Ja, "essentiell" ist übertrieben - ich meinte: wichtig, von (weitreichender) Bedeutung...
(auf den Ebenen Datenschutz, Medienkompetenz, Energieverbrauch)
Für erfahrene Web-Nutzer sind Schutzmassnahmen gegen Angriffe vermutlich selbstverständlich.
Für Neulinge oder Unbedarfte eher nicht. [1]
Und die Bedrohung nimmt täglich zu...
Und ja: ich gehe immer von guten Absichten aus. Entwickler von OpenSource-SW haben bei mir immer einen Vertrauensvorschuss. Ebenso wie die Lunux-Welt ein Segen ist in der sonstigen Tech-Oligarchen-Welt.
öffne in TB die "Add-ons Verwaltung " in einem Tab und ziehe mit derMaus die .xpi Datei in das Add-ons Tab
Ja, das funktioniert prima und ist wirklich simpel 🙂
(sollte als Howto in GitHub)
Inzwischen bietet GitHub die Version 5.10.1
Aber der "Hinweis" hat es immer noch in sich: ![]()
Der Benutzer soll zustimmen, dass das Tool vollständigen Zugriff auf den Computer bekomme...
Ernst jetzt...?!
Thunder schrieb dazu:
ZitatAlte Add-ons hatten immer vollständigen Zugriff. Dies wurde nur nie laut ausgesprochen. Aus seriösen Quellen (und auch Update-Quellen der Add-ons) sollte das theoretisch kein Problem sein.
Mit Thunderbird 68 und jetzt Version 78 gibt es differenzierte Berechtigungen, die von Add-ons angefordert werden können. Dies funktioniert (differenziert) aber nur für WebExtensions bzw. MailExtensions, die ausschließlich die neuen Techniken bzw. API verwenden. Sobald ein Add-on eine sogenannte Experiment-API verwendet, um für den neuen Thunderbird weiterhin funktionieren zu können, wird blöder Weise der undifferenzierte Zugriff auf alle Bereiche des Thunderbird und theoretisch auch Computer notwendig. Davor schützt dann nur (teilweise) die korrekte Konfiguration des Computers, der nicht jedem Anwender Admin-Rechte einräumen sollte. Das lässt sich vom Add-on-System des Thunderbird leider zur Zeit nicht anders machen.
Das war 2020 - also vor sechs Jahren.
Klar sind vertrauenswürdige (seriöse) Quellen vertrauenswürdig. [2]
Aber schon seit vielen Jahren ist das iNet nicht mehr das, was es früher war.
Trotzdem vertrauen die meisten Menschen ihre Daten blind irgendwelchen Konsortien an, sind Fake-News hilflos ausgeliefert, und fallen zu Tausenden auf sogar schlecht gemachte Betrugsmaschen herein.
Ich weiss nicht, ob obige "Hinweismeldung"
- "nur" ein Relikt aus der vor-2020-Ära ist
- oder ein unsinniger Versuch, der DSGVO zu entsprechen
- oder wirklich so zu verstehen ist wie 2020 geschrieben
In allen drei Fällen besteht dingender Handlungsbedarf!
[1] Und die Meisten wüssten auch gar nicht wie (korrekte Konfiguration...)
[2] Thunder meint dazu: "sollte das theoretisch kein Problem sein"
PS: Dass man idealerweise nur Premium-Bilder verschickt, und dass man Bilder mit einem hochwertigen Prog bearbeitet, und dass man nicht alle Bilder in höchster Auflösung verschickt ist lobenswert. Aber die Wirklichkeit ist anders.
Shrinked hilft, wenigstens die Datenmenge zu reduzieren.
Aber doch nicht zum Preis eines "vollständigen Zugriffs auf unsere Computer"...?!