Writer Dokument aus E-Mail bearbeiten

  • Hallo Leute,


    ich habe in einem Stadtteilzentrum OpenOffice, Thunderbird und Ubuntu als Alternative zu Microsoft-Produkten eingeführt. Die Nutzer sind auch größtenteils zufrieden.


    Da es sich bei den meisten um Leihen ohne Technikverständnis handelt, tauchen manchmal Probleme auf, auf die ich vorher nie gekommen wäre.


    Und hier das Problem, was mich aktuell beschäftigt:
    Wir nutzen also das odt Format für unsere Dokumente. Wir versenden dies über Thunderbird auf Ubuntu-Systemen.
    Jetzt möchte jemand ein Dokument aus einer E-Mail heraus öffnen und dieses danach weiterbearbeiten. Wenn jetzt im OO Writer auf Speichern gedrückt wird, dann wird das Dokument in den temp-Ordner von Thunderbird gespeichert. Wenn ich dann Thunderbird schließe, löscht dieser mir alle Dokumente die im temp-Ordner sind und somit sind meine Änderungen futsch.


    Okay, die einfache Variante ist natürlich: "Nutze Speichern unter anstatt Speichern" bei 00-Writer. Aber ist es nicht sowieso prinzipell eher sinnvoll die Möglichkeit Speichern in einem Temp-Verzeichnis zu unterbinden? Kann das bei Thunderbird irgendwo eingestellt werden oder gibt es da eine Erweiterung dafür?


    fragend und für Antworten dankend
    der toddy

  • Hallo,

    Zitat von "toddybremen"

    Aber ist es nicht sowieso prinzipell eher sinnvoll die Möglichkeit Speichern in einem Temp-Verzeichnis zu unterbinden?


    Eher nicht, denke ich.


    Empfehlen würde ich den Leuten, die Dokumente zuerst zu speichern bevor sie sie bearbeiten.


    Wenn du über TB ein Dokument mit einem externen Programm öffnest, ist es quasi eine "Nettigkeit" ;), dass es temporär auf der Festplatte abgelegt wird. Der eigentliche Speichervorgang ist aber dann nichts mehr, was TB steuert.


    Das ist übrigens nicht nur bei TB und einem Writer-Dokument so, auch beim Firefox und einem Excel-Dokument. Interessanterweise beim Test mit IE und Word weigert sich Windows zu speichern, da Word im Temp-Ordner speichern möchte und nicht darf.