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  1. Thunderbird Mail DE
  2. Peter_Lehmann

Beiträge von Peter_Lehmann

  • Zahlreiche Fragen rund um IMAP und Archivierung

    • Peter_Lehmann
    • 20. Juni 2010 um 12:46

    Hallo anti-neutrino,

    da du ja einen "eigenen Mailserver" betreibst, muss ich dir ja bestimmt nicht den Unterschied zwischen pop3 und imap erklären :-)
    Handelt es sich dabei um einen Server bei einem vertrauenswürdigen etablierten Provider und dort vielleicht auch noch um einen Tarif für Geschäftskunden, dann kannst du sicher sein, dass dieser mehr Ressourcen in die Sicherung der Daten seiner Kunden steckt, als es dir als Privatperson möglich ist.
    Ich nehme mal als Gegenpol den "Billigheimer", der dich bei einem Datenverlust im Regen stehen lässt. Irgendwo dazwischen befindest du dich.
    Und im Vergleich zu den o.g. Gegebenheiten und der Bedeutung, die du deinen Mails beimisst, musst du deine persönliche Sicherungsstrategie ansiedeln.

    Auf einem Netbook sind die Grenzen natürlich recht eng gesteckt.
    Auf dem Hauptrechner sieht es da schon ganz anders aus.

    Ich mache das so:
    - Alle meine Mails (auch mal über andere Konten gekommene) liegen auf dem imap-Server. Alles in entsprechende Unterordner einsortiert und auf den Server geschubst.
    - Auf dem Notebook fahre ich imap-pur. (könne natürlich "offline verfügbar" halten, aber bislang hat UMTS/EDGE immer funktioniert)
    - Auf dem Desktop-Rechner habe ich natürlich auch imap, aber alle durch mich als "wichtig" (=aufhebenswert) eingestufte Mails lasse ich per Filter zusätzlich in meinen lokalen Ordnern lokal speichern.

    Du kannst dazu selbstverständlich das erwähnte pop3-Konto beibehalten. Solltest aber jeglichen Abruf-Automatismus deaktivieren und auch dieses Konto aus dem manuellen Abruf ausschließen. Und natürlich, trotz des Nicht-Nutzens des Abrufs, das Löschen der Mails auf dem Server deaktivieren.
    Die in diesem Konto bereits gespeicherten 3000 Mails kannst du (musst du aber nicht unbedingt) per Maus in den Poasteingang des imap-Kontos oder viel besser, in die entsprechenden dort vorhandenen Unterordner kopieren. Gehe das aber langsam an, nicht alle auf einmal! Hier musst du einen Kompromiss zwischen verfügbarem Platz auf dem Server und der Notwendigkeit der Verfügbarkeit dieser Mails auf dem Netbook machen.

    Bis jetzt haben wir kein Wort über Backup und Archiv verloren.
    Du hast jetzt alle deine (wichtigen = aufhebenswerten) Mails sowohl auf dem Server als auch in deinem lokalen Profil des Hauptrechners gespeichert. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Rechenzentrum "abbrennt" und gleichzeitig die HD deines Hauptrechners den Geist aufgibt ist relalativ gering, aber vorhanden. Jetzt kommt deine oben angeregte Überlegung ins Spiel.
    Ob du jetzt dein persönliches Thunderbird-Userprofl täglich beim Herunterfahren, jede Woche einmal oder überhaupt nicht sicherst (natürlich immer auf ein externes Speichermedium) musst du selbst entscheiden. Mir persönlich reicht eine wöchentliche Sicherung auf eine USB-HD, welche nur für diesen Zweck angesteckt und danach auch wieder entfernt wird (=> Blitzschutz!).

    OK?

    MfG Peter

  • SMIME Zertifikate werden nicht gefunden? [erl.]

