unleserliche e-mails

  • Um Rückfragen vorzubeugen, bitten wir um folgende Angaben:
    * Thunderbird-Version: 38.7.1
    * Betriebssystem + Version: Windows 7
    * Kontenart (POP / IMAP): Pop
    * Postfach-Anbieter (z.B. GMX): verschiedene, u.a. t-online.de
    * Eingesetzte Antiviren-Software: Panda Internet Security
    * Firewall (Betriebssystem-intern/Externe Software):
    * Router-Modellbezeichnung (bei Sende-Problemen): Voice over IP



    Hallo Ihr Wissenden,


    ich bin Vereinsvorsitzender und verschicke daher öfter mal Rundmails, die an bis zu 500 Einzelempfänger gehen.


    Von einem dieser Empfänger habe ich schon mehrfach die Mitteilung erhalten, dass er meine e-mails nicht lesen kann. Er sieht so etwas:


    Code
    1. X-UI-Filterresults: notjunk:1;V01:K0:X0igH3Jmp+8=:MiUQWeolotDRMwD9ZBMSUDrX02 7lIgiOO3WpzR7B2Lwx+1h5VIGIovUxGNTMrFPBD5r2AudtQhfVmd8KguqzdBDwLB/HzquAmvw nZ7KAycQR+gLv1ew8v+pc1OyFuW540ud46hvzAyCOM6Kn8HBultahOwNpDcULfBV5cAT+15tz pC0D4qobZuXk/FfYMxTWPJ7sd1oFx2MKq5XOsDWQjpNK0ZjO617hHocbFwod45X3w2To9Z3cw aA9KYgKByBXUbi8TYQjAzlNT2GKL8e4rDiZiu9k4uapvkMIc3RSLD6CfSnjte1USkBJ+xGlXL 5+uWnO0Hiv/NW4hBxcE8RkMrl53my0EBoTvIYQEQUgXdfuOketXnPH3MYr0C4+SyTQCsrl8D1 rR2pHtxP9eGusX4x5G1/550poVNCM4u/E+Vl85SAfRrZBoK4BkFVARHFh0qOcReZf/INXlHQi TRiVRp6X6jVwHJpRISp9jaJC7EaOMSwY2wK85D/u4VtfFdzPB5TGcbFCK8LNkjXBPd91bYVXK KQNq8KFIz53LIV4k+3pSYZQDROv/Pt8Pvrn65ZAI9ATxEUl2GChCvfR2l+G0xvt1R6xOjq92K t3vgtLCnyEfNGb1XpMWzQWNxaEmCU6OlaGTYJ7CVWWRHqUsxxywLYzvUMBqkxNm9RnLZ1rs0N JpMpDnTLYUsX6ZQuIq5xZXdbU9wIjdmNGzJnI/Tgxrr3SU41NaV4UVMOD+wedGXAmWlFY47/w 1jSSvZeg10SP5TY+dNuixIfmE/t7+DNAfYQecWqH0nDBYiHAZbs/ZTDFeGCfzXobu/dIBYuJr /ebo304aLR7hclYt4Zxg3Mqi1pRyI0s+7n+1IPSwwumpFytbynPWd2p1ljHELepqqKBPHyeYg J/xvnSfH4ELXfoKBDJ52f9Kv9Vm5jnpWB4pDWOHVBSvid9QlAVWTwCRHS409+bCiAjXan0eTt KW9JQdVBcfFxnmZYueFeHAwJZnTdeMQC9VuNBu7OPzMcHAWlf09Lm3hPrDA2QyuYrDXdiWpVD vERNqHh7WuWKiKWZeJMtLaeHfD+EQtnFJGHQQFRYN25BzsyVn8KRm4tMBPAGcpZujP95H0zCR ywnU+nykAWWOP7qnLJFt/U05uYujRiinIxGYFIhUaDEZeOXsykNmCoptOzKjmEHfHPyVwHoEn zblpheFUhuwrcodeJBX3EpZGSlr1neXB8EqAiIADXqUf9Pf0q95Lr5bTSQPaaANnLpcLRDZol nBrB98m/8SNJHDY1Wfr+x3hbJd1WbQjrv1D2PW57P06hB7obTIDBgHrvqLBl73QZZ6U9DBHhy sJoSFJAuTdctVMyIlQH9V9e7+7m8qNKk59xFdFiKCI92NXRvzeDLmnU3vbyYJImzIY9eIijsG iXEKkj0/E0bRexSJuo6iLAIuZjaqCnl7Jyk7S2O5K3Ia8OAYm2JeQzdwxCyE+OS75j2DreUfx C5XkUG4B0PuKmu/hMt3GNxoAVLDvg=



    wenn man dann weiter runter blättert, dann kann man den Text - wenn man ihn kennt - schon erahnen, aber eben nicht lesen.

