Achtung: Bitdefender Total Security (2014) und Thunderbird

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  • Thunderbird-Version: 24.2.0
    Betriebssystem + Version: Win 8.1 64bit und Win7 64bit
    Kontenart (POP / IMAP): Pop und IMAP
    Postfachanbieter (z.B. GMX): GMX und 1und1
    Antivirus-Software: Bitdefender Total Security


    Hallo zusammen,


    nachdem ich die letzte Tage nach entsprechenden Lösungen gesucht habe, wollte ich vor der o.g. Kombination warnen.


    Vor ca. 3 Wochen habe ich Bitdefender Total Security (2014) auf zwei Rechnern installiert - einmal auf Win 8.1 und einmal Win 7 (beide 64bit). Nun konnte auf beiden Rechnern festgestellt werden, dass bei Thunderbird das Herunterladen der Mails wie auch das Löschen oder Verschieben der Mails ewig lange gedauert hat. Öfters konnte ich bei Thunderbird die Einblendung "keine Rückmeldung" lesen.


    Nach entsprechender Suche im Netz findet man ähnliche Probleme bei McAfee. Lösungen, bei Thunderbird das Bitdefender-Plugin auszuschalten und auch bei Bitdefender die Überprüfung von ein- und ausgehenden Mails abzuschalten, funktionierten nicht.


    Ich habe dann kurzerhand Bitdefender deinstalliert und durch ein anderen Antivirenprogramm ersetzt (ESET Nod32). Tja, und seitdem läuft Thunderbird wieder wie geschmiert.


    Noch eine Anmerkung zu Deinstallation von Bitdefender: Sehr ärgerlich, dass nicht schon ein entsprechendes Deinstallationstool mitgeliefert wird, sondern dieses erst auf der Webseite des Herstellers gesucht werden muss. Zudem habe ich auf der deutschen Bitdefender-Seite überhaupt keine Anleitung oder ein Programm zur Deinstallation von Bitdefender Total Security gefunden (oder ich war blind). Nur durch einen Hinweis in einem anderen Forum bin ich auf folgende Seite von Bitdefender gestossen: http://www.bitdefender.com/uninstall/


    Gruss,
    Mickado

  • Hallo Mickado,


    ich hoffe mal für dich, dass eine bestimmte Firma dir deine Äußerungen nicht allzu übel nimmt. Sie haben garantiert bessere Anwälte als du ... .


    Folgende Bemerkungen von mir dazu:

    • Ich betrachte es für den Nutzer einer WinDOSe als absolut "lebenswichtig" einen AV-Scanner zu benutzen. Denke mal, das bedarf keiner Begründung.
    • Ich betrachte es bei einem Windows > XP SP3 (welches einen eigenen, endlich als solchen zu akzeptierenden Firewall mitbringt!) als absolut sinnfrei, zusätzlich zum Firewall des Betriebssystems noch weitere derartige "Sicherheits-"Programme zu kaufen und zu installieren. Wer dafür schon Geld ausgegeben hat, der sollte die FW-Funktionalität schnellstmöglich deaktivieren und das Programm einzig und allein als AV-Scanner betreiben. Der FW des Betriebssystems macht naturgemäß keine Probleme - und ist viel besser als sein Ruf!
    • Ein AV-Scanner sollte immer so konfiguriert werden, dass er niemals das TB-Userprofil überwacht! Bei Mailprogrammen des "Marktführers" sorgen die Hersteller der AV-Programme da schon vor, denn wer will schon riskieren, dass bestimmte Mailclients nicht mehr funktionieren. Das kann sich keiner leisten. Aber was ist schon ein "Thunderbird"? Hier muss der Nutzer also mitdenken und selbst Hand anlegen.
    • Bei unverschlüsselten Verbindungen zu den Posteingangsservern ist es schon gut, wenn der eingehende Mailtraffic überwacht wird. Das funktioniert auch problemlos. Bei verschlüsselten Verbindungen geht das nicht, denn kein AV-Scanner kann den verschlüsselten Traffic mitlesen. Wäre auch schlimm! Und die Hersteller, die das behaupten, wenden einen ganz üblen Trick an, den wir auch als "Man in the Middle-Angriff" bezeichnen. Die Überwachung des ausgehenden Mailtraffics betrachte ich als sinnfrei. Wer sich nicht sicher ist, dass seine Mailanhänge "sauber" sind, der sollte keine Mails verschicken. Also immer vorher bewusst die Anhänge scannen!
    • Auch wenn du deinen eingehenden Mailtraffic scannen kannst, solltest du dich niemals darauf verlassen! Ein "on access-Scanner" - "Virenwächter", "Hintergrundwächter" - bietet niemals die Sicherheit, welche ein "on demand-Scanner" erreicht, also das bewusste Scannen.
      Deshalb gilt immer noch die alte Regel: Jeder Mailanhang wird zuerst in einen Downloadordner abgespeichert. Dort mit einem aktuellen Scanner geprüft und erst danach vor Ort geöffnet. Niemals einen Mailanhang direkt aus einem Mailprogramm heraus öffnen!


    Ergo: Nicht der Scanner, sondern eher sein Benutzer ... .



    MfG Peter

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
    S/MIME, denn ich will bestimmen, wer meine Mails lesen kann.
    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!