-Spec

    darunter befinden sich die Ordner Thunderbird und Profilordner


    In der obersten Ebene des USB-Stick muss folgende Batch-Datei zum Starten liegen (entspr. benennen)


    Batch: TB-Portable-Start
    @echo off & setlocal
    set LWBu=%~d0
    %LWBu%
    echo user_pref("mail.root.pop3", "%LWBu%\\TB-Portable-Spec\\Profilordner\\Mail");>>%LWBu%\TB-Portable-Spec\Profilordner\User.js
    
    cd %LWBu%\TB-Portable-Spec\Thunderbird
    start "" thunderbird.exe -new-instance -profile %LWBu%\TB-Portable-Spec\Profilordner
    exit

    Diesen Code kopieren und in den Windows Editor einfügen.

    Dann speichern unter TB-Portable-Start.bat wobei vorher unten im Editor, Dateityp Alle zu wählen ist

    und bei Codierung UTF-8 (ohne BOM) auszuwählen ist.


    Diese Batch Datei ermittelt beim Start den Laufwerksbuchstaben in dem sie selbst liegt

    und setzt den aktuellen Laufwerksbuchstaben als Variable für alle Pfadangaben ein.


    Ich will hier erst einmal schließen und niemand überfordern.

    Wenn die Struktur des Portable bei Deiner Bekannten anders aufgebaut ist, müssen wir umdenken.


    Bei Fragen wieder melden.

    Gruß, Bastler

  • Hallo Tohm59 ,


    zwar habe ich mir diese Fuddelei mit portablen Programmen nie angetan und halte sie speziell für Thunderbird/E-Mail inzwischen auch für komplett unnötig (*), aber auch so kann ich nur dazu raten, statt fehlerträchtiger Updaterei über mehre Zwischenschritte einfach ein nagelneues Profil anzulegen - wenn es denn unbedingt der umständlichste Weg mit dem Stick bleiben soll.

    Das Mailarchiv, von den ich doch sehr hoffe, dass das nicht alles in einer einzigen Datei und womöglich schlimmstenfalls auch noch alles im Posteingang liegt, kann man dann rüberkopieren, wir haben einige sehr kompetente Helfer für dieses Prozedere hier.


    Nebenbei sieht man auch, dass jegliche aufwändige Bastelei und Spezialkonfiguration eines Spezis nix mehr taugt, wenn der Mensch nicht verfügbar ist, die Anpassungen offenbar nicht so einfach nachvollziehbar und zu allem Überfluss auch nicht dokumentiert sind.


    Führen Sie die Batch-Datei als Administrator aus

    Entschuldigung, aber es wird immer konfuser mit solchen Tipps aus dem Elfenbeinturm! Technisch ist das sicherlich gut und elegant, aber komplett praxisfern und allein aus Sicherheitsgründen kein ansatzweise seriöser Rat!


    Es ist bereits nicht wirklich ratsam, fremde USB-Stick von Besuchern an eigenen Rechnern anzustecken (**), aber dann auch noch Scripts oder Batchfiles vom Stick mit Administrator-Rechten starten, da würde ich als Gastgeber und Besitzer des PCs sehr, sehr entschieden ablehnen!

    Wem seine Syste und Daten wichtig sind und wer auch kein abgekapseltes Testsystem für solche Zwecke vorhält, der wäre ganz, ganz blöd beraten, irgendwelche Sachen von fremden Medien (egal ob Besuch oder auf der Straße gefunden oder bei einer Tagung o.ä. erhalten usw.) mal eben per Admin-Berechtigung auszuführen. Absolutes NoGo!


    Der Fall hier ist doch recht typisch: Heimisches Hostsystem des Gastes daheim hoffnungslos veraltet, seit Jahren (!) ohne Sicherheitsupdates, da kann sich ein ganzer Zoo an Malware drauf tummeln und so ein Stick muss praktisch ebenfalls als "verseucht" betrachtet werden.


    Tohm59 Mein Rat für die Lösung des Dilemmas wäre, mal einen völlig anderen Weg statt dem verkorksten Bastelkram mit dem zudem auch noch teilweise gesyncten portable-TB zu überlegen:

    *) Mobil hat man heute fast immer ein Smartphone o.ä. dabei (und in größeren Taschen reist erstaunlich oft auch ein Tablet-Computer mit). Auf diesem würde ich das Konto als IMAP-Konto einrichten - wenn es der jeweilige Client ermöglicht, beim Senden auch gleich eine BCC an sich selbst.

