CUPS 1.6.3 + IPP + Betreff zu lang wird nicht gedruckt

  • Thunderbird-Version: 10+
    Betriebssystem + Version: Windows XP Pro 64Bit
    Kontenart (POP / IMAP): IMAP
    Postfachanbieter (z.B. GMX): Postfix/CYRUS


    Hallo zusammen,


    wir haben das Problem, dass E-Mails mit einem zu langem Betreff beim Ausdruck nicht von unserem CUPS Server entgegen genommen wird und der Ausdruck mit folgender Meldung abbricht:


    Print-Job client-error-attributes-or-values-not-supported: Bad job-name value: Name too long.
    Returning IPP client-error-attributes-or-values-not-supported for Print-Job (http://1xxxxxx631/printers/test) from xxxxxx


    Dieses Problem hat nicht direkt etwas mit Thunderbird zu tun. Allerdings fage ich mich, ob es nicht eine Funktion in Thunderbird oder Option oder ein Addon gibt, mit dem man Thunderbird mitteilen kann den Betreff bei der Übergabe zur Drucker Spool und der Übergabe des Betreffs als Drucker-Job-Name ab X Zeichen abzuschneiden, damit der Druckauftrag auch von CUPS abgearbeitet werden kann.


    Den Drucker habe ich als Netzwerkdrucker eingerichtet & als Port folgendes angegeben: http://1xxxxxx631/printers/test. Das Problem tritt auch auf, wenn man den Drucker als Lokalen Drucker mit Port http://1xxxxxx631/printers/test einrichtet. Das Problem tritt auch nur auf, wenn man als Port eine Internet Adresse eingibt. Wie gesagt das Problem hier ist das IPP Protokoll bzw. CUPS. Wäre aber dennoch schön, wenn eine Funktion in TB exestiert um den Betreff bei der Übergabe zur Druckerspool ab x Zeichen abschneidet, damit der Drucker-Job-Name nicht zu lang wird.


    Es handelt sich hierbei um Drucker von HP.


    Vielleicht hat jemand eine Idee?


    Gruß
    Michi

  • Hallo Michi,


    ihr müsst ganz schön lange "Subjects" haben :mrgreen: . Wer schickt denn solche E-Mails?


    Funktioniert das, wenn Du an einen Windows-Drucker sendest? Ich habe jetzt mal kurz geschaut. Wenn ich das richtig sehe, ist ist die Länge des Namens auf 256 Zeichen begrenzt:



    Somit liegst Du sicher richtig, dass die Lösung nur über das Abschneiden des Betreffs stattfinden kann (wenn sich solch lange Subjects nicht vermeiden lassen).
    Schau Dir mal die Erweiterung Printing Tools an. Ich selbst verwende sie nicht, aber in der Beschreibung lese ich:


    "it can truncate the headers' lines too long;"


    Ich bin mir nicht sicher, ob "Header" das Subject einschließt oder wirklich nur die E-Mail Header meint. Ansonsten fällt mir nur noch ein, den Betreff vor dem Drucken zu editieren (da gibt es Erweiterungen zu, z.B. header tools lite (?)) oder die E-Mails zuvor zu speichern bzw. in eine Datei zu drucken. Ich hab's nicht ausprobiert, aber ich würde annehmen, dass der Dateiname beim Speichern auf 256 Zeichen begrenzt wird.


    Gruß


    Susanne

  • Hi,


    ja teilweise gehen die über mehrere Zeilen :D, aber es lässt sich wirklich nicht vermeiden.


    Ja wenn ich die Druckaufträge über ein anderes Protokoll als IPP an den Drucker versende funktionierts.


    Das mit der 255 Zeichen beschränkung ist auch hier geschildert:


    http://tools.ietf.org/html/dra…implementers-guide-v11-01


    Zu finden unter "job-name(name)".


    Das Addon habe ich mir auch schon angeschaut, aber leider "truncate" es den header nur auf den Ausdruck und nicht bei der Übergabe als Druckjob zum Drucker :/. So ein editier Addon habe ich auch schon gefunden, aber ist nicht wirklich eine befriedigende Lösung. Schließlich müsste man mehrere Mitarbeiter darum Bitten in solchen Fällen in Zukunft auf so ein Addon auszuweichen. Man könnte die mail auch als PDF ausdrucken und dann auf den Drucker asudrucken, umwege gibt es schon. Schöner wäre es nur gewesen wenn es aus TB raus direkt gehen würde.


    Ich hab mal einen Bug bei Mozilla dafür eröffnet, vielleicht wird er ja erhöhrt :)


    https://bugzilla.mozilla.org/show_bug.cgi?id=917340


    Danke für die Hilfe :)


    Gruß
    michi

  • Hallo,


    IPP_MAX_NAME - 1, also 256 - 1, ergibt natürlich 255 :)


    Ansonsten, viel Glück! Das Abschneiden des Namens sollte nicht gar so schwierig sein. Aber es wird sicher nicht viele Betroffene geben.


    Servus


    Susanne