Hallo,
Sehvornix was meinst du mit Automount?
Damit meine ich, aus purer Bequemlichkeit Veracrypt den Container automatisch mounten zu lassen, sobald man sich anmeldet, weil es leicht lästig wird, ein wirklich sicheres Kennwort immer und immer wieder eingeben zu müssen.
Aber wenn man das macht (Automount), hat man im Fall des Notebook-Verlustes genau gar nichts gewonnen, weil eine unverschlüsselte Systempartition ganz leicht den Zugang ermöglicht, um das Kennwort des Users zurückzusetzen und dann .. voilà öffnet sich auch automatisch der verschlüsselte Container.
Und damit auch das gleich klar ist: '1.3Ta_$d' ist kein sicheres Passwort, weil es viel zu kurz ist. Es werden Passworte mit einer Länge von mindestens 16, besser über 20 Zeichen empfohlen. Noch länger ist je nach Sicherheitsbedürfnis auch nicht abwegig. Lerne das erst einmal auswendig und gebe es ein paar Mal am Tag ein, dann weißt Du, wovon die Rede ist. Es nur selten eingeben zu müssen, ist andersherum aber auch keine Erleichterung. Wenn Du ein zu kurzes Passwort setzt, kannst Du es allerdings auch gleich bleiben lassen.
Die andere Möglichkeit, ein Sicherheitsmedium zu nutzen, ist in Deinem 'verloren-oder-geklaut-Szenario' auch eher nicht beruhigend, denn das Sicherheitsmedium dürfte in dem Fall gleich mit weg sein.
Und für mich zur Verständnisfrage, mal Angenommen ich verschlüssel den Profile Ordner von Thunderbird mittels Bitlocker.
Das geht vielleicht auch, k.A., auf so eine Idee bin ich noch nicht gekommen. Das mit Bitlocker machen zu wollen, ist .. schräg. Mit Bitlocker verschlüsselt man die komplette Festplatte. Wenn der betreffende PC einen TPM-Chip und sich das Windows Update nicht gerade mal wieder verlaufen hat, wird man auch nicht nach dem Bootkennwort gefragt. Ansonsten taugt Bitlocker (To Go) noch für mobile Datenträger. Vielleicht gibt Schlingo Dir ja noch weitere Orientierung in Sachen Bitlocker.
Gruß
Sehvornix