Hallo,
bei deiner Option klinkt sich Avast mit eigenem Zertifikat ein, was hier und da wieder für neue Probleme sorgt. Effektiv fährst du besser, wenn Avast diese verschlüsselten Verbindungen in Ruhe lässt.
Wenn ein Hintergrundwächter Dateien beim Öffnen von der und ggf. Schreiben auf die Festplatte scannt und du diszipliniert alle Anhänge vor dem Öffnen erst seperat wegspeicherst und per Virenscanner prüfst, ist die Überwachung der E-Mails ohnehin nicht sehr sinnvoll. Und wieso willst du selber die Verschlüsselung aufbrechen und neue Angriffsvektoren öffnen?
Der von dir gesuchte Grund für den standardmäßig gesetzten Haken ist eh nur, dass Avast mitreden will. Es liegt einerseits nicht im Geschäftsinteresse der Anbieter, dem Anwender zu erklären, dass man hier und auch auch mal ohne sein Produkt auskommt, andererseits greift da bereit der Herdentrieb und die Angst, Kunden zu verlieren - die Anderen haben das doch auch, also müssen wir mitziehen ... anders gesagt, einer fängt mit dem Quark an und die anderen machens nach. Ist längst nicht nur bei Virenscannern so und auch nicht auf IT beschränkt, spontan fallen mir da lackierte Stoßstangen von PKW ein, eigentlich unpraktisch und sogar völlig unsinnig, aber die Anderen machen es doch auch so ...
MfG
Drachen