Systemintegration umgehen

  • Hallo,


    zum Archivieren von Emails speichere ich diese auf CD zusammen mit dem Thunderbird Portable (und einem vordefinierten Profil), damit ich diese gleich lesen kann ohne ein entsprechendes Programm auf dem PC installiert zu haben. Momentan teste ich das ganze auf XP (da klappt alles) und auf Vista. Bei Vista allerdings kommt bei jedem Start das Systemintegrationsfenster, welches danach frägt ob TB mein Standart Mail Client werden soll. Weiß jemand wie man diese Abfrage umgehen kann?
    Kann man vll irgendwas in die prefs.js des verwendeten Profils schreiben dass das nicht mehr gefragt wird?


    Edit: Das ganze soll ohne eine Änderung der Registry geschehen


    Mfg

  • Hallo,

    Zitat

    damit ich diese gleich lesen kann ohne ein entsprechendes Programm auf dem PC installiert zu haben.


    eine Portable Version hat man auf einem USB-Stick oder einem anderen Speichermedium (Karte), aber nicht auf einer CD.
    Wohin soll denn die Mails abgerufen und gespeichert werden?
    Eine CD ist kein interaktiver Medium.
    Außerdem darf man eine portable Version nie gleichzeitig mit einer Desktopversion starten, weil sonst aus der portablen eine Desktopversion werden kann. Ich vermute, dass ist in deinem Fall schon passiert.
    Eine portable Version schreibt nichts in die Registry bzw. nach Abzug des Speichers werden alle gemachten Einträge wieder gelöscht.
    Meine Frage also: warum ist bei dir eine CD im Spiel anstatt einen USB-sticks?


    Gruß

    Konversationen ohne vorherige Anforderung werden ignoriert..
    Windows 10, 64-bit, immer die aktuelle Thunderbird-Version und ältere Testversionen. Testprofile vorhanden.
    Testkonten bei den meisten größeren Mailanbietern wie GMX, Web.de usw

    Einmal editiert, zuletzt von mrb ()

  • Hallo mrb,


    es ist auch möglich Thunderbird Portbale auf einer CD laufen zu lassen, man muss nur ein paar Ordner kopieren und eine .ini Datei mit draufkopieren, dann geht das. Das ganze ist für eine Firma die ein Email Archivierungssystem auf CD braucht, und eben nicht auf USB (ich mach das im Rahmen einer Werkstudententätigkeit).
    Dass eine Portable Version eben nichts in die Registry schreibt is mir bekannt. Ich sehe das ganze auch eher als ein Problem von Windows und nicht von Thunderbird. Ich habe aber gehofft dass vielleicht dennoch der ein oder andere weiss wie man diese unnötige Abfrage umgehen kann.


    Was meinst du mit "gleichzeitig" starten?


    Mfg

  • Zitat

    es ist auch möglich Thunderbird Portbale auf einer CD laufen zu lassen, man muss nur ein paar Ordner kopieren und eine .ini Datei mit draufkopieren, dann geht das.


    Das kann ja sein, aber wo sollen denn die Mails und die vielen veränderten TB-System-Dateien im TB-Profil beim Schließen abgespeichert werden, auch auf der CD?

    Zitat

    Was meinst du mit "gleichzeitig" starten?


    Ich habe in meinem obigen Beitrag die fehlende Information hinzugefügt.
    Eine weitere Möglichkeit, aus portable eine Desktopversion zu machen, ist, automatische Updates zuzulassen, Ausnahme: die Version von Caschy.
    Gruß

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  • Der Sinn meines Vorhabens ist folgender:
    Ich habe ein vordefiniertes Profil in dem sämtliche Einstellungen gespeichert werden. Wenn nun ein Mitarbeiter all seine Mails archiviert haben möchte, werden diese von einer Dienststelle in das Profil kopiert(Lokale Ordner). Die Mails und der Thunderbird werden dann auf CD gebrannt und der Mitarbeiter kann diese Mails dann überall lesen. Die Anwendung ist nur zum Lesen alter Mails gedacht, nicht zum Verfassen.

  • Ah gut, dass Thunderbird so benutzt wird, kannte ich noch nicht, sorry.


    Rekapitulieren wir:
    Basis ist ein port. Thunderbird (oder nicht??).
    Der gesamte portable Ordner (wo befindet der sich überhaupt) wird nach Eingang bestimmter Mail auf CD gesichert und Mitarbeitern gegeben, die dann TB von der CD starten, OK?
    Wird nun TB von der CD gestartet, scheint er zu einer Desktopversion geworden zu sein (oder es war es schon vorher). Ein portable Thunderbird fragt nicht nach einer Systemintegrierung,zumindest nicht auf WinXP und Win7, denn ich habe z.B. eine portable Version auf der Festplatte, die nie danach fragt. Und die portablen auf einem USB-Stick schon gar nicht.
    Was also könnte die port. Version zu einer Desktopvers. machen?
    Die Gründe hatte ich aufgezeigt.
    1) Reste einer Desktopversion befinden sich auf der Festplatte
    2) Eine port. Version wird upgedatet, was nicht sein darf.
    3) Eine Desktopversion und eine port. werden gleichzeitig gestartet. Das wird zwar normalerweise durch Thunderbird verhindert, kann aber unter bestimmten Umständen passieren.


    Gruß

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  • Unabhängig vom verwendeten Mail-Client des Mitarbeiters werden seine Mails im Mbox-Format im "Mail/Local Folder" Ordner des Profils gespeichert. Dieses Profil wird in den TB-Portable integriert und anschließend auf CD gebrannt. Beim Einlegen der CD wird der Tb-Portable automatisch gestartet und die Mails werden angezeigt. Unter XP und Windows 7 wird die Frage nach der Systemintegrierung nicht gestellt, da klappt alles. Nur bei Windows Vista kommt diese Abfrage, und ich weiß per tout nicht wieso, denn
    1) Es befindet sich keine Desktopversion auf dem PC, auch keine Reste davon, der Thunderbird war auf diesem PC nie installiert.
    2) Die Portable Version kann nicht geupdatet werden, da es keinen Internetanschluss gibt (wenn ich das richtig verstanden habe was du meinst)
    3) wird durch 1) ausgeschlossen...


    Danke dir für deine Bemühungen ;)
    Vll bin ich auch einfach im falschen Forum und muss mich an ein Windows Vista Forum wenden...!?

  • Hallo,


    vielleicht eine ganz doofe Frage/Lösung:
    Kann man das nicht einfach deaktivieren, indem man unter "Einstellungen" => "Erweitert" => "Allgemein" => "Beim Starten prüfen, ob Thunderbird als Standard-Anwendung registriert ist" den Haken raus nimmt?


    Die Einstellung muss natürlich bei dem noch nicht gebrannten Thunderbird vorgenommen werden.


    Grüße, Ulrich

  • Das ist es eben. Dieses Häkchen ist nicht gesetzt, deswegen verwundert es mich ja so