Thunderbird blockiert nach Fritzbox Update

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  • da du, juchu ja sehr auf Sicherheit bedacht bist, empfehle ich dir, telnet wieder zu deaktivieren:

    Aus welchem Grund? Das ist doch nur ein Client und kein Server.


    Nebenbei: es ist inzwischen schon soweit gekommen, dass fertige, sicherheitsrelevante Windows-Updates in speziellen Fällen erst dann installiert werden, wenn das auf dem System installierte Antivirenprogramm "sein OK" gibt.

    Soweit ich weiß, stimmt das so krass, wie du es formulierst, nun doch nicht. Es ist so, dass manche Antivirenprogramme, die von Microsoft nicht zertifiziert sind, Probleme beim Update machen. Deshalb führt Microsoft die Installation dieser Patches nicht durch, wenn Windows eine solche Software entdeckt.

    Über die Sinnhaftigkeit von "Antivirensoftware" möchte ich mich hier nicht zu einer Aussage hinreißen lassen.

    Ganz in diesem Sinne.

    Dazu habe ich vor ein paar Tagen einen treffenden Beitrag in einem anderen Forum gelesen. Ich weiß nicht mehr, ob's im Camp war oder in einem Windows Forum. Ich wollte ihn noch bookmarken, hab's dann aber doch vergessen.


    Bottom line war (das ist bitte allgemein zu verstehen und ausdrücklich nicht auf jemanden persönlich bezogen!):


    Viele Leute, die sich in Foren oder am Stammtisch zu Sinn und Unsinn von Sicherheitssoftware äußern, geben nur unqualifizierten Senf ab.

    Sie begehen häufig zwei Fehler, absichtlich oder weil sie es nicht besser wissen:


    Sie werfen die Probleme und den Ärger, die durch falsche Konfiguration dieser Software mit dem Firefox oder dem Thunderbird entstehen, in einen Topf mit dem Thema Sicherheit. Das ist schon mal unzulässig.


    Sie wiederholen gebetsmühlenartig, dass durch Schutzsoftware auch neue Sicherheitsrisiken entstehen. Dabei können sie selbst meist überhaupt nicht beurteilen, ob dadurch nun mehr Benutzer Schaden nehmen oder ob nicht umgekehrt tatsächlich viel mehr Benutzer durch diese Software vor Schaden bewahrt werden. Dabei wäre das doch entscheidend, wenn man beurteilen will, ob solche Programme für die Mehrheit der Anwender die Sicherheit insgesamt erhöhen oder nicht.


    Ich kann das übrigens auch nicht beurteilen. Aus dem Bauch heraus würde ich eher dazu tendieren, dass durch das Scannen von Webseiten viel mehr Leute geschützt wurden als dass andere aufgrund solcher Software Schaden genommen hätten. Aber, k.A., ich kenne keine Zahlen dazu. Darum halte ich auch meine