Posts by Sehvornix

    Wenn ich von einem Ordner das Kontexmenü aufrufe

    Kontextmenü ist aber 'Drag & Drop'. Falls Du nicht weißt, was Drag & Drop ist: mit der linken Maustaste den gewünschten Ordner anklicken und Maustaste gedrückt halten, Maus zum gewünschten Ordner ziehen, der Ordner folgt visuell animiert dorthin, erst dort die Maustaste loslassen. Damit sollte der Ordner dann im gewünschten Unterordner landen. Gruß, Sehvornix

    Hallo bestof60s,


    ja, dieser Satz in der Anleitung ist in der Tat etwas schräg, was aber Thunder, Mapenzi und graba auch schon ausführlich auseinandergenommen haben. Vielleicht streichst Du den gedanklich einfach mal, denn bis dahin ist die Anleitung eigentlich ganz ok.


    Also, Mailadresse soll unbedingt gleich bleiben und die Mails sollen auf zwei PCs möglichst ohne großes Zutun synchron sein. Das kann man mit IMAP machen und genau dafür ist es auch gedacht.


    Kläre bitte mit dem Betreiber 'Bürgernetzverein Hof' ob deren Server das IMAP-Protokoll vollständig unterstützt und auch gleich, wie groß der Speicherplatz dort pro Postfach = pro Mailadresse bemessen ist.


    Wie viele Mails hast Du aktuell in Thunderbird auf dem Haupt-PC? Primär mal die Anzahl.


    Wenn das geklärt ist, kannst Du gemäß dieser Mozilla-Anleitung, dort Punkt 3 'Erstellen Sie das IMAP-Konto', Dein bestehendes Postfach zusätzlich noch mal in Thunderbird einrichten und schaust Dir das erst mal in Ruhe an. Da hast Du dann wie bisher Deine Mail 1 x per POP in Thunderbird eingerichtet und 1 x parallel dazu per IMAP.


    Bis hier wäre das alles einfach und ohne Risiko machbar und wenn es am Ende doch nicht umgestellt werden soll, kann man die eben eingerichtete IMAP-Konfiguration auch recht einfach wieder aus Thunderbird löschen. Trotzdem noch mal die Empfehlung, das ein vollständiges Backup des Thunderbird-Profils sehr sinnvoll ist, wenn bis jetzt noch nicht erfolgt. Gerade auch für jemanden, der im Umgang mit Kontoeinrichtungen und insb. im weiteren Vorgehen bei Kontolöschungen in Thunderbird keine Erfahrung hat.


    Wenn das bis hier Deinen Vorstellungen entspricht könnte es wie folgt weitergehen:


    Dieselbe Anleitung beschreibt unter dem zweiten Punkt 'Deaktivieren Sie Ihr POP-Konto' auch, wie man in Thunderbird das als POP eingerichtete Konto stilllegt. Das wäre dann ein möglicher nächster Schritt. Genau wie da beschrieben, kannst Du die beiden Häckchen mal testweise rausnehmen und sehen, was das bewirkt. Damit wird nichts gelöscht und es ist einfach rückgängig zu machen, in dem die beiden Häckchen wieder gesetzt werden.


    Während dann also der Konfigurationsteil in Thunderbird, der das Postfach mit POP abfragt, stillgelegt ist, funktioniert der andere Teil mit IMAP weiter. Da hast Du dann Deine bestehende Mailadresse per IMAP in Thunderbird und könntest damit arbeiten.


    Soweit erst mal. Falls Du das umsetzen willst, dann zunächst bis zu diesem Punkt und wenn das dann Deinen Erwartungen entspricht, kann man sich anschließend daran machen, auch noch alle alten und bereits empfangenen Mails in das IMAP Profil umziehen* und schlussendlich dann irgendwann auch in Thunderbird die zunächst nur stillgelegte POP-Konfiguration entfernen.


