Ports

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  • Welche Ports werden von Thunderbird verwendet?
    Dies hängt von den Einstellungen Ihrer Konten in Thunderbird ab.

    Typische Ports

    • 127.0.0.1 (localhost): wird von allen Mozilla-Programmen für programminterne Kommunikation zwischen verschiedenen Modulen verwendet. Teilweise wird dieser Port auch von Antiviren-Programmen genutzt, um E-Mails zu prüfen.
    • 110: der POP-Port für POP-Server
    • 995: der POP-Port bei SSL-Verschlüsselung
    • 143: der IMAP-Port für IMAP-Server
    • 993: der IMAP-Port bei SSL-Verschlüsselung
    • 119: der NNTP-Port für Newsserver
    • 563: der NNTP-Port bei SSL-Verschlüsselung
    • 25: der SMTP-Port für den Postausgang
    • 465: der SMTP-Port bei SSL-Verschlüsselung
    • 587: ein alternativer SMTP-Port
    • 80-83, 443, 1080, 3128, 8080, 8081, 8088, 11523: weitere Ports, die für verschiedene Zwecke genutzt werden. Dazu können Programm-/Erweiterungen-Updates gehören, aber auch HTML-Mails, die versuchen, externe Grafiken zu laden.


    Bekannte Probleme mit Ports

    Selbst wenn alle Konten-Einstellungen in Thunderbird korrekt sind, kann es vorkommen, dass man (scheinbar plötzlich oder auch von Beginn an) keine Verbindung mit den E-Mail-Servern erhält. Dies kann nur das Senden von E-Mails, nur das Empfangen von E-Mails oder auch beides gleichzeitig betreffen. Ein paar Szenarien werden im Folgenden aufgeführt.

    Antivirus-Programme und/oder Firewalls

    Diese Programme lauschen teilweise auf den notwendigen Ports, um den Datenstrom der E-Mails zu untersuchen oder auch zu blockieren. Dabei werden von manchen Programmen unbemerkt auch die Ports geändert (quasi umgeleitet), was zu Problemen führen kann. Manchmal treten die Probleme nicht von Beginn an auf, sondern erst dann, wenn entweder Thunderbird aktualisiert wird oder ein Update des Schutzprogramms (z. B. eine automatische Aktualisierung der Viren-Signaturen oder der Firewall) vorgenommen wurde. Dies kann an fehlerhaften Definitionen des Schutzprogramms liegen oder daran, dass eine neue Thunderbird-Version noch nicht als vertrauenswürdig von dem Schutzprogramm akzeptiert wird. Werden/wurden Ports von den Programmen umgeleitet, kommt es manchmal auch zu Problemen, wenn die Programme bei ihrer Deinstallation die (heimliche) Umleitung nicht rückgängig machen.

    Router

    Diese Geräte enthalten in der Regel ebenfalls eine Firewall, die Ports blockieren kann.

    Ein bekanntes Beispiel für Probleme beim Senden von E-Mails (also blockiertem SMTP-Port) sind einige Telekom-Router (z. B. W724V), bei denen man im Router den SMTP-Port für gewünschte SMTP-Server-Adressen in einer "Whitelist" erst freischalten muss. Im Auslieferungszustand lassen diese Telekom-Router nur die Verbindung zu Telekom-Servern zu.

    Siehe beispielsweise hier: W 724 V blockt Zugang zu SMTP-Server

    Ausland, andere Internetverbindung bzw. Internetzugang über ein anderes Netzwerk

    Ein häufiges Problem ist, dass man unterwegs im Urlaub oder auf Geschäftsreise mit dem Laptop keine E-Mails mehr senden kann. Dies liegt meist daran, dass dort der SMTP-Port 25 zur Spam-Prävention gesperrt ist. Wenn man bisher den Port 25 für den Postausgangs-Server verwendet hat, sollte man in Thunderbirds Konten-Einstellungen für den Postausgang den Port 587 ausprobieren - meist hilft das.

    Beteiligte Autoren

    Graba, Rum, Thunder

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