AddOns inaktiv

    • Thunderbird-Version: 45.8
    • Betriebssystem + Version: Win 7/Prof, Debian 8 + 9
    • Kontenart (POP / IMAP): POP
    • Postfachanbieter (z.B. GMX): verschiedene


    Hallo Forum


    Ich nutze seit längerem (Jahre) ohne Probleme das gleicheTB-Profil im LAN von 2 Rechnern mit lokaler TB-Installation.... das allerdings nie zeitgleich. Und seit neuestem funktioniert das nicht mehr ordentlich. Das Profil selber liegt auf einem Samba-Share. Starte ich TB von Win 7 ist alles ok, starte ich TB später von Debian, sind Lightning und Cardbook inaktiv. Wenn ich sie dann manuell aktiviere und TB neu starte ist alles ok, beide AddOns sync'n sich erfolgreich zum Cloud-Kalender und -Adressbuch. Starte ich nun -wiederum später- TB erneut auf dem Win 7-PC das gleiche Problem, beide AddOns sind inaktiv. Also wieder aktivieren, TB neu starten und alles funktioniert, auch dann klappt der sync wieder problemlos.... und erneut sind die AddOns wieder inaktiv beim nächsten Start unter Debian. Und so wechselt das hin- und her.


    Bislang hat das sehr gut und ohne Probleme mit TB 38,8 funktioniert. Aber weil mir das mittlerweile zu alt war und SOGo eigentlich nicht mehr notwendig ist, habe ich nun auf TB 45,8 upgedatet.... und natürlich auch die passenden AddOns installiert. Auf beiden Systemen (Win 7 und Debian) sind die gleichen Versionen installiert. Aber wie gesagt, es funktioniert ja grundsätzlich.... lediglich nach jedem Client-OS-Wechsel besteht die Störung, die sich aber immer durch manuelle Aktivierung der AddOns und Neustart von TB sofort beheben lässt.


    Kann das ein Fall für einen Bug-Report sein?


    mfg, Martin

  • Hallo Martin,


    ich kann Dir die Ursache für das Deaktivieren nicht mit Bestimmtheit nennen, aber ein paar allgemeine Hinweise dazu geben.


    Die Kalendererweiterung Lightning unterscheidet sich je nach Betriebssystem, d.h. in Deinem Fall, dass es trotz der gleichen Versionsnummer eine Version für Windows und eine für Linux gibt.

    Ich kenne die Unterschiede zwischen beiden Versionen nicht. Vielleicht handelt es sich lediglich um Elemente der GUI. So oder so, da die Erweiterungen im Profil liegen, kann es beim einem Wechsel des OS zu einem Konflikt kommen, wenn beide dasselbe Profil benutzen. Auch dann, wenn das jahrelang gut ging.

    So weit ich weiß gibt es Pläne, künftig nur noch eine gemeinsame Version zu haben, aber das ist nach meinem Kenntnisstand noch
    Zukunftsmusik. Vielleicht kann uns edvoldi dazu aktuellere Detail geben.

    Ein weiteres Konfliktpotential ergibt sich aus dem Umstand, dass Lightning inzwischen als Bestandteil des TB mitgeliefert wird. Die Paketquellen der Linux-Distributoren hängen der Veröffentlichung seitens Mozilla zeitlich etwas hinterher. Dadurch kann es schnell dazu kommen, dass Du zumindest temporär unterschiedliche Versionsstände hast.


    Cardbook gibt es meines Wissens nur in einer Version für alle OS. Somit kann das oben Geschilderte hier nicht die Ursache sein, es sei denn, es hätte im TB eine Änderung gegeben, um solch einen Konflikt grundsätzlich zu vermeiden. Dazu ist mir aber nichts bekannt.


    Mein Rat wäre, auf dieses Setup zu verzichten und es "g'scheid" aufzusetzen. Wenn Du die Mailkonten auf IMAP umstelltest und die Kalender und Adressbücher per WebDav einbindest, gehst Du den geschilderten Probleme aus dem Weg. Ganz nebenbei hättest Du E-Mails, Kalender und Kontaktdaten dann auf beliebig vielen Endgeräten inklusive Smartphone und Tablett zur Verfügung.

