Posts by Kuk Katto

    Danke – und diese drei Beispiele zeigen ja, daß nur das Konto bei einem Webhoster eine Referenz im SMTP-Servernamen auf das Mailkonto einfügt – bei den anderen beiden (und wohl noch vielen mehr) wird das Anlegen von mehreren Konten jeweils zur selben SMTP-Serverbezeichnung führen.


    Drachen: daß TB<>OE ist klar – aber auch OE macht nicht alles "richtig" (sondern trägt als Mailkontonamen einfach nur den Empfangsserver ein – und da liegt es auf der Hand, den sofort bei Konteneinrichtung zu bereinigen, um das Konto erkennbar zu machen).

    Nochmal von vorne:


    1. ca. 20 GMail-Konten installiert – hierbei beim SMTP-Server keine manuelle Änderungen gemacht.


    2. in den Konteneinstellungen ganz unten hat es eine Übersicht über alle SMTP-Sever ... interessanterweise heißen die "von außen" nun sämtliche genau gleich (etwas in der Art "SMTP GMail" oder "smtp.gmail.com" o.ä.)


    Geht man nun in die Konfiguration eines der Konten und will dort für das Konto einen anderen (schon eingerichteten) SMTP-Server auswählen, so darf man zwischen 20x "SMTP GMail" auswählen und kann nicht erkennen, welche Konfiguration nun welchem Konto zugeordnet ist.


    Um das zu vermeiden, muß zuerst die Bezeichnung von jedem SMTP-Server umbenannt werden (um kenntlich zu machen, zu welchen Login-Daten er gehört).


    Dies ist unnötige Mehrarbeit, die zu vermeiden wäre, wenn schon in der Erstkonfiguration nicht einfach "SMTP GMail" (oder smtp.gmail.com) als Bezeichnung des Servers eingetragen würde, sondern auch die eMail-Adresse (o.ä.) in den SMTP-Servernamen integriert würde.

    Nochmal (wie schon erwähnt): da ja pro Konto ein Sendemail-Server-Eintrag erstellt wird (und dieser jeweils unterschiedlich ist – zwar derselbe Server, aber nicht dieselben Anmeldedaten) sollte es eigentlich nicht zuviel verlangt sein, daß dies in der "Benamsung" der Sendmail-Server irgendwie erkennbar ist. NB: ja, andere (wie MSOE) machen das sogar bei der Einrichtung des Inbox-Servers genauso "falsch" (resp. doof). Ist derzeit eben unnötige Mehrarbeit, das jeweils anzupassen.


    Das mit dem SPAM "zurückschicken" könnten zwei Dinge sein (resp. drei): zum einen gibt's (resp. gab's früher) bei den Apple-Mail-Clients die Funktion, eine hereingekommene Mail zu "bouncen" – sprich: dem Absender nachträglich eine nichtangekommensmeldung zurückzuschicken (und so zu tun, als ob der Server die Mail gar nicht erhalten hatte und das Postfach gar nicht existiert). Vermutlich war's aber eher so ein "Internetausdrucker", der nicht schnallt, daß er die SPAM-Mails nicht ins Altpapier geben muß, sondern einfach löchen kann ... und sich auch nicht gewarh ist, daß er mit Rücksendung sogar zu erkennen gibt, daß seine Adresse existiert und aktiv genutzt wird. Daß er den Spammer fluten will (das wäre die dritte Option), ist nicht anzunehmen), da dies mit anderen Methoden zu tun wäre (DDoS).

    Ich hab' gewisse Mail-Konten, die über andere SMTP-Server laufen (müssen) – zum einen, weil das der Anbieter so will, zum anderen, weil diese Serverbetreiber gar keinen SMTP-Server anbieten (und somit ein anderer genutzt werden muß), zum dritten, weil gewisse Konten aus anderen Gründen eben über andere SMTP-Server laufen sollen.

    Könnte mich mal jemand aufklären, in welchem seriösen Umfeld eine solche Konstellation vorkommt – außer bei einer Spammerbude …?

    Das ist relativ einfach (und hat mit SPAM nix zu tun): wenn z.B. Konten nur als Ablage dienen, davon aber nicht gesendet werden darf (damit der Empfänger immer dieselbe Kontaktadresse sieht und nicht das Ablagekonto); sowas ist nicht nur bei politischen Aktivitäten alles andere als unüblich, sondern auch, wenn gewisse Kundenanfragen von einer Abteilung bearbeitet werden, die selbst nach außen nicht in Erscheinung treten soll, aber selbst Mailkonten führt, über die sie die Mails reinkriegt. Gesendet wird dann über ein anderes Konto, auf das der Kunde dann wieder antworten soll. Ist schlicht eine Frage der Arbeitsorganisation(sstruktur).

    Nein – die gehen nicht sowieso weg, sondern erst dann, wenn der Postbeauftragte die Anweisung kriegt, nun zur Post zu gehen (und nicht vorher – denn dann ist die zu versendende Post noch in der Kontrolle).


