Posts by Anny_Cookie

    Ehrlich gesagt verstehe ich das nicht so recht. Das Datumsformat von vCard 4.0 ist in der ISO 8601 nur eine der möglichen Optionen und ausgerechnet noch eine, die sehr schlecht lesbar ist. In ISO 8601 ist die primäre Empfehlung: "Die Norm ist vor allem bekannt für das Datumsformat JJJJ-MM-TT, das oft auch als „internationales Datumsformat“ bezeichnet wird.


    Warum vCard 4.0 ausgerechnet das verkürzte und schlecht lesbare Format verwendet, erschließt sich mir nicht. Wenn Separatoren eingefügt werden, kann die Angabe deutlich von einer Zahl unterschieden werden, auch dann, wenn sie in einem Fließtext engefügt ist. Beispiel: Schreibweise 2019-05-29 versus 20190529. Die Angabe mit Separatoren ist sofort als Datum zu identifizieren und kann zudem ohne Einschränkung als Dateinamensbestandteil verwendet werden (im Gegensatz zu \ oder /), die zweite Angabe erscheint auf den ersten Blick eine Zahl zu sein und muss mühsam durch Abzählen und Analogiebildung als mögliches Datum in Erwägung gezogen werden. Welch ein Irrsinn!


    Den Autor von Cardbook möchte ich bitten, das "vernünftige" Datumsformat in der Benutzeroberfläche von Cardbook, Thunderbird und Kalender beizubehalten, auch wenn es Kompatibilitätserfordernisse mit vCard 4.0 geben sollte. Sicher kann er einen Weg finden, die Benutzer zufrieden zu stellen und die unverständliche Entscheidung in vCard 4.0 ebenfalls zu bedienen. Ideal wäre, vCard 3.0 alternativ zu vCard 4.0 aktivieren zu können.

    Mapenzi

    Problem erkannt: Tatsächlich ist CardBook die Ursache für die Meldung. Das Update-Datum 1. März könnte sogar mit dem ersten Auftreten der Fehlermeldung korrelieren.


    Das Fehlerbild ist reproduzierbar. Danke für die schnelle Hilfe. Jetzt da ich weiß, woran es liegt, stört der Fehler nur noch untergeordnet. Schön wäre natürlich, wenn der Entwickler die Ursache finden und beseitigen würde.

    Servus, Mapenzi,

    ja, ich verwende CardBook 26.9, zuletzt aktualisiert am 1. März 18. Allerdings führe ich keine Synchronisationen durch, da ich nur auf einem Notebook arbeite und auch nicht mit einer Cloud.


    Ich werde aber versuchen herauszufinden, ob CardBook die Ursach ist - und melde mich dann wieder. Zunächst danke für die Anregung.

    Thunderbird 52.6.0 32bit

    Windows 10 Pro 64bit Version 1709

    Konten: POP

    Postfachanbieter: diverse

    Virenschutz: G-Data Internet Security

    Firewall: G-Data

    Router: Fritz!Box 7590


    Seit kurzem (~ 3 bis 4 Wochen) erhalte ich bei jedem Kaltstart mit unmittelbar nachfolgendem automatischem Start von Thunderbird die Fehlermeldung "XMLHttpRequest is not defined". Ich kann die Meldung nicht interpretieren und habe auch im Internet, natürlich eingeschlossen Thunderbird, keinen Hinweis gefunden, welche Bedeutung der Fehler hat und wie er zu korrigieren geht. Eine Folgeerscheinung dieser Fehlermeldung konnte ich bisher nicht feststellen. Ich bin aber gezwungen, die Meldung jedes Mal wegzuklicken, damit ich mit Thunderbird arbeiten kann.


    Meine Startprozedur mit Windows war bisher, dass eine Minute nach dem Booten von Windows der Thunderbird-Client per Script von Windows (= Aufgabenplanung) gestartet wurde. Ich habe zwischenzeitlich die Start-Verzögerung auf 10 Minuten erhöht, weil ich sichergehen wollte, dass kein anderer Startvorgang, wie z. B. das Virenschutzprogramm, sich störend auswirkt. Das Fehlerbild blieb jedoch unverändert.


    Ich verwende Thunderbird für insgesamt 20 POP-Konten im Stand-Alone- Modus, d. h. ohne LAN-Netzzugriff eines anderen Users und ohne Mails automatisch weiterzuleiten oder zu verteilen.


    Kann jemand konkrete Hinweise auf den Fehler und dessen Beseitigung geben. Dafür danke ich schon jetzt mit dem Versprechen von Rückmeldung.

    Guten Tag und danke für die Mühe mit meinem Problem.