    Gruß

    Sehvornix


    * Vorausgesetzt, das Postfach beim 'Bürgernetzverein Hof' ist groß genug dafür und die Frage der Datensicherung für die EMails ist auch noch mal ein paar Gedanken wert, denn mit IMAP bleiben die Mails auf dem Server, wenn keine weiteren Maßnahmen getroffen werden.

    Ich hoffe, Du kommst mit meiner Darstellung klar, bin leider kein Thunderbird-Profi.

    Sieht so aus bis jetzt und mit Hilfe der Infos zwischen den Zeilen :). Letzteres gilt sicherlich für die allermeisten Hilfesuchenden hier. Ich würde mich vergleichsweise zu anderen Helfern hier übrigens auch nicht als Thunderbird-Profi sehen.


    Aber dann wissen jetzt alle Mitleser und Helfer, dass es bei Dir aktuell um 2 PCs mit jeweils einer POP-Konfiguration geht. Wichtige Klarstellung denke ich.


    MozBackup wird hier als kritisch eingeschätzt, da es leicht zu Problemen bei einer derartigen Clon-Aktion kommen kann. Das Tool wird schon sehr lange nicht mehr weiterentwickelt und in jüngster Zeit mehren sich die Zeichen, dass es auch wirklich nicht mehr mit den Änderungen unter der Haube von Thunderbird mitkommt. Als Alternative bleibt Dir aber die Profil-Backup-Anleitung aus dem Forum hier, die ich in meinem letzten Beitrag verlinkt habe. Das ist nicht wirklich schwieriger zu handhaben als MozBackup.


    Und auch das, was Mapenzi schreibt ging mir schon durch den Kopf. Das gilt für Dein aktuelles Szenario genauso wie auch für den Wechsel zu IMAP. Auch wenn Du dauerhaft das Häckchen 'Nachrichten vom Server löschen, wenn sie aus dem Posteingang gelöscht werden' setzt musst Du Dich kontinuierlich mit der Bereinigung befassen, damit die Quota nicht irgendwann zuschlägt.


    Ich möchte noch mal auf einen Teil Deiner Eingangsfrage zurückkommen.

    Nun habe ich in einer Anleitung gelesen, dass das neue IMAP-Konto einen anderen Namen benötigt als das "alte" Pop-Konto.

    Was verstehst Du unter "Namen"? Etwas weiter schreibst Du dann davon, dass ein Konto sowieso gelöscht werden soll. Ist für Dich "Name" = Mailkonto = Mailadresse mit der Du arbeitest? Wenn dem so ist, dann kann kann ich Dir sagen, dass für einen Wechsel von POP zu IMAP kein neues Konto eingerichtet werden muss, sondern dass das Konto und damit die Mail-Adresse gleich bleibt. Jedenfalls, wenn Du das so willst. Aber es spricht auch nichts dagegen im Zuge so eines von POP-zu-IMAP-Wechsels von einer Mailadresse A (POP) zu einer Mailadresse B (IMAP) umzusteigen.


    Falls es um Bezeichnungen in Thunderbird bei der Anlage von Mailkonten (wahlweise als POP oder IMAP Konto) ging, da ist dann vielleicht eine unterschiedliche Benennung erforderlich, aber auch da ist es möglich ein und dasselbe Konto mehrfach einzurichten. Wie ich weiter oben schon schrieb, nutze ich selber so eine Konstellation, wo das selbe Postfach, also die selbe Mailadresse vom selben Thunderbird gleichzeitig einmal per POP3 abgefragt (und geleert) wird und einmal per IMAP eingebunden ist. Das wäre zumindest kein Problem.


    Vielleicht kannst Du Dein Anliegen noch mal um eine Erklärung ergänzen, warum Du über die Umstellung von POP zu IMAP nachdenkst? Was Du damit bezwecken willst? Dann kann man sicher auch noch etwas zielgerichteter auf eine gute Vorgehensweise zugehen.


    Gruß

    Sehvornix

    Hallo bestof60s,

    Den zweiten (bzw. dritten) Absatz mit den verlinkten Anleitungen habe ich nicht ganz verstanden: Warum Beibehaltung des POP-Kontos?