    So kann man auf Reisen das Postfach im Auge behalten (Gäste-WLAN oder Hotspots oder Hotel-WLAN findet man eigentlich immer, wenn das Datenvolumen knapp werden sollte) und nötigenfalls zeitnah reagieren, zuhause dann kann man wie gewohnt abrufen und hat dort alles auf einem Fleck. (***)

    Nur sollte man es sich verkneifen, unterwegs voreilig Mails zu löschen, denn die hätte man später daheim nicht mehr ....



    zu **) man kann fremde Stick anstecken, aber dann sollte man unbedingt die Autostart-Funktion für angesteckte Medien deaktivieren! Selbst ein verseuchter Stick kann dann nicht per autorun irgendwelchen Mist auf dem Wirtsrechner oder in dessen Netzwerk ausführen ....


    zu ***) regelmäßiges Backup nicht vergessen! ;)
    Kleine USB-Festplatten gibts schon unter 50 Euro, zwei Stück davon abwechseld (sagen wir je ein Backup pro Monat?) nutzen und man hat schon eine recht große Absicherung gegen Festplattenschäden, Verschlüsselungstrojaner usw.

    Man muss die externe Platte allerdings nach dem Backup wieder abstöpseln - und man sollte den Ernstfall auch mal testen und eine Wiederherstellung durchführen. Nur wenn auch die erfolgreich war, kann man sicher sein, dass das Backup ok war.


    Ich hatte übrigens auf meinem PC damals - bevor Smartphones zum Massenphänomen wurden - auf meinem PC stets ein dediziertes Konto namens "besuch", welches keine Zugriffsrechte auf Datenordner, E-Mails, Browser-Lesezeichen usw. der Familie hatte. Dort konnten sich Besucher anmelden und dann im Web surfen inklusive Anmeldung bei ihrem Mailprovider .... ist wie gesagt nicht mehr nötig und seit Jahren habe ich kein solches Konto mehr und es gibt auch seit Jahren nur noch Fragen nach WLAN und nie mehr nach PC-Zugang.


    Nachtrag, denn Bastler hat zwischendurch auch geantwortet:

    Quote

    Diese Batch Datei ermittelt beim Start den Laufwerksbuchstaben in dem sie selbst liegt

    und setzt den aktuellen Laufwerksbuchstaben als Variable für alle Pfadangaben ein.

    Das ist um Längen besser, als auf dem Zielrechner ein Script mit Admin-Rechten ausführen zu wollen, zudem noch einmal deutlich eleganter :)

    MfG

    Drachen

  • Es ist bereits nicht wirklich ratsam, fremde USB-Stick von Besuchern an eigenen Rechnern anzustecken (**), aber dann auch noch Scripts oder Batchfiles vom Stick mit Administrator-Rechten starten, da würde ich als Gastgeber und Besitzer des PCs sehr, sehr entschieden ablehnen!

    :thumbup:


    Das lässt sich auch gut umkehren. Würdest du deinen Datenspeicher an einen fremden Rechner anschließen, wenn du weißt, dass dessen Besitzer so ein Depp ist, dass er anderen Admin-Rechte gewährleistet?


    Mein Rat für die Lösung des Dilemmas wäre, mal einen völlig anderen Weg statt dem verkorksten Bastelkram mit dem zudem auch noch teilweise gesyncten portable-TB zu überlegen:

    Mobil hat man heute fast immer ein Smartphone o.ä. dabei (und in größeren Taschen reist erstaunlich oft auch ein Tablet-Computer mit).

    Und gleich noch ein :thumbup:

    Wer wenig oder gar nichts kann, schiebt's auf den Antiviruskram.

    (Compuzius, Buch 5)

  • Würdest du deinen Datenspeicher an einen fremden Rechner anschließen, wenn du weißt, dass dessen Besitzer so ein Depp ist, dass er anderen Admin-Rechte gewährleistet?

    Danke für die Ergänzung. :thumbup:

    Sofern ich das vorher weiß, würde ich mir das in der Tat zweimal überlegen und lieber andere Wege suchen. Und wenn ich es nicht weiß, muss ich ja ohnehin davon ausgehen ...


    Selbst wenn ich je wieder einen USB-Stick verwende: Da meine Rechner und auch die von Frau und Kind (ja wer hat die wohl alle installiert?!) samt und sondern den Autostart für externe Medien deaktiviert haben und dies konsequent für wirklich jeden angelegten Account auf allen unseren Familiencomputern, halte ich das Risiko jedoch für klein.

    Aber ich würde dennoch den Virenscanner drüberjagen und, wenn es nicht nur PDF oder Bilder sind, auch den Malwarescanner, bevor ich mir etwas vom Stick kopiere. Oder ich muss schauen, ob ich den Raspi wieder zum Leben erwecke und als CopyStation einrichte :)

    Und ich würde den Stick anschließend neu formatieren, bevor und falls ich ihn je wieder nutze. Mache ich sogar mit gekauften, also nagelneuen Sticks nachd em Auspacken. Sicher ist sicher.

