Hallo Maik,
und willkommen im Forum!
Ich möchte einleitend sagen, dass ich zwar "schon ein wenig über X.509-Zertifikate und S/MIME gelesen habe", aber ein strikter Verfechter der end-to-end-Verschlüsselung bin. Ich kenne mich zwar sehr gut mit S/MIME auf verschiedenen Mailclients aus, aber selbiges auf dem Server ist bei mir nur theoretisches Wissen.
Zitat von "Maik_Fröhlich"Besonders der Artikel "Mailpartner schicken mir *.cer statt *.asc -- was nun?" war sehr ausführlich und hilfreich.
Danke ![]()
Ich bin momentan dabei S-MIME Verschlüsselung in der Firma zu Testen. GNUPG funktioniert schon seit längerem.
Zitat von "Maik_Fröhlich"Wir setzten in der Firma eine Serverlösung zur Verschlüsselung ein.
Welche (nur mal so zur Information ...)?
Ich lese aus deiner (sehr gut gemachten!) Darstellung, dass du die Schlüsseldateien und Zertifikate anscheinend richtig importiert hast.
Probleme bei der Verwendung von X.509-Zertifikaten treten fast immer deswegen auf, weil Vertrauenseinstellungen nicht richtig gesetzt sind, bzw. nicht die richtigen Herausgeberzertifikate importiert wurden. Bei der Vielzahl an unterschiedlichen Herausgeberzertifikaten meiner Hamburger Kollegen muss der User auch schon richtig aufpassen - oder eben einfach alle importieren. Passieren kann da nichts.
Und ich bin recht sicher, dass das Herausgeberzertifikat des "Unternehmenszertifikates" ein anderes ist, wie bei den "internet-IDs" (oder wie die Kostnix-Zertifikate heißen). Und immer an die Einstellung des Vertrauens denken!
- beide/alle Herausgeberzertifikate (Zertifikat = öffentlicher Anteil) sowohl im Server als auch im Client importieren, Vertrauen!
- die Technik, welche verschlüsselt (Client, und wenn der Server auch verschlüsseln soll, auch der Server) müssen über alle Userzertifikate verfügen, an die verschlüsselt werden soll. Entweder importiert oder über einen Verzeichnisdienst.
- die Technik, welche entschlüsseln soll, muss die entsprechende Schlüsseldatei (p12 oder pfx) importiert bekommen. Wenn der Server auch Usermails entschlüsseln soll, dann eben auch diese <grrrrrr>.
- Und die Technik, welche signieren soll, dann eben auch die Schlüseldatei mit dem Zertifikat und dem geheimen Schlüssel, mit dem signiert wird. (Eigentlich können nur Menschen unterschreiben, also als User auf dem Cleint ... .)
Zitat von "Maik_Fröhlich"
Aber wenn ich von priv. zur Maik.Froehlich@Firma.de senden möchte kommt folgende Fehlermeldung :gruebel: :
Senden der Nachricht fehlgeschlagen. Sie haben ausgewählt, diese Nachricht zu verschlüsseln, aber die Anwendung konnte kein Verschlüsselungszertifikat für Maik.Froehlich@Firma.de finden.
Wie oben schon beschrieben: Du benötigst auf dem sendenden Client ein Zertifikat für Maik.Froehlich@Firma.de, welche korrekt importiert wurde, und deren Herausgeberzertifikat ebenso korrekt importiert und als vertrauenswürdig eingestuft wurde. Das Zertifikat ist exakt an die Mailadresse gebunden.
Und dein Client in der Firma benötigt wieder die dazugehörende Schlüsseldatei mit dem privaten Schlüssel.
(Und dann haben wir wieder die von mir favorisierte end-to-end-Verschlüsselung ... .) Oder die Schlüsseldatei befindet sich auf der Server, der zentral entschlüsselt. Oder du kannst, weil nur ein Zertifikat, immer nur verschlüsselt an die dort eingetragene Firmanadresse mailen.
Zitat von "Maik_Fröhlich"Wenn ich die Mail "nur" signiere kann ich die Mail senden.
Signieren "tust" du ja auch immer mit deinem eigenen privaten Schlüssel. Und den solltest du niemals aus der Hand geben. (Nur Menschen können signieren, s. o.)
Zitat von "Maik_Fröhlich"Im Thunderbird bei PGP kann ich Empfängerregeln einstellen.
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Wie mache ich das bei S-MIME????? :nixweiss: :help:
Geht natürlich auch. Mindestens genau so komfortabel. Aber dazu später.
HTH
MfG Peter