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  2. Peter_Lehmann

Beiträge von Peter_Lehmann

  • Offline/Online-Status automatisch erkennen

    • Peter_Lehmann
    • 26. September 2008 um 20:11

    Hi Alex,

    und willkommen im Forum.
    Also bei meinem Betriebssystem wird sauber angezeigt, ob die Netzwerkverbindung steht ... .
    Und wenn ich mich recht entsinne, kann man bei der WinDOSe auch einstellen, dass man angezeigt bekommt, ob die Netzwerkkarte Spannung von außen bekommt, also mit dem Kabel am Router oder irgend einer anderen Netzwerkkarte hängt.

    Aber ich kenne kein Betriebssystem, welches anzeigt, ob man wirklich online, also mit dem Internet verbunden, ist. Das kannst du nur feststellen, indem du eine Verbindung mit irgend einem Rechner im Internet aufbaust (ping oder telnet).

    Wie also soll der kleine Donnervogel das erkennen, ohne eine Verbindung aufzubauen?

    Ich glaube, du verwechselst hier Ursache und Wirkung :-)

    MfG Peter

  • Kursteilnehmer in eine Liste eintragen

    • Peter_Lehmann
    • 26. September 2008 um 19:57

    Hi Thorsten,

    sicherlich gibt es da bei den unendlich vielen Mailprogrammen irgend etwas, aber ...

    ... irgendwann ist bei einem schlanken einfachen Mailprogramm, welches auch noch nicht einmal etwas kostet, Ende der Möglichkeiten.

    Mir sind keine Erweiterungen bekannt, welche das von dir gewollte in der von dir beabsichtigten Art realisieren könnten. (Das soll nicht heißen, dass es doch ein entsprechendes Add-on gibt, ich kann, will und muss auch nicht alles wissen.)

    Die einzige mir einfallende Lösungskrücke wäre, die Einstellung zu nutzen, die mir bei jeder gesendeten Mail automatisch eine Mail per BCC schickt, in die Betreffzeile ein Schlüsselwort zu schreiben und dann nach dem Schlüsselwort mit Hilfe eines Filters zu sortieren. Dann hast du alles in einem Ordner, aber noch lange nicht in einer Liste.

    Natürlich gibt es immer auch die Möglichkeit, einen Programmierer zu finden, der dir derartiges codet. Möglich ist alles, auch der Export in eine Liste.

    MfG Peter

  • Inhalte der Mails werden nicht angezeigt

    • Peter_Lehmann
    • 26. September 2008 um 19:46

    Hi Goodevil,

    und willkommen im Forum.

    Zitat von "Goodevil"

    ... ich bekomme manche Mails nicht angezeigt stattdessen habe ich ein attchment im Anhang mit dem ich aber nichts anfangen kann.

    Und du meinst wirklich, dass wir jetzt anfangen zu raten, was es denn für ein "attchment" sein könnte?

    Merke:
    Output hat auch was mit Input zu tun!
    Deshalb: Konkrete Angaben, evtl. Fehlermeldungen, pop oder imap usw.
    Alles das, was andere User bei ihren Problemen auch angeben.

    MfG Peter

  • Bilder (Anhänge) im Vorschaufenster zu groß [erledigt]

    • Peter_Lehmann
    • 26. September 2008 um 16:47

    Hi martino,

    wie groß ist denn das gesendete Bild? Ich meine, wieviel Pixel x Pixel.
    Und dann vergleiche mal die Anzahl der Pixel deines Bildes in jeder Richtung mit der Auflösung deines Bildschirmes, auch wieder Pixel x Pixel. Und dann setze das ins Verhältnis mit der Bemerkung "Originalgröße".

    Man sollte beim Versenden von Bildern immer überlegen, wofür der Empfänger die Bilder haben will. (Wenn er sie denn haben will ... .)

    Wenn du jemand die Bilder zum reinen Anschauen schickst, dann reichen locker 800x600 Pixel. Dann wird das Bild im integrierten Betrachter auch in einer gut zu betrachtenden Größe dargestellt. Wenn der Empfänger dann einige Bilder zum Ausbelichten haben will, dann kannst du ihm diese immer noch mit einer Auflösung von 12 Megapixeln schicken ... .

    MfG Peter

  • Neues Zertifikat fehlt im Thunderbird [erledigt]

    • Peter_Lehmann
    • 26. September 2008 um 14:51

    Hi Bersenfeger,

    sorry, aber ich muss meine Aussage zurückziehen! <schäm>

    Zitat von "Peter_Lehmann"

    Am Einfachsten geht es mit dem Browser aus dem Hause M$! Ist kein Witz. Da ist der Export wirklich am leichtesten.

