OT-Beiträge aus dem Thread "Deutsche Rechtschreibung lässt ..."

  • Hallo Susanne,


    Zitat von "SusiTux"

    (nur de-by fehlt leider ;-))


    Du weißt aber schon, dass Du korrekt de-bi abkürzen müsstest ... ;)


    Gruß
    Feuerdrache

    „Innerhalb der Computergemeinschaft lebt man nach der Grundregel, die Gegenwart sei ein Programmfehler, der in der nächsten Ausgabe behoben sein wird.“
    Clifford Stoll, amerik. Astrophysiker u. Computer-Pionier

  • solange Du nicht noch ein "l" dranhängst ... ;-)


    Edit: Weil ein lieber Kollege (ein Zuagroaster aus Niedersachsen ;-)) gerade um Erklärung bat ...


    Der Hinweis vom Feuerdrachen galt sicher der Tatsache, dass die Linguisten unsere Dialektsprache als Bairisch, also mit "i", bezeichnen. Dazu gehören dann aber noch weitere Dialekte, z.B. das Tirolerische oder Fränkische.


    Das hat sich gewiss a Preiß ausgedacht. Aber egal, bei uns im Dorf wird eh Boarisch gesprochen. ;-)


    Edit2: Jetzt war der Drache schon wieder schneller.

    2 Mal editiert, zuletzt von SusiTux ()

  • Also bitte ... das würde mir doch nie einfallen ... ;)


    Du hast da ja keinen Nachholbedarf. Und für die anderen folgender Link: Bairisches Wörterbuch.


    Gruß
    Feuerdrache

    „Innerhalb der Computergemeinschaft lebt man nach der Grundregel, die Gegenwart sei ein Programmfehler, der in der nächsten Ausgabe behoben sein wird.“
    Clifford Stoll, amerik. Astrophysiker u. Computer-Pionier

  • Zitat von "SusiTux"

    Der Hinweis vom Feuerdrachen galt sicher der Tatsache, dass die Linguisten unsere Dialektsprache als Bairisch, also mit "i", bezeichnen. Dazu gehören dann aber noch weitere Dialekte, z.B. das Tirolerische oder Fränkische.


    Das hat sich gewiss a Preiß ausgedacht. Aber egal, bei uns im Dorf wird eh Boarisch gesprochen. ;-)


    Dazu mal die allgemein zugängliche Quelle, die - es tut mir außerordentlich leid, liebe Susanne - das "y" eher als bayerische Änderung einordnet (von mir entsprechend fett hervorgehoben):


    Zitat

    Bairisch und Bayern


    In der Sprachwissenschaft wird die Schreibweise Bairisch verwendet und bairisches Sprachgebiet. Im Unterschied dazu bezeichnet das Wort Bayerisch keine Sprachdialekte, sondern bezieht sich ausschließlich auf ein politisches Territorium, den Freistaat Bayern. Die unterschiedlichen Schreibweisen wurden eingeführt, weil einerseits in Bayern außer den bairischen (in Altbayern) auch fränkische und alemannische (in Franken und Bayerisch-Schwaben) Mundarten gesprochen werden, andererseits die bairischen Dialekte sich nicht auf Bayern beschränken, sondern auch in Österreich, Südtirol und in einigen isolierten Sprachinseln der oberitalienischen Provinz Trentino sowie der Ostschweiz gesprochen werden. Die historische Schreibweise Baiern für das gewachsene bayerische Staatsgebilde wurde mit Anordnung vom 20. Oktober 1825 durch den philhellenischen König Ludwig I. durch die Schreibweise Bayern, also mit dem Buchstaben y, ersetzt.[6]

    (Quelle: Der Name der Baiern)


    Aber trotzdem (in Abwandlung zu dem Land noch weiter südlich) "tu felix bavaria ..."


    Herzliche Grüße aus dem Land der Chatten


    Feuerdrache

    „Innerhalb der Computergemeinschaft lebt man nach der Grundregel, die Gegenwart sei ein Programmfehler, der in der nächsten Ausgabe behoben sein wird.“
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  • Genau, da sigst as wieda a mal. Da schreiben wir Bayern unser Bayern nun schon seit fast 200 Jahren mit "y", und die Sprachwissenschaftler aus Preißn haben es noch immer nicht bemerkt ;-)

  • Hallo Susanne,


    sieh's mal positiv.
    Da sind die (bestimmt nicht nur preißischen) Sprachwissenschaftler konservativer als die Bayern selbst. ;-)


    Und das schadet ja auch nicht ...


    Und auch wenn ich "nur" aus dem Umland komme ...

    Zitat

    Es is kaa Stadt uff der weite Welt,
    die so merr wie mei Frankfort gefällt,
    un es will merr net in mein Kopp enei:
    wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei!

    (Friedrich Stoltze)


    Gruß
    Feuerdrache

    „Innerhalb der Computergemeinschaft lebt man nach der Grundregel, die Gegenwart sei ein Programmfehler, der in der nächsten Ausgabe behoben sein wird.“
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