    Ich wollte doch das POP-Konto in ein IMAP-Konto umstellen. Und warum werden keine gesendeten Mails angezeigt?

    Die anderen Helfer in diesem Thread haben doch Anleitungen verlinkt. Ich habe die aber nicht nachgelesen und weiß daher nicht, ob darin auch über die im Screenshot von Boersenfeger dargestellten Einstellungen als eine Option informiert wird. Das wäre dann aber im Endergebnis keine Umstellung von POP auf IMAP.


    Jedenfalls, solange Du diesen Dialog, der in dem Screenshot von Boersenfeger zu sehen ist, bei Dir auch in den Kontoeinstellungen siehst, solange ist das Konto nicht von POP auf IMAP umgestellt, denn diese Häckchen gibt es in einem als IMAP eingerichteten Konto so nicht. Daher müsste man davon ausgehen, dass Du letztlich dann doch POP als Protokoll beibehalten wolltest.


    Wenn Du also weiter schreibst, dass Du mit diesen Einstellungen experimentierst, dann arbeitest Du weiter mit einem POP Konto. Ein weiteres Indiz. Über die gewählten Einstellungen auf dem zweiten PC hast Du uns bisher nichts mitgeteilt. Vielleicht greift der per IMAP zu - wissen wir aber mangels Information von Dir nicht. Ich habe aus Deinen Beiträgen bisher auch nicht rauslesen können, dass Du die Umstellung bereits vollzogen hast. Ein drittes Indiz, dass Du weiter mit POP unterwegs bist.


    Deshalb schreibe ich, dass Du Dir bei weiterer Nutzung des POP-Protokolls darüber klar sein oder werden solltest, dass dann die aus dem POP-Konto gesendeten Mails nicht auf dem Server gespeichert werden und also auch nicht an einem zweiten oder dritten PC als gesendet angezeigt werden können.


    Man kann das halt so machen (als POP-Konto mit den Einstellungen aus dem Screenshot von Boersenfeger), aber die Einstellung mit 'Nachrichten auf dem Server belassen' ändert Deine Konfiguration nicht von POP zu IMAP. Es ist eine Hilfslösung, um zum Beispiel ein zweites Gerät, welches per IMAP an den Server angebunden wird, auch einen Teil des Posteingangs lesen zu lassen. Wenn das genügt, gut. Für manche Szenarien genügt es jedenfalls. Wenn nicht, dann musst Du Dich doch noch weiter mit der Klärung auseinandersetzen, wie Du unter Beibehaltung Deiner bisherigen Mails ein POP-Konto in ein IMAP-Konto umstellen kannst und anschließend, wie ggf. die bisher (weil POP) lokal gespeicherten Mails wieder auf den Server kommen, damit dann auch der andere per IMAP angebundene Arbeitsplatz darauf zugreifen kann.


    Ok, damit beim Probieren nicht irgendwas verschütt' geht, könntest Du vor den nächsten Versuchen vielleicht besser auch erst mal ein Backup der Daten von Thunderbird machen. Damit kann man dann zumindest den alten Zustand auch relativ leicht wieder herstellen.


    Gruß

    Sehvornix

    Hallo bestof60s,


    wenn Du das Häckchen setzte, tut es genau das: Du löscht eine Nachricht in Thunderbird lokal und diese Nachricht auch auf dem Server und deshalb wird man diese Nachricht dann an einem anderen PC auch nicht mehr finden, wenn der per IMAP auf den Server zugreift. Ebensowenig in einem Webmail-Interface.

    Aber wenn der andere PC auch mit POP als Protokoll läuft, dann schaust Du in dem Moment eben nicht auf den Server sondern auf den lokalen Posteingang - da ist besagte Mail dann natürlich nicht gelöscht.


