Server-IP geändert [erl.]

  • Thunderbird-Version: 11.0.1
    Betriebssystem + Version: Win XP Home SP3; Fedora 14
    Kontenart (POP / IMAP): IMAP
    Postfachanbieter (z.B. GMX): Smartermail auf W-Homeserver


    Mein Homeserver wird per DHCP mit der IP-Adresse versorgt.
    Nach ca. 1 Jahr problemloser Arbeit war es gestern soweit: Die neu zugewiesene IP-Adresse hat sich erstmals geändert. Seitdem funktioniert TB nicht mehr: Zunächst kam eine Meldung, dass er sich nicht verbinden kann, inzwischen ist diese Meldung weg, insbesondere der Posteingang rödelt aber ewig vor sich hin und zeigt auch keine neuen E-Mail an.
    In den Konteneinstellungen ist der Servername eingetragen.
    Ich habe aber das Gefühl, dass TB sich irgendwo die IP gemerkt hat. ??
    Ein DNS-Problem scheint es nicht zu sein, da ein Ping auf den Servernamen richtig aufgelöst wird.
    Das ganze ist unabhängig von der TB-Version und tritt genauso auch von Fedora aus auf.
    Hat jemand eine Idee ?

  • Hallo klaus451f,


    und willkommen im Forum! (<= Ja, so viel Zeit nehmen wir uns hier ... .)


    Jaja, die Amateur-Administratoren. Betreiben einen "eigenen Homeserver" und wissen nicht, dass man jeden DHCP-Server so konfigurieren kann, dass er einem anmeldenden Client trotz DHCP immer die gleiche IP gibt (Lease auf "unendlich" setzen).


    Mir ist nicht bekannt, dass der TB die IP der Server intern speichert. Wozu auch, denn für die Namensauflösung ist ja das BS zuständig.
    - Noch einmal nachschauen, ob wirklich der Servername und nicht (irgendwo) die IP eingetragen ist.
    - Ist die IP noch im DNS-Cache des Clients? Diesen löschen bzw. neu starten?
    - Funktioniert die Namensauflösung des Servers per "ping" von der Konsole bzw. lässt sich der Server per telnet mit seinem Namen ansprechen?
    - Steht vielleicht der Servername mit seiner alten IP in der hosts-Datei des Clients?


    Aber mein Vorschlag, das Problem ein für alle male zu beseitigen steht ganz oben.



    MfG Peter

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
    S/MIME, denn ich will bestimmen, wer meine Mails lesen kann.
    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!

  • Danke für die herzliche Begrüßung !
    Den Amateur-Administrator streichen wir mal besser - ich administriere noch ein bischen mehr. Aber jeder braucht mal ein paar Denkanstöße, oder ? Nun die Lösung:
    1. Im Router ist zum DHCP-Server eingestellt: Gültigkeit der IP-Adresszuordnung : Immer
    2. im TB ist wirklich nur der Name des Servers eingetragen
    3. DNS-Cache ist kein Thema, weil, wie schon im Ursprungspost geschrieben, die Namensauflösung (per ping) klappt
    4. hosts war mir auch schon eingefallen, Einträge dort vergesse ich auch gerne, weil ich sie sehr selten mache - war aber sauber.
    5. Telnet auf den IMAP-Port ging nicht, aber auf den Webmail-Port von Smartermail.
    Also habe ich sämtliche (gefühlte 500) Konfigurationseinträge von Smartermail kontrolliert:
    und siehe da, dort gibt es einen Punkt Bindings - IP-Adressen. Die neue Adresse stand dort zwar schon drin, aber für kein Mail-Protokoll freigegeben.
    Haken bei IMAP rein - Telnet geht, TB geht - Problem gelöst.
    Schönen Feierabend noch !

  • Hi Klaus,


    dann nehme ich offiziell und in aller Öffentlichkeit den "Amateur-Administrator" zurück.
    Aber mal ehrlich, nach:

    Zitat

    Die neu zugewiesene IP-Adresse hat sich erstmals geändert


    durfte ich doch diese - zugegebenermaßen nicht zutreffende - Vermutung haben ;-)


    MfG Peter

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
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  • ja, es ist auch unverständlich, warum der DHCP-Server eine andere IP zugewiesen hat. Listigerweise gleich die nächst folgende. 13 --> 14
    Am Besten wäre für einen Server auch eine feste IP, damit haben aber einige Router auch Probleme (bei gleichzeitigem DHCP). Das Rumprobieren wollte ich mir damals ersparen, wahrscheinlich wäre es aber nach dieser Erfahrung doch der schnellere Weg gewesen.