Enigmail buggy?

    • Thunderbird-Version: 68.2.2
    • Betriebssystem + Version: Linux Fedora 30
    • Kontenart (POP / IMAP): POP3
    • Postfachanbieter (z.B. GMX): Hoster
    • S/MIME oder PGP: beides
    • Eingesetzte Antivirensoftware: keine
    • Firewall (Betriebssystem-intern/Externe Software): BS


    Zwei Mailkonten: a@1234.de und b@5678.de (sind in echt natürlich anders)

    Keine zusätzlichen Identitäten ausser der betreffenden Standardidentität.

    Gleicher SMPT und POP3 Server, jedoch andere Nutzer und Passwörter, SMPT-Port 465 und POP3 Port 995, beide SSL/TSL


    Problem: Beim Senden mit b@5678.de wird das S/MIME Zertifikat von a@1234.de verwendet.

    Die Schlüssel sind korrekt und explizit zugeordnet.


    Obwohl OpenPGP Unterstützung testweise bei b@5678.de deaktiviert ist


    wird beim Versand pgp-inline Verschlüsselung und das Signieren aktiviert:



    Deaktiviere ich das und signiere die Nachricht mit S/MIME, wird das Zertifikat von a@1234.de verwendet.

    Erst das zusätzliche Deaktivieren der OpenPGP Unterstützung in a@1234.de bewirkt, dass die ausgehende Mail von b@5678.de die korrekte eigene S/MIME Signatur bekommt.


    Wie lässt sich das ändern?

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    Es hat sich gezeigt, dass der Fehler nicht bei Enigmail lag. Vielmehr war wohl der Profilordner nicht mehr in Ordnung. Er wurde vor 2012 mit dem Umstieg von Evolution auf Thunderbird eingerichtet und stets durch die ganzen Updates mitgeschleppt.

    Eine Neuinstallation mit neuen Profilordner war die Lösung.


    Es wäre wünschenswert, wenn der Einrichtungsassistent zuallererst das Mailformat (mbox oder maildir) abfragen würde, weil es nach der Kontoeinrichtung nicht mehr ohne Aufwand für den Bestand zu ändern ist.