Posts by wowbagger

    Vielen Dank für die Hinweise.

    Ratsam wäre zumindest eine Trennung in zwei Profile mit ihren eigenen Adressbüchern.

    Muss ich mir noch mal überlegen. Ungesunder Weise ist bei mir die Trennung zwischen Freizeit und Arbeitszeit leider nicht so strikt wie sie sein sollte und der Übergang zwischen beruflichen und privaten Kontakten beinahe fließend. Ich werde aber noch mal in Ruhe darüber nachdenken.

    Berufliche und private Dinge trenne ich übrigens sehr viel strikter.

    Die Möglichkeit, dass ich bei Cardbook die Adressen beim Sammeln sogar in unterschiedliche Adressbücher einordnen kann, je nachdem von welchem Account sie verschickt wurden, bietet auf jeden Fall die Möglichkeit, private und gewerbliche Emails effizient zu trennen. Vermutlich werde ich das langfristig einrichten.

    Soweit ich es sehen kann verhält es sich so: Wenn man Cardbook nicht nach Popularität sortieren lässt, sortiert es die Vorschläge nach den Adressbüchern, erkennbar an den Farben.

    Das ist bei mir leider definitiv nicht der Fall. Unabhängig davon, ob ich die Sortierung nach Popularität aktiviere werden die Adressbücher beim Sortieren der Vorschläge bei mir nicht berücksichtigt. Sonst wären die Farben der Vorschläge ja sauber getrennt - sind sie bei mir aber leider nicht.



    Screenshot von den Vorschlägen kann ich nicht machen. Sobald das Fenster den Fokus verliert verschwindet das Overlay mit den Vorschlägen und kommt somit nicht mit auf den Screenshot.

    Ich hatte EDV-Oldi auch so verstanden, dass er die untere Option meint, sie aber nicht selbst nutzt und daher nicht ganz genau weiß was sie tut. Diese Funktion führt aber wie gewünscht dazu, dass die Adressen an ein ausgewähltes Adressbuch angehängt werden.


    Die Idee von Dir, Susi mit der Zuordnung bestimmter Adressbücher zu meinen privaten oder gewerblichen Adressen ist generell eine sehr gute Idee die ich langfristig auch nutzen werde. Die vielversprechende Idee mit der Deaktivierung einzelner Adressbücher scheint aber leider nicht praktikabel zu sein.


    Noch mal zusammengefasst. Die Situation ist so:


    Nur ein sehr kleiner Teil der von mir während der Arbeit gesammelten Adressen wird noch einmal benötigt. Weil ich aber nicht weiß, welche der Adressen noch einmal gebraucht werden können, ist es mir wichtig erst mal alle Adressen an die ich einmal geschrieben habe zu sammeln. Ich würde mir wünschen, dass bei den Vorschlägen der Auto-Vervollständigung die gesammelten Adressen immer erst nach den Adressen in den persönlichen Adressbüchern angezeigt werden (oder dass ich die Vorschläge sogar nach Adressbüchern sortieren kann).


    Stand der Dinge:


    Ich habe von Euch sehr gute Ratschläge bekommen für die ich auch sehr dankbar bin und die ich auch weiterhin nutzen werden. Meinem ursprünglichen Anliegen bin ich bis jetzt aber noch nicht besonders viel näher gekommen. Es scheint so, als wenn es so wie ich es mir vorstelle nicht möglich wäre. Wie ich bereits anfangs geschrieben habe denke ich noch darüber nach, deswegen ein Feature-Request zu schreiben. Ich halte es für gut möglich, dass so etwas verhältnismäßig einfach zu implementieren wäre (hängt natürlich von der mir nicht bekannten internen Organisation der Adressdaten und wie die Sortierung der Suchergebnisse implementiert ist ab und ist daher nur eine Vermutung) und ich glaube, dass es für viele Benutzer ein Mehrwert sein könnte.


    Ich habe in der Vergangenheit schlechte Erfahrung damit gemacht, dass ich mich auf Extensions verlassen habe, die dann als mein Betriebssystem ein automatisches Thunderbird-Update gemacht hat, nicht mehr unterstützt wurden. Persönlich bevorzuge ich es aus diesem Grund, Dinge soweit wie möglich ohne Extensions zu realisieren. Trotzdem werde ich dem Cardbook mal eine Chance geben, da ich ja für die Synchronisation mit meinem CardDav-Server auch sonst auf Extensions angewiesen wäre.

    Vielen Dank für Eure Hinweise

    Wie alle ABs in Cardbook lässt sich ein- und ausschalten.

    Insgesamt bietet es so viele Möglichkeiten, dass du deinem Wunsch zumindest nahekommen solltest.

    Die Idee ist gut. Ich habe es eben gerade mal ausprobiert. Auf den ersten Blick sehe ich aber noch zwei Probleme: 1. Wenn ich das Adressbuch mit den gesammelten Adressen deaktiviere werden anscheinend auch keine Adressen mehr gesammelt. 2. zunächst war es so, dass die Adressbücher nach einer Reaktivierung bis zum nächsten Neustart von Thunderbird leer waren.


    Das beides kann eine Einstellungssache sein.

    vielen Dank schon mal

    Es lässt sich einstellen, ob nur die Kontakte aus Cardbook oder zusätzlich auch die aus den "alten" Adessbüchern angezeigt werden sollen.

    Trotz intensiver Suche konnte ich diese Einstellung leider noch nicht finden.


    Ich habe die Cardbook Preferences durchsucht. Sowohl unter "Autocompletion of email addresses" als auch überall sonst.


    In den Thunderbird Preferences > Composition > Addressing unter der Überschrift "Address Autocompletion" sind mehrere Checkboxen. Die Option "Local Address Books" scheint überhaupt keine Wirkung zu haben. Egal ob die Checkbox selektiert ist oder nicht, es werden immer Adressen aus dem lokalen Thunderbird-Adressbuch gesammelte Adressen vorgeschlagen (habe Thunderbird nach der Änderung neu gestartet).


    Eine Einstellung, um die Empfänger von Emails (die jetzt automatisch in den gesammelten Adressen gespeichert werden) in einem Cardbook Adressbuch zu speichern, konnte ich bis jetzt auch nirgendwo finden.


    Gruß

    Danke für die Hinweise. Ich habe mir Cardbook mal probeweise installiert.


    Auf den ersten Blick habe ich aber leider das Gefühl, dass es mir beim Kernanliegen dieser Anfrage überhaupt nicht hilft.


    Nachdem ich Cardbook installiert habe, kann ich in den Einstellungen in der Kategorie "Composition" im Tab "Addressing" unter "Automatically add outgoing email addresses to my:" in der Selectbox nur herkömmliche Adressbücher auswählen aber nicht die unter Cardbook angelegten.


    Ich will auf keinen Fall abstreiten, dass Cardbook sehr interessant aussieht. Beim Adressieren von Emails werden die Einträge aus Cardbook Adressbüchern auch schön farblich hervorgehoben. Das eigentliche Problem hat sich zunächst aber sogar verschlimmert. Es werden nun nämlich grundsätzlich zuerst die Adressen aus den gesammelten Adressen und danach erst die Adressen aus dem Cardbook vorgeschlagen.


    Gruß

    Um Rückfragen vorzubeugen, bitten wir um folgende Angaben:

    • Thunderbird-Version (konkrete Versionsnummer:( 68.10.0 (64-bit)
    • Wurde gerade auf eine neue Versionsreihe aktualisiert (alte und neue Version angeben): Nein
    • Betriebssystem + Version: Xubuntu 18.04 (Ubuntu + Xfce)
    • Kontenart (POP / IMAP): IMAP
    • Postfach-Anbieter (z.B. GMX): Postfix/Dovecot
    • Eingesetzte Antiviren-Software:
    • Firewall (Betriebssystem-intern/Externe Software):
    • Router-Modellbezeichnung (bei Sende-Problemen):


    Hallo,


    ich benutze folgende AddOns um mein Adressbuch mit verschiedenen Clients auf mehreren Geräten zu synchronisieren:

    • TbSync
    • Provider for CalDav & CardDav

    Das Synchronisierte Adressbuch hat im Thunderbird die Option "Default startup directory" gesetzt.


    Ich finde, dass es ein sehr nützliches Feature von Thunderbird ist, dass alle Adressen an die man sendet im dafür vorgesehenen Adressbuch "gesammelte Adressen" gespeichert und beim Verfassen einer Nachricht als Adressaten vorgeschlagen werden. Es stört mich aber schon sehr lange, dass bei diesen Vorschlägen alle Adressen einfach nur alphabetisch sortiert werden. Ich muss leider sehr oft Nachrichten beantworten, die unendlich viele CC-Empfänger haben die ich überhaupt nicht kenne. Ich klick dann einfach auf "Reply to all" was dann logischer Weise dazu führt, dass alle in meinen gesammelten Adressen landen. Was ja an sich auch erst mal kein Problem ist.


    Wenn ich bestimmte Namen in ein Adressfeld eingebe, bekomme ich leider erst mal eine lange Liste mit komplett unwichtigen gesammelten Adressen. Ich muss total viel eingeben, bis endlich mein selbst angelegter Kontakt vorgeschlagen wird.


    • Klaus-Dieter Albinoni (gesammelte Adresse)
    • Klaus-Dieter Bach (gesammelte Adresse)
    • Klaus-Dieter Chopin (gesammelte Adresse)
    • Klaus-Dieter Debussy (gesammelte Adresse)
    • ...
    • Klaus-Dieter Wagner (persönliches Adressbuch)

    Ich erwarte natürlich nicht, dass Thunderbird Statistiken darüber berechnet, wie oft ich selbst einen bestimmten Kontakt auswähle und die Vorschläge dementsprechend gewichtet. Es wäre aber vermutlich sehr einfach umzusetzen und (meiner Ansicht nach) ein sehr, sehr großer Mehrwert, wenn man nicht alle Vorschläge einfach nur alphabetisch sortiert, sondern zuerst danach, aus welchem Adressbuch sie kommen.


    Ich denke darüber nach, deswegen ein Feature-Request anzulegen. Wollte aber vorher die Community fragen, ob es etwas möglicher Weise schon gibt und ich es einfach nur übersehen habe.


    Gruß

    Das Problem an meiner Datenbank-Anpassung war vermutlich das ich die Zeitstempel der Datensätze nicht geändert hatte und TBSync daher nicht wissen konnte, dass die Daten aktualisiert werden müssen. Als ich das Adressbuch aus der TBSync Konfiguration gelöscht und danach wieder neu hinzugefügt hatte waren alle Änderungen übernommen. Jetzt steht der Wert überall auf "Unknown".


    Wie es aussieht gab es ein paar wenige Leute die das gleiche Problem hatten.

    https://superuser.com/question…plain-text-when-i-send-it

    https://github.com/jobisoft/DAV-4-TbSync/issues/148

    https://github.com/jobisoft/DAV-4-TbSync/issues/43

    https://github.com/jobisoft/TbSync/issues/248


    Demzufolge war eine Version des AddOns SoGo-Connector (den ich auch eine Zeit lang benutzt habe) für dieses Problem verantwortlich.


    Der TBSync-Entwickler hat sogar am 19.12.2019 angekündigt für die Betroffenen eine Option zu implementieren die diesen Wert beim Lesen der Remote-Adressbücher ignoriert (also ziemlich genau das was ich mir auch gewünscht habe) Anscheinend ist es dazu aber dann doch nicht gekommen.


    Übrigens, was mir noch aufgefallen ist: Wenn man mit Thunderbird ein Adressbuch als CSV exportiert wird diese Einstellung beim Export ignoriert. Möglicher Weise haben selbst die Entwickler vergessen dass es sie noch gibt.

    wofür dient denn diese Einstellung dann Deiner Meinung nach?

    Die Frage kann ich in der heutigen Zeit nicht mehr beantworten. Ich denke dass das ein Relikt aus grauer Vorzeit ist in der wir noch mit Modems unterwegs waren ;)

    Oder erst gar nicht zu ändern und auf unbekannt stehen zu lassen.

    Unbekannt ist definitiv meine bevorzugte Einstellung.

    Wenn Du verlangst, dass sowieso immer beides verschickt werden soll, warum hast Du dann Plain Text eingestellt?

    Wie ich bereits geschrieben habe, habe ich den Wert ja nicht geändert. Wenn er bei einem oder zwei Datensätzen so wäre, dann wäre ich mir sicher dass es ein Versehen von meiner Seite gewesen wäre. Als ich es eben in der Datenbank kontrolliert habe hatte fast die Hälfte aller Einträge diese Eigenschaft. Auffälliger Weise waren es vor allem sehr alte Adressbuch-Einträge, die von dem Problem betroffen waren.

    TB macht das nicht von alleine.

    Das ein Caldav Adressbuch das von mehreren Clients benutzt wird. Wie ich bereits geschrieben habe kann das verschiedene Ursachen haben.

    Ich habe schon versucht alle Adressbucheinträge in der Datenbank auf dem zu ändern.

    SQL
    UPDATE caldav_data
    SET caldav_data =
    REPLACE(caldav_data,CONCAT('X-MOZILLA-HTML:FALSE',chr(13),chr(10)),'')
    WHERE caldav_data LIKE '%X-MOZILLA-HTML:FALSE%';

    Der Wert hat leider kein eigenes Feld. Ich musste Ihn aus einem größeren Textfeld rauslöschen. In der Datenbank hat es funktioniert aber als ich das Adressbuch synchronisiert habe hat es nichts geändert.


    Möglicher Weise ist dieser Wert zusätzlich noch an einer anderen Stelle gespeichert.

    das ist doch das erwartete Ergebnis. TB macht genau das, was Du ihm sagst: es sendet an diesen Empfänger in Plain Text.

    Vielen Dank für den Hinweis aber ich persönlich sehe das nicht so. Ich will jetzt auch nicht zu kleinlich sein aber ich persönlich finde dass "Empfänger bevorzugt Plain-Text" und "Empfänger akzeptiert überhaupt kein HTML selbst wenn es im Multicontent ist" etwas unterschiedliches ist. Wenn Thunderbird die Nachricht im Multicontent sendet kann der Empfänger ja trotzdem die Nachricht in seinem bevorzugten Plain-Text lesen und es geht kein Inhalt verloren.


    Wenn es dabei nur darum ginge dass Paragraphen in Zeilenumbrüche umgewandelt und vielleicht Hintergrund und Textfarbe des HTML-Bodies entfernt werden, würde ich Dir zweifellos zustimmen. Bei allem was über Kosmetik hinaus geht sehe ich das aber anders. Ich bin der Meinung dass durch automatische Anpassungen niemals inhaltliche Informationen verloren gehen dürfen.

    Um Rückfragen vorzubeugen, bitten wir um folgende Angaben:

    • Thunderbird-Version (konkrete Versionsnummer:( 68.10.0 (64-bit)
    • Wurde gerade auf eine neue Versionsreihe aktualisiert (alte und neue Version angeben): Nein
    • Betriebssystem + Version: Xubuntu (Ubuntu + Xfce)
    • Kontenart (POP / IMAP):
    • Postfach-Anbieter (z.B. GMX):
    • Eingesetzte Antiviren-Software:
    • Firewall (Betriebssystem-intern/Externe Software):
    • Router-Modellbezeichnung (bei Sende-Problemen):


    Ich wollte eben eine Nachricht im HTML Format mit eingebetteten Bildern an jemanden versenden und es kam in mehreren Versuchen nur Plaintext an. Ich konnte das Problem nicht mit einem eigenen Mail-Account als Empfänger reproduzieren. Nachdem ich lange gerätselt hatte kam ich dann auf die Idee mir den Adressbuch-Eintrag des entsprechenden Kontakts anzusehen. Da war tatsächlich eingestellt, dass die Person Nachrichten im Plaintext Format bevorzugt. Dass muss ich irgendwann mal aus Versehen gesetzt haben. Bewusst habe ich diese Einstellung ganz bestimmt nicht gemacht.


    Ich habe vor kurzem schon zu einem entfernt ähnlichen Thema gepostet. Es mag da unterschiedliche Ansichten geben aber ich persönlich finde dass es absolut anmaßend von Thunderbird ist, dass er den HTML-Content für den ich mir Zeit genommen habe ihn zu erstellen und der auch ein wichtiger Teil des Inhalts ist einfach unwiderruflich löscht, nur weil im Adressbuch steht, dass der Empfänger am liebsten Plain-Text liest.


    In den Send Options habe ich in der Selectbox "When sending messages in HTML format and one or more recipients are not listed as being able to receive HTML:" folgende Einstellung:


    "Send the message in both plain text and HTML"


    Das Problem ist reproduzierbar. Wenn ich für ein eigenes Test-Email-Konto einen Eintrag im Adressbuch anlege und auf der ersten Seite unter "Prefers to receive messages formattet as:" den Wert "Plain Text" auswähle, wird jeglicher HTML Inhalt den ich generiere ohne Nachfrage auf Plain Text reduziert und alle inline Grafiken werden einfach weggeschmissen.


    Besonders schlimm ist auch, dass ich total viele Einträge mit dieser Einstellung in meinem Adressbuch gefunden habe. Das kann aber verschiedene Ursachen haben und muss nicht an Thunderbird liegen. Ich benutze ein CalDav Adressbuch auf das ich von verschiedenen Geräten mit verschiedenen Clients zugreife. Mein Verdacht ist aber, dass dieser Wert bei einer alten Thunderbird-Version mal ein Standardwert gewesen sein könnte.


    Kann ich Thunderbird dazu bringen, die Nachrichten in so einem Fall in plain text und HTML zu senden?


    Ich möchte mich jetzt nicht zu weit aus dem Fenster lehnen aber ich selbst habe seit Ewigkeiten überhaupt keine Kontakte mehr die keine HTML-Mails lesen können oder wollen und mein persönlicher Eindruck ist, dass dieses für mich nur störende Feature überhaupt nicht mehr zeitgemäß ist.