    Mit dem Firefox geht es nämlich genau so leicht! (Es hätte mich auch gewundert.)

    - unter "Ihre Zertifikate" selbiges markieren
    - ein Klick auf Sichern > beliebigen Dateinamen (boersenfeger_2008) und PKCS-12 auswählen > Speichern
    - dem geheimen Schlüssel ein Transportpasswort vergeben (oder auch frei lassen)

    und das wars schon.

    Und das geht bei dir nicht?
    Das PW ist wirklich nur ein so genanntes "Transport-PW". Es dient dem Schutz des Schlüssels, falls jemand Interesse haben sollte, dir die .p12-Datei zu stehlen ... . Wenn du den Schlüssel in den Thunderbird importiert hast, dann übernimmt diese Rolle die Verschlüsselung durch das Master-Passwort. Du musst also kein Transport-PW vergeben, wenn du zum Bsp. deine Schlüssel usw. in einem TrueCrypt-Container aufbewahrst - oder meinetwegen gleich nach dem Import löschst ... .

    MfG Peter

  • Neues Zertifikat fehlt im Thunderbird [erledigt]

    • Peter_Lehmann
    • 26. September 2008 um 14:31

    Hi Boersenfeger,

    auch wenn ich jetzt etwas gaaaanz böses sage: Am Einfachsten geht es mit dem Browser aus dem Hause M$! Ist kein Witz. Da ist der Export wirklich am leichtesten.

    Ich habe mir gerade mal auf einer virtuellen WinDOSe einen FF installiert und will mal nach einer Lösung für den Export suchen. Muss doch irgendwie gehen ... .

    Bis dann.

    MfG Peter

  • geöffneter Anhang nicht gespeichert?

    • Peter_Lehmann
    • 26. September 2008 um 11:11

    Jaja,

    wie warnt Peter_Lehmann immer:
    Erst abspeichern, dann scannen und erst dann vor Ort öffnen ... .

    Willkommen im Club derjeniger, die durch das Öffnen eines Anhanges direkt aus dem Mailprogramm auf die Sch***** gefallen sind. Auch wenn wohl diesmal nicht der wildgewordene Virenscanner der "Helfer" war.

    Aber mir glaubt ja keiner ... :-)

    MfG Peter

  • Maximale Kontenanzahl

    • Peter_Lehmann
    • 26. September 2008 um 11:07

    Hallo Rolf,

    und willkommen im Forum.
    Eine Begrenzung der möglichen Konten ist mir nicht bekannt.
    Dein Problem ist ein anderes.
    Einige deiner "Konten" sind in Wirklichkeit so genannte "Aliasse". Also unterschiedliche Absenderadressen für ein und das selbe Konto. Zu diesem Thema gibt es hier sehr viele Beiträge. Die Suchfunktion wird dir helfen.
    Du kannst zu dem jeweiligen Konto mehrere so genannte "weitere Identitäten" anlegen und bei der Auswahl des Absenders durch Klick in die von-Zeile auswählen.

    MfG Peter

  • Das löschen der Mails beim provider

    • Peter_Lehmann
    • 26. September 2008 um 11:03

    Hi Sabine,

    und willkommen im Forum.
    Ich kann dir deine Frage, waum die Einstellungen nicht gespeichert werden, nicht beantworten. Dafür kann es viele Ursachen geben, es gibt dazu auch mehrere Beiträge hier im Forum.

    Aber nur so viel zur Klarstellung:
    Das gute alte "post office protocol" legt fest, dass die Mails:
    - bei der Abfrage durch den Mailclient aufgelistet,
    - auf Anforderung zum Client heruntergeladen,
    - unmittelbar darauf auf dem Server als gelöscht markiert und
    - bei der Abmeldung des Clients dann dort entgültig gelöscht werden.

    Das war damals (1982/83) aus gutem Grund so gewollt und auch notwendig. Festplatten waren eben sehr teuer und Speicherplatz entsprechend rar. Und die Nutzer wollen ja nix bezahlen ... .