    Selbst wenn Du künftig zu OS X wechseln würdest, oder von Android zu iOS oder meinetwegen auch vom TB zu einem anderen Programm; der Wechsel wäre so problemlos und mit wenig Aufwand zu erledigen.


    Gruß


    Susanne

  • Guten morgen Susanne,


    vielen Dank für Deine Einschätzung des Problems.

    Die Kalendererweiterung Lightning unterscheidet sich je nach Betriebssystem, d.h. in Deinem Fall, dass es trotz der gleichen Versionsnummer eine Version für Windows und eine für Linux gibt.

    Ich kenne die Unterschiede zwischen beiden Versionen nicht. Vielleicht handelt es sich lediglich um Elemente der GUI.

    Sowas in der Art hab ich auch vermutet

    Zitat

    Ein weiteres Konfliktpotential ergibt sich aus dem Umstand, dass Lightning inzwischen als Bestandteil des TB mitgeliefert wird. Die Paketquellen der Linux-Distributoren hängen der Veröffentlichung seitens Mozilla zeitlich etwas hinterher. Dadurch kann es schnell dazu kommen, dass Du zumindest temporär unterschiedliche Versionsstände hast.

    Das Problem war mir bekannt. Deshalb habe ich in der Vergangenheit eben selber darauf geachtet, dass die Versionen übereinstimmten. Auf allen Debian-Clients habe ich deshalb nicht die Repo-Version verwendet, sondern die passende aus dem Mozilla-Archiv installiert, das gleiche für die Windows-Clients. Und auf allen Windows-Systemen war natürlich "Automatisches Update" deaktiviert. Das heisst, ich habe die funktionierenden Versionen quasi auf allen Clients eingefroren.... und das funktionierte eben sehr lange sehr gut. Aber irgendwann sind sie halt zu alt, und man kommt um den Upgrade nicht mehr drumrum.


    Zitat

    Mein Rat wäre, auf dieses Setup zu verzichten und es "g'scheid" aufzusetzen. Wenn Du die Mailkonten auf IMAP umstelltest und die Kalender und Adressbücher per WebDav einbindest, gehst Du den geschilderten Probleme aus dem Weg. Ganz nebenbei hättest Du E-Mails, Kalender und Kontaktdaten dann auf beliebig vielen Endgeräten inklusive Smartphone und Tablett zur Verfügung.

    Vor dem Hintergrund, dass IMAP auf unseren PC-Clients konzeptionell definitiv keine Alternative ist (wobei wir auf unseren Androids sehr wohl IMAP nutzen), war die gewählte Lösung eine wirklich "g'scheide" Lösung. Aber ich bin unsicher, ob Du mich vielleicht falsch verstanden hast. Die "normalen" Mailing-Thunderbird-Funktionen sind hier gar nicht das Problem, das klappt auch jetzt alles bestens. Es gibt keinen technisch zwingenden Grund auf Imap umzusteigen, weil eben genau Mailing richtig gut funktioniert, trotz multipler Clients/OS'es. Darüber hinaus nutzen ich/wir ja bereits seit längerem WebDav. Und genau HIER liegt mein Problem, wo ein Umstieg auf IMAP überhaupt keinen Einfluss hätte. Das Problem verursachen die WebDav-Clients auf unterschiedlichen PC/OS-Clients bei Verwendung des gleichen Profils.


    Ich sehe das jetzt so, dass ich das vermutlich (vielleicht auch nur vorübergehend) disziplinarisch mit den Usern regeln muss....*hmmm*.... das ist nun unschön, weils zuvor wirklich "schön" war. Aber eine bessere Idee habe ich auch nicht. Wenn edvoldi ein Forums-User ist und gleichzeitig auch noch Fachman, wäre es echt toll, wenn er auch noch ein kurzes Statement dazu hätte.


    mfg, Martin

  • Vor dem Hintergrund, dass IMAP auf unseren PC-Clients konzeptionell definitiv keine Alternative ist

    Da Du zuvor nur von Dir gesprochen hattest, geht es hier um eine Lösung für die Familie oder eine Firmenumgebung?

