TB braucht *ewig zum Start, massiver Datenverkehr

  • TB17.05:
    XP Professional:
    ( 5 POP Konten / 5 IMAP Konten):
    Postfachanbieter: Strato:


    Add-ons: Enigmail, Foxclocks, Lightning.
    Virenscanner: AVAST!


    Lokale Ordner (ca. 4 GB) liegen auf NAS, Inboxen, Sent-Items liegen lokal; Zugriff auf lokale Ordner ist auch fix.
    Größe der Inox / Sent Folder: jedr für sich ist deutlich unter 20 MB, nur für1 Konto ist Inbox / Sent ca. 100 MB groß.


    Folgende Probleme:
    1) TB braucht mehrere Minuten zum Starten und verursacht dabei sowohl beim Senden als auch beim Empfangen so ca. 80 - 100 MB DSL Traffic.


    2) Das Öffnen mancher Mails dauert ebenfalls sehr lange - kann nicht wirklich feststellen, nach welchen Regeln das auftritt.


    Habe schon allerlei probiert - ohne Erfolg- :
    - AVAST! deaktiviert - keine Wirkung
    - Start im Safe-Mode - keine Wirkung
    - Index dateien neu aufgebaut - keine Wirkung
    - global-messages-db neu gebaut - keine Wirkung


    Jetzt bin ich mit meiner Weisheit am Ende.
    Noch jmd. einige Hinweise parat ?
    DANKE !
    VG
    MaxHund

  • Hallo,

    Zitat

    AVAST! deaktiviert - keine Wirkung


    Sieht für mich trotzdem nach einem Problem mit Avast aus.
    Du kannst das nur testen, wenn Avast bei Windowsstart nicht mitstartet. Einfach deaktivieren, das reicht bei guter Sicherheitssoftware fast nie, dann hätten es Viren und Trojaner ja recht einfach.


    Gruß

    Konversationen ohne vorherige Anforderung werden ignoriert..
    Windows 10, 64-bit, immer die aktuelle Thunderbird-Version und ältere Testversionen. Testprofile vorhanden.
    Testkonten bei den meisten größeren Mailanbietern wie GMX, Web.de usw

  • Nein - leider nicht - auch ein völliges Abschalten (Entfernen aus Autostart) von Avast! löst das Thema nicht .................

  • Zitat

    global-messages-db neu gebaut - keine Wirkung


    Du hattest davor Thunderbird beendet? Sonst hat das Löschen keine Wirkung.


    Lightning hattest du auch mal deaktviert?


    Leider kann ich deinen Systemaufbau hier nicht nachspielen, trotzdem habe ich, solange Sicherheitssoftware im Spiel ist, immer diese in Verdacht, solange sie sich im System befindet.
    Hast du schon mal etwas von einem "Sauberen Systemneustart" gehört?
    Hier wird das genau erklärt:
    http://support.microsoft.com/kb/331796
    http://support.microsoft.com/kb/929135
    Bevor du diesen machst, erstelle ein neues Thunderbird-Profil mit nur einem Konto.
    4 Ein neues Profil erstellen.
    Und dann teste es im neuen Profil noch mal.


    Gruß

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  • Danke für die Antwort - das war es auch nicht ...... leider.
    Habe aber die Ursache gefunden - vielleicht kennt ja jmd. eine Lösung:


    Habe meine Ablage 'Local Folders' auf einem NAS liegen. Diese Ablage ist mittlerweile 4 GB groß mit vielen Ordnern und einer umfangreichen Struktur.
    Diese Ablage scheint das Problem zu sein - hab' mal spaßeshalber einen kleinen File als Ablage definiert - und schon war TB wieder schnell da. Scheint also ein Problem mit der Größe der Ablage zu sein.
    Scheint ein Problem zu sein, daß die Ablage nicht lokal, sondern auf einem NAS liegt. Wenn ich die Ablage lokal halte, findet kein Datenverkehr während des Starts statt und TB startet sofort.
    Sobald ich die Ablage wieder am NAS habe, werden ca. 40 MB sowohl gesendet als auch empfangen - keine Ahnung wozu, aber das scheint die Ursache zu sein.
    Würde das aber gerne abstellen ...... Und nein, kann die Ablage nicht wirklich verkleinern ......