    Inzwischen habe ich viel gelesen und in meiner Konfiguration geändert. Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Thunderbird ist jetzt viel schneller, macht bis jetzt keine js-Probleme mehr und bootet auch viel schneller.


    Ich will immer wissen, WAS ich WARUM tue. Dabei haben mir besonders die Links von mrb (unten) und die Erläuterungen zum Verständnis geholfen. Leider war der von mrb besonders empfohlene URL mindestens zwei Tage nicht erreichbar. Heute hat es wieder geklappt und wegen der dort vorgefundenen, verständlichen und gründlichen Erläuterungen wurden bei mir auch noch die letzten Zweifel ausgeräumt.

    Was ist der aktuelle Stand?
    Alle Angaben beziehen sich auf Windows 7 x64 und Thunderbird Version 38.0.1

    • Das Profil in ein ZIP-Archiv gesichert (sicher ist sicher!) und alle weiteren Profile wieder entfernt (zuvor hatte ich in den Testprofilen überprüft, dass nicht neue Emails darin sind, die in meinem eigentlichen Profil nicht enthalten waren).
    • In meiner Sicherheitssoftware ist der Scan von Emails nun deaktiviert und auch mein Thunderbird-Profil ist aus dem Echtzeitschutz heraus genommen. Die Erläuterungen hierzu (oben) haben mich überzeugt, dass dies die bessere Lösung darstellt. Insbesondere die Aussagen über die Mail-Boxen, im Jargon auch mbox, zeigten mir auf, warum der ganze Ordner, z.B. der Posteingangsordner, verloren geht, wenn das AV-Programm eine Quarantäne oder Löschung eines Schadsoftware-Inhalts versucht. Es wird ja gewissermaßen ein Stück aus der fortlaufenden Textdatei herausgeschnitten, wodurch der zugehörige Index auch nicht mehr funktionieren kann (ISAM-Dateien?).
    • Die Ordner Posteingang und Gesendet nach Jahrgängen archiviert.
      - HINWEIS: Als Nachteil empfinde ich, dass als Standardeinstellung ein gemeinsames Archiv für eingegangene und ausgegangene Emails erzeugt wird. Es lassen sich leichter getrennte Archivdateien vereinigen, als ein gemeinsames Archiv nachträglich wieder trennen, wenn man die Konten-Ordner strukturell erhalten will. Ich habe die Option leider zu spät bemerkt.
    • Alle virtuellen Ordner entfernt, denn durch horizontales Scrollen in der Konten-/Ordnerliste liefert die Ansicht Gruppierte Ordner eine ähnliche Leistung. Ich hatte alle 20 Posteingänge und -ausgänge in jeweils einem virtuellen Ordner zusammengefasst, damit die Schnellsuche quasi global erfolgen kann.
    • In meinem gültigen Profil nacheinander alle Ordner = Kontos = Email-Accounts (ich habe 20) mit allen Unterordnern komprimiert. Dadurch wurde das Profil-Volumen um 40% geringer.
      - HINWEIS 1: Die Terminologie hierzu ist leider in Thunderbird inkonsistent bzw. unklar, da in der Standardansicht die Konten = Email-Accounts angezeigt werden, während im Titel "Alle Ordner" steht. Um alle Ordner zu sehen, muss vor jedem Konto erst noch das "+" angeklickt werden.
      - HINWEIS 2: Da zum Komprimieren jedes Konto einzeln ausgewählt werden muss, wäre es eleganter, wenn dieser Befehl im Kontextmenü (re-Taste) beim Markieren des jeweiligen Kontos enthalten wäre. Aktuell muss das Konto markiert und dann in Datei > Alle Ordner des Kontos komprimieren" gewählt werden. Danach schnappt das Menü Datei wieder zu und für das nächste Konto muss die gesamte Prozedur wiederholt werden.
    • In den Servereinstellungen für alle Konten bleibt bei mir die Option Beim Starten auf neue Nachrichten Prüfen deaktiviert. Damit werden alle Konten erstmals nach 15 Minuten und danach im 15 Minutentakt abgerufen. Falls ich einen schnelleren Abruf benötige, verwende ich Menü Datei > Neue Nachrichten abrufen > Alle Konten bzw. spezifisches Konto. Damit lasse ich Thunderbird ausreichend Zeit, zu booten, auch wenn es einmal langsamer gehen sollte.
    • Ab sofort trenne ich Anhänge von den Emails und speichere sie in normalen Ordnern, wo sie m. E. sowieso hingehören.
    • Die Regeln für die Behandlung von eingehenden Emails werde ich ergänzen und kontinuierlich pflegen bzw. trainieren (als Spam markieren im EIngangsordner). Damit werden Werbung, Junk, Phishing und Spam successive weniger.
    • Junk-Ordner und Papierkörbe werde ich einmal pro Woche bereinigen.
      - HINWEIS: Hierfür wäre eine Assistenz-Funktion gut, die successive die jeweils ältesten Einträge automatisch löscht (first-in-first-out). Das Löschalter sollte individuell einstellbar sein.
    • Das Profil.zip von Punkt 1 werde ich in naher Zukunft wieder löschen und überlasse die Backup-Funktion dann nur noch meinem Backup-Programm (Laufwerk-Backup, inkrementell).