    • Peter_Lehmann
    • 20. Juni 2010 um 12:17

    Hi Ralf,

    Freut mich, dass ich dir habe helfen können.
    Warum der TB mitunter über abgelaufene Userzertifikate stolpert, weiß ich auch nicht. Passiert eben manchmal - aber nicht immer.
    Andererseits gibt es absolut keinen Grund, die abgelaufenen Z. im Speicher zu behalten. Wenn es abgelaufen ist, kannst du mit dem Zertifikat eh nichts mehr anfangen, jedes S/MIME nutzende Mailprogramm verweigert die Verschlüsselung mit einem abgelaufenen Zertifikat. (Sie sind maximal noch für die nachträgliche Signaturprüfung alter damit signierter Mails zu gebrauchen.)
    Etwas völlig anderes ist es mit den eigenen Zertifikaten.
    Hier solltest du die abgelaufenen Z. im Speicher behalten. Du kannst damit zwar nicht mehr signieren, aber zum Entschlüsseln alter an dich verschlüsselter Mails werden diese Zertifikate benötigt.

    MfG Peter

  • SMIME Zertifikate werden nicht gefunden? [erl.]

    • Peter_Lehmann
    • 19. Juni 2010 um 21:51

    Schau dir doch mal das Zertifikat genau an. Sind Name (cn) und Mailadresse sichtbar und stimmig?
    Ist das Z. innerhalb der Gültigkeits-Zeitdauer?
    Sind wirklich die richtigen Herausgeberzertifikate installiert => exakt mit dem Inhalt des Zertifikates vergleichen.

    Was passiert, wenn du (nach der Installation der richtigen Herausgeberzertifikate!) von diesen Mailpartnern eine signierte Mail erhältst? Werden die als korrekt signiert angezeigt? Kannst du die Zertifikate öffnen? Kannst du verschlüsselt antworten? (Normalerweise werden nach Erhalt die Z. automatisch importiert.)

    Hast du von exakt diesen Nutzern noch alte, abgelaufende Z. im Speicher? => raus damit.

    Manchmal sind es die "kleinen Kleinigkeiten", wie der Ablauf der Gültigkeit ... .

    MfG Peter

  • TB VERSCHLUESSELN

    • Peter_Lehmann
    • 19. Juni 2010 um 17:57

    Kannst du oder willst du nicht verstehen, dass es unterschiedliche Methoden (= unterschiedlicher Aufwand bei der Durchführung und unterschiedlicher Komfort bei der Bedienung) gibt, um das zu realisieren?
    Hast du noch nie davon gehört, dass man immer vor irgendwelchen Aktionen zuerst das Ziel dieser Aktion definieren sollte?

    Den Tipp mit der Suchfunktion hast du ja. Suche, lese, verstehe. Konkrete Fragen beantworte ich gern.

    P.

  • TB VERSCHLUESSELN

    • Peter_Lehmann
    • 19. Juni 2010 um 17:30

    Hallo Haremhab,

    ja, diese Möglichkeit gibt es.
    Wovor willst du dich schützen? Vor:
    - Kindern bis ca. 12 Jahren?
    - neugierigen Kollegen?
    - einer misstrauischen Ehefrau?

    Für jeden dieser Szenarien gibt es eine Lösung. Alle wurden oft gefragt, oft beantwortet und sind mit Sicherheit mit Hilfe unserer Foreneigenen Suchfunktion leicht zu finden.

    MfG Peter

  • Tipp: Kalender / Kontakte online speichern / synchronisieren

    • Peter_Lehmann
    • 19. Juni 2010 um 17:15

    Hallo allblue,

    Danke für den Hinweis auf die gute Anleitung. Mit deren Hilfe müsste eigentlich wirklich jeder die Online-Speicherung seiner Daten hinbekommen.
    (Auch wenn grundsätzlich nichts neues und bei uns sowie im Sunbird-Forum ausführlich beschrieben. Aber hier ist es eine echt gute bebilderte Anleitung!)

    Das einzige, was mir nicht so recht gefällt ist, dass Patrick seine Verbindung nicht mit ssl sichert. Für mich persönlich ein "muss", aber die "web 2- Generation" sieht eben vieles anders.