  • Wenns jmd. auf eine Lösung bringt: wenn ich die große Ablage auf ein iSCSI Laufwerk kopiere, findet auch kein Datenverkehr während des Starts von TB statt und TB ist 'sofort' da ..........
    Wüsste zu gerne, wie ich das abstellen kann, daß TB beim starten einen riesigen Datenverkehr erzeugt, falls die 'Local Folders' auf einem Netzlaufwerk liegen .......
    Hätte die halt gerne da drauf, weil ich auf das Netzlaufwerk auch von unterwegs zugreifen kann - auf das iSCSI LAufwerk leider nicht - hab' noch keinen iSCSI Treiber für Android gefunden.

  • Nur eine Frage:
    greifen auf den Ordner auf dem NAS mehrere TBs gleichzeitig zu?
    Gibt es einen Grund, nicht das gesamte TB-Profil dorthin zu verschieben?
    Das Auseinanderreißen des Profils wird hier nur in Ausnahmefällen empfohlen.
    Eine echte einfache Datensicherung und ein evtl. Restore sind so nämlich problematisch.
    Vielleicht könnten dies andere Helfer mit Netzwerkerfahrung bitte kommentieren.


    Gruß

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  • Hallo MaxHund,


    so ganz ist mir nicht klar, was der DSL-Trafic


    Zitat von "maxhund"

    und verursacht dabei sowohl beim Senden als auch beim Empfangen so ca. 80 - 100 MB DSL Traffic.


    damit zu tun hat, dass Du die local folders auf einem NAS hast, denn das NAS wird ja wohl über Ethernet angebunden sein und da sollten 2*40 MB kein Problem sein. Je nachdem, wie man "Problem" definiert (und was man für eine flat rate und Verbindungsgeschwindigkeit hat), sind diese 80 MB auch bei der Remote-Verbindung über ein Smartphone ja für manch einen akzeptabel.


    Zitat von "maxhund"

    ... wenn ich die große Ablage auf ein iSCSI Laufwerk kopiere, findet auch kein Datenverkehr während des Starts von TB statt und TB ist 'sofort' da


    Ich gehe davon aus, dass dieser Datenverkehr sehr wohl stattfindet, nur halt nicht über das Netzwerk. Wenn Du Dir mal anschaust, welchen Durchsatz iSCSI im Vergleich zum Ethernet hat, wird Dir auch klar, warum TB dann sofort da ist.
    TB ist recht geschwätzig. Was er im Detail so ratscht, entzieht sich meiner Kenntnis. Das müsste man schon "mitsniffen". Aber ein Teil des Datenverkehrs kommt möglicherweise dadurch zustande, dass TB die Indexdateien der einzelnen Mailboxen einliest und für die Suche auch den Inhalt der E-Mails indiziert. Letzteres würde ich also mal deaktivieren.


    Zitat von "maxhund"

    Hätte die halt gerne da drauf, weil ich auf das Netzlaufwerk auch von unterwegs zugreifen kann ...


    Das kann ich zwar gut verstehen, aber das Zerreißen eines Profils ist grundsätzlich keine gute Idee. Die moderne IT hat für solche Anforderungen IMAP bereitgestellt - Du nutzt es ja teilweise schon.
    Lokale Ordner sind, wie der Name schon sagt, von der Idee her halt lokal.


    Gruß


    Susanne

  • SusiTux :
    Da hab' ich wohl zu wenig Informationen mitgegeben, sry.


    Also hier die Dertails:
    Lokale Daten:
    - Profil
    - Inboxen für alle Postfächer


    Nicht lokal (auf einem Thecus 4100 Pro NAS, angeschlossen über GBit Lan)):
    2 iSCSI Laufwerke
    1 echtes Netzlaufwerk


    TB Daten: alle lokal bis auf 'Local Folders'. Hier ist meine gesamte Ablage - könnte auch im Prinzip in einem CMS liegen - hab' ich aber nicht :cry:
    Diese habe ich lange Zeit auf dem Netzlaufwerk am NAS gehabt - jetzt ist mir das zu langsam - so entstand das Problem.
    Startzeit lag so bei 2 - 3 Minuten.
    Das war die Ausgangslage.
    Dann hab' ich mal meinen Netzwerkverkehr beobachtet und folgende Beobachtung gemacht:
    1) 'Local Folders' auf Netzlaufwerk: so ca. 40 MB Traffic sowohl inbound als auch Outbound während des Startens, Startdauer ca. 2 - 3 Minuten.
    2) 'Local Folders' auf iSCSI (das liegt ja auch auf'm NAS !) kein Traffic während der Startphase, Startdauer ca. 1 Sec.


