Dual Boot - POP3 auf NAS - "...Posteingang voll..."

  • Moin,


    bei mir läuft TB in Vers. 31 auf einem WIN7 und UBuntu 14.04. Die POP3 Postfächer liegen alle auf einem NAS.
    Wenn ich auf TB über WIN zugreife, funktioniert alles bestens (war die Ersteinrichtung). Wenn ich über Ubuntu auf TB zugreife, dann kommt:


    "Der Ordner Posteingang ist voll und kann keine weiteren Nachrichten aufnehmen.


    Um Platz für weitere Nachrichten zu machen, löschen Sie alte Nachrichten oder legen Sie Unterordner an, in die Sie vorhandene Nachrichten verteilen. Anschließend müssen Sie den Ordner bitte komprimieren."


    der Posteingang ist aber nur knapp 600 MB groß, also noch platz genug. Unter WIN keine Warnung und ich kann auch neue mails abrufen, nur unter Ubuntu eben nicht. Zusätzlich funktioniert die Indexierung unter Ubuntu wohl nicht.


    Zugriff auf das NAS (Dlink DNS-323) über SMB/ CIFS, sowohl von WIN als auch Ubuntu aus.


    Any ideas? :gruebel:


    Thunderbird-Version: 31
    Betriebssystem + Version: Win7 SP1 und Ubuntu 14.04 LTS
    Kontenart (POP / IMAP): POP3
    Postfachanbieter (z.B. GMX): web.de


    Viele Grüße

  • Hallo,


    da es sich offenbar um eine Erstinstallation handelt, ist die erste Frage, die mir dazu einfällt, die, ob Du von Linux aus überhaupt erfolgreich auf das NAS zugreifen kannst. Kannst Du, unabhängig vom TB, unter Ubuntu Dateien auf dem NAS lesen, anlegen und löschen? Falls ja, gelingt Dir das auch in dem Verzeichnis, in dem die Mailboxen liegen?


    Die zweite Frage wäre die, ob Du das gesamte Profil auf das NAS ausgelagert hast oder lediglich die lokalen Ordner.



    Gruß


    Susanne

  • Hallo Susanne,


    NAS Zugriff funktioniert schon. Ich kann den Posteingang und alle Postfächer lesen. Nur nichts versenden oder empfangen. Starte ich TB von WIN aus, dann kann ich das noch zusätzlich. Umgezogen auf das NAS habe ich:


    unter Konten-Einstellungen - Server-Einstellungen das Verzeichnis für den 'lokalen Ordner' auf das NAS-Laufwerk
    unter Konten-Einstellungen - Lokaler Ordner ebenfalls das Verzeichnis für den 'lokalen Ordner' auf ein NAS-Laufwerk


    Die einstellungen für die beiden Ordner sind unter WIN und Ubuntu identisch (und unter WIN funktionieren sie).


    Müssen noch weitere Profildateien angepasst/ umgezogen werden? :gruebel:


    Viele Grüße

  • ..P.S: hab eben zur Sicherheit nochmal getestet: ich kann direkt in das mail-Verzeichnis Dateien kopieren und öffnen. Die Berechtigungen sind also richtig eingerichtet.


    Viele Grüße


  • Hallo Susanne,


    Danke für den Denkanstoß: ich habe mittlerweile die Links zur Benutzung der Profildateien gefunden. Jetzt möchte ich natürlich auch das Profil auf dem NAS ablegen, sodass ich sowohl mit Win als auch Ubuntu und evtl. auch von einem anderen PC im LAN auf dieselben Profileinstellungen meiner Postfächer in TB zugreifen kann.


    Ist es möglich, dieselben Profileinstellungen/denselben Profilordner für WIN und Linux zu verwenden, oder muss ich eine Konvertierung des Win Profils auf Linux vornehmen?


    Ich gehe mal davon aus, dass Letzteres der Fall ist (jeweils eigenes Profil für Win und Linux). Bleibt noch die Frage: warum ist das aktuelle Ubuntu Profil der Meinung, dass die mailbox voll ist?


    Viele Grüße


    Holger

  • Hallo Holger,


    Zitat von "hsatf"

    Ist es möglich, dieselben Profileinstellungen/denselben Profilordner für WIN und Linux zu verwenden, oder muss ich eine Konvertierung des Win Profils auf Linux vornehmen?