    (wobei wir auf unseren Androids sehr wohl IMAP nutzen), war die gewählte Lösung eine wirklich "g'scheide" Lösung

    Ihr habt also ein IMAP/POP-Mischlösung gebaut. Ich halte das absolut nicht für eine g'scheide Lösung. Das ist bestenfalls eine Krücke. Spätestens wenn einer der POP-Rechner mal eben aus Versehen das Konto leerräumt, wirst Du Dich daran erinnern.


    Dass man ein Profil Teilen kann, ist übrigens keine zugesagten Eigenschaft des TB. Ebensowenig sagt das POP-Protokoll zu, dass man E-Mails auf dem Server belassen kann. Auch wenn es meistens funktioniert.

    Man kann zum Odln auch seinen PKW hernehmen und damit über die Wiesn fahren. Man sollte sich dann aber nicht über mögliche Schäden wundern.


    Das Problem verursachen die WebDav-Clients auf unterschiedlichen PC/OS-Clients bei Verwendung des gleichen Profils

    Ja eben! Wenn Du auf IMAP umstellst, dann kann ein jeder sein eigenes Profil behalten kann und hat Zugriff auf dieselben E-Mails. Damit wäre das Lightning-Problem gelöst und das Profil-auf-Samba-Thema wäre für euch ebenfalls erledigt.

  • Zitat

    Ihr habt also ein IMAP/POP-Mischlösung gebaut. Ich halte das absolut nicht für eine g'scheide Lösung. Das ist bestenfalls eine Krücke. Spätestens wenn einer der POP-Rechner mal eben aus Versehen das Konto leerräumt, wirst Du Dich daran erinnern.

    Nein, keine Mischlösung, die Androids "lesen" nur die Postfächer (eben Imap), die PC-Clients ziehen via Pop das Postfach jedoch grundsätzlich leer. Und an dieser Vorgabe ist nicht zu rütteln. Es wird definitiv keine langjährig aufbewahrte Post auf irgendwelchen kommerziellen Servern geben. Dabei ist es auch völlig unerheblich, ob das Privat oder Geschäftlich ist. Aufgrund des gespeicherten historischen Datenumfangs in den Profilen und in 10-15 Jahren auch vollzogene Providerwechsel wird es sowieso bei der Speicherung hier im LAN bleiben und es gibt deshalb auch gar keine Alternative dazu. Selbst wenn die Postfächer selber IMAP sind, so funktioniert das trotzdem nicht, wenn das jeweilige Profil Archiv-Daten enthält, die von beiden Maschinen gelesen werden können muss. Die Lösung ist absolut "gescheid", wenn man das aus sachlicher Sicht und nicht aus technischer Sicht betrachtet. Und falls es wirklich auf eine IMAP-Lösung hinauslaufen sollte, müsste die eben auch hier im LAN abgebildet werden - mit getmail, procmail und dovecot. Aber daran will ich jetzt noch nicht denken. Aber wie gesagt, IMAP löst das Problem überhaupt nicht, weil die Archiv-Daten eben im Profil in Archiv-Ordnern liegen.


    Das, was sachlich wie gewünscht funktioniert, wäre wie bisher ein Postfach im LAN, welches von 2 Maschinen konfliktfrei genutzt werden kann. Nur leider geht genau das mit den aktuellen Versionen nicht mehr.... im Gegensatz zu den letzten Jahren.

    Zitat
    Dass man ein Profil Teilen kann, ist übrigens keine zugesagten Eigenschaft des TB.