    Falls es in den verlinkten Anleitungen nicht drin steht oder bisher so nicht bewußt geworden ist: die von Boersenfeger im Screenshot gezeigte Einstellung ermöglicht nur die partielle Teilung der Mails unter Beibehaltung der Einstellung als POP-Konto. Auf dem Weg werden anderen Nutzern, die mit POP oder IMAP auf das Postfach zugreifen keine von Dir von diesem PC aus gesendeten Mails angezeigt.


    Ansonsten ist diese Variante mit 'Nachrichten auf dem Server belassen' mit oder ohne einer zeitlichen Limitierung eine ganz nette Möglichkeit, um neben einem Hauptarbeitsplatz zumindest die eingehenden Mails für ein Smartphone zugänglich zu machen. Das setze ich so auch ein. Mails bearbeite ich allerdings nicht am Smartphone. Es geht nur darum, unterwegs zeitnah zu sehen, was anliegt.


    Sei Dir bitte auch im Klaren darüber, dass mehr Nutzer auf einem Postfach auch mehr Unfug anstellen können. Wenn einer meint, eine Mail sei nicht weiter wichtig und die auf dem Server löscht, alle aber ausschließlich per IMAP am Server hängen, dann ist die Mail ohne weitere Vorkehrungen auch für alle anderen weg.


    Gruß

    Sehvornix

    Hallo Mustermann,


    Du stellst die Frage so, als ob irgend ein sinnvoller Unterschied in der Entscheidung liegen würde, Daten auf einer HDD oder einer SSD zu speichern. Dem ist aber nicht so. IMHO.

    Folge der Empfehlung des Fachmanns. Dann profitiert auch Thunderbird von der Performance der SSD Festplatte. Falls Deine Frage eine andere Motivation hat und es einen noch nicht offengelegten Zweck haben soll, die Thunderbird-Daten auf die andere Festplatte auszulagern, lass es uns wissen. Natürlich lässt sich sonst auch der Pfad zum Profil in Thunderbird anpassen, so dass der auf die alte Festplatte, jetzt Partition D:\, weist. Wie gesagt, welchen Zweck soll das erfüllen?


    Angenommen die Motivation der Frage geht in Richtung Datensicherung, also etwa dass die Daten auf der klassischen HDD zuverlässiger gespeichert wären oder so, dann sei gesagt, viel entscheidender ist in diesem Zusammenhang dann mal wieder der Hinweis auf das Durchführen von Backups. In diesem Sinne empfiehlt sich die vorhandene klassische HDD als ständiges Backup-Ziel für die Generierung mehrerer Backupgenerationen durch eine geeignete autonom arbeitende Software. Z. B. wöchentliche Durchführung und erst nach 4 Wochen überschreiben. Von der Daten-/Backup-Partition sollten die Backups dann außerdem regelmäßig auf einen externen Datenträger übertragen werden, der nicht ständig am PC angeschlossen ist.


    Gruß

    Sehvornix

    Hallo Sailmaxx,

    bekomme ich eben die 4. Email mit über 10 MB in den Posteingang!
    Seltsam...

    Nein, gar nicht seltsam. Ist ganz typisch für ein Bandbreiten-Timeout-Problem. Du solltest aber die 10 MB Mail aus dem Posteinausgang löschen, sonst geht das eventuell noch länger so weiter. Auch wenn das Postfach voll ist, kommt es zu solchen Effekten. Allerdings nutzt Du das POP-Protokoll und somit dürfte das Postfach bei 1und1 nicht über die in Thunderbird eingestellte 'Auf dem Server belassen'-Zeit hinaus Mails beinhalten, was diese Ursache ziemlich ausschießt.

    Die Bandbreite ist sicher vermutlich ein großes Problem. 1+1 16000 ist das max.

    Eigentlich nicht, aber die Maßzahl 16.000er ist ja der Download-Teil. In Upload-Richtung, also in Senderichtung von Thunderbird ist es vielleicht nur 1 MBit/s max. Was genau bei Dir anliegt, könntest Du in der Fritz!Box (? so es eine ist) beim DSL-Sync auslesen.