    Ich fand auf Grund der Mühe der Vor-Poster, dass ich ein Feedback schuldig bin. Nochmals Danke für die Hilfe.


    Anny_Cookie

    Danke Drachen für deine Ausführungen.


    Zugegeben, hat sich durch die SSL-Verbindungen, deren sich inzwischen etliche Email-Anbieter (ISP) bedienen, die Sicherheit im bilateralen Verkehr zwischen ISP und mir verbessert, vorausgesetzt, das SSL-Update wird tatsächlich verwendet, was ich als DAU nicht beurteilen kann. Allerdings kursiert ja die Mail auf dem Weg vom Sender zu meinem ISP schon einige Kilometer durch das Internet. Was auf diesem Weg passiert, kann ich ebenfalls nicht beurteilen, nur befürchten.


    Ohne deine Expertise in Frage stellen zu wollen, habe ich aber nicht verstanden, warum
    a) beim Reinigen die TB-Mailordner zerstört werden können,
    b) bei einem eventuell verseuchten Anhang es nicht besser sein soll, diesen VOR DEM ÖFFNEN als solchen zu erkennen (angeblich ist es beim Öffnen verseuchter Anhänge schon zu spät),
    c) bei ausgehenden Mails nicht auch noch Schadcode enthalten sein kann, z.B. wenn ein bisher unbemerkter Trojaner mein Adressbuch missbraucht (ich war leider schon mehrfach Empfänger aus missbrauchten Adressbüchern Anderer, was ich meinen Email-Partnern ersparen möchte),
    d) warum ich meinem Sicherheitsscanner nicht gestatten soll, innerhalb der SSL-Verschlüsselung zu prüfen, was mit einem speziellen Zertifikat möglich ist.


    Wie oben schon gesagt, bin ich kein Thunderbird- oder Sicherheitsexperte, ich versuche nur logisch die Thematik zu durchdringen. Nach Möglichkeit möchte ich auch eine geringe Wahrscheinlichkeit einer Schadsoftware-Verseuchung via Email noch weiter einschränken, denn ich habe sehr viele, für mich wertvolle, Dokumente auf dem Rechner, mache periodisch Backup (nicht in die Cloud!) und sorge auch sonst für Zuverlässigkeit des Systems (Webcam abgedeckt, Mikrofon aus, Backups, regelmäßigen Hardwarechecks etc.).


    Es mag sein, dass die Sicherheitssoftware-Hersteller gerne mit der Paranoia der Internet-Benutzer Geschäfte machen. Nur wissen wir spätestens seit dem US-Hero Edward Snowden, was NSA, GCHQ und deren östliche Gegenspieler alles für Schabernack treiben.

    Ich habe mir die G-Data Email-Überwachung noch einmal genauer angesehen. Die 'Erweiterte Optionen' (E-Mail-Schutz, Bild-Anlage) zeigen "Zeitüberschreitung beim Client + Server" aktiviert. Ich vermute allerdings beim sogenannten 'OutbreakShield' eine längere Überprüfungsdauer, mit der Thunderbird eventuell nicht zurecht kommt.

    OutbreakShield: Hiermit aktivieren Sie das OutbreakShield. Die Software erstellt bei aktiviertem OutbreakShield Prüfsummen von Mails, gleicht diese im Internet mit stets aktualisierten Anti-Spam-Blacklists ab und ist dadurch in der Lage, auf ein Massen-Mailing zu reagieren, bevor entsprechende Virensignaturen zur Verfügung stehen. Das OutbreakShield erfragt dabei über das Internet besondere Häufungen von verdächtigen Mails und schließt dabei quasi in Echtzeit die Lücke, die zwischen dem Beginn eines Massen-Mailings und seiner Bekämpfung durch speziell angepasste Virensignaturen besteht. Das OutbreakShield ist in den E-Mail-Virenblocker integriert.

    Falls diese Maßnahme für die Fehlermeldung verantwortlich sein sollte, nehme ich lieber mein workaround in kauf, als dass ich auf die Sicherheit verzichte.


    Noch lieber wäre mir natürlich eine 'saubere' Lösung, bei der ich auch den Server-Sofortabruf aktiviert lassen kann.