    Den letzten Stick hatte ich glaub ich vor drei Jahren von einem Seminar mitgebracht, sehr gründlich durchsucht, um dann festzustellen, dass er kaputt und die Daten nicht lesbar war(en).


    Aber es gibt heute ohnehin andere Wege als Sticks, Mail für Kleinkram, OneClickHoster oder direktere Methoden wie AirDrop usw.

    Mit Geschwistern und Eltern haben wir einen Account bei einem großen deutschen magentafarbenen Anbieter, wo noch 25 GB Speicher dranhängen. Wollen wir Bilder von gegenseitigen besuchen austauschen, wird dort im Account ein ordner angekegt und die Bilder hochgeladen, alle Anderen können sie dort ansehen und sich bei Bedarf herunterladen. Vielleicht umständlich, aber bei geschlossenem Personenkreis und eh nur für ab und zu ein paar Familienbilder mehr als ausreichend. Und USB-Sticks herumschicken dauert länger und ist gewiss nicht weniger umständlich :)


    Genug OT :)


    Der Rat, irgendwas von einem fremden Stick aus unbekannter Quelle sogar ausdrücklich mit Admin-Rechten zu starten, kommt wohl von der Youtube-Universität von und für Noobs. Früher, als es YT noch nicht gab und Worte wie Noob unbekannt waren, nannten wir sie Spezial-Spezialisten. Da wusste jeder gleich Bescheid - und ich staune noch immer, dass die Betreffenden und wirklich nur diese das tatsächlich als Kompliment betrachteten. Vermutlich habe genau die später die ganzen YT-Anleitungen gedreht und gesprochen :D

  • Heimisches Hostsystem des Gastes daheim hoffnungslos veraltet, seit Jahren (!) ohne Sicherheitsupdates, da kann sich ein ganzer Zoo an Malware drauf tummeln und so ein Stick muss praktisch ebenfalls als "verseucht" betrachtet werden.

    Hallo :)


    dazu kommt ein bisher über 10 (in Worten: zehn) Jahre alter TB. Die übrigen Programme auf diesem System werden sicher ebenso topaktuell sein.


    Gruß Ingo

  • Der Rat, irgendwas von einem fremden Stick aus unbekannter Quelle

    In Ihrer wortreichen, wie ein Wasserstrahl, Rede über allgemeine Prinzipien gehen die richtigen Töne verloren. Der Benutzer verbindet sein Flash-Laufwerk mit dem Computer eines anderen und nicht das Flash-Laufwerk eines anderen mit seinem Computer. Sie behaupten hartnäckig das Gegenteil (oh, bitte, lesen Sie einfach keinen langen Vortrag über den Unterschied zwischen diesen Aktionen).

    Es besteht keine Gefahr bei der Verwendung der Batchdatei, sowohl der ersten als auch der zweiten, und dies löst das Problem, das der Benutzer benötigt. Sie schlagen vor, auf den Einsatz von portablem Thunderbird ganz zu verzichten und sprechen über den Kauf kleiner Festplatten für 50 Euro, Backups, Cloud-Services.

    Sie schummeln die ganze Zeit, wo haben Sie "Ratschlag, etwas vom Flash-Laufwerk eines anderen auszuführen" gelesen, Mister? Im Allgemeinen ein Bewusstseinsstrom und nichts Nützliches.

    Ab jetzt bitte ich Sie, Herr Spezial-Spezialist, sich zurückhaltender zu äußern :thumbdown:

    Und versuchen Sie, über den Fall zu schreiben und nicht alles zu verbreiten, was Sie wissen 8o

  • In Ihrer wortreichen, wie ein Wasserstrahl, Rede über allgemeine Prinzipien gehen die richtigen Töne verloren.

    Probiers nochmal, vielleicht triffst du ja im zweiten Anlauf die richtigen Töne.

    Zudem hast du offenkundig den inhaltlichen Durchblick verloren oder einmal mehr das Problem aus deinem Ratschlag noch immer nicht verstanden. Erschreckend.


    Der Benutzer verbindet sein Flash-Laufwerk mit dem Computer eines anderen ....

    .... und auf diesem Computer soll dann deiner Empfehlung nach ein Script vom Stick mit Admin-Rechten ausgeführt werden. Das wäre schon fragwürdig, wenn der Stick nicht von einem der Beschreibung des Fragenden nach sehr wahrscheinlich mit Malware befallenen Computer käme! Aber bei der beschriebenen Ausgangssituation ist deine Empfehlung schon "umgekehrtes" russisches Roulette mit 5 Patronen und einer leeren Kammer!