    Das Versenden einer 10 MB Mail, korrekterweise einer Mail mit einem 10 MB Anhang (tatsächlich werden durch die Encodierung noch mehr daraus), dauert bei der Bandbreite eine Weile. Rein rechnerisch unter optimalen Bedingungen bei 1 MBit/s Up mindestens 1.5 Minuten. Das sollte aber eigentlich noch keinen Timeout provozieren.


    Die Frage ist dann, ob die Bandbreite in der Realität noch deutlich geringer ist oder ob parallel eventuell noch andere Upload-Vorgänge laufen, dann würde sich die Bandbreite nämlich auch noch aufteilen.


    Übrigens, wenn Thunderbird derart noch mit einer 10 MB Mail rumwürgt, dann scheitert ggf. auch der Versand von kleineren Mails.


    Gruß

    Sehvornix

    Hallo RainbowPhoenix , falls es um Incredimail 2.5 geht, funktioniert vielleicht dieses Tool von smowton (auf github). Siehe 'Quick start: Download the latest release'. Oder hattest Du das auch schon gefunden und probiert? Natürlich ohne Gewähr und Deinerseits bitte nur mit vorheriger Datensicherung von allen relevanten Incredimail-Bestandteilen. Gruß, Sehvornix


    Edit: Es soll auch in ein gmail-Konto einlesbar sein. K.A. wieso ausgerechnet Google das unterstützen soll, aber sicherlich auch einen Versuch wert. gmail-Account erstellen und probieren, wenn man damit leben kann, die Mails zu Google zu transferieren. Von Google wiederum kann man sie dann per Thunderbird wieder abholen. Aber echt ... soll und könnte ... schreib's nur, weil Dir die kostenfreien Optionen ausgehen.

    Hallo Sailmaxx,


    wenn Du zu einem Antivirus-Produkt zurück und Dich nicht nur auf den Windows Defender verlassen möchtest, kann ich das durchaus nachvollziehen. Nicht zuletzt, weil die meisten Kaufprodukte durchaus mehr mitbringen, als der Windows Defender abdeckt. Aber dieses 'mehr' wird eben auch oft als unnötig und unerwünscht gebrandmarkt, da die Schutzfunktionen im Widerspruch zu anderen Schutzmechanismen stehen. Das muss dann meiner Meinung nach jeder Nutzer mit sich abmachen. Wie dem auch sei, mit Windows Defender stehts Du jedenfalls nicht 'ohne Hose' da.


    Aber bedenke bei Deiner Wahl vielleicht die jüngsten Ereignisse zu dem von Dir favorisierten Anbieter. Die anderen hierzulande bekannten kostenfreien Alternativen sind nicht viel besser.


    Wenn es beim Versand zu Timeouts kommt, richtet sich mein Blick auch immer auf die Bandbreite der Internetanbindung. Wie sieht das denn bei Dir aus? Zur Eingrenzung könntest Du auch eine Serie von Testmails erstellen, in die Du - ohne Nutzung Deiner Signatur - mal einen präparierten Anhang einfach, zwei-, drei-, x-fach einfügst und jeweils das Sendeverhalten beobachtest. Sagen wir ein Anhang von ca. 500 KB und somit dann Test mit 0.5 MB, 1 MB, 1.5 MB, usw. Irgendwann müsste TB dann ja streiken und in den Timeout laufen.


    Gruß

    Sehvornix

    Hallo Robert,


    super, dass Du das für Dich lösen konntest. Danke auch für die detaillierte Beschreibung Deines Lösungsweges. Ich muss gestehen, das muss ich mir einer ruhigeren Minute noch mal genauer anlesen, als derzeit umstandsbedingt möglich ist.


    Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass Du das Problem erneut bekommen wirst, weil Du mit den Profilen auf eine Art arbeitest, die eigentlich so nicht gedacht ist und jetzt mit den neueren Thunderbirdversionen im Zuge der Aktualisierungen kollidiert. Will sagen, ein Thunderbird-Update wird immer in einem der gerade aktiven Profile vor sich gehen. Anschließend beim Profilwechsel trifft ein aktualisiertes Thunderbird auf ein 'altes' Profil. Dies wird von Thunderbird erkannt und dann (hoffentlich) durch ein Profilupgrade glatt gezogen. Aber je nach dem vielleicht auch mal wieder nicht. Beispielsweise, wenn Du mit einem der Profile längere Zeit nicht arbeitest und zwischenzeitlich mehrere Updates gelaufen sind, könnte die Korrekturroutine nicht mehr richtig greifen. Die Programmierer können da schlicht nicht alle Eventualitäten und Kombinationen berücksichtigen.


    Gruß

    Sehvornix

    Hallo Robert,


    als ich meinen Beitrag abgesendet habe, hatte ich Deinen Beitrag #4 noch nicht gesehen. Ging wohl etwa zeitgleich.


    Aus Deinen Schilderungen ergibt sich für mich die Rückfrage, ob Du Thunderbird immer mit dem Parameter -p startest und immer jeweils nur im dabei ausgewählten Profil arbeitest - ohne gleichzeitigen Zugriff auf die anderen Profile?


    Anhang - 01.jpg aus #8 könnte darauf hindeuten, dass in dem Profil doch noch ein altes Add-on oder eine Extension übrig geblieben ist, die jetzt das Problem verursacht. Wenn alles passt, steht dort normalerweise nach meiner Erfahrung kein Hinweis auf inkompatible Erweiterungen. Da aber auch keins zur Deaktivierung gelistet wird, könntest Du mal in diesem Profil den Extensions-Unterordner inspizieren und falls sich dort mehr als eine xpi-Datei findet*, diese temporär woanders zwischenspeichern. Das Auslagern natürlich bei ausgeschaltetem Thunderbird. Andererseits hätte dieses Problem auch schon mit 68.4 bestanden, was aber nach Deiner Schilderung nicht der Fall war. Wenn es nicht eine verwaiste xpi war, können die später wieder an die ursprüngliche Stelle zurück. Und schreib bitte kurz, welche xpis Du ggf. dort vorgefunden hast.


    Deshalb übrigens auch schon meine Bitte mal den 'Abgesicherten Modus' zu probieren. Der würde diese Problematik nämlich auch schon temporär entschärfen und das hätte auch einen Hinweis gegeben.


    Gruß

    Sehvornix


    * Außer {e2fda1a4-762b-4020-b5ad-a41df1933103}.xpi - das ist Lightning für die TB-Version und wäre dann richtig an der Stelle.

    Hallo ihr drei ( Robert-01 , kwaichang , reinwet ),

    für alle zusammen folgende Aufgabe, prüft doch bitte mal, ob das Problem auch im abgesicherten Modus auftritt. Abgesicherter Modus von Thunderbird z. B. durch drücken der Shift-Taste, während man TB startet. Oder über den Menüpunkt Hilfe via "Mit deaktivierten Add-ons neu starten...".


    kwaichang , um des von Dir favorisierten Add-on willens eine alte Thunderbird-Version zu empfehen und dafür die Update-Funktion zu deaktivieren, ist bestimmt nicht für jeden ein akzeptabler Weg. Hier übrigens auch keine Lösung, da der OP von der 68.4.0 aktualisiert hat und nicht von der 60er Linie kommt, wie in Deinem Fall.


    Robert-01 , der Screenshot ist zu knapp bemessen, man kann da nicht wirklich ausmachen, was in Deinem Fall ggf. charakteristisch wäre.


    Für euch drei gilt gemeinsam, die global-messages-db.sqlite zu löschen ist nur in einem sehr spezifischen Fall die Lösung. Habt ihr ja auch schon gemerkt.


    Die Ausgangssituation ist bei euch dreien außerdem grundverschieden. Beim OP eine kleine Aktualisierung von 68.4 auf 68.6, bei kwaichang ein Versionssprung samt altem nicht mehr kompatiblem Add-on von 60.9 auf 68.x und bei reinwet die Migration eines Profils von unbekanntem Versionsstand aus einer Sicherung per Copy & Paste auf einen neu aufgesetzten Rechner.