    MfG Peter

  • E-Mails anzeigen lassen vor dem Herunterladen

    • Peter_Lehmann
    • 19. Juni 2010 um 17:03
    Zitat von "Kralle"

    Ich dachte .....


    Klappt leider nicht immer. Und aus meiner Antwort siehst du auch warum. Also, bitte bei jeder Frage ...

    Zitat von "Kralle"

    Warum so wichtig: Weil ich ohne diese Funktion vor dem Herunterladen der Mails mit TB mich immer erst bei web.de einloggen muß um die E-Mails anzuschauen, und die SPAMs dann lösche, weil TB sonst alles runterlädt und ich die Schei... dann auf dem Rechner habe.


    1. Hast du keine [Entf]-Taste? Spam ist in der Regel nur wenige KB groß. Wen stört es, wenn er heruntergeladen wird? Deshalb meine Frage nach Modem und Minutentarif.
    2. Thunderbird besitzt einen hervorragend arbeitenden selbstlernenden Spamfilter. Wenn du den Müll vorher manuell per Webmail entsorgst (die wirklich sinnloseste Vorgehensweise, die mir dazu einfallen würde), nimmst du dem Spamfilter jede Chance zum Training!
    3. Spam und selbst heruntergeladene mit Schadcode belastete Anhänge richten keinerlei Schaden an, solange du letztere nicht ausführst und so lange du dem sicherlich vorhandenen AV-Scanner den Zugriff auf das Profil verbietest. Aber das hast du ja sicherlich beim Lesen unserer Anleitung schon selbst gesehen ... .
    4. Und wenn du nach dem Löschen unerwünschter Mails die mbox-Dateien regelmäßig komprimierst, entsorgst du die gelöschten Mails auch rückstandslos.
    5. In der Anleitung ist auch beschrieben, wie das Spamfilter richtig eingestellt wird, und wie du es trainierst.

    Zitat von "Kralle"

    ... Funktion - die übrigens beim Amiga-Programm YAM schon seit fast 15 Jahren integriert ist.


    Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du mir nicht erklären willst, wie Mailprogramme funktionieren ... .
    In meiner ersten Antwort habe ich geschrieben, dass das in den Kontoeinstellungen festlegen kannst. Schon dort nachgeschaut?

    Zitat von "Kralle"

    Oder machst du das anderes . . . ?


    Ganz abgesehen davon, dass ich mit Hilfe meiner persönlichen Spamvermeidungsstrategie nur 1-5 Junkmails pro Woche bekomme, verlasse ich mich wie beschrieben auf das hervorragend funktionierende Spamfilter ("Junkfilter") des Thunderbird.

    MfG Peter

  • TB kann das Profil nicht verwenden, da es bereits benutzt...

    • Peter_Lehmann
    • 19. Juni 2010 um 16:45

    Mit dem Texteditor deines Vertrauens die profiles.ini den Gegebenheiten anpassen.
    Oder den eigentlichen Profilordner so umbenennen, dass er dem Eintrag in der profiles.ini entspricht.
    Oder beides gemeinsam ändern.
    Oder mit Hilfe des Profilmanagers (Profil neu) auf das vorhandene Profil verweisen.
    Im Endeffekt muss das Programm aus der profiles.ini den Weg zu dem zu nutzenden Profil finden.

    OK?

    MfG Peter

  • 3 Provider unter TB

    • Peter_Lehmann
    • 19. Juni 2010 um 16:39
    Zitat von "rum"

    Aber was willst du uns nun damit eigentlich sagen?

    Ist doch ganz einfach: Dass er bei jedem der Provider nur ein einziges Konto besitzt. Pure Mathematik.
    Jetzt rechen wir mal aus, wenn er bei gmx drei (echte) Konten, bei arcor zwei und bei web.de 4 Konten besitzt :-)


    Aber der wippigallus wollte ja eigentlich einen Tipp haben ... .
    (Und das, obwohl "nichts klappt mehr so wie früher." in der Reihe der dümmsten Fehlermeldungen zumindest auf Platz 2 kommt ... .)
    Ich persönlich halte es wie folgt: (Und vielleicht ist das die Ursache, dass ich wirklich noch nie ein Problem mit einem meiner Nutzerprofile hatte?)

