Zeitüberschreitung (Timeout)

  • Hallo allerseits,
    ich habe auf einem Laptop (Win 7 Pro) die neuste Version von TB installiert. Die Verbindung zum GMX(Pro)- Server (Postausgang) erfolgt über imap SSL/TLS Port 465. Alles klappt prima, solange ich GMX von Deutschland aus kontaktiere. Mit exakt denselben Einstellungen kann ich von Thailand aus keine Mails versenden, sondern bekomme eine Fehlermeldung wegen Timeout (Zeitüberschreitung)!


    Also Internet nicht gleich Internet? Ich habe wirklich alles versucht und alle möglichen Konfigurationen durchgespielt - alles ohne Erfolg, es bleibt beim Timeout! Woran kann das liegen? Hat hier jemand einen heißen Tip?



    Gruß



    Rumtreiber


    :wall:

  • Hallo Rumtreiber,


    Zitat

    Also Internet nicht gleich Internet?


    So ist es.
    Verschiedene Interntprovider sperren die smtp-Ports für ausländische Mailprovider.
    Warum? Nun, ein technisches Problem ist es garantiert nicht ... .
    Du kannst den alternativen Port 587 probieren.
    Du kannst auch mal unsere foreneigene Suchfunktion nach dem Problem befragen. Oft gefragt, genau so oft beantwortet.


    MfG Peter

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
    S/MIME, denn ich will bestimmen, wer meine Mails lesen kann.
    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!

  • Hallo allerseits,


    nach längerer Suche konnte ich das Problem zumindest eingrenzen. Für diejenigen, die mit ähnlichen Problemen im Ausland konfrontiert wurden, hier des Rätsels Lösung:


    Offensichtlich zur Vermeidung von Spam sperren hiesige Mailprovider Port 25. Lösungsmöglichkeit: über Port 587 versuchen - soll meistens funktionieren!


    Zitat

    Mehr und mehr Mailprovider gehen inzwischen dazu über die SMTP-Server so zu konfigurieren, daß sie Anfragen aus dem Ausland über Port 25 nun grundsätzlich ignorieren. Das soll angeblich dem Schutz vor SPAM dienen, indem so der Mißbrauch der SMTP-Server verhindert oder zumindest verringert wird.


    Zitat

    Ärgerlich wird es jedoch dann, wenn einige Anbieter auch die Benutzung des SMTP Port 587 aus dem Ausland unterbinden, diesen Port jedoch gegen Zahlung einer monatlichen Gebühr aber plötzlich doch wieder erlauben.


    Gruß


    Rumtreiber

  • Hallo Peter,


    Du bist mir mit Deiner Antwort um ein paar Minuten zuvor gekommen! Aber eines interessiert mich jetzt doch! Du schreibst:


    Zitat

    Verschiedene Interntprovider sperren die smtp-Ports für ausländische Mailprovider.


    Nach den mir vorliegenden Aussagen (siehe oben ) sperren die hiesigen Mailprovider die betreffenden Ports und nicht die (ausländischen) Internetprovider! Oder sehe ich das falsch? An wen also müßte man sich (theoretisch) wenden um eine Portfreigabe zu erwirken? An den Internetprovider oder an den Mailprovider (z.B. GMX)?


    Gruß



    Rumtreiber

  • Hallo graba,


    danke für den Hinweis! Über den Thread war ich zwischenzeitlich auch gestolpert, aber er trifft mein Problem nicht ganz, denn dort geht es um Internetzugänge von Hotels, während es bei mir um einen rein privat genutzten Anschluß in Thailand geht!


    Deshalb nochmals die Frage: wer verhindert die Nutzung bestimmter Ports beim Senden von Mails aus dem Ausland (hier Thailand)? Der (ausländische) Internetprovider oder der (deutsche) Mailprovider, bei mir z.B. GMX?


    Gruß



    Rumtreiber

  • Hi Rumtreiber,


    deine Frage ist berechtigt ... .
    Ich selbst habe mir nie die Mühe gemacht herauszufinden, wer den Port blockiert.
    Denn das ist ja auch gar nicht so einfach., du benötigst eine entsprechende "ausländische IP". Der übliche Trick klappt garantiert auch nicht, denn die wenigsten Proxys lassen :25 bzw. :587 durch.


    Also hinfahren ... .
    Nur, mein Lieblings-Urlaubsland ist eben dieses, wo nachweislich die zufriedensten Europäer wohnen. Keine VDS, SIM-Karte für Telefon und mobiles Internet holst du dir einfach beim Kobmand, natürlich ohne Vorzeigen des Ausweises, usw.
    Und: alle smtp-Server meiner Provider (1&1, web.de, gmx und tonline) erreiche ich direkt und ohne Tricks von dort.


    Zu den Tricks:
    Sämtlicher "außerhäusige" Internet-Traffic meines Notebooks läuft, egal ob ich UMTS, fremdes LAN oder WLAN nutze, grundsätzlich über ein VPN zu meiner heimischen Fritz-Box. Das hat etwas damit zu tun, dass ich meine Foren-Passwörter nicht gern über fremde ungesicherte WLAN-Zugänge verteile. Und dort, wo ich Urlaub mache, hat niemand etwas gegen die Mitnutzung seines WLAN-Zuganges.
    Aber trotzdem teste ich ab und an, ob es mit dem smtp auch ohne Tricks funktioniert.


    Also ist die Frage immer noch offen, ob es der ausländische Internet- oder der heimische Mail-Provider ist, welcher blockiert.


    MfG Peter

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
    S/MIME, denn ich will bestimmen, wer meine Mails lesen kann.
    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!