    Kann ich mir nicht erklären ..... Was schiebt TB da hin und her während des Startens ? Und zwar nur wenn die 'Local Folders' auf dem Netzlaufwerk liegen ......
    Wenn beim Start mit den Folders auf iSCSI auch Netzwerktraffic stattfindet, müsste der doch bei meinem Netzwerkmonitor meines Netzwerkanschlusses sichtbar sein ?
    Ich seh jedenfalls Traffic, wenn ich was auf das iSCSI Laufwerk kopiere ..... muss ja auch so sein - das liegt ja auch auf meinem NAS ..............


    Ich seh' aber nichts dergleichen.

  • Ja, da habe das "i" im iSCSI zwar deutlich gesehen, aber nicht wahrgenommen. Ich bin davon ausgegangen, dass Du eine SCSI-Platte direkt am Controler hängen hättest.


    Mit dem "i" sieht die Sache anders aus, da werden die Datenpakete verpackt und per TCP übertragen. Also sehr ähnlich dem "normalen" Netzwerktraffic.
    Für den TB ist das aber nicht sichtbar. Der kennt ja nicht einmal das zugrundeliegende Filesystem. Er schreibt und liest nicht nativ sondern kommuniziert mit dem OS, welches dann wiederum über Treiber und Controler die Übertragung veranlasst.
    Ich gehe daher nach wie vor davon aus, dass TB den gleichen Traffic verusacht; er weiß ja nicht, dass er über iSCSI kommuniziert, ebensowenig, ob da am Ende eine SATA oder SCSI-Platte hängt.
    Du solltest den Traffic m.E. daher in der Tat sehen können. Warum das nicht der Fall ist, weiß ich nicht.


    Was genau meinst Du mit


    Zitat von "maxhund"

    das liegt ja auch auf meinem NAS


    Dein NAS unterstützt doch lediglich SATA (?).


    Greifst Du auf die iSCSI-Platten über die selbe Verbindung zu wie auf das NAS? Oder möglicherweise beim einen über LAN und beim anderen über WLAN?
    Ist das Volume auf dem NAS vielleicht kurz vor voll?


    Gruß


    Susanne

  • Ich gehe in beiden Fällen über mein GB LAN auf das NAS - NAS ist nicht über WLAN angebunden.
    Und dieses NAS kann was ganz Nettes:
    Ist ein kleiner LINUX Server, bei dem auch auf das OS zugegriffen werden kann.
    Sind 4 Platten drin, die ich als RAID 6 laufen hab.
    Dadrauf habe ich 5 Verzeichnisse eingerichtet:
    3 davon werden dann über einen Samba Server für Windows als 3 Netzlaufwerke zur Verfügung gestellt, mit allem, was LINUX halt so kann, Quota, Zugriffsschutz ....
    2 dieser Verzeichnisse werden als 2 iSCSI Laufwerke ebenfalls für WIN bereitgestellt und dann vin WIN ganz normal mit dem iSCSI Initiator als Laufwerke eingebunden - die WIN dann natürlich als lokale Laufwerke erkennt.


    Bei beiden ha' ich mal die max. Transferrate gemessen - die ist ungefähr gleich - so ca. 65 MB / Sec.


    Ich vermute, der Unterschied zwischen den beiden Laufwerksarten ist der, daß die beiden iSCSI Laufwerke ja von WIN nicht als Netzlaufwerke, sondern wie ein lokales Laufwerk wahrgenommen werden. Kann mir aber nicht erklären, wieso das den beobachteten Einfluss auf das Startverhalten von TB hat - Wie Du schon richtig festgestellt hast, 'redet' TB ja nur mit seinem OS .....


    Versteh' das Ganze ja auch nich
    - Local Folders auf 'Netzlaufwerk' -> Netzwerkmonitor zeigt den erwähnten Traffic an, TB starte elend langsam
    - Local Folders auf iSCSI (AUCH im Netz, physikalisch sogar selber Server) -> Netzwrekmonitor zeigt kenen Traffic an, TB startet blitzschnell
    - und ja, wenn ich was auf oder von den iSCSI Laufwerken kopiere wird der Traffic natürlich korrekt angezeigt.


