komisches Problem! Mailversand über WLAN

  • Hallo erstemal!


    Hab ein komisches Problem: Wenn ich in der Firma im Netzwerk, bzw. zu Hause über WLAN Mails sende, funktioniert alles einwandfrei.
    Aber: wenn ich im Ausland unterwegs bin und in einem ansässigen Hotel mir einen Wlan-Zugang nehme, kann ich alles machen - empfangen von Mails, surfen, ABER keine Mail versenden.
    Mein Provider verlangt ohnehin eine Authentifizierung - auch @home.
    Diese habe ich angegeben, aber ich werde vom Donnervogel dann immer nach einem Paßwort gefragt (wie gesagt, nur über WLAN im Ausland - über UMTS funktioniert es).
    Mein Provider bzw. Admins in div. Hotels haben mir gesagt, das sie keinen Fehler finden. @home versende ich die Mails auch von einem Fremdnetz, und nicht des Providers.
    Erstaunlicherweise funktioniert das Senden per OE einwandfrei (will ich aber keinesfalls nutzen) - nur der Donnervogel macht Probleme.


    Weiß jemand bitte Rat???


    Eine andere Frage (wird wahrscheinlich ohnehin nicht funktionieren): habe einen gmail - account. Den könnte ich doch als SMTP verwenden. Aber die Absendeadresse ist eben von gmail. Geht das, die Absendeadresse zu "maskieren", sodass die Firmenadresse im Absendefeld des Kunden steht?


    bin für jede Hilfe dankbar!!!


    chris

  • Hi chrissi_aut,


    und willkommen im Forum.
    Das erste Problem kann davon kommen, dass viele Provider den Standard-smtp-Port 25 blockieren. Du kannst es mit 587 oder einem SSL-Port versuchen.
    Auch schadet es nichts, den Test mit telnet zu machen. Dann weißt du, wie du dran bist.


    Es gibt auch viele Provider, welche generell das Senden über "Auslandsprovider" verbieten - aber da es via Ausgugg funktioniert, kann es wohl daran nicht liegen. Schau mal nach, welchen Port du dort eingestellt hast.


    Die meisten Provider verbieten es, wenn du über sie mit fremden Absenderadressen senden willst. Und das ist auch gut so ... .
    Es gibt aber auch einige wenige Provider, welche überhaupt nichts dagegen haben, welchen Absender du benutzt und die es auch geschafft haben, von allen (?) oder zumindest vielen Providern aus senden zu dürfen. Einen davon hast du genannt.
    (Wer weiß, warum sie diese Sicherheitslücke zulassen? Ich denke mir nur meinen Teil.)


    Da du beim Thunderbird die schöne Möglichkeit hast, "beliebig" viele smtp-Einträge anzulegen, hast du also riesigen Spielraum. Einfach mal mit verschiedenen Absenderadressen testen. Kannst du auch von zu Hause machen. Musst nur daran denken, dem Konto dann auch den richtigen smtp zuzuordnen. Ich habe fürs Ausland immer mehrere smtp vorrätig ... .


    MfG Peter

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
    S/MIME, denn ich will bestimmen, wer meine Mails lesen kann.
    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!

  • Hallo!


    Danke Peter für die Rasche und Gute Antwort!


    Mit meinem "Standardprovider" habe ich das Problem, das er NUR Port 25 für seinen SMTP anbietet.


    Mit SSL-Port meinst du den 443 (ohne jetzt nachgeschaut zu haben), und nicht wie im TB "Verschlüsselte Verbindung verwenden"?
    Lt. Angabe d. ISP lauscht sein SMTP nur auf Port 25.


    Mit Telnet war eine ganz lustige Sache:
    Habe das in Griechenland versucht.
    In Österreich kommt die Meldung: "220 smartmx-11.inode.at" alles klar soweit.
    In Griechenland kam völlig unverständliches: "220 irgenwas.first.gr"
    Obwohl ich die IP beim Telnet angegeben hatte, kam ich offenbar auf einen ganz anderen Server :nixweiss: (so gut kenne ich mich mit smtp und Telnet dacnn auch wieder nicht aus :confused: )


    Wenn du schreibst, du verwendest immer versch. smtp - bzw. hast sie immer dabei - heißt das ja auch, das beim Empfänger der Account des jeweiligen Serviceanbieters erscheint - respektive Email-Adresse.
    Das ist ja mein Problem - der Kunde soll immer meine Firmenmail sehen, ansonsten drehn mir die ja durch...
    Oder ist das bei dir anders (das wäre eben d. 2te Punkt)?
    Google verfiziert leider den Absender - somit steht wieder die gmail.com im Absendefeld :(


    Vielen Dank
    chris