    Nun bietet Thunderbird die Option, das Protokoll zu verbiegen (!) und die Mails auf dem Server zu belassen. Aber die Nutzer wollen immer noch nichts bezahlen und erwarten, dass sie für jedes Postfach ein Paar GB Speicherplatz für ihre alten Mails erhalten (*). Das KANN und WILL nicht jeder Provider! Und es ist dem Provider nicht zu verübeln, wenn er das Verbiegen des Protokolls untersagt und so wie vorgesehen die Mails nach dem Abmelden löscht.
    Für die dauerhafte Speicherung auf dem Server wurde das Protokoll imap entwickelt. Das ist die einzig saubere Lösung für diesen Zweck. Da diese Lösung aber teuerer ist (=> Speicherplatz ...) bieten es die meisten Provider nur in der Bezahlversion an. ICH bin bereit, für entsprechende Leistung auch einen angemessenen Preis zu zahlen. Und wenn mein Provider trotz Bezahlung kein imap anbietet, dann wechsele ich ihn.

    (*) Ja, es gibt einen großen weltweit tätigen Konzern, der jetzt auch als Provider auftritt. Dieser bietet dir fast unbegrenzten Speicherplatz für deine Mails an. Und das auch noch kostenlos.
    Denkst du zumindest.
    Du bezahlst es mit deiner Privatsphäre. Mit Informationen. Informationen sind mittlerweile eine sehr gute Handelsware. Davon kann ein großer Konzern sehr gut leben ... .

    MfG Peter

  • Neues Zertifikat fehlt im Thunderbird [erledigt]

    • Peter_Lehmann
    • 25. September 2008 um 20:19

    Hi Boersenfeger,

    du kannst im Thunderbird "beliebig" viele eigene Zertifikate und ebensoviele Zertifikate deiner Mailpartner speichern. Das gibt keine Probleme.
    Allerdings musst du in den Konteneinstellungen dich für eines entscheiden, mit denen du signierst und eines für die Entschlüsselung.

    Dies muss noch nicht einmal das gleiche sein! In "Bereichen mit höherer Sicherheit" werden sogar verschiedene Zertifikate für die Verschlüsselung, die Signatur, Authentisierung usw. genutzt. Aber ich denke mal, für den privaten Nutzer ist das Overkill.

    Vielleicht noch mal zu Klarstellung betreffs der Produktion der Zertifikate:
    Viele Leute denken, das Trustcenter liefert den privaten Schlüssel. Aber dem ist nicht so!
    Bei der "Beantragung" erzeugt der eigene Browser den privaten Schlüssel und daraus den öffentlichen. Dieser öffentliche Schlüssel, und nur der, wird gemeinsam mit den Zertifizierungsdaten (common name, Mailadresse usw.) zum Trustcenter geschickt. Das ganze nennt man "Zertifikatsrequest". Dort werden weitere Angaben hinzugefügt (Name der CA, Gültigkeitszeitraum, öffentlicher Schlüssel der ca und weitere) und das ganze mit dem privaten (und wirklich streng geheimen!) Schlüssel der CA signiert. Und DAS ist das eigentliche Zertifikat. Dieses lädtst du dir wieder runter (mit exakt dem gleichen Browser!) und in diesem wird der private Schlüssel angefügt. Und das ist die "Schlüsseldatei" (.p12 bzw. .pfx oder auch .pem) Und diese kannst du aus dem Browser exportieren und in diverse Programme importieren. Bei der Verwendung von M$-Produkten (IE und Ausgugg, zum Bsp.) musst du nicht einmal Ex- und wieder importieren. M$-Produkte nutzen alle den gleichen Kryptospeicher.

    Ergängzung:
    > Mir persönlich gefällt das Zertifikat vom "trustcenter" besser, da dort auch dein Name aufgeführt wird.
    Der cn ist ja auch das wichtigste Kriterium bei einem Zertifikat. Allerdings gibt es bei den Kostnix-Zertifikaten keinerlei Garantie, dass "Fritz_Müller" wirklich "Müller" heißt ... . Das ist bei richtigen Zertifikaten (fortgeschrittenen oder gar qualifizierten) etwas anderes. Da garantieren wir für die Echtheit der Person.


    MfG Peter

  • Avira Personal ausreichend? [erledigt]

    • Peter_Lehmann
    • 25. September 2008 um 15:20

    Hallo Rothaut,

    mein schlechtes Gewissen wegdrückend ..., hier meine Variante einer Antwort.

    Wir wollen mal zwischen einem ganz normalen Anhang (.doc, .exe usw.) und dem reinen Anzeigen einer Mail unterscheiden.