    Code
    1. </i><i>Der Verein f=C3=BCr Denkmalpflege und Penzberger Stadtgeschich=te bietet am kommenden Freitag um 19:00 Uhr im Rot-Kreuz-Haus in der Winterstra=C3=9Fe 4 in Penzberg zum bevorstehenden Jahrestag zur Penzberger Mordnacht vom 28.04.1945 einen Vortrag an. Dabei wird der Referent Peter Brunner aus F=C3=B6ching bei Holzkirchen die damaligen Geschehnisse unter einem etwas anderen Blickwinkel beleuchten als dies =C3=BCblicherweise geschieht. Er war als Jugendlicher selbst Zeitzeuge der Vorf=C3=A4lle und reflektiert auc= h mit diesem Hintergrund =C3=BCber die Voraussetzungen und Ursachen, =die die Penzberger Mordnacht =C3=BCberhaupt erst m=C3=B6glich gemacht h=atten. Dabei stellt er auch Unterlagen vor, aus denen hervor geht, welche Einfl=C3=BCsse es aus der Penzberger B=C3=BCrgerschaft gab und wie =sich diese auf die Geschehnisse ausgewirkt hatten. Der Vortrag ist also kein blo=C3=9Fes Gedenken an die Opfer der Tat, sondern der Versuch einer Analyse der schrecklichen Ereignisse. Der Referent ist Rechtsanwalt und hatte 2003 zu diesem Thema das Buch "Der Judas-Tag" ver=C3=B6ffentlicht, welches sich den Ereignissen in Romanform annimmt.</i><i><br> </i><i>Die Veranstaltung dauert ca. 60 Minuten, Danach steht der Referent noch f=C3=BCr Fragen zur Verf=C3=BCgung. Der Eintritt kost=et 2,00 Euro, f=C3=BCr Sch=C3=BCler und Studenten 1,00 Euro, Vereinsmitglie=der frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</i><br> <br> <br> Wie Sie sicher wissen, nimmt mit diesen Morden kurz vor Kriegsende Penzberg eine unr=C3=BChmliche Stellung im gesamten Bundesgebiet ein,=da es nur hier zu einer solch gro=C3=9Fen Opferzahl durch Nazischergen i= n den letzten Kriegstagen gekommen ist. Diese Tatsache erfordert es um so mehr, dass dieses Thema =C3=BCber das "normale" Opfergedenken hina=us bearbeitet und bewertet wird. <br> <br> Dieses Thema geht unter die Haut, daher d=C3=BCrfte es f=C3=BCr die allermeisten Kinder wohl eher nicht geeignet sein. <br> <br> Bei R=C3=BCckfragen stehen wir Ihnen nat=C3=BCrlich jederzeit sehr ge=rne zur Verf=C3=BCgung. Wir w=C3=BCrden uns sehr freuen, wenn wir Sie bei die=ser Veranstaltung begr=C3=BC=C3=9Fen d=C3=BCrften. <br> <br> Mit freundlichen Gr=C3=BC=C3=9Fen<br> <br> Alexander Peren<br> <br> <pre class=3D"moz-signature" cols=3D"72">--=20 Verein f=C3=BCrDenkmalpflege und Penzberger Stadtgeschichte i.A. 1. Vorsitzender AlexanderPerenTreffpunkt der Heimat- und Familienforscher im Oberland(vereinsunabh=C3=A4ngig)i.A. LeiterAlexander PerenTel.: 08856-82972Bildschirm-Fax: 03222 150 604 1e-mail (bevorzugt): <a class=3D"moz-txt-link-abbreviated" href=3D"mailto:=vorstand@denkmalverein-penzberg.de">vorstand@denkmalverein-penzberg.de</a=oder (bei Problemen): <a class=3D"moz-txt-link-abbreviated" href=3D"mailt=o:denkmalverein.vorstand@t-online.de">denkmalverein.vorstand@t-online.de<=/a><a class=3D"moz-txt-link-abbreviated" href=3D"http://www.denkmalverein-pe=nzberg.de">www.denkmalverein-penzberg.de</a>Von Zeit zu Zeit erhalten Sie =C3=BCber diesen e-mail-Absender auch Mitte=ilungen, die nicht unmittelbar etwas mit Ihren vorrangigen Themen zu tunhaben, vo= n denen wir aber denken, dass es Sie dennoch interessierenk=C3=B6nnte. Wenn Sie diese zus=C3=A4tzlichen e-mails nicht w=C3=BCnschen,so besteht f=C3=BCr = Sie die M=C3=B6glichkeit, uns zu informieren, damitwir Sie entweder in die Gruppe der Empf=C3=A4ng= er verschieben, dieausschlie=C3=9Flich e-mails zu Ihrem inhaltlichen Thema = w=C3=BCnschen oderdass wir Sie ganz aus dem Verteiler l=C3=B6schen.</pre> </body></html>