    Gerne nehme ich auch Hinweise von anderen TB-Nutzern entgegen.

    Danke Mapenzi für deine Mühe.


    Dieses Script kann ich bei meiner Installation nirgendwo finden, auch mittels globaler Windowssuche nicht. Kannst Du mir bitte den Pfad unter Windows 7 angeben.


    Die Sicherheitssoftware greift schon auf eingehende Emails zu (siehe Bildschirmkopie).


    Allerdings habe ich möglicherweise das Problem lösen können, wenn auch durch ein 'work around'. Ich habe beim Bootvorgang von TB die G-Data-Icone beobachtet und gesehen, dass offensichtlich während des Bootens der Virenscanner aktiv ist. Daraufhin habe ich aus den Servereinstellungen aller Konten "Beim Starten auf neue Nachrichten prüfen" DEAKTIVIERT. Meine Vorstellung: Thunderbird hatte sofort mit dem Abfragen der Server begonnen, bevor das Programm mit dem Bootvorgang fertig war. Damit ergab sich eine sehr lange Programmladezeit an deren Ende die Fehlermeldung kam.


    Aktuell startet das Programm sehr schnell und ohne die Fehlermeldung. Ich vermute aber ein Defizit in meiner Installation, da dich das Java-Script nirgens finden kann. Im zugehörigen Datenverzeichnis (C:\Users\xxxxxx\AppData\Roaming\Thunderbird\Profiles\89gmx7ll.default\chrome) befinden sich nur vier leere Dateien "quicknote#.txt".


    Ich muss allerdings eingestehen, dass ich mittels CCleaner gelegentlich Platte und Registry bereinige, wobei Thunderbird mit "Internet Cache", "Internet Verlauf", "Cookies" und "Session" tangiert wird. Nur diese Kategorien sollten doch unverdächtig sein, oder?

    Hallo,

    Wie hast du das Problem in der Version 37 lösen können?Hast du schon an unseren "liebsten" Verdächtigen gedacht, die Antiviren-Software?

    Zunächst danke für die schelle Antwort.


    In Version 37 hatte ich die gleichen Schritte durchgeführt, wie jetzt in V38. Der Durchbruch kam bei "Alle Symbolleisten zurücksetzen". V38 reagiert darauf jedoch gar nicht. Mit V38 ist auch Lightning upgedatet worden.


    Die AV-Software (Firewall) sagt: "Keine Anwendung geblockt"


    Aber worauf verweist denn die Fehlermeldung? Ich vermute eine falsche Einstellung, aber wo? Was bedeutet eigentlich die Zahl nach dem Doppelpunkt (*.js:171)? Gibt es irgenwo eine Liste, in der die Script-Fehler erläutert sind?

    Hallo zusammen!
    Dies ist meine erste Anfrage und Bitte um Hilfe.



    Konfiguration:

    * Thunderbird-Version: 38.0.1
    * Betriebssystem + Version: Win7 x64 HP
    * Kontenart (POP / IMAP): beide
    * Postfachanbieter (z.B. GMX): diverse
    * Eingesetzte Antivirensoftware: G-Data
    * Firewall (Betriebssystem-intern/Externe Software): G-Data


    Das Fehler-Script "chrome://messenger/content/mailWindow.js:171" kommt bei jedem Bootvorgang von Thunderbird. Das Problem hatte ich in TB-Version 37 glücklich beseitigen können. Einen Tag später kam TB-Version 38 daher und das Problem bekomme ich nicht mehr in den Griff.


    Bisherige Versuche:
    1. Abgesicherter Modus
    - Alle Add-Ons deaktivieren
    - Alle Symbolleisten zurücksetzen
    2. Neue global-Datenbank
    3. Erweiterungen aktualisiert, deaktiviert und wieder aktiviert:
    - Enigmail, Lightning, Manually Sort Folders, QuickFox Notes,
    - Später senden, Telify, Theme Font & Size Changer.
    4. Erscheinungsbild aktualisiert, deaktiviert und wieder aktiviert: MS Office 2003 Theme


    Ich hatte auch schon begonnen, ein neues Profil anzulegen. Dieser Versuch war untauglich, da ich den Mailordner mit insgesamt knapp 2 GB Inhalt aus 20 verschiedenen Konten mit Unterordnern nicht manuell übertragen will. (ImportExportTool 3.2.1 derzeit deaktiviert)

    • Weiß Jemand, was die Fehlermeldung besagt?
    • Falls ja, wie kann ich sie gezielt abstellen (Erweiterte Konfiguration wäre kein Problem)

    Ich danke für jeden zielführenden Hinweis.