    Fangen wir mit letzterem an:
    Wenn es auch Probleme mit in html-Code eingebettetem Schadcode geben KANN, so ist es völlig egal, ob ich die Mail durch das normale Öffnen, durch die Voransicht oder durch das Einbetten in eine Mail ansehe. Wenn ich unbedingt html haben will, dann muss ich mit dem geringen, aber vorhandenen Risiko leben. Dieses kann ich fast völlig ausschließen, indem ich mir die Mails im Reintext-format ansehe.
    Im Gegensatz zu einer sehr alten Version von Ausgugg-Schnell ist Thunderbird so programmiert, dass er beim Öffnen von Mails keine Scripte ausführt. Das bedeutet, es wird der Mailinhalt angezeigt, eventuell vorhandener html-Code in seiner schönen bunten Wirkung, aber auch der Inhalt von Textdateien und einfachen Bildern, wie zum Bsp. jpg. Dies ist nicht mit dem Starten von Anhängen zu vergleichen, sondern es erfolgt mit dem internen Betrachter des Thunderbird. Anhänge, welche evtl. Schadcode enthalten können, wie zum Bsp. Word-Dateien werden damit nicht angezeigt.
    Also: Es werden keine Anhänge automatisch gestartet und auch keine evtl. bösartigen Scripte im Mailtext. Es werden nur als ungefährlich eingestufte Dateien innerhalb des Mailtextes angezeigt. Die erwähnten (bösartigen) Scripte würdest du mit einem Virenscanner auch kaum finden. Es sind keine Viren, sondern einfachster Code mit bestimmten (bösartigen) Befehlen.
    Nebenbei: ich lasse mir Anhänge auch eingebunden anzeigen. Und leite Mails auch immer eingebunden weiter.

    Zu den Anhängen:
    Einen Anhang musst du immer bewusst starten. Wie ich schon geschrieben habe, ist der automatische Start von Anhängen durch die Hilfe bösartiger Scripte nicht gewollt und somit nicht implementiert. Sehr zum Leidwesen einiger Zeitgenossen, die unbedingt eine Musik automatisch beim Lesen der Mail abspielen lassen wollen.

    Ein infizierter Anhang in einer Mail ist ungefährlich. zu mindest so lange, wie ihn niemand öffnet oder ein wildgewordener, weil falsch konfigurierter Virenscanner ihn und somit die gesamte Maildatei mit allen darin enthaltenen Mails shreddert. Dann ist das Geschrei groß.

    > Im Prinzip öffne ich keine Anhänge - nicht mal, wenn sie von bekannten Absendern kommen,
    > außer wenn der Schreiber explizid erklärt, wieso der mir den Anhang schickt bzw. was er enthält.
    Wenn das mal alle so machen würden ... .

    > Unter Vista gibts ja die zwar schon von mir oft verfluchte, ... Benutzerkontensteuerung,
    Eine vollkommene Software gibt es nicht und wird es nicht geben. Ich halte das für einen sehr guten, wenn auch lästigen Schutz.
    Für mich als Linuxer ist es absolut selbstverständlich, dass ich als User absolut nichts am System herumfummeln kann. Ich kann nur meine eigenen Dateien töten. Aber niemals dem System schaden. Vista hat das gut kopiert.

    MfG Peter

  • Auswahl der Konten vor Start von Thunderbird

    • Peter_Lehmann
    • 24. September 2008 um 20:49

    Hi MaRRkus,

    schön für dich.
    Aber der Forengedanken lebt davon, dass man dann auch über seine Lösung berichtet ... .

    MfG Peter

  • Avira Personal ausreichend? [erledigt]

    • Peter_Lehmann
    • 24. September 2008 um 20:47

    Gern geschehen :-)

  • Von-Adresse festlegen für mails aus Adressbuch

    • Peter_Lehmann
    • 24. September 2008 um 20:46

    Du hast doch mehrere Absender-Adressen? (Sonst geht es ja nicht ...)
    Und du hast bestimmt diese verschiedenen Absender entweder als mehrere smtp-Einträge oder zumindest als zusätzliche Identitäten angelegt.
    Jetzt kannst du im Editorfenster mit Klick in die von-Zeile deinen Absender auswählen. (Aber das wusstest du bestimmt schon?)

    Mit der Erweiterung "Virtual Identity" werden diese Einstellungen gespeichert. Das bedeutet, wenn du eine bestimmte Empfänger-Adresse einträgst, wird der Absender automatisch angepasst.

    Das war die Kurzfassung. Das Add-on kann noch viel mehr, aber das wird dir die Dokumentation verraten.