    NB: "sofort senden" ist in MSOE/WMV das ALLERERSTE, was abgeschaltet wird – und ein Mail-Client, der das nicht kann, ist schlicht untauglich und unbrauchbar.

    Im Ordner für Entwürfe gehören Entwürfe (und keine fertig redigierte Mails). Wenn die Mail sendefertig ist, muß sie zuerst in den "Postausgang" zur Nachkontrolle – und erst dann darf sie raus, wenn mit "Senden/Empfangen" die Mails rausgehen. Im "Entwürfe"-Ordner hat so eine Mail nichts verloren.


    NB: Holzhackeralternative wäre natürlich, immer beim Schreiben die Internetverbindung zu kappen – dann KANN gar nicht gesendet werden. Das ist aber auch nicht die Lösung.

    HI Kuk Katto


    ... Wenn man natürlich zuerst alle Konten einrichtet und hernach alle editiert - , dann hätte ich auch Schwierigkeiten die Übersicht zu behalten...

    Das geht speditiver – denn ein großer Vorteil ist ja, daß das Anwählen der Konteneinstellungs-"Kapitel" der unterschiedlichen Konten in der linken Spalte jeweils denselben Inhalt mit den einzelnen Einstellungen in der rechten Spalte zeigt. Also wird in der linken Spalte z.B. "Kopien & Ordner" des ersten Kontos gewählt und konfiguriert, dann derselbe Eintrag des nächsten Kontos etc. Da kann schön speditiv immer dasselbe am selben Ort angekreuzt werden, ohne immer für jedes Konto einzeln herumscrollen zu müssen – und wenn viele Dinge eben bei allen Konten gleich sein sollen, geht das so wesentlich schneller, als bei der Erstkonfiguration alles einzeln durchzugehen.

    NB: ein weiteres Problem: ich will KEINEN "Standard-STMP-Server", der dann automatisch genommen würde. Derzeit muß dem derart abgeholfen werden, daß ein ungültiges (und nichtfunktionierendes) Konto eingerichtet wird (z.B. bla@bla.bla mit den Servern imap.bla.bla und smtp.bla.bla), damit garantiert eine Fehlermeldung erscheint, wenn (aus welchen Gründen auch immer) irgend ein Konto den "Standard-Server" zugeteilt erhalten hat. Diese Krückerei wre komplett unnötig, wenn "KEIN Standard-SMTP-Server" eingestellt werden könnte.

    Ich hab' gewisse Mail-Konten, die über andere SMTP-Server laufen (müssen) – zum einen, weil das der Anbieter so will, zum anderen, weil diese Serverbetreiber gar keinen SMTP-Server anbieten (und somit ein anderer genutzt werden muß), zum dritten, weil gewisse Konten aus anderen Gründen eben über andere SMTP-Server laufen sollen. Wenn dann alle SMTP-Server gleich heißen, ist das nicht zuordenbar, bis die SMTP-Server-Einstellungen eben manuell bereinigt sind – und das ist unnötige Zeitverbraterei.


    In den Konten-Einstellungen hat es zuunterst eine Übersicht mit allen SMTP-Servern. Wenn da sämtliche Zeilen aus "SMTP GMail" oder "smtp.gmail.com" o.ä. bestehen (incl. rauf- und runterscrollen), dann ist das komplett witzlos – denn wenn bei einem bestimmten Konto der SMTP-Server manuell zu wählen ist, dann ist aus dieser Liste zu wählen – und wenn da 20x dasselbe steht, ist das völlig untauglich, da dann noch anderswo nachzuschauen zu müssen, welcher da nun zufällig gewählt worden war.

    ... und genau darum ist es ein Unding, wenn bei der Liste der SMPT-Server diese sämtlich dieselbe Bezeichnung erhalten und zuerst manuell deren Name anzupassen ist, damit überhaupt erkennbar ist, mit welchem Konto der Sendevorgang freigeschaltet wird.


    NB: bei MSOE/WMV lautet sogar die Kontobezeichnung nur mit dem Namen des IMAP-Servers; richtet man mehrere Konten mit demselben IMAP-Server ein, würden alle nach außen gleich aussehen. Insofern ist das erste, was dort zu tun ist, den Kontonamen entsprechend anzupassen. Thunderbird macht zumindest dies richtig. Aber daß die entsprechende Bezeichnung des kontozugehörigen SMTP-Servers nicht erfolgt, führt zu unnötiger Mehrarbeit, da dies manuell nachzutragen ist, um die SMTP-Server-Zugänge unterscheiden zu können.

    Es geht darum, daß die Anmeldung beim Sendserver mit derjenigen Mail-Adresse erfolgt, mit der auch gesendet wird. Es kann und darf nicht sein, daß da unter falschem Namen Mails verschickt werden (und sei's nur die Anmeldung beim Postamt). Auch Google darf nicht wissen, daß Mails von xyz@gmail.com etwas zu tun haben mit Mails von abc@gmail.com – wenn sich nämlich xyz am Sendserver mit abc anmeldet, dann können deren Systeme nachvollziehen, daß die beiden etwas miteinander zu tun haben.