    Nein, das Profil ist und wird NICHT geteilt. Und die Seiten http://kb.mozillazine.org/Roaming_profile und http://kb.mozillazine.org/Shar…between_Windows_and_Linux sagen sehr wohl aus, dass auf Multiboot-Maschinen das gleiche Profil genutzt werden kann. Und so recht erkenne ich da keinen Unterschied, ob Win und Linux als Multiboot auf ein Profil zugreifen oder von 2 Maschinen. Ein Profil wird hier immer nur von ein und derselben Person genutzt und immer nur von einer Maschine zu einer Zeit. Die Anwender haben eben nur 2 Maschinen, die zu unterschiedlichen Zeiten genutzt werden. Beide Maschinen haben den gleichen Thunderbird und die gleichen AddOns installiert. Der einzige Unterschied bei einigen ist, einmal ist es Windows, einmal ist es Linux. Aber der Betrieb des "Profiles" ist auf jeden Fall vollständig konfliktfrei. Die Ursache der Probleme liegt nicht am Konzept, sondern neuerdings an unterschiedlicher Handhabung von Profildaten der gleichen TB-Version mit gleichen AddOns auf 2 Rechnern... und dabei ist nicht mal das Mail-Profil an sich das Problem, sondern nur die nachträglich geladenen WebDav-Addons.... *hmmm*


    Das war ja der Grund für meine Anfangsvermutung, ob das vielleicht auch ein Fall für einen Bugreport sein könnte.... *hmmm*


    mfg

    Martin

  • Hallo Martin,


    ich sehe, Du bist recht eingefahren in Deiner Meinung. Ich habe nicht vor, das zu ändern. Ein paar Deiner Punkte stimmen so aber nicht bzw. sind zumindest erklärungsbedürftig. Die würde ich doch gern richtigstellen, und dann gebe ich auch Ruhe.


    Es wird definitiv keine langjährig aufbewahrte Post auf irgendwelchen kommerziellen Servern geben.

    Das ist auch bei IMAP gar nicht nötig.

    Übrigens, falls der Grund dafür darin liegen sollte, dass Du nicht möchtest, dass andere Zugriff auf Deine Mails haben, dann bedenke, dass sie den so oder so haben. Wenn sie es wollen sogar noch bevor die E-Mail den IMAP-Server überhaupt erreicht hat.

    Aufgrund des gespeicherten historischen Datenumfangs in den Profilen und in 10-15 Jahren auch vollzogene Providerwechsel wird es sowieso bei der Speicherung hier im LAN bleiben und es gibt deshalb auch gar keine Alternative dazu.


    Das ist völlig unabhängig davon, ob Du POP oder IMAP verwendest. Der TB bietet extra dafür die Lokalen Ordner. Die kann man sogar per Filter automatisch befüllen lassen.


    Und die Seiten http://kb.mozillazine.org/Roaming_profile und http://kb.mozillazine.org/Shar…between_Windows_and_Linux sagen sehr wohl aus, dass auf Multiboot-Maschinen das gleiche Profil genutzt werden kann.


    Das schließt aber die Erweiterungen nicht ein. Einer der von Dir verlinkten Seiten weist deshalb unter dem Punkt "Share everything except for the settings, themes, and extensions" u.a. ausdrücklich auf Lightning hin und zeigt einen Weg auf, bei dem eben nicht das komplette Profil inklusive der Erweiterung geteilt wird.


    Nein, das Profil ist und wird NICHT geteilt.


    Doch das wird es. Auch wenn kein gleichzeitiger Zugriff erfolgt, das Profil wird von zwei unterschiedlichen Rechnern/Betriebssysteme benutzt. Selbst die von Dir genannten Artikel benutzen dafür den Begriff "sharing".


    Die Ursache der Probleme liegt nicht am Konzept, ...

    Nun, hier bin ich anderer Meinung. Für mich ist das Konzept suboptimal, selbst wenn funktioniert. Aber wie oben versprochen, gebe ich jetzt Ruhe.

  • Hallo Susanne

    ich sehe, Du bist recht eingefahren in Deiner Meinung.

    :::

    Der TB bietet extra dafür die Lokalen Ordner. Die kann man sogar per Filter automatisch befüllen lassen.