    MfG Peter

  • Off Topic: p7m-Ver-/Entschlüsselungs-Tool?

    • Peter_Lehmann
    • 24. September 2008 um 20:36

    Hallo H.-S.,

    du machst ja Sachen :-)
    Mit openSSL und dem entsprechenden know-how kannst du auf jeden Fall einen p7-Container entschlüsseln. Verschlüsseln müsste auch gehen, ich habs aber noch nicht testen müssen.
    Mit etwas GUI-Unterstützung geht es mit den "Crypt-Tools". Das ist ein universelles Lehr- und Lernprogramm für Kryptografie. Damit lernt man es ... .
    Als Nebeneffekt kann man damit richtig ver- und entschlüsseln.

    Die Datenkrake mit den 2*g spuckte mir gerade "Smart P7M Support" für den Thunderbird aus. Testen?
    Überhaupt staune ich über die Vielzahl an p7m-software. Habe ich bisher nicht gewusst, weil nicht benötigt.

    MfG Peter

  • Von-Adresse festlegen für mails aus Adressbuch

    • Peter_Lehmann
    • 24. September 2008 um 20:09

    Hallo Hanni,

    schau dir mal die Erweiterung "Virtual Identity" an.

    MfG Peter

  • Avira Personal ausreichend? [erledigt]

    • Peter_Lehmann
    • 24. September 2008 um 07:39

    Hi martino,

    schön, dass du dir über die Sicherheit deines PC Gedanken machst.
    Meine Antwort ist rein "Anwenderbezogen", das bedeutet, dass ich hier sämtliche Gedanken an die Hersteller der Software unterdrücke, die ja schließlich auch von jemandem bezahlt werden wollen.

    Was die Erkennungsleistung der freien Version betrifft, so unterscheidet sie sich imho nicht von jener der Kaufversion.
    Auch das mit dem ehemals etwas schwächelnden Updateserver hast du richtig erkannt. Die Updates für die Kaufversion sollen zwar trotzdem schneller bedienen, aber es geht für den Nutzer der Kostnix-Version trotzdem schnell genug. Ich kenne jetzt die Updatefrequenz der Kaufversionen nicht. Es kann sein, dass da schneller reagiert wird. Aber Avira punktet auch bei der freien Version immer ganz oben. Also auch kein Problem.

    Die Verwendung eines Mailguard bringt Vorteile (für den unbedarften Nutzer, auch DAU genannt), aber auch viele Nachteile (beim Scannen des smtp-Trafics). Für mich ist der Mailguard eine Sache, auf die gut verzichtet werden kann und welche mit dem bewährten "Brain-01" sehr gut ersetzt wird.
    Ich vertrete die Ansicht, dass jemand der seine ankommenden Anhänge zuerst ablöst, dann scannt und erst dann öffnet, absolut auf der sicheren Seite ist. Leider glauben mir das nur diejenigen, die beim schnellen Doppelklick auf den Anhang direkt aus dem Mailer heraus schon mal auf die Schn**** gefallen sind. Für diejenigen (=> DAU) ist der Mailguard zu empfehlen ... .
    Ein verantwortungsvoller Nutzer scannt auch vor dem Senden die beabsichtigten Anhänge.

    Jetzt höre ich schon die Einsprüche: Der on-access-Scanner (Virenwächter) erkennt doch einen Virus schon automatisch bei jedem Anfassen (Öffnen, Verschieben, Anhängen) der infizierten Datei!
    Theoretisch ja, ist ja schließlich seine Aufgabe. Aber die Erkennungsrate des "Virenwächters" und auch heuristischer Verfahren ist immer noch ein klein wenig gringer als die des on-demand-Scanners. Ich nehme mir die Zeit ... .

    Zitat von "martino"

    Im Avira Support Forum brauche ich diese Frage wohl gar nicht erst stellen, da wird einem ja gleich zum kompletten Suite inkl. Firewall geraten...


    Das kann ich aus zwei Gründen gut verstehen:
    1. Die Firma will ja von etwas leben. ICH bin bereit, für eine Leistung, die ich benötige auch was zu bezahlen. Der Kostnixgedanke bringt uns nicht weiter.
    2. Aus Verantwortung! Die Leute dort denken auch und gerade an den o. g. DAU.


