Aber welchen konkreten Nutzen hat das? Ich würde es gerne nachvollziehen können.
Etwas selbst nicht nachvollziehen zu können, ändert keinen Deut an den Einschätzungen Anderer. Die die ist es oft (ausreichend) konkret, egal ob ein Fragender das versteht oder nicht.
Hin und wieder sollte man also die dargelegten Gründe einfach akzeptieren, auch wenn man sie nicht nachvollziehen kann.
Sonst provoziert man ganz unweigerlich ein Endlos-Pingpong, weil dann fast zwangsläufig jemand diese nicht wirklich zielführende Frage spiegelt .... und wenn dann jegliche Gründe nicht akzeptiert werden und immer weiter gefragt wird, weil man jegliche vorgebrachten Gründe "nicht nachvollziehen" kann ..... und auch du wirst schlechte Laune kriegen, wenn du deine Gründe für IMAP nennst und die irgendwer partout "nicht nachvollziehen" kann, weil deine Gründe in keiner Weise zu deren/dessen individuellem Einsatzszenario passt.
Mich interessiert ja, was den alten Zopf POP so dermaßen sexy macht
Interessante Übertreibung, leider auch das Gegenteil von Versachlichung.
Da ist nichts "sexy", sondern manche Menschen wollen kein IMAP. Punkt.
Einige von Ihnen kennen den Unterschied nicht und bleiben "nur" beim Vertrauten, andere nennen ihre Gründe. Das mögen nicht deine Gründe sein, aber aus Sicht der Vortragenden (!) sind sie dennoch valide.
Nochmals: bei Thunderbird ist nicht das sofortige Löschen nach Abruf Standard, sondern noch immer nach 14 Tagen.
Danke für die Erinnerung. Hab ich aus alten Zeiten noch anders in Erinnerung, ist bei mir irgendwie "fest verdrahtet".
Andererseits gibt es ja genug andere Mailclients, die weiterhin standardmäßig bei POP-Abruf unmittelbar löschen, so dass man ggf. wirklich im Einzelfall schauen muss.
POP3 ist sicherer als so mancher User glaubt, was das versehentliche Löschen auf einem IMAP-Konto angeht. Oft fehlen dann tatsächlich wichtige Mails vom Vortag oder gar von einer ganzen Woche, je nach Sicherungszyklus!
Ich würde zumindest dieses Wörtchen "oft" hinterfragen. Denn das hat dann nahezu immer andere Ursachen als das Abruf-Protokoll. In mehreren Jahrzehnten mit zahlreichen Mailkonten bei diversen Anbietern bin ich jedenfalls auf keinen signifikanten Zusammenhang zwischen IMAP und fehlenden Mails gestoßen, ja nicht einmal auf überhaupt eine erkennbare Häufung von "fehlenden Mails vom Vortag" o.ä.