    Nein, bin ich gar nicht. Mir ist jede Lösung recht, die funktioniert. Das Problem in unserem Gespräch ist, dass Du anscheinend dem Umfang des Problems nicht wirklich verstanden hast. Du hängst Dich immer an IMAP und sprichst dann gleichermaßen von im Profil gespeicherten Archiv-Ordnern für die langfristig aufbewahrten historischen Daten verschiedener EMAIL-Provider bzw. verschiedener ISP-Provider.


    JAAAA, das funktioniert bestens.... warum sollte ich das abstreiten? Aber genau das funktioniert doch jetzt auch schon. Du versuchst damit ein Problem zu lösen, was ich gar nicht habe. Es ist nämlich völlig egal, ob ich aktuelle Mails zunächst per IMAP vorhalte und später ins Archiv verschiebe oder sie sofort per Pop runterlade und direkt in den Archiv-Ordner verschiede. Das funktioniert jetzt schon und hat deshalb Im Endergebnis für das tatsächliche Problem überhaupt keine Bedeutung, weil in beiden Fällen (IMAP und POP) muss das Profil wegen der Archiv-Ordner ja trotzdem von 2 verschienenen OS/PC verfügbar sein.


    Aber wie ich schon sagte... Imap oder POP ist nicht das Problem. Das Problem sind AddOns.... und die lassen sich nicht durch die Frage Imap oder POP lösen... weil diese Frage eben nix mit dem Problem zu tun hat. Aber ich denke, dass ich das heute abend gelöst habe.... und zwar mit lokalem Thunderbirdprofil, aber die Mail-Ordner zum Server verlinkt - entweder Symlinks oder über die lokale prefs.js, beides wird wohl gehen. CardBook und Kalender werden dann eben auf jedem Client mit lokalen Extensions gesynct.... das stört mich nicht und hat auch keine besondere Bewandtnis.


    Danke für Deine Hilfe, wenn sie mich auch nicht direkt zum Ziel geführt hat, so war das trotzdem enorm wertvoll für mich. Weil die passenden Ideen zur Problemlösung manchmal eben auch genau durch solche kontroverse Meinungen getriggert werden.


    vg, Martin

  • Das Problem in unserem Gespräch ist, dass Du anscheinend dem Umfang des Problems nicht wirklich verstanden hast.

    Komisch, mein Eindruck ist genau anders herum. :mrgreen:


    Ich habe versucht, Dir zu erklären, dass Lighning sich je nach OS unterscheidet und dass es deshalb zu einem Problem kommen kann, wenn man unter verschiedenen OS dasselbe Profil verwendet. Der Grund dafür ist der, dass Lightning nunmal im Profil installiert ist.


    Die m.E. sauberste Lösung besteht deshalb darin, das Profil eben nicht zu teilen, sondern jedem sein eigenes zu geben, unabhängig davon, wo die "Archive" liegen.

    Genau das lässt sich - vor allem dann, wenn man auch per Smartphone auf das Postfach zugreifen möchte - am einfachsten per IMAP erledigen. Im Gegensatz zu POP wurde das extra für den Zugriff mehrerer Clients entwickelt.


    Ich betreibe eine solche Multi-Boot-Lösung seit vielen Jahren. Es gibt ein Windows-Profil und ein Linux-Profil. Von beiden OS aus sehen ich dieselben Daten: alle Mails auf dem IMAP-Server, alle lokalen Mails. die Kalender und Kontakte. Mit Ausnahme der lokalen Mails habe ich alles andere auch auf dem Smartphone im Zugriff. Und Probleme mit möglichen Inkompatibilitäten einer Erweiterung, wie z.B. Lightning, sind dadurch per se ausgeschlossen.

    Ich muss auch keine Symlinks neu einrichten usw. , wenn ich eines der beiden OS upgrade oder gar neu installiere. Ein paar Klicks zum Restore des Datenbackups genügen.


    So einfach und sicher kann die Lösung sein. Genau das hast ganz offensichtlich Du nicht verstanden oder nicht verstehen wollen.

    Aber ich denke, dass ich das heute abend gelöst habe.... und zwar mit lokalem Thunderbirdprofil, aber die Mail-Ordner zum Server verlinkt - entweder Symlinks oder über die lokale prefs.js, beides wird wohl gehen.