    Zitat von "martino"

    Ich meine aber, mit einer Routerfirewall und der Windows Firewall inkl. der Winpatches halbwegs gut abgesichert zu sein... :?:


    Jaaain... .
    Das sind zwei völlig unterschiedliche Ansätze. Wenn auch die Grenzen mittlerweile fließend sind.
    Einen Virus, Wurm oder andere Schadsoftware "holt" man sich. Vor allem, wenn der Nutzer keinen Virenschutz benutzt oder / und unter völliger Deaktivierung von Brain-01 wild auf jeden Anhang klickt. (Vergleiche mit dem "wahren Leben" sind bebsichtigt!)

    Das Problem mit dem Firewall und dem Ausnutzen bekannter Schwachstellen ist ein anderes.
    Wenn du ein absolut aktuelles Betriebssystem hättest und keinerlei Dienste anbietest und dein System korrekt konfiguriert hättest (=> alle Ports sind geschlossen), dann brauchst du (theoretisch) keinen "Firewall".
    Leider gibt es dieses sichere Betriebssystem nicht - und es wird es auch nie geben. Es vergeht immer etwas Zeit, bis eine bekannt gewordene Schwachstelle beseitigt wurde - und noch mehr Zeit, bis alle Nutzer den Patch installiert haben. Und es gibt garantiert viele Schwachstellen, die zwecks späterer Ausnutzung bewusst nicht bekannt gemacht werden. Vom DAU und seinem System will ich nicht reden.
    Also ist der "Firewall" gut und wichtig.

    Meiner Meinung nach ist dein Weg (Routerfirewall und der Windows Firewall inkl. der Winpatches) der absolut richtige Weg und für den privaten Nutzer auch absolut ausreichend. Durch die NAT-Funktion des Routers ist dein kleines privates Netz ausreichend versteckt. Und die OS-eigene "Firewall" ist besser als ihr Ruf - und völlig ausreichend! Und mit dem regelmäßigen Patchen beseitigst du die Schwachstellen des Systems (und auch der Programme).
    Ein zusätzliches "Firewall"-Programm lehne ich als unnütz ab. Es zeigt als zusätzliche Funktion zum Vorgenannten nur an, dass irgendein Prozess von innen nach außen eine Verbindung aufbauen will. Der Durchschnittsnutzer ist genervt und sagt dann "Ja, du darfst", denn er kennt die Prozesse nicht. Oder er sagt "ich verbiete es" und heult dann hier im Forum herum, weil ein wichtiger aber ihm unbekannter Prozess nicht ins Internet darf und damit nix mehr funktioniert.

    So, das war meine Meinung zu diesem Thema.
    Ist (wie immer in diesen Fällen) etwas länger geworden. Hier drückt der Job und das Hobby durch ... .

    MfG Peter

  • Gesendete Nachricht bei Bedarf speichern

    • Peter_Lehmann
    • 24. September 2008 um 06:52

    Hi roe,

    eine derartige Lösung ist mir nicht bekannt. (Selbst mein LoNo speichert alle gesendeten Mails, was ich als sehr vernünftig betrachte ... .)

    Ich lasse ALLE gesendeten Mails lokal im gesendet-Ordner speichern und schubse die aufhebenswerten per Maus auf den imap-Server. Für den Rest gibt es [Strg]+[A] und [DEL]. Wenn ich ehrlich nachdenke, ist mir diese Lösung lieber als eine nervende Abfrage bei jeder gesendeten Mail :-)

    MfG Peter

  • Auswahl der Konten vor Start von Thunderbird

    • Peter_Lehmann
    • 24. September 2008 um 06:47

    Hi Markus,

    ich vermute mal, du meinst nicht KONTEN, sondern du hast mehrere PROFILE angelegt und wählst diese mit dem Profilemanager aus?

    Mir ist keine Lösung bekannt, wo du beim Start verschiedene Konten eines Profiles abwählen (?) kannst. Das einzige was problemlos möglich ist, ist die Verhinderung des Abrufes von einzelnen Konten. Damit hast du sie zwar angezeigt, sie werden aber einfach nicht beachtet.

    MfG Peter

  • E-mails emfangen und senden klappt nicht (gmx)

    • Peter_Lehmann
    • 23. September 2008 um 17:58

    Hi Theresa,

    es traf also genau das zu, was ich gesagt habe ... .
    Und trotzdem empfehle ich dir, die Kundennummer zu verwenden. Das bringt bei gmx weniger Probleme.
    Das PW wird erst gespeichert, wenn es vom Server akzeptiert wurde. Warum sollte er ein falsches (oder eine Kombination aus falschen Benutzername und PW) speichern?

    MfG Peter

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