Hallo Helmut_Sch,
Komisch, dass es bei Outlook 2016 trotz aktivierten Virenscannprogramm funktioniert, man es aber bei thunderbird deaktiveren muss.
wenn Du ein klein wenig darüber nachdenkst, wirst Du selbst zur Schlussfolgerung kommen, dass Deine Aussage nicht zutrifft, sondern im Gegenteil zur Schlußfolgerung kommen, dass das keinesfalls komisch, sondern sehr wahrscheinlich ist.
Das Geschäft der Anti-Viren-Software-Hersteller umfasst natürlich nicht ausschließlich die Windows- und macOS-Rechnerwelt, auch für Linuxe gibt es Anti-Virus-Software-Lösungen. Aber, ob nun privat genutzte Rechner oder gewerblich genutzte Rechner, so bleibt doch (lässt man einmal die zu einem großen Teil Linux dominierte Serverwelt und die iOS/Android dominierten Smartphones/Smartpads außen vor) eine grobe Verteilung von
Etwa 85 % Windows, etwa 12 % macOS und etwa 3 % Linux.
Alle Funktionen, die eine Anti-Virus-Software (einschließlich der "Rundum sorglos"-Zusatzfunktionen, über deren Nutzen die beiden Links von Ruhezone die unterschiedlichen Sichtweisen widerspiegeln) anbietet, muss vor allem und zuerst für die 85 % einwandfrei funktionieren. Referenz-Programme der Windows-Welt sind die beiden MS-eigenen (E-Mail-) Programme.
Referenz ist bei E-Mail-Software dann auf jeden Fall MS-Outlook. Zumal dieses (unter anderem auch in Verbindung mit MS-Exchange) das E-Mail-Programm ist, das im gewerblichen Einsatz (= "Büroalltag") am häufigsten eingesetzt wird.
Mit diesem muss die Anti-Viren-Software auf jeden Fall zuverlässig und möglichst störungsfrei funktionieren.
Der Rest - mal etwas platt formuliert - ist vernachlässigbar.
Gruß
Feuerdrache