    Bin jedenfalls am Ende meiner Weisheit .... :wall:

  • Ich habe mir den Thecus jetzt mal angeschaut. Jetzt ist mir auch klar, dass Du zwar dass iSCSI-Protokoll fahren und iSCSI-Targets einrichten kannst, aber keine SCSI-Platten hast.


    Zitat von "maxhund"

    Ich vermute, der Unterschied zwischen den beiden Laufwerksarten ist der, daß die beiden iSCSI Laufwerke ja von WIN nicht als Netzlaufwerke, sondern wie ein lokales Laufwerk wahrgenommen werden.


    Ja, die Point-to-Point-Connection ist u.a. ja ein Grund für die Benutzung von iSCSI. Aber ich kenne mich hier zu wenig mit Windows aus. Ich habe natürlich schon bemerkt, dass Windows beim Einbinden eines Netzlaufwerkes eine Weile brauchen kann - keine Ahnung, was Windows da so treibt. Aber wenn es mal da ist und eine Übertragungsgeschwindigkeit ausgehandelt ist, sollte das keine Rolle mehr spielen (?).


    Zitat von "maxhund"

    ... 3 davon werden dann über einen Samba Server für Windows als 3 Netzlaufwerke zur Verfügung gestellt


    Umfassen diese Netzlaufwerke mehrere Disks, oder anders gefragt: hast Du ein Volume eingerichtet, dass auf mehrere Disks verteilt ist?


    Bleibt noch die unbeantwortete Frage, wie voll das Volume/logische Laufwerk und die zugehörige(n) Platte(n) sind, die Du als Netzlaufwerk eingebunden hast.


    Abschließend noch ein Schuss ins Blaue: Wird es performanter, wenn Du unmittelbar bevor Du TB startest auf das Netzlaufwerk zugreifts, z.B. aus dem Explorer heraus eine Datei öffnest?

  • Danke für die schnelle Antwort !


    1) Die Netzlaufwerke nutze ich als Arbeitsplatten, die sind also beim TB Start schon eingebunden - mach ja sonst auch alles über die Laufwerke - hab eigentlich fast keine Daten lokal. Das ist ja grade der Charme des Ganzen. Hab' auch Owncloud auf dem NAS laufen und kann so ganz bequem von überall mit Tablet oder Phone drauf greifen ....


    2) Das mit den verschiedenen Volumes ist so nicht zu beantworten. Die 4 Platten sind als RAID 6 konfiguriert - das ist dann allerdings EIN Container - eben so verteilt, daß ein RAID 6 dabei herauskommt.
    Daten sind natürlich wie bei RAID 6 über alle 4 Platen verteilt.
    Für WIN ist das aber überhaupt nicht transparent - wie gesagt, meine gemessene Transferrate beim Kopieren ist ca. 65 MB pro Sek - sollte ja eigentlich reichen ........ mehr ist bei einem 1GB Netzwerk ja wohl auch kaum zu erwarten ......


    3) Ich habe 4x 1,5 TB verbaut und damit im RAID so knappe 3 TB verfügbar - davon sind bisher aber grade mal insgesamt (auf allen log. Laufwerken) 500 GB belegt.


    4) die iSCSI Laufwerke sind Teil des selben RAID, leweils 250 GB groß und zu ca. 10 % gefüllt.


    Bin aber immer noch davon überzeugt, daß mein Netzwerkmonitor richtig anzeigt - Datenverkeher beim TB Start, wenn Local Folders auf Netzlaufwerk liegen, kein Datenverkehr, wenn Local Folders Lokal oder auf iSCSI liegen - würde mir ja schon genügen, wenn es einen Parameter in der Config gäbe, mit dem sich das abstellen lässt .........

  • Hallo MaxHund,


    so ganz klar ist mir Deine Konfiguration nach wie vor nicht. Soweit ich verstanden habe, hast Du ein RAID6-Volume über 4 gleich große Platten (1,5 TB) erstellt. Darüber hast Du ein Linux-Filesystem und darüber schließlich zwei jeweils 250 GB große File-level-iSCSI Targets angelegt (Block-level-Targets würden ja das gesamte RAID-Volume belegen).