    Siehst Du, das ist der entscheidende Schritt: getrennte Profile. Die Symlink-Methode wurde extra in dem von Dir selbst verlinkten Artikel beschrieben. Den hattest Du zuvor auch nicht ganz gelesen, deshalb hatte ich Dich oben extra nochmals darauf hingewiesen.


    Du darfst ja gern bei Deiner POP-Lösung bleiben. Nur erzähle mir nicht, ich hätte das Problem nicht verstanden, nur weil ich Dich auf eine bessere, sicherere und vor allem den Protokollen entsprechende Lösung hingewiesen habe.


    Und nicht jammern, wenn es irgendwann doch so richtig in die Hose geht.

  • Das Problem in unserem Gespräch ist, dass Du anscheinend dem Umfang des Problems nicht wirklich verstanden hast.

    Die m.E. sauberste Lösung besteht deshalb darin, das Profil eben nicht zu teilen, sondern jedem sein eigenes zu geben, unabhängig davon, wo die "Archive" liegen.

    Mach Doch jetzt mal Nägel mit köppe....oder wie der Ruhrpottler sagt "jez mal butter bei die fische". Sag mir einfach, wie archivierte (!) Daten in einem Profil von verschiedenen OS oder PC zugänglich sind. Die Daten müssen einen Providerwechsel überstehen und sind auf Grund der Größe (> 1-2 GB) sowieso nicht IMAP-Tauglich. Vor diesem Hintergrund ist es völlig egal, wie die Daten ins Archiv gekommen sind, ganz egal ob IMAP oder POP... beides war seit jeher gleichermaßen erfolgreich... weil die Daten immer schon im Archiv angekommen sind.


    Also, die Kernfrage ist, welchen Einfluss hat IMAP auf die Zugänglichkeit von Server-Gespeicherten Archiven, die von ihrer Art ISP- und Mail-Provider unabhängig sind und die im User-Profil liegen? Bitte beachte: die aktuellen Mails sind dabei völlig irrelevant, weil die immer schon erreichbar waren. Wie share't man also die Archive im Profil mit IMAP? Bitte reite nicht wieder auf "aktuelle Daten" und der tollen Verfügbarkeit mit IMAP rum... um diesen Aspekt ging es zu keiner Zeit.... weil wir seit jeher beides nutzen... POP und IMAP. Und bitte unterlasse auch, mir zu unterstellen, ich wüsste nicht, was IMAP kann und welchen Zweck es erfüllt.


    Um es vorwegzunehmen... das Problem ist gelöst... mit einem aus dem Profil "herausgelösten" Teil, der trotz Deiner Meinung konfliktfrei geshared wird, und zwar der komplette Datenbereich. Der nichtgeshare'te Bereich sind das Binary, Settings und die AddOns... die sind nun Client-bezogen, der komplette Datenbereich ist jedoch geshare't. Und aus beiden Quellen wandert es fehlerlos in die Archive. Aber Deine Imap-Lösung -sagen wir für ein 2 GB-Archiv- würde mich doch interessieren.... wenn man darüber hinaus unterstellen würde, dass Du gar kein Interesse daran hast, eine solche gewachsene Datenmenge einem Provider mit kommerziellen Absichten durch die Verwertung von Daten zugänglich zu machen.


    Zitat

    Siehst Du, das ist der entscheidende Schritt: getrennte Profile.

    Nein, ist es nicht.... getrennte Profile bedeutet auch getrennte Archive... und das bedeutet Totalausfall des Systems. Der entscheidende Schritt sind getrennte Binaries und weiterhin wie in der Vergangenheit geshare'te Profil-Daten. Ich bin nur in die Falle getappt, dass ich das, was TB 38,8 noch konnte, auch für 45.* gedacht habe. Deswegen meine Eingangsfrage, ob das ein Bug sein könnte, weil das zuvor immer ging. Aber egal, die jetzige Lösung ist ok für ok mich.

