Hallo,
danke für die Screenshots und für das Vertrauen. Trotzdem solltest du private Namen immer leicht verändern.
Ich habe jetzt deine Situation so gut wie möglich nachgestellt in einem testprofil.
GMX-Konto und T-Online-Konto.
Habe in den Konto-Einstellungen von GMX als SMTP -Server T-online ausgewählt und tatsächlich kann man darüber senden.
Mit anderen Worten T-online unterstützt offenes Relaying.
Das wusste ich nicht.
Trotzdem würde man im Header sehen was da gemacht wurde.
Würdest du so eine Mail selbst empfangen, sähest du, dass TB den Namen der GMX-Adressen abgetrennt und vor die T-Onlineadresse gesetzt hat. Einem unwissenden Empfänger würde das nicht mal auffallen.
Konsequenz:
offenbar lassen immer mehr Mailprovider offenes Relaying zu, was vor ein paar Jahren noch eine Seltenheit war.
Bei den Tests, die ich vorher gemacht hatte, ging das nicht. GMX und Yahoo lassen sich nicht so einfach mischen.
Man müsste jetzt noch kontrollieren, ob dabei auch nicht existente Mailadressen möglich sind. Arcor z.B. lässt nur Mailadressen zu, die wirklich existieren (der Server prüft das vor dem Versenden). Da aber die Message ID im Header der Mail des POP-kontos (in deinem Falle GMX) immer zu erkennen ist und so eine Rückverfolgung der Mail möglich wäre, dürfte es kaum Spammer geben, die diesen Weg benutzen.
Anders macht es Googlemail, dort muss man das offene Relaying erst auf der Webseite für eine bestimmte Mailadresse "beantragen".
Also deine Frage war durchaus berechtigt. Allerdings hättest du durch Tests mit Mails an dich selbst herausbekommen, dass die GMX-Mailadresse als Absender nicht direkt erscheint.
Möchtest du also Mails mit deiner GMX-Adresse versenden und die soll dann auch so beim Empfänger erscheinen, musst du den SMTP-Server GMX einrichten und dem GMX-POP-Konto zuordnen. Wo, weißt du ja inzwischen.
Der letzte Abschnitt meiner Ausführungen dürfte also die Antwort auf deine ursprüngliche Frage sein.
Gruß