    Die iSCSI-Targets erscheinen dann am PC wie lokale Platten, was ja der Sinn der Sache ist. Ob Dein Netzwerkmonitor den Traffic zu und von diesen Platten sauber erkennt, weiß ich nicht. Schließlich sind dies für Windows ja lokale Platten. Das hängt wohl davon ab, wie tief im System dieser Monitor lauscht. Auf OS-Ebene bekommt er möglicherweise nichts (oder nicht alles) mit, am Netzwerkadapter bekommt er alles zu hören. Dass der Monitor den Traffic beim Kopieren erkennt, muss nicht zwangsweise heißen, dass er sämtlichen Traffic erkennt. Aber wie Du, würde auch ich erwarten, dass es so ist.


    Auf dem "Rest" des RAID-Volumes (ca. 3 TB) hast Verzeichnisse per Samba für Windows freigegeben und dort jeweils als Netzlaufwerk eingebunden. Somit könnte sich jedes dieser Laufwerke beliebig von den 3 TB bedienen.
    Da RAID6 die Daten gleichmäßig über die Platten verteilt, und da insgesamt nur 500 GB von den 3 TB belegt sind, scheidet eine volle Platte bzw. ein volles Volume als Ursache aus.


    Mögliche andere Ursachen, die mir noch in den Sinn kommen, wären

    • die oben erwähnten Indizierungen, insbesondere dann, wenn Du für die Tests nicht alle Daten auf das iSCSI-Target kopiert hast. Darauf bist Du bisher nicht eingegangen. Ich würde das Indizieren für die Suche testweise abschalten. (Das Erstellen der Indexdateien für die Mailboxen lässt sich natürlich nicht deaktivieren)
    • Caching seitens Windows. Hier kenne ich mich zu wenig aus. Doch halte ich es für möglich, dass Windows lokale Laufwerke anders behandelt als Netzlaufwerke.
    • Ein Defekt im Profil. Wie oben geschrieben, ist das Zerreißen eines Profils grundsätzlich keine gute Idee. Du könntest einmal mit einem ganz frischen Profil testen und das Profil komplett auf Dein NAS legen.


    Mehr fällt mir jetzt auch nicht mehr ein.


    Gruß


    Susanne

  • Hallo Susanne,
    Du beschreibst meine Konfiguration schon genau richtig.
    Und ja, ich hatte als ich den Versuch mit dem iSCSI Laufwerk durchgeführt habe, natürlich alle Daten dorthin kopiert.
    Die Nummer mit dem Abschalten der Indizierung hat überhaupt keinen Einfluss gehabt.

    Hab' allerdings beobachtet, daß, wenn ich den Speicherort für die Local Folders vom iSCSI wieder auf Netzlaufwerk ändere, der Neustart einmalig NOCH länger dauert und daß mein Netzwerkmonitor statt der 20 - 40 MB Datenverkehr beim ersten Start so um die 120 MB Traffic anzeigt .......
    Bei folgenden Starts sinds dann wieder 'nur' die 20 - 40 MB Datenverkehr .......


    Neues Profil auf NAS hat an der Situation auch nichts geändert.


    Hab' jetzt noch einen anderen Thread hier im Forum gefunden, und das dort geschilderte Problem ähnelt doch sehr meiner Situation - auch wenn das dort, so wie ich es verstehe, um eine reine UNIX Umgebung handelt .....


    http://www.thunderbird-mail.de…iewtopic.php?f=32&t=62314


    Und WIN teilt den Anwendungen schon iwie mit, ob der Datenträger ein (WIN) Netzlaufwerk oder ein lokales Laufwerk ist - es gibt ja Programme, die lassen sich unter WIN nicht auf einem Netzlaufwerk installieren, aber natürlich sehr wohl auf einen iSCSI Laufwerk, das ja für WIN ein lokales Laufwerk ist.


    Stellt sich für mich so dar, als ob das ein mehr od. weniger bekanntes Problem sei, leider noch ohne eine Lösung - oder versteh' ich das was falsch ?

  • Hallo MaxHund,


    Zitat von "maxhund"

    Stellt sich für mich so dar, als ob das ein mehr od. weniger bekanntes Problem sei, leider noch ohne eine Lösung - oder versteh' ich das was falsch ?


