Dein private-Key (S/MIME) wird in der Datei "key3.db" gespeichert. In diesem Zusammenhang sind auch die Dateien "cert8.db" und "secmod.db" zu beachten. Alle diese Dateien sind für die Schlüssel- und Zertifikatsverwaltung zuständig.
Und gemeinsam mit der Datenbank für die Kontopasswörter "signons.sqlite" werden diese mit dem gemeinsamen Masterpasswort geschützt (ver-/entschlüsselt). Das Masterpasswort ist also der symmetrische Schlüssel dafür.
Bereits beim ersten Versuch, eine Schlüsseldatei (.p12 oder .pfx) zu importieren wird deshalb aus puren Sicherheitsgründen das Setzen eines Masterpasswortes erzwungen. Und ohne dieses Masterpasswort kommst du zukünftig weder an deine Konto-PW noch an deine Zertifikate ran. Noch einen Zahn schärfer geht es beim Export eines deiner Schlüssel vor. Hier musst du bei jedem Export immer wieder das Masterpasswort eingeben. Bei der Benutzung deiner Schlüssel (Entschlüsselung und Signatur) reicht die einmalige Eingabe beim Start des Programms.
Wenn ein Nutzer bislang das Setzen des Masterpasswortes nicht für erforderlich hielt, kann es passieren, dass beim Empfang einer S/MIME-signierten Mail der TB ein Phantom-Passwort gesetzt hat. Da dieses keiner kennt, hat es zur Folge, dass die o.g. vier Dateien gelöscht werden mussten. Aber das habe ich ja alles in meinem Beitrag in den FAQ beschrieben. Ob dieser "Effekt" auch beim TBv3.x auftritt ist mir nicht bekannt.
HTH
MfG Peter