    1. Regelmäßiges Backup! Und sollte wirklich mal was schiefgehen, kann ich die letze Version nutzen.
    2. Bei jedem Versionsupgrade und manchmal auch bei sonstigen größeren Änderungen richte ich mein komplettes Profil neu ein. Mit etwas Vorbereitung (Datei mit sämtlichen Servern, Benutzernamen, Passwörtern und Hinweisen je Konto, selbstverständlich normalerweise verschlüsselt gespeichert [*]) dauert das Einrichten pro Konto ca. 1 Minute. Die Adressbücher werden einfach übernommen. Meine Mails verwalte ich eh per IMAP, wenn nicht kann man diese mit dem Add-on "ImportExportTools" importieren.

    Sicherlich kann man mit etwas Hintergrundwissen jedes verbogene Konto durch Editieren einiger Dateien retten. Aber das o.g. ist IMHO die sauberste und durch jedermann zu realisierende Lösung. (Mit Hintergrundwissen muss man diese Frage ja auch nicht stellen.)

    [*] Tipp für Freunde der WinDOSe: LockNote.exe von Steganos!)

    MfG Peter

  • TB kann das Profil nicht verwenden, da es bereits benutzt...

    • Peter_Lehmann
    • 19. Juni 2010 um 16:22

    Hallo Christian,

    und willkommen im Forum!
    Dafür kenne ich zwei Ursachen:

    1. Die "Sperrdatei" parent.lock, welche einen Mehrfachzugriff auf ein und das selbe Profil verhindern soll. Das tritt vor allem auf, wenn ein Profil von einem "Absturz" verwendet wird, der TB beim Beenden nichts mehr korrigieren konnte. => Datei löschen
    2. Wenn in der profiles.ini auf ein Profil hingewiesen wird, dieses aber nicht vorhanden ist. Normalerweise dürfte dieser Fall bei sachgerecht angewandten Profilmanager aber nicht auftreten. Ein Betrachten der profiles.ini und Vergleich mit dem Namen des Profilordners schadet aber trotzdem nichts.

    Ich will aber nicht ausschließen, dass es noch weitere Ursachen geben kann ... .

    MfG Peter

  • Thunderbird 3.0.5 - portable oder install

    • Peter_Lehmann
    • 19. Juni 2010 um 15:43

    Hallo Cut,

    was hältst du davon, wenn du dir mal unsere Anleitung durchliest?
    Da ist nicht nur beschrieben, wo das Programm sämtliche Nutzerdaten speichert, sondern auch, welche Dateien im so genannten Nutzerprofil liegen, was sie beinhalten und wie du das Nutzerprofil an jede beliebige Stelle auf deinem Rechner legen kannst.
    Das Verlegen des Profiles auf eine Datenpartition ist eine der sinnvollsten Aktionen, welche es nicht nur beim Thunderbird, sondern generell gibt.
    Nur etwas "selber lesen" solltest du.
    Bei weiteren konkreten Fragen helfen wir gern.

    MfG Peter

  • E-Mails anzeigen lassen vor dem Herunterladen

    • Peter_Lehmann
    • 19. Juni 2010 um 15:31

    Hallo Kalle,

    und willkommen im Forum!
    Leider hst du unseren kleinen unauffälligen Kasten übersehen,

    Externer Inhalt www.imagebanana.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    so dass ich raten muss. Verwaltest du nun deine Mails mit pop3 oder mit imap. Da gibt es schon "kleine" Unterschiede.

    Beim guten alten pop3 werden die Mails nach der Anmeldung am Mailserver standardmäßig aufgelistet, heruntergeladen und danach gelöscht. All das ist so gewollt.
    Da kannst aber in den Kontoeinstellungen das Herunterladen und das Löschen deaktivieren. Aber Achtung: alle Provider lassen nicht zu, dass deren Nutzer die bewährten Protokolle verbiegen!