    Einmal editiert, zuletzt von Maddin57 ()

  • Mach Doch jetzt mal Nägel mit köppe [...] butter bei die fische

    Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, lokalen Daten zu teilen, auch wenn man zwei Profile hat. Die erwähnten Symlinks sind eine. Der TB bietet mit dem Auslagern der Lokalen Ordner auch ein Bordmittel dazu, wie Du inzwischen ja weißt. Mehr Fische gebe ich Dir nicht, weil

    1. Du meine Frage danach, ob es sich um eine Familien- oder Firmenlösung handelt, nicht beantwortet hast. Das wäre aber sehr wichtig zu wissen, weil alle solchen geteilten Lösungen, inklusive Deiner und auch der, die ich privat nutze, zu einem gewissen Maß Risiken beinhalten. Die eine mehr, die andere weniger.
      Deine Beschreibung ließ mich vermuten, dass es sich um eine Firmenumgebung handelt.
    2. Ich niemanden dabei unterstützen möchte, in einer Firma ein Konstrukt zu installieren, welches ein hausgemachtes Risiko des Datenverlustes in sich trägt und dessen Fischsuppe dann vielleicht Kollegen und/oder Kunden auszulöffeln haben.
      Für private Zwecke mag es ok sein, das eine oder andere Risiko inkauf zu nehmen. Ich habe den Weg, die Lokalen Ordner auszulagern, deshalb auch bereits mehrfach hier im Forum erläutert. Nicht, ohne ausdrücklich auf mögliche Auswirkungen hinzuweisen.
      Für gewerbliche Zwecke sind solche Lösungen m.E. in keinem Fall akzeptabel. Ich werde mich deshalb nicht daran beteiligen.
    3. Weil Du mehrfach kundgetan hast, dass Du an der einzigen Lösung, die auch für eine Firmenumgebung taugen würde, nicht interessiert bist. Sie würde im Idealfall einen eigenen (evtl. nur internen) IMAP-Server enthalten.
      Solche IMAP-Server gibt es kostenlos. Sie sind nicht einmal besonders ressourcenhungrig und laufen locker auch auf älteren Maschinen. Auch das Daten-Backup vereinfacht sich dadurch deutlich, und die Archive könnten von allen Rechner aus gleichzeitig eingesehen und bearbeitet werden. Alles, was es braucht, ist ein Admin, der sich etwas auskennt und verantwortungsbewusst ist. (Oder einen Chef, der die Zusammenhänge versteht und seinem Admin mal die Leviten liest.)

    Also, die Kernfrage ist, welchen Einfluss hat IMAP auf die Zugänglichkeit von [...] Archiven, die [...] im User-Profil liegen? [...] Wie share't man also die Archive im Profil mit IMAP?

    Merkst Du nicht, dass Du die Sackgasse selbst erzeugst? Du beharrst darauf, dass die Archive im Profil liegen. Meine Hinweise zielten aber von Beginn an darauf ab, genau das zu ändern.

    Mein Eindruck ist, dass Du offensichtlich nicht bereit bist, über den Tellerrand Deiner Bastellösung hinauszuschauen. Lieber setzt Du andere Kollegen, die sich möglicherweise gar nicht mit dem TB auskennen, dem inhärenten Risiko aus, versehentlich Schaden anzurichten.

  • Ganz ehrlich... Deine Unverfrorenheit ist schon fast ungeheuerlich. Du qualifizierst etwas herab, ohne die geringste Sachkenntnis der tatsächlichen Gegebenheiten, sondern allein auf einer völlig bornierten Sichtweise basierend, dass alle Probleme der Welt mit IMAP zu heilen sind. Und während der ganzen Zeit redest Du permanent am Problem vorbei und versteckst Dich hinter irgendwelchen auswendig gelernten Phrasen. Du glaubst wirklich, das alle anderen von Tuten und Blasen keine Ahnung haben und ganz selbstverständlich hohe Integritätsrisiken beim Datenzustand aufgrund zweifelhafter Verfahren ignorieren. Mich erinnert das allerdings schlichtweg an nachplappern.... sorry... selbst das folgende hier ist nur nachplappern....