    Ja, das ist möglich. Allerdings musst Du ein paar Dinge beachten:


    • Es darf kein gleichzeitiger Zugriff von mehreren Rechner aus stattfinden. Das würde Dir u.U. das Profil samt E-Mails zerstören. Wenn das gesamte Profil auf dem NAS liegt, verhindert TB das normalerweise durch sein eigenes Locking - im Gegensatz zu der Methode, nur die lokalen Ordner auszulagern. Deshalb ist es in der Regel besser, das gesamte Profil auszulagern und nicht nur die lokalen Ordner.
      Dennoch, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
    • Es gibt einige wenige Erweiterungen, Lightning gehört meines Wissens dazu, die betriebssystemspezifisch sind. Die funktionieren dann möglicherweise nicht korrekt.
    • Du musst darauf achten, dass beide Seiten, also Windows und Linux, die gleiche Version des TB verwenden.
    • Wenn Du das Profil von Linux aus anlegst, vermeidest Du Rechteprobleme. Windows kümmert sich nicht um solche Details ;-)
      Wenn Du mehrere Linux-Benutzer hast, die auf das Profil zugreifen, musst Du die Rechte natürlich entsprechend setzen, zur Not auf 777.


    Zusammenfassend: Ja, es funktioniert, und es ist verglichen mit dem "zerrissenen" Profil die meist bessere Lösung. Es bleibt aber ein stückweit eine Bastellösung.


    Gruß


    Susanne

  • Hallo Susanne,


    Danke für die Hinweise. Ich habe mittlerweile das Profil (das unter Win erzeugt wurde) auf das NAS gelegt und konnte es starten. Die Fehlermeldung bleibt leider.


    Im Prinzip habe ich ja bereits mit einem Ubuntu-Profil gestartet, als ich nur die Pfade zu den mailboxen im neu in Ubuntu gestarteten TB angegeben habe. Aber selbst da trat sofort die Fehlermeldung auf.


    Bin also wieder am Anfang :(


    P.S.: Zugriff auf das NAS erfolgt in Win und Ubuntu unter demselben Nutzerkonto


    Viele Grüße


    Holger

  • Hallo hsatf,


    Zitat von "hsatf"

    Ich habe mittlerweile das Profil (das unter Win erzeugt wurde) auf das NAS gelegt und konnte es starten.


    Was genau heißt das? Kannst Du die Ordnerstruktur und vorhandene E-Mails im TB unter Linux sehen? Falls ja, dann stimmt zumindest der Pfad schonmal.


    Zitat von "hsatf"

    Im Prinzip habe ich ja bereits mit einem Ubuntu-Profil gestartet, als ich nur die Pfade zu den mailboxen im neu in Ubuntu gestarteten TB angegeben habe.


    Ja, Du hast mit einem Ubuntuprofil gestartet. Aber wenn Du lediglich den Pfad zu den lokalen Ordner verbogen hast, dann hast Du eben kein neues Profil auf dem NAS erzeugt. Das neue Profil liegt lokal in Deinem home.
    Deshalb war mein Vorschlag der, ein komplettes Profil von Linux aus anzulegen, nicht nur die Lokale Ordner vom NAS einzubinden. Das solltest Du testweise auch mal durchführen, mit dem Profilmanager.
    Du musst dazu zunächst nicht sämtliche Konten einrichten. Eines genügt, am besten ein IMAP-Konto. Falls Du ausschließlich über POP-Konten verfügst, stelle den TB so ein, dass die Nachrichten nicht vom Server gelöscht werden.
    Wenn das soweit funktioniert, teste, ob Du auf dieses Profil von Windows aus zugreifen kannst.


    Zitat von "hsatf"

    P.S.: Zugriff auf das NAS erfolgt in Win und Ubuntu unter demselben Nutzerkonto


    Du meinst ein Benutzerkonto auf dem NAS? Ich weiß nicht, welche Funktionen das Dlink dazu unterstützt, aber der Einfachheit halber würde ich einen Test mit einem eigenen Benutzer für das Ubuntu machen. Zumindest für den Test sollte dieser Benutzer der Gruppe der Administratoren angehören.