    Beim moderneren imap werden die Mails "nur" aufgelistet. Das Herunterladen der ständig auf dem Server gespeicherten Mails passiert bei jedem Betrachten neu.

    Wenn du mir jetzt noch erklären könntest, warum das "Anzeigen lassen E-Mails" für dich "die wichtigste Frage zu einem E-Mail-Programm überhaupt ist," dann könnten wir darüber sogar diskutieren.
    Für mich ist diese Frage nämlich die absolut unwichtigste von allen.
    Es sei denn, du gehst noch immer mit einem alten 1K2-Rödelmodem und Minutentarif ins Internet. Dann ziehe ich meine Frage zurück.

    MfG Peter

  • SMIME Zertifikate werden nicht gefunden? [erl.]

    • Peter_Lehmann
    • 19. Juni 2010 um 15:18

    Hallo Ralf,

    und willkommen im Forum!
    Ich weiß natürlich nicht, wo konkret bei dir das Problem liegt. Kann dir aber verbindlich sagen, dass auch TBv3 (ggw. 3.0.5) bei mir keinerlei Probleme mit Zertifikaten hat, also dass es "grundsätzlich funktioniert".
    Findet TB die eigenen Z. nicht, oder die Z. der Mailpartner?
    Hast du mehrere Konten, welche mit S/MIME arbeiten?
    Von welchem Herausgeber sind diese Zertifikate? (Nicht alle arbeiten "sauber" und manches Z. ist nicht standardgemäß!)

    Ich würde jetzt an deiner Stelle die rabiate Methode anwenden: Die betreffenden Zertifikate (s. oben) vollständig aus dem Zertifikatsspeicher löschen. Wenn deren Herausgeberzertifikate nicht von Hause aus mitgeliefert wurden und nachinstalliert werden mussten, auch diese. Bei den eigenen Zertifikaten auch deren Einträge in den Kontoeinstellungen > S/MIME.
    Dann (ohne dass ich dir sagen kann, warum) den TB neu starten. Jetzt zuerst die Herausgeberzertifikate installieren und denen das Vertrauen aussprechen. Dann die jeweiligen Zertifikate und bei den eigenen wieder die S/MIME-Einstelllung in den Kontoeinstellungen tätigen. Im Gegensatz anderer Aussagen hier im Forum ist es bei derartiger Installation nicht erforderlich, den Empfängerzertifikaten extra noch einmal das Vertrauen auszusprechen.

    MfG Peter

  • Installation - Deinstallation unter WIN 7

    • Peter_Lehmann
    • 19. Juni 2010 um 15:01

    Da niemand weiß, was bei deiner Installation schief gelaufen ist, kann dir wohl auch niemand diese Frage beantworten.
    Nochmal: Ich gehe davon aus, dass deine Installation korrekt verlief und du lediglich bei der Kontoeinrichtung ins Schleudern gekommen bist.

    MfG Peter

  • Installation - Deinstallation unter WIN 7

    • Peter_Lehmann
    • 19. Juni 2010 um 10:32

    Hallo Rainer,

    und willkommen im Forum!
    Warum bei dir die Installation fehl schlug, kann ich dir natürlich aus den knappen Informationen nicht sagen. Ich bin noch nicht einmal sicher, dass sie überhaupt fehl schlug, oder du "nur" ein Problem mit der Einrichtung deiner Konten hattest.

    Nach einem kleinen Blick in unsere Anleitung ...
    ... weißt du, dass Thunderbird sauber zwischen Programmdaten und Nutzerdaten trennt, und die Nutzerdaten bei einer Deinstallation überhaupt nicht angefasst werden. Und das ist auch gut so!
    Und du weißt dann auch, wo auf deinem Betriebssystem dieses so genannte Thundbird-Nutzerprofil (für jeden Betriebssystem-Nutzer ein eigenes!) gespeichert wird. Jetzt kannst du das vollständige "Profil" (beginnend vom Ordner \Thunderbird) löschen und beim nächsten Start des Programms kannst du sauber von vorn anfangen.

    OK?