    Ich habe mir die bugs gerade nochmal angeschaut. Grundsätzlich geht es dabei ja darum, dass die Performance übers Netzwerk nicht optimal ist und besser sein könnte, z.B. bei Verwendung einer anderen Block-/Buffergröße.
    Nun ist iSCSI blockbasierend, das könnte schon einen Unterschied ausmachen. Wie ich in dem anderen Thread schrieb, kann Samba natürlich auch eine Performancebremse sein, insbesondere wegen der vielen kleinen I/Os. Beides würde aber nicht erklären, warum Du so unterschiedlichen Traffic siehst.


    Auch wenn es bei den bugs nicht unmittelbar um Dein Problem geht, lese ich zwischen den Zeilen, dass TB evtl. doch eigene Routinen für die Ausgabe auf Netzlaufwerke hat und dies nicht komplett dem OS überlässt. Somit könnte es in der Tat sein, dass der TB lokale Lauferke per se anders behandelt als Netzlaufwerke.
    Wenn dort die Ursache liegt, müsstest Du auf die Fixes warten und sehen, ob sich etwas verbessert.


    Gruß


    Susanne

  • Na ja, jedenfalls mal Danke !
    Ist zwar nicht die Lösung, auf die ich gehofft hatte, aber es sagt mir zumindest, daß ich aufhören kann, nach einer Lösung zu suchen. Werde halt meine local Folders auf dem iSCSI Laufwerk lassen - das funktioniert ja ganz gut.


    Mal 'ne OT Frage: könntest Du denn ein DMS System (Open Source) empfehlen, in das ich meine Ablage legen kann, d.h. das imstande ist, TB Daten zu importieren, ohne, daß ich jedes Dokument händisch da reinverfrachten muss ?


    Schönes WE noch !


    Gruß
    MaxHund

  • Hallo MaxHund


    Zitat von "maxhund"

    ... , daß ich aufhören kann, nach einer Lösung zu suchen.


    Ich schrieb bewusst im Konjunktiv. So ist mir z.B. die Sache mit dem nicht vorhandenen oder nicht angezeigten Netzwerktraffic nach wie vor unklar. Ob die bugs wirklich etwas mit der schlechteren Performance zu tun haben oder ob es (noch/auch) andere "Bremsen" gibt, lässt sich nicht sicher sagen. Du könntest ja mal nachforschen, in welcher Art und Weise Windows lokale Laufwerke anders behandelt als Netzlaufwerke. Ich weiß z.B. nicht, in wie weit z.B. Prefetch und sonstiges Caching hier Einfluss nimmt. Für's Smartphone wäre das aber wurscht.


    Zitat von "maxhund"

    ... könntest Du denn ein DMS System (Open Source) empfehlen ...


    Leider nein. Wir benutzen ein sehr teures System in der Firma, aber mein privates Datenaufkommen ist viel zu gering, als dass ich mich damit jemals beschäftig hätte. Mir genügen die Ordnerhierarchie des Filessystems und die Standardsuchfunktionen vollkommen.
    Das hat außerdem den Vorteil, dass ich mich nicht von einem toolspezifischen Format abhängig mache, von dem ich nicht weiß, ob das morgen noch unterstützt wird.
    Ein ehemaliger Kollege hat sich vor Jahren die Mühe gemacht, sämtliche Papierdokumente zu scannen und sie zusammen mit all seinen Fotos und anderen Dokumenten in ein DMS zu schieben. Klar, die Indizierungs- und Suchmöglichkeiten sind schon angenehm, auch Features wie Revisionierung, Checkin - Checkout usw. sind toll. Aber ich benötige sie, wie gesagt, für meine paar Dokumente nicht.
    Irgendwann später hat der Kollege sich entschieden, seine private IT komplett auf Apple umzustellen. Das bis dahin verwendete DMS ist aber nicht für MacOS verfügbar. Die Migration in ein neues hat nicht nur viel Mühe und Zeit gekostet, sie lief auch nicht fehlerfrei, wie so oft bei Migrationen.


    Wenn Du also nach einem freien DMS suchst, würde ich weniger auf den Funktionsumfang achten. Für mich wären unterstütze OS, Zukunftssicherheit des Formats und Migrierbarkeit die Kriterien.


    Gruß


    Susanne

  • Kann ja nochmal etwas genauer herausfinden, wie genau WIN sich bei 'normalen' Netzlaufwerken und bei iSCSI Laufwerken im Detail verhält ...... vlt. bringt uns das ja einer Lösung näher .....
    Wär ja die Mühe wert :-)