    Ich denke, es hat irgend etwas mit Verschlüsselung bei ihm zu tun, denn er ist der einzige, der solches Ergebnis bei mir rückmeldet. Nun meine Frage: Warum sieht er nicht mein e-mail, so wie ich es geschrieben habe?Und zweitens: Was antworte ich ihm?Vielen Dank für Eure Hilfe, ich als Laie bin da einfach überfragt. Viele Grüße und einen schönen Füußballabend wünschtAlexander

    Einmal editiert, zuletzt von graba () aus folgendem Grund: Code-Tags gesetzt

  • Hallo,
    nein, hat nicht mit Verschlüsselung zu tun. Dann könnte man überhaupt nichts lesen.
    Es hat mit der Zeichenkodierung zu tun. Welche ist denn bei dir fürs Versenden eingestellt?


    Extras > Einstellungen > Ansicht > Formatierung > Schriftarten > Erweitert
    Unicode oder Westlich?
    Wie auch immer, es ist nicht Thunderbird's Schuld sondern die des Mailklienten (oder die des betr. Webmailinterface) des Empfängers.
    Ich würde außerdem die Mails in Reintext verfassen und nicht in HTML. Es gibt nämlich keinen Standard dafür in Mails.


    Schreib dem Empfänger, dass er der einzige ist, bei dem die Zeichenkodierung nicht klappt und welche du beim Senden verwendest.
    Mehr kannst du nicht tun, zumal du nicht mal weißt, ob er auf linux, Mac, Windows mit welchem Mailprogramm er arbeitet.


    Gruß

    Konversationen ohne vorherige Anforderung werden ignoriert..
    Windows 10, 64-bit, immer die aktuelle Thunderbird-Version und ältere Testversionen. Testprofile vorhanden.
    Testkonten bei den meisten größeren Mailanbietern wie GMX, Web.de usw

  • Hallo mrb,


    vielen Dank für Deine Zeilen. Vielen Dank auch für den Pfad, mit dem ich nachschauen konnte, was bei mir eingestellt ist:
    Schriftarten für Lateinisch
    Proportional Sans Serif Größe 17
    Serif Cambria
    Sans Serif Calibri
    Fensterbreite Consolas Größe 14
    Minimale Schrfitgröße: keine
    Schriftartenkontrolle: Nachrichten das Verwenden eigener statt der oben gewählten Schriftarten erlauben: ja
    Unproportionale Schriftart für Reintext-Nachrichten verwenden: ja
    Zeichenkodierungen:
    Standard-Zeichenkodierung für ein- und ausgehende Nachrichten:
    ausgehende Nachrichten unicode (UTF-8)
    eingehenden Nachrichten (nichts ausgewählt)
    Wenn möglich, Standard-Zeichenkodierung für Antworten verwenden (nicht angehakt)


    Muss der Mail-Empfänger die gleichen Einstellungen haben wie ich (also "Unicode") oder ist das eher nebensächlich? Bei ihm wird es vielleicht auf die Einstellung bei den "eingehenden Nachrichten" ankommen, oder?


    Vielen Dank im Voraus für Deine nochmalige Antwort.


    herzliche Grüße und einen schönen Abend wünscht


    Alexander

  • Muss der Mail-Empfänger die gleichen Einstellungen haben wie ich (also "Unicode") oder ist das eher nebensächlich?

    Nein, denn Mailprogramme lesen aus dem Quelltext (Strg+U) der Mail (heißt dort charset=) die gerade verwendete Zeichenkodierung ab und stellen diese automatisch ein. Allerdings gibt es Einstellungen, die verhindern, dass die ZK automatisch richtig eingestellt wird, diese werden oft durch Unwissenheit über die Folgen verstellt.
    In Thunderbird ist das z.B. Rechtsklick auf einen Ordner eines Kontos --> Eigenschaften --> Allgemein. Ist dort das unter Kästchen ("Zeichenkodierung auf alle Nachrichten des Ordners anwenden, die jeweils eingestellte oder automatisch bestimmte Zeichenkodierung wird ignoriert") angehakt, wird - egal welcher charset deklariert ist - immer einen ganz bestimmter verwendet. Der natürlich falsch ist, wenn die Mail in einer anderen Zeichenkodierung geschrieben wurde.
    Diese Einstellung müsste eigentlich in jedem Mailprogramm vorhanden sein, njur wird sie dort anders heißen und an anderer Stelle sein.


    Gruß

    Konversationen ohne vorherige Anforderung werden ignoriert..
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  • Hallo mrb,


    nochmals herzlichen Dank für Deine Antwort. Ich habe es (Kontoeigenschaften - allgemein) überprüft und bei mir ist KEIN Haken drin. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann ist das auch so richtig.


    Viele Grüße und einen schönen Abend wünscht


    Alexander