    MfG Peter

  • Gewaltsamer PC Absturz, Emails verschwunden :-(

    • Peter_Lehmann
    • 18. Juni 2010 um 21:30

    Hallo Marc,

    gaaaanz einfach.
    Du schaust dir unsere Anleitung an und suchst nach dem Kapitel, wo es um das Thunderbird-Nutzerprofil und die darin enthaltenen Dateien geht.
    Jetzt weißt du, wo du das "Profil" unter XP suchen musst, und welche Dateien wichtig sind (vor allem die INBOX, aber auch einige andere).
    Und nun machst du auf der "verunglückten" Platte eine Bestandsaufnahme. Profil finden und den vorhandenen Inhalt mit dem in der Anleitung vergleichen.. Wenn du Glück hst, ist alles noch da. Dann kopierst du das komplette "Profil" (beginnend mit dem Ordner "\thunderbird" und allem, was darin ist.) an einen beliebigen Ort auf der neuen HD. Das ist jetzt dein erstes Backup! Später findest du einen besseren Platz dafür.

    Nun suchst du in der Anleitung nach dem Platz für das "Profil" in deinem neuen Betriebssystem. Und jetzt kopierst du das gerettete Profil an exakt die richtige Stelle auf dem neuen System. Nach dem Start des TB müsste er das Profil finden und normal funktionieren.
    Wie gesagt, wenn alles an Dateien gefunden wurde.

    Aber mach erst mal, später sehen wir weiter.

    NB: Seit 2007 angemeldet, und unsere Anleitung noch nicht gefunden ... .

    MfG Peter

  • Thunderbird 3.0* Bug Workaround: Client / Personenzertifikat

    • Peter_Lehmann
    • 18. Juni 2010 um 19:09

    Hi Christian,

    Danke für deine Informationen.

    Zum Zertifikats-Erzeugungsprogramm:
    Dann versuche es doch mal mit "XCA". Das gibt es sowohl für Linux als auch für die WinDOSe.
    Durch die Möglichkeit richtige Templates zu erstellen (für wirklich jeden Anwendungsfall!), ist das Programm fast so komfortabel zu bedienen, wie die Anwendungen in einem professionellen Trustcenter. (Ich weiß, wovon ich schreibe.)
    Mit diesem Programm stelle ich jedes Jahr ein paar Hundert Zertifikate für diverse Interessenten her.

    Zu dem alten Bug im TB:
    Bereits in meinem FAQ-Beitrag zum Thema aus dem Jahre 2007 habe ich diesen erwähnt. Es gibt ihn also nicht erst seit TBv3.
    Wenn ein Zertifikatsbastler das reine selbstsignierte Userzertifikat herausgibt - und der User explizid im TB das Vertrauen in dieses Zertifikat einstellen muss, dann ist der Herausgeber des Zertifikates - sorry - ein Pfuscher. Auch bei selbstsignierten Zertifikaten sollte die "Privat-CA" wie ihr großes Vorbild zuerst eine CA aufsetzen und davon ausgehend die Nutzerzertifikate erstellen. Besser noch eine PCA und jährlich eine Jahres-CA. Und die Zertifikate aller dieser CA gehören entweder auf die Webseite (zusammen mit den Hashwerten) oder sind zumindest dem Nutzer zum Import zu übergeben. Und wenn diese erst importiert wurden, sind die Nutzerzertifikate wie die eines etablierten Trustcenters zu verwenden.

    NB: Mit XCA kann man sehr komfortabel der Schlüsseldatei (.p12, .pfx) gleich noch die CA-Zertifikate mit in den Container geben. Den eigenen Schlüssel importiert - und alle Zertifikate sind der Anwendung bekannt. Nur noch das Vertrauen einstellen. Und wenn die anderen Nutzer auch noch Zertifikate der gleichen CA haben, tritt das von dir angesprochene Problem überhaupt nicht auf, bzw. werden die Userzertifikate schon beim Empfang der ersten signierten Mail importiert.
    Komfortabler geht es nicht ... .