    Und ich habe das wohl auch nicht falsch verstanden, sonst würdest du das Missverständnis aufklären, statt vehement daran vorbei zu schwurbeln.

    Exakt auf diese deine haarsträubend gefährliche Empfehlung ging ich ein und begründete auch, weshalb ich das für gefährlich halte. Aber darauf gehst du nicht ein, warum wohl?

    Der Rest deiner kindischen Attacke gegen mich verpufft daher komplett ....


    Quote

    Sie schlagen vor, auf den Einsatz von portablem Thunderbird ganz zu verzichten ...

    ... und das ist warum genau falsch oder unsinnig oder was immer du sonst daran auszusetzen hast? Auch hier fehlt deiner Antwort jegliche Substanz in der Sache, sondern du versuchst die persönliche Schiene.


    Da ich im Gegensatz zu dir möglichst bei der Sache bleiben will, erspare ich es vor allem dir, deinen weiteren Sermon nicht ebenfalls genüsslich zu zerpflücken: Es wäre zum Einen off topic und zum Anderen ist schon jetzt für alle Leser ersichtlich, wie du hier tickst.

  • Probiers nochmal, vielleicht triffst du ja im zweiten Anlauf die richtigen Töne.

    Hallo :)


    dazu müsste er einen anderen (Online)- Übersetzer verwenden, oder besser gleich in einem Forum seiner Muttersprache schreiben, statt in einer Sprache, die er nicht versteht.


    Gruß Ingo

  • Damit der TE nicht zu kurz kommt, könnte man zwischendurch mal auf seine Reaktion auf die bisherigen Ideen warten.

    Ich hatte offenbar vergessen, die Benachrichtigung über erfolgte Reaktionen zu aktivieren, mich über ihr Ausbleiben gewundert und bin jetzt angesichts der lebhaften Diskussion erst mal erschlagen. Ich schaue mir die Vorschläge in Ruhe an und werde dann sehen, was für die Anwenderin praktikabel ist

    (ich selbst verwende ja noch immer SeaMonkey als lokale POP3-Installation auf meinem Hauptrechner und, wenn mal mobil unterwegs, eine IMAP-Installation mit Standard-Thunderbird auf dem Notebook) ...


    Interessante Diskussion jedenfalls, soweit ich das eben überflogen habe! :)


    Tohm59

  • So, jetzt habe ich selbst mal ein bisschen geforscht ...

    Ich muss mich bei der Community entschuldigen, so hohe Wellen verursacht zu haben, denn es wäre gar nicht nötig gewesen, wie meine eigenen Versuche mit Thunderbird Mail Portable nun ergeben haben:

    Wenn man die Software ordnungsgemäß auf einem USB-Stick installiert und in Betrieb genommen hat und sie dann an einem anderen Windows-PC durch Doppelklick auf die Programmdatei startet, übernimmt Thunderbird die Verwaltung der Laufwerkbuchstaben ganz von selbst! Laufwerk und Pfad für den "Lokalen Ordner", der sämtliche gespeicherten Nachrichten enthält, sowie für den Profilordner, in dem alle Einstellungen, Adressbücher, Filterregeln etc. gespeichert sind, werden beim Programmstart korrekt auf das "Data"-Verzeichnis auf diesem Stick gesetzt, sodass man in der Tat sein gesamtes Archiv, wie von zu Hause gewohnt, dabeihat. Variablen und Skripte zur Ermittlung des Laufwerkbuchstabens sind somit überflüssig. Wenn sich wirklich das komplette E-Mail-Archiv in "Data" befindet, muss man nach der Rückkehr von der Reise nur diesen Ordner vollständig auf die heimische Festplatte kopieren und hat sofort den aktuellen Zustand dort zur Verfügung.

    Die angesprochene Frage nach den Risiken der USB-Stick-Nutzung an fremden Rechnern stellt sich natürlich (in beiden Richtungen: Würde ich einen solchen Stick an meinen Rechner lassen?) Aber im konkreten Fall ist der betreffende Rechner der Laptop der Schwester und gilt als vertrauenswürdig.

    Diese Lösung ist für meine Bekannte völlig ausreichend, sodass kein Bedarf für weitere Optimierungen besteht: Mit der Aktualisierung auf eine aktuelle Thunderbird-Variante, bei der sich GMX nicht mehr über eine veraltete TLS-Version beschwert, ist die Aufgabe erfüllt.

    Vielen Dank für die zahlreichen Lösungsansätze! :) :thumbup: