Hi,
Der Postausgangsserver des eigenen Providers (=> smtp-Eintrag) prüft auf jeden Fall,
- ob der sendende Client sich korrekt angemeldet hat
- ob in seinem Sendepuffer überhaupt noch genügend Platz ist, und
- ob die verwendeten Empfängeradressen syntaktisch korrekt sind.
Jetzt will ja jeder Provider sinnlosen Traffic vermeiden, deshalb prüft er noch je nach vorhandenen Möglichkeiten:
- gibt es den Provider des Empfängers überhaupt? Also Prüfung des Suffix.
- Und bei Empfängern aus dem Bereich des eigenen Providers kann er auch noch die Existens der gesamten Adresse prüfen.
- In diesem speziellen Fall ist auch eine Prüfung möglich, ob das Quota des Empfangspostfaches noch nicht ausgeschöpft ist oder es weitere Gründe für eine Ablehnung gibt.
Und sollte sich bei einer der Überprüfungen herausstellen, dass der Provider die Mail nicht weiterleiten kann, dann wird der smtp-Server gleich die Annahme verweigern. Warum sollte er eine Mail erst annehmen, wenn er sie dann wieder als unzustellbar zurückschicken muss. Und das prüft er eben, wenn er dazu in der Lage ist, in beiden Richtungen.
Und sollte eine der o.g. Prüfungen nicht möglich sein, dann empfängt er eben die Mails und leitet sie weiter. Schlimmstenfalls kommen sie zurück ... .
Das sind alles Möglichkeiten, die in den ursprünglichen Protokollen nicht vorhanden waren, und die eben eine Weiterentwicklung darstellen.
Ja, es ist für den Server einfacher, einen Versand an mehrere Adressen gleich komplett abzulehnen. Dann weiß der Absender wenigstens Bescheid. Warum sollte der Server die Massenmail "auseinanderdröseln"?
MfG Peter