    MfG Peter

  • Senden nicht möglich

    • Peter_Lehmann
    • 15. Juni 2010 um 22:57

    Na dann gibt doch mal in die Suchmaschine deines Vertrauens folgende Suchanfrage ein: "Mail Fehler 571". Wenn du dann auf die dt. Sprache begrenzt, ist der Haufen der Antworten etwas kleiner.

    So, für mich ist heute Schluss - um 05:00 klingelt der Wecker.

    MfG Peter

  • mails aus T-Online webmail in Thunderbird holen

    • Peter_Lehmann
    • 15. Juni 2010 um 22:48

    Hi juro1209,

    Das mit unserem magentafarbenen Provider und dem Mailen außerhalb der Reichweite des eigenen T.Onlinezuganges ist immer noch ein recht kompliziertes Problem.
    Warum?
    Es war lange Zeit so, dass du deine Mails mit einem Mailclient (pop3/smtp) ausschließlich vom eigenen T-Onlinezugang bedienen konntest. Es sei denn, du löhnst jeden Monat für das so genannte "E-Mail-Paket" ca. 5,-€ bzw. in deinem Tarif ist dieses bereits enthalten. (Bei allen anderen mir bekannten Providern ist das Standard!)
    => Also Vertrag oder Bereitschaft zum Bezahlen prüfen, und schon kannst du den Thunderbird benutzen.

    Nun gibt es Anzeichen, dass bei T-Online ein Umdenken einsetzt, und Normalität einziehen soll. Jeder soll seine Mails über einen beliebigen Zugang abholen können, ohne dafür extra löhnen zu müssen. => Dazu gibt es etliche Beiträge im Forum! Auch beim Stöbern auf der "schönen margentafarbenen" Webseite kannst du darüber lesen.

    Praxistest: (Ich bin KEIN T-Onlinekunde, aber im Besitz einer kostenlosen Mailadresse von T-O)
    - vom eigenen DSL-Zugang (Reseller bei der Telekom) ==> funktioniert perfekt!
    - via UMTS - telekom bzw. t-mobile ==> funktioniert perfekt!
    - DSL-Zugang meines Sohnes (gleicher Provider wie bei mir, aber Reseller bei anderem Carrier) ==> funktioniert nicht
    - UMTS - vodafone.de ==> funktioniert nicht

    Naja, immerhin 50% Erfolg.


    Wenn du deine Mails mit pop3 abholst, dann kann jedes Mailprogramm nur den eigentlichen Posteingang bedienen. Das ist eben so. Alle weiteren Ordner sind für pop3 unsichtbar! (Manche Provider spiegeln einige auf Kundenwunsch in die IMBOX ein.)

    Vieleicht als Lösungskrücke für Webmail: Deine gesendeten Mails per BCC gleich wieder an dich senden lassen. Dann hast du sie im Posteingang. Und von dort per Filter in den Gesendet-Ordner.

    MfG Peter

  • Senden nicht möglich

    • Peter_Lehmann
    • 15. Juni 2010 um 22:14

    OK.
    Zum Verständnis: Beim Senden spielt es (außer beim Speichern der gesendeten Mail im gesendet-Ordner) keine Rolle, ob es ein POP3- oder ein IMAP-Konto ist. Gesendet wird immer per smtp.

    Beides, das erfolgreiche Senden über web.de, aber auch das Senden via arcor beweisen mit, dass das Senden über den Port 587 funktioniert und der genannte Port "frei" und nicht gesperrt ist.

    Wenn du noch so nett bist, und uns die komplette Fehlermeldung posten würdest, dann wüsste ich mehr.
    Ist es eine Fehlermeldung per pop-up? => Exakten und vollständigen Fehlertext, einschließ dem, was im Rahmen der Meldung steht.
    Oder kommt eine Mail zurück => dann diese im Quelltext posten!

    So lange ich das nicht habe, sage ich genau das, was du uns mit der unvollständigen Fehlermeldung wissen lässt: Du hast die falsche Empfängeradresse angegeben.

    MfG Peter

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