Das heißt, der Feature-Umfang der iOS-Version wird in der ersten Version vergleichsweise gering sein.
Eben aus diesem Grund hatte ich den Vergleich herangezogen. Ohne dass ich Thunderbird für Android kennen würde, wenn bereits diese ausgereiftere App keine Vorteile bietet, so wirft das für mich die Frage auf, welche Gründe dann für eine iOS-Version sprechen, deren Funktionsumfang wahrscheinlich zunächst geringer ausfallen wird.
Ich für meinen Teil würde keine App benutzen, die mir keinen Vorteil bietet gegenüber der, die Apple bereits mitliefert. Deshalb fällt es mir schwer, zu verstehen, weshalb einige so sehr darauf warten.
Zum Glück ticken wir nicht alle gleich. Du hast mögliche Gründe genannt. Mir ist klar, dass diese für einige Benutzer von Bedeutung sein können. Mir sind sie zu subjektiv. Was nicht heißt, dass es keine guten Gründe sind. Wir Menschen handeln in vielen Situationen nach Gefühl oder Vorliebe.
Wenn ich einen Punkt herausgreifen darf:
Und Mozilla wird immer den Punkt auf seiner Seite haben, ein Hersteller zu sein, der ein hohes Ansehen in Themen wie Datenschutz und Sicherheit hat und dem man vertrauen kann.
Selbst wenn ich diesen Punkt als Faktum betrachte, ein Plus ist das für mich nicht. Wenn ich den Aussagen von Apple zu deren App misstrauen würde, dann dürfte ich auch keiner anderen App vertrauen, die auf dem iPhone läuft. Schließlich hätte Apple auf der Ebene des Betriebssystems alle Möglichkeiten.
Selbst verschlüsselte Mails könnten gelesen werden, wenn sie gerade geöffnet sind. So wie Microsoft Recall das auch kann, wenn es alle paar Minuten Screenshots erstellt. Als Nutzer muss ich darauf vertrauen, dass die Screenshots wirklich lokal bei mir bleiben. Habe ich dieses Vertrauen nicht, müsste ich auf ein Betriebssystem wechseln, dem ich mehr vertraue. Ein Wechsel der App genügt nicht.