    Gruß

    In den Account Settings für das entsprechende Postfach gibt es unter "Synchronisation & Storage" eine Checkbox mit dem Label "Keep messages in all folders for this account on this computer"


    Wenn diese Checkbox aktiviert ist werden alle Nachrichten vom IMAP-Konto heruntergeladen und zusätzlich auf Deinem Computer gespeichert. Wenn die Checkbox nicht aktiviert ist, werden nur die Header der Nachrichten heruntergeladen aber die Nachrichten selbst bleiben nur auf dem IMAP-Server gespeichert.


    Wenn die Checkbox aktiviert ist hat das den Vorteil dass Du auch offline Zugriff auf alle Nachrichten hast und darüber hinaus einen zusätzlichen Schutz vor Datenverlust. Der Nachteil ist aber dass Deine lokalen Postfächer sehr schnell sehr groß werden können.

    Zu Deiner Nachfrage:


    Meine Aussage, dass diese Verbindungen den gesamten Netzwerkverkehr tunneln war nicht exakt richtig. Ich wollte die Problembeschreibung nur nicht unnötig kompliziert machen. Es handelt sich um OpenVPN-Verbindungen die das Standard-Gateway ersetzen. Die Verbindungen in mein lokales Netzwerk bleiben also unverändert aber alles was aus meinem eigenen Netzwerk raus geht wird getunnelt.


    Wenn ich selbst bei einem Kunden eine OpenVPN-Verbindung einrichte - entweder damit ich bei diesem Kunden Wartungsarbeiten erledigen kann oder damit sich seine Angestellten mit dem Firmennetzwerk verbinden können - dann konfiguriere ich die Verbindung immer so, dass sie das Standard-Gateway unverändert lässt und nur routen zu den Netzwerken des Kunden propagiert die dann über den Tunnel gehen. Das ist ja auch die Voreinstellung wenn man eine OpenVPN-Verbindung einrichtet. Macht auch Sinn, weil die Internetverbindung des Kunden sonst unnötig belastet werden würde, wenn verbundene Benutzer automatisch im Huckepack surfen würden.


    Die Verbindungen bei denen das Problem besteht haben aber eine andere Zielsetzung. Es handelt sich dabei um Verbindungen zu Dienstleistern in deren Auftrag ich arbeite. Diese Dienstleister betreuen Server deren SSH-Zugänge nur über bestimmte IP-Adressen erreichbar sind. Die VPN-Verbindungen erlauben mir gar keinen Zugriff auf deren lokales Netz sondern ändern meine IP-Adresse damit ich auf die zu betreuenden Server zugreifen kann (vergleichbare Arbeitsweise wie ein Privacy-VPN). Warum das zu einem Problem mit der Erreichbarkeit meines Email-Servers führt habe ich ehrlich gesagt noch nicht herausgefunden.


    Natürlich gäbe es gründlichere Wege das Problem zu lösen als mit dem Offline Modus. Ich könnte meine Kollegen bitten, ihre VPN-Konfiguration anzupassen und nur Routen zu den zu verwaltenden Servern zu propagieren. Ich kann aber gut verstehen dass die das nicht wollen, weil das dazu führen könnte das externe Mitarbeiter einen Server nicht warten können wenn jemand mal vergisst die Konfiguration zu aktualisieren.


    Ich könnte auch selbst jede einzelne VPN-Konfiguration bei mir ändern und eine Route zu meinem Email-Server definieren. Es ist aber so, dass ich eher selten und dann nur sehr kurz mit diesen VPNs verbunden bin (um Änderungen zu übertragen oder Einstellungen vorzunehmen) und ich muss gestehen, dass ich manchmal halt einfach faul bin wenn ich nicht für etwas bezahlt werde. Wenn es einen Weg gäbe so etwas wie eine globale override Route einzurichten, die automatisch auf alle OpenVPN-Konfigurationen angewendet wird, würde ich es vielleicht machen. In so einem Fall kurzzeitig den Offline Modus zu aktivieren ist aber so einfach dass ich mich nicht überwinden kann die Änderung für jede Verbindung zu machen.


    Jetzt denkst Du natürlich, dass ich in der Zeit in der ich diesen Beitrag geschrieben habe auch eine Menge Verbindungen hätte überarbeiten können und vermutlich hast Du recht. Der Gedanke kam mir natürlich auch. Mein Bedürfnis Fragen angemessen zu beantworten gerät leider immer wieder in Konflikt mit meiner Faulheit.


    Gruß