    Zitat

    Solche IMAP-Server gibt es kostenlos. Sie sind nicht einmal besonders ressourcenhungrig und laufen locker auch auf älteren Maschinen. Auch

    das Daten-Backup vereinfacht sich dadurch deutlich, und die Archive könnten von allen Rechner aus gleichzeitig eingesehen und bearbeitet
    werden. Alles, was es braucht, ist ein Admin, der sich etwas auskennt und verantwortungsbewusst ist. (Oder einen Chef, der die Zusammenhänge
    versteht und seinem Admin mal die Leviten liest.)


    ... weil ich weiter oben selber darauf hingewiesen habe - ich habe sogar die Programme genannt. Und es enthält natürlich wieder unsachliche Diffamierung. Allein der Hinweis auf einen eigenen IMAP-Server macht schon wieder deutlich, dass Du das Problem immer noch nicht verstanden hast.Und wenn man sich auf Problemlösungen bezieht, die Archive betreffen, hätte jemand mit Sachverstand vielleicht mal auf "Open Benno MailArchiv" hingewiesen oder auf "rechtskonforme Archivierung, wenn es sich um Firmenlösungen handelt". Insofern wäre es für die Zukunft nett, wenn Du beim Lesen von Problem-Postings Dein Wunschdenken einfach mal außen vor lässt und dich sachlich mit dem tatsächlichen Problem befasst. Das Problem lautete "inaktive AddOns", wenn das Profil auf einem Samba-Share liegt. Die einfache Anfwort wäre gewesen: AddOns sind lokal an den Client gebunden, der sie installiert hat. Wenn das früher funktioniert hat, dann wars Glück, man kann sich aber nicht darauf verlassen, dass das so bleibt. Stattdessen hast Du dieses Gespräch auf das Niveau einer Unterhaltung mit Eliza Weizenbaum gesenkt. Danke für diese sinnlose Zeitverschwendung. Das war die einzige Sackgasse.... Eliza's Repertoire an Reaktionen war leider auch sehr begrenzt.


    Ich verlasse jetzt wieder dieses Forum.... bis zum nächsten Problem in 2, 3 oder 10 Jahren... machs gut.....

  • Na Du bist mir ja ein ganz schlauer:


    Die einfache Anfwort wäre gewesen: AddOns sind lokal an den Client gebunden, der sie installiert hat. Wenn das früher funktioniert hat, dann wars Glück, man kann sich aber nicht darauf verlassen, dass das so bleibt.

    Schau mal in mein erste Antwort an Dich:


    da die Erweiterungen im Profil liegen, kann es beim einem Wechsel des OS zu einem Konflikt kommen, wenn beide dasselbe Profil benutzen. Auch dann, wenn das jahrelang gut ging.


    Du glaubst wirklich, das alle anderen von Tuten und Blasen keine Ahnung haben und ganz selbstverständlich hohe Integritätsrisiken beim Datenzustand aufgrund zweifelhafter Verfahren ignorieren


    Du kannst, getreu dem Sprichwort, noch so laut bellen, genau das machst Du: Du ignorierst die Risiken. Dass die bestehen, ist ein Fakt. Ich hoffe wirklich, Dein Chef liest mit. Damit er mal sieht, was für schwindlige Ideen sein Admin hat, nur weil er keinen IMAP-Server aufsetzen kann. :mrgreen:


    Dann installiere Dir mal Open Benno MailArchiv. Damit erweiterst Du Deine Bastellösung noch um ein externes Archiv. Das hat schon seinen Einsatzzweck. Nur ist das halt ein richtiges, eigenes Archiv und hat mit dem TB grad gar nichts mehr zu tun. Vor allem hat dieser keinen Zugriff darauf, egal ob das Profil nun geteilt wird oder nicht. Deine Anwender müssen ein anderes Tool (den Browser) verwenden. Tolle Idee!


    Jetzt setze ich Dich noch auf meine Ignore-List und dann ist's gut.