    Mag sein, dass es ähnlich oder gleich auszusehen scheint, aber dafür muss man das erst mal weiter eingrenzen und das möchte ich z. B. nicht parallel in einem Thread für drei Fragesteller über diesen Punkt hinaus machen. Deshalb noch mal die Bitte, sich nicht an die Frage von jemand anderem (hier von Robert) dran zu hängen, weil das ganz schnell zu bunt wird.


    Gruß

    Sehvornix

    Klarname ...

    hä?? nun sehe ich beim besten Willen keinen ..... bin ich blind???

    Wahrscheinlich nicht, aber kleine Hilfestellung: #81 in den 'Code'-Passagen ;)


    Kann es sein, dass Du erst kürzlich Deinen PC von Windows 7 auf Windows 10 umgestellt hast? Kann es außerdem sein, dass Du auch mit Firefox einige Profilprobleme hattest (Posts in Camp Firefox). Und nicht zuletzt, hattest Du auch mit Avira in den letzten Wochen Stress (Anfragen im Avira-Forum)? Das legt jedenfall eine kurze Google-Suche mit RainbowPhoenix als Suchbegriff nahe. Kann aber natürlich auch ein anderer Mensch mit dem gleichen Nick sein. Wie dem auch sei, solche Informationen könnten auch für die Fragestellung hier relevant sein. Gruß, Sehvornix

    ... zumindest bei dem ersten Screenshots in #66 fehlt das essentielle 'cmd' vorne. Ohne 'cmd /c' würde es wohl gehen.

    Da Du eine DOS-Box geöffnet bekommen hast, könnte man auf dir c:\logins.json /s/b verkürzen und die Ausgabe direkt anschauen. Davon dann aber bitte nichts mehr weglassen :arrow: insbesondere das /s/b hinten dran ist wichtig! Ohne Protokoll in eine Datei auf dem Desktop würde das Thema 'Zugriff verweigert' nicht auftreten. Das ist dann eine andere Baustelle.


    Edit:

    So weit, so gut (oder schlecht). Die Datei ist demnach 0KB groß und damit leer, was bedeutet, dass es auf diesem Laufwerk keine Funde gibt

    Ehrlich gesagt Ingo, bin ich mir da noch nicht so sicher. Da wir keinen Screenshot sehen, wo die Zeile mit %temp% ausgeführt wurde, kann dabei auch etwas schief gegangen sein und dann ist die Datei u. U. auch leer.


    Edit 2: Gemäß den Screenshots von Seite 2 in diesem Thread hat RainbowPhoenix die Laufwerk C:, G: und F: auf dem System. Zumindest G: spielt(e) als Ziel für die Programminstallation bisher auch eine Rolle. Alle diese Laufwerke sollten letztlich nach dem vermissten Thunderbird-Profil abgesucht werden. Irgendwo muss es ja sein. Das es durch das Drüberinstallieren gelöscht wurde, ist einfach unwahrscheinlich.


    Edit 3: Anhand der Screenshots irgendwo um #42 herum ist eindeutig mindestens eine logins.json auf Laufwerk c: vorhanden. Die Logdatei in %temp% kann deshalb eigentlich nicht leer sein, wenn die Zeile richtig abgesetzt wurde.

    mrb , hast wohl recht. Heute morgen hatte ich zwar nur einen, den markierten Kontakt, in der exportierten vcf, aber jetzt kann ich das nicht nachstellen und es kommen immer alle Kontakte in einer vcf heraus.

    Was aber funktioniert ist, den Kontakt aus dem Adressbuch per Drag & Drop auf z. B. den Desktop zu ziehen. Voilà eine vcf mit nur einem Kontakt. Trotzdem danke für die Korrektur. Gruß, Sehvornix

    Ok. Man kann es auch in eine DOS-Box eingeben. Hab ich hier für den Screenshot gemacht, um die relevante Stelle noch mal hervorheben zu können. Und Du hast auch auf den Hinweis von Ingo geachtet, den passenden Laufwerksbuchstaben einzusetzen? Er hat ja zwei Zeilen genannt, einmal für Laufwerk c: und in der Annahme, es könnte noch ein zweites Laufwerk geben, einmal für ein vermutetes Laufwerk d:


    Wenn Dein PC kein Laufwerk d: hat, dann kommt es möglicherweise zu dem von Dir beschriebenen Nada-Effekt ,-)


    Außer man könnte Dir direkt dabei über die Schulter schauen, wüßte ich nicht, wie man noch rausfinden könnte, warum das nicht funktionieren sollte.

    Für alle Fälle noch mal zum Copy-Pasten:

    cmd /c dir c:\logins.json /s/b >%userprofile%\desktop\loginsjson.txt

    Hallo NumLock ,


    das ist ja alles ganz interessant und grundsätzlich richtig, was Du da über das vcf-Format zusammen trägst, aber was nützt das dem OP?


    Outlook 2019 exportiert eine vcf vom Typ 2.1 mit einer BASE64 codierten Grafik drin. Die wird aber von Thunderbird nicht eingelesen.

    Thunderbird 68.5.0 exportiert eine vcf vom Typ 2.1, in der aber von vornherein keine Grafik enthalten ist, obwohl der Kontakt im Adressbuch eine Grafik gespeichert hat.


    So kommt man jedenfalls nicht zu einer brauchbaren vcf-Datei, die man als Signatur anhängen kann.


    Ich habe Cardbook hier nicht am Start. Könntest Du mal einen Test durchführen, ob sich die Fragestellung des OP damit lösen lässt? Ansonsten sehe ich nicht, wie es dem Fragesteller weiterhelfen soll.


    Gruß

    Sehvornix

    Hallo Levitron,


    Deine eigentliche Frage, vcf mit integriertem Bild, muss wohl mit nein beantwortet werden. Mir ist noch keine solche vcf-Datei mit einer Grafik untergekommen und aktuell habe ich das eben zwischen Outlook und Thunderbird auch noch getestet und dabei bleibt ein Foto in beiden Richtungen auf der Streckt, sprich kommt beim Gegenüber nicht an.


    Editor für eine vcf ist z. B. Thunderbird selbst, oder Outlook oder welche Anwendung auch immer mit dem vcf-Format arbeitet. Ein expliziter vcf-Editor ist mir nicht bekannt.


    Wenn Du mit Thunderbird ein Foto von Dir automatisch versenden möchtest, wirst Du es mit einer Signatur probieren müssen, wofür Du aber auch HTML-Kenntnisse benötigst, um eine entsprechende Datei erstellen zu können.

    Näheres zum Erstellen einer Signatur.


    mrb , man kann einen (einzelnen) Kontakt aus dem Adressbuch von Thunderbird per exportieren als vcf herausbekommen und bekanntlich auch wieder importieren. Ebenso kann man einen Kontakt aus Outlook mit 'speichern als' im Format vcf rausschreiben. TB und OL ist es anschließend egal, ob die vcf vom jeweils anderen Programm erstellt wurde, sie wird anstandslos geöffnet und ließe sich im Adressbuch oder in Kontakte speichern. Die Feldzuordnung sieht dabei passabel aus. Das geht sowohl über ein Dateiobjekt als auch per Mail mit vcf im Anhang vice versa.


    Im Detail gibt es aber doch ein paar Nickligkeiten. Aus ß in Straße wird z. B. ein ß auf der einen Seite und ein � auf der anderen Seite. Allzu detaillierte Informationen wie Privat- und Dienstadresse, benutzerdefinierte Felder, mehr als die Basis-Telefonnummern, kommen aber u. U. nicht an oder landen an Stellen, die man nicht sofort wiederfindet.


    Gruß

    Sehvornix