Umzug von Apple (iMail) nach Suse (Thunderbird)[erl.]

  • Hallo,


    möchte mein Mails von Apple (iMail) nach Suse (Thunderbird) umziehen. Der Export auf iMail liefert mir eine mbox-Datei, jedoch kann ich diese wohl nicht in Thunderbird importieren. Auf meinem System werden keine Optionen angezeigt (Extras > importieren > Nachrichten > "Bitte wählen Sie den Typ der Datei, aus der Sie importieren wollen:"). Muss ich etwas nachinstallieren?


    Gruß,
    Thunno


    Thunderbird-Version: 31.1.0
    Betriebssystem + Version: Suse 12.2
    Kontenart (POP / IMAP): POP
    Postfachanbieter (z.B. GMX):GMX

  • Hallo Thunno,


    eigentlich sollten alle mbox-Dateien einem Standard entsprechen. Du kannst auf jeden Fall ohne jedes Risiko probieren, ob du die Apfel-mbox in den Thunderbird importieren kannst.
    Installiere dir dazu in den TB das Add-on "ImportExportTools". Dann lege dir in den lokalen Ordnern einen Importordner an oder nutze einen vorhandenen, meinetwegen den Posteingang. Markiere diesen > Rechtsklick > und aus dem Kontextmenue "mbox-Datei importieren". Normalerweise holt er sich dann alle Mails aus dieser mbox.
    Später kannst du alle Mails in beliebige "Mailordner" einsortieren. Du weißt ja, dass der Posteingang möglichst leer und die Mails in Unterordner einsortiert sein sollten.
    Und vielleicht entschließt du dich, zukünftig deine Mails per IMAP zu verwalten? Damit hättest du das Problem des Importes nicht.



    MfG Peter

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
    S/MIME, denn ich will bestimmen, wer meine Mails lesen kann.
    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!

  • Besten Dank, das hat geklappt! Problem war, dass ich zuvor zwar ImportExportTools installieren wollte, aber wohl eine alte Version gezogen hatte. Über "als Datei installieren" hat es jedoch dann mit einer aktuelleren Version geklappt.
    Wegen IMAP: mal schauen. Möchte unseren "Sicherheitsdiensten" so wenig wie möglich Futter geben. Schade, dass kaum jemand verschlüsselt :(

  • [OT]

    Zitat

    Möchte unseren "Sicherheitsdiensten" so wenig wie möglich Futter geben.


    Das ist leider ein beliebter Denkfehler.
    Im Internet spielen Zeit und Entfernung kaum noch eine Rolle. Du darfst ruhig davon ausgehen, dass jede unverschlüsselte Information, sobald sie (d)einen Rechner verlassen hat, als "verbrannt" anzusehen ist. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob diese Information (E-Mail) nur ein paar Minuten oder Stunden auf dem Mailserver bis zur Abholung und Löschung per POP3 liegt, oder ob diese E-Mail dauerhaft dort liegen bleibt und per IMAP verwaltet wird. Du darfst davon ausgehen, dass der Inhalt zumindest gefiltert wurde. Und mit gewisser Wahrscheinlichkeit wird sie auch ein paar Tage oder gar, je nach Beteiligte und Inhalt, dauerhaft gespeichert. Und dabei ist es völlig egal, bei wem das passiert. SIE tauschen das schon entsprechend aus.
    Aber immer daran denken, das sind die GUTEN, und das was sie tun, dient selbstverständlich immer unser aller SICHERHEIT.
    Sagen SIE ...


    Zitat

    Schade, dass kaum jemand verschlüsselt


    Nun, die "Generation Facebook" hat ja mehr oder weniger freiwillig auf ihre Privatspäre verzichtet. Von denen sind wohl kaum irgend welche Aktionen zum Schutz der Vertraulichkeit ihrer Daten zu erwarten. Und du darfst auch nicht davon ausgehen, dass dir irgend jemand auf dem Silbertablett die einfachen und selbsterklärenden Möglichkeiten (Anwendungen) zur Verschlüsselung sowie die verschlüsselnden Kommuniklationspartner liefern wird. Der Staat zumindest, hat wohl keinerlei Interesse daran. Und wenn er dir was "liefert" dann sind die entsprechenden "Schnittstellen" schon eingebaut. Siehe DE-Mail.
    Der einzige, der da einen Ausweg finden kann, bist DU! Indem du selber aktiv wirst.


    Ich habe, kaum dass PGP auf europäisches Gebiet geschwappt ist (PGP 2.0.6 oder ähnlich, für DOS, so um 1995) angefangen, meine E-Mails zu verschlüsseln. Selbstverständlich mussten dafür die Mailpartner sensibilisiert werden. Mir ist das gelungen, auch wenn das sehr viel Überzeugungsarbeit gekostet hat. Seit 2003 nutze ich ausschließlich S/MIME, seit 2006 aus gutem Grund mit Zertifikaten und Schlüsseln aus meinem eigenen kleinen privaten "Trustcenter". Der Kreis meiner Kommunikationspartner ist recht groß, und fast alle bekommen Zertifikate von mir. Ich produziere sowohl komplette Schlüsselpaare, als auch Zertifikate aus mir zugeschickten Requests, wo also der private Schlüssel von jedem selbst erzeugt wird. Und es werden jährlich mehr ... .
    Du siehst, es geht.
    Wobei ich zugeben muss, dass ich einen etwas größeren Synergieeffekt nach den Enthüllungen von Snowden erwartet habe. Dieser trat leider nicht ein. Muss wohl an der "Generation Facebook" liegen. Sie haben ja alle "nichts zu verbergen".
    [/OT]


    MfG Peter

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
    S/MIME, denn ich will bestimmen, wer meine Mails lesen kann.
    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!