    Gruß


    Susanne

  • HAllo Susanne,


    Zitat von "SusiTux"

    Was genau heißt das? Kannst Du die Ordnerstruktur und vorhandene E-Mails im TB unter Linux sehen? Falls ja, dann stimmt zumindest der Pfad schonmal.


    Ich kann unter Ubuntu genauso auf die aktuellen mails zugreifen wie unter Win, nur das die Fehlermeldung erscheint und ich weder neue mails empfangen noch versenden kann.


    Zitat von "SusiTux"


    Ja, Du hast mit einem Ubuntuprofil gestartet. Aber wenn Du lediglich den Pfad zu den lokalen Ordner verbogen hast, dann hast Du eben kein neues Profil auf dem NAS erzeugt. Das neue Profil liegt lokal in Deinem home.
    Deshalb war mein Vorschlag der, ein komplettes Profil von Linux aus anzulegen, nicht nur die Lokale Ordner vom NAS einzubinden. Das solltest Du testweise auch mal durchführen, mit dem Profilmanager.
    Du musst dazu zunächst nicht sämtliche Konten einrichten. Eines genügt, am besten ein IMAP-Konto. Falls Du ausschließlich über POP-Konten verfügst, stelle den TB so ein, dass die Nachrichten nicht vom Server gelöscht werden.
    Wenn das soweit funktioniert, teste, ob Du auf dieses Profil von Windows aus zugreifen kannst.


    ...was soll der test denn zeigen?...Anyhow, ist erledigt und ich kann über das neue, in ubuntu auf dem NAS angelegte und über Win darauf zugegriffene Profil auf alle mails per IMAP zugreifen. Keine Fehlermeldung


    Zitat von "SusiTux"


    Du meinst ein Benutzerkonto auf dem NAS?


    Ja


    Zitat von "SusiTux"


    Ich weiß nicht, welche Funktionen das Dlink dazu unterstützt, aber der Einfachheit halber würde ich einen Test mit einem eigenen Benutzer für das Ubuntu machen. Zumindest für den Test sollte dieser Benutzer der Gruppe der Administratoren angehören.


    ...auch hier: was soll der test zeigen? Die User-Privilegien sind für Win und Ubuntu gleich bei zugriff per Samba/SMB/CIFS. Schreib- und Lesezugriff sind vorhanden (hatte ich ja bereits vorher gestestet).


    Gruß


    Holger


    P.S.:ich zweifle etwas daran, dass man dasselbe Profil für WIN als auch Linux verwenden kann, zumindest nicht bei lokalen Ordnern auf einem NAS: TB unter WIN nimmt als Verweis auf den Speicherort den Laufwerksbuchstaben ohne weitere Parameter, Ubuntu gibt beim Verweis noch zusätzlich die UID und andere Parameter an.
    Ubuntu: /run/user/1002/gvfs/smb-share:server=dlink_nas.local,share=(zensiert)/nwb7jobk.default/Mail/pop3.web.de
    Win: X:\(zensiert)\nwb7jobk.default\Mail\pop3.web.de


    Beim Copy & Paste fällt mir auf: einmal sind absolute und einmal relative Pfade angegeben. Kann es daran liegen?

  • Hallo Holger,


    Zitat von "hsatf"

    ...was soll der test denn zeigen?...Anyhow, ist erledigt und ich kann über das neue, in ubuntu auf dem NAS angelegte und über Win darauf zugegriffene Profil auf alle mails per IMAP zugreifen. Keine Fehlermeldung


    Der Test soll zeigen, ob alles funktioniert, wenn Du das gesamte Profil auf das NAS legst, so wie wir es hier aus guten Gründen in der Regel empfehlen. Außerdem sollte er dadurch, dass Du das Profil von Linix aus angelegt hast, sicherstellen, dass Du kein Rechteproblem hast. Das hatte ich oben bereits geschrieben.


    Wenn ich Dich richtig verstanden haben, funktioniert es mit diesem neuen Profil. Dann brauchst Du es nur noch fertig einzurichten.


    Zitat von "hsatf"

    ...auch hier: was soll der test zeigen? Die User-Privilegien sind für Win und Ubuntu gleich bei zugriff per Samba/SMB/CIFS. Schreib- und Lesezugriff sind vorhanden (hatte ich ja bereits vorher gestestet).


    Zum einen gibt es neben den Schreib- und Leserechten auch noch den Besitzer, zum anderen habe ich keine Ahnung, welche Konfiguationsmöglichkeiten und Features Dein NAS bietet. Auch dieser Test sollte dazu dienen, Rechteprobleme auf dem NAS auszuschließen.


    Zitat von "hsatf"

    ich zweifle etwas daran, dass man dasselbe Profil für WIN als auch Linux verwenden kann


    Ich benutze ebenfalls seit Jahren eine solche Dual-Boot-Lösung, wenn auch nur noch lokal auf einer NTFS-Platte. Entgegen des allgemeinen Ratschlags habe ich aus bestimmten Gründen auch lediglich die lokalen Ordner ausgelagert. So, wie Du es zunächst auch vorhattest. Das funktioniert. Ich empfehle es hier aber nicht, weil man damit einen Schutzmechanismus (das Profil-Locking) des TB aushebelt und deshalb schon einige auf die Nase gefallen sind.
    Unser altes NAS ist ausgemustert, aber auch damit hat es in der Vergangenheit fehlerfrei funktioniert.


    Abschließend ... Es ist ja gut, wenn Du Ratschläge hinterfragst und den Sinn dahinter verstehen willst. Aber mitdenken ist schon auch erlaubt. Du sitzt schließlich vor Deinen Systemen. Wir sind hier alle nur remote und haben keinen Einblick in die Gesamtkonfiguration Deiner Umgebung. Wir haben nur die paar Informationsschnitzel, die Du uns gibst.


    Zitat von "hsatf"

    Ubuntu: /run/user/1002/gvfs/smb-share:server=dlink_nas.local,share=(zensiert)/nwb7jobk.default/Mail/pop3.web.de


    Wo hast Du denn diesen Pfad abgelesen und wie hast Du das NAS genau gemounted? Ist es in der fstab eingetragen?


    Gruß


    Susanne

  • Hallo Susanne,


    Zitat von "SusiTux"

    Wenn ich Dich richtig verstanden haben, funktioniert es mit diesem neuen Profil. Dann brauchst Du es nur noch fertig einzurichten.


    Nope, wie beschrieben ist das ein Profil für IMAP. Ich lade mir die mails alle per POP3 runter, damit ich das IMAP Postfach immer wieder leerkriege...und um den Speicherplatz geht es ja auch.


    Zitat von "SusiTux"


    Wo hast Du denn diesen Pfad abgelesen und wie hast Du das NAS genau gemounted? Ist es in der fstab eingetragen?


    ...direkt aus den Konto-Einstellungen, Untermenü Server-Einstellungen, Speicherort für lokale Ordner. Hab ich nicht per Hand eingegeben, sondern per Drop-Down Menü ausgewählt. Gemountet habe ich immer per Ubuntu-Standard Dateimanager (Nautilus?), auch per drop-down.


    Gruß
    Holger

  • Hallo Holger,


    nimm es mir nicht übel, aber wir drehen uns im Kreis. Vielleicht habe ich auch etwas missverstanden oder übersehen. Dann mach mich bitte darauf aufmerksam (oder auch ein anderer der Helfer).


    Dieser Satz:


    Zitat von "hsatf"

    direkt aus den Konto-Einstellungen, Untermenü Server-Einstellungen, Speicherort für lokale Ordner. Hab ich nicht per Hand eingegeben, sondern per Drop-Down Menü ausgewählt.


    Sagt mir, dass Du eben doch wieder an Einstellungen für die Lokalen Ordner gefummelt hast. Genau das, solltest Du nicht tun! Wenn Du ein Konto einrichtest, dann wählt TB diesen Pfad selbst, passend zu diesem Konto.
    Der Pfad selbst scheint schon richtig zu sein. Aber der Mount gefällt mir nicht, siehe dazu etwas weiter unten.


    Zitat von "hsatf"

    wie beschrieben ist das ein Profil für IMAP. Ich lade mir die mails alle per POP3 runter, damit ich das IMAP Postfach immer wieder leerkriege...und um den Speicherplatz geht es ja auch.


    Das musst Du bitte genauer erklären. Ein Konto ist entweder ein IMAP- oder ein POP-Konto. Das darf man auch nicht einfach umschalten. Man kann beides parallel haben, aber dann müssen beide Konten getrennt eingerichtet werden.
    Solche parallelen Konten braucht es aber nicht. Zum lokalen Speichern hat TB extra das gesonderte Konto "Lokale Ordner". Das wird standardmäßig angelegt. Dort kannst Du Dir eine eigene Ordnerstruktur anlegen und die E-Mails aus allen IMAP-Konten lokal speichern. Dafür ist dieses Konto da.


    Nun zum Mount. Der Pfad /run/user/... ist, sagen wir mal, ungewöhnlich. Ich weiß nicht, ob das zum Problem beiträgt. Ich würde das jedenfalls ändern.
    Das Verzeichnis /run gibt es erst seit Ubuntu 11 oder so. Es ersetzt u.a. das alte /var/run. Dieses Verzeichnis ist eine Art Systemcache und ist flüchtig, d.h. es wird beim Booten gelöscht.
    Zum Mounten benutzt man normalerweise die Verzeichnisse /media oder /mnt. Außerdem würde ich ein NAS immer statisch über die fstab mounten.
    Wir haben unser Uralt-NAS durch einen Stick an der Fritzbox ersetzt. Das Mounten über die fstab erfolgt jedoch ähnlich:


    Code
    1. # Fritzbox USB-Device
    2. //192.168.178.1/Name_der_Freigabe /media/mountordner cifs user=xxx,password=xxx,auto, 0 0


    Wenn Du das Passwort aus Sicherheitsgründen nicht in der fstab angeben magst, kannst Du auch den saubereren Weg gehen und eine .smbcredentials im eigenen Homeverzeichnis anlegen.


    Anleitungen:
    http://wiki.ubuntuusers.de/mount
    http://wiki.ubuntuusers.de/Samba_Client_cifs


    Mein Vorschlag:


    Ziehe zunächst das mit dem Mount glatt. Wenn das soweit passt und Dein NAS über /media automatisch beim Start gemountet wird, dann prüfe, ob die Zugriffe klappen.
    Richte Dir erneut von Ubuntu aus ein neues Profil auf dem NAS ein. Richte dort ein IMAP-Konto ein. Verändere ansonsten nichts an der Konfiguration des Profils.
    Lege Dir dann von TB aus unter dem Konto "Lokale Ordner" einen eigenen Ordner an. In diesen kopiere testweise eine E-Mail aus dem IMAP-Konto.


    Gruß


    Susanne

  • Hallo Susanne,


    ich bin mal etwas anders an das Problem herangegangen und habe den Postfach Ordner in ein FreeNAS kopiert und dann auch über GVFS als CIFS/SMB share gemountet (kein Automount). Dann in einem neuen Ubuntu TB-Standard-Profil den "lokale Ordner" Pfad auf FreeNAS "verbogen". Damit hat es reibungslos funktioniert. Ich lege das Problem deshalb unter "problematische/ nicht standardkonforme/ veraltete Samba Implementierung von Dlink" ab.


    Die Dlink Share-Ordner haben alle die Zugriffsberechtigung 777 (oder drwxrwxrwx), wogegen das FreeNAS mit 770 oder 700 läuft. Dlink hat also eindeutig auch noch ein Sicherheitsproblem.


    Deshalb wird die Dlink-Kiste bei mir nur noch als Backup zum FreeNAS laufen.


    Viele Grüße


    Holger


    P.S.: bringt ein gemeinsames Profil für Win und Ubuntu Vorteile, wenn man keine Erweiterungen nutzt?

  • Hallo Holger,


    Zitat von "hsatf"

    bringt ein gemeinsames Profil für Win und Ubuntu Vorteile, wenn man keine Erweiterungen nutzt?


    Der größte Vorteil ist der, dass ein gleichzeitiger Zugriff mehrerer Rechner durch den TB verhindert wird. Das ist nicht mehr der Fall, wenn Du nur den Lokalen Ordner auslagerst, da der TB (nur) das Profil lockt.
    Bei einem Dual-Boot-System ist das aber nicht wichtig.


    Außerdem vereinfacht es die Datensicherung, weil dann alles an einem Ort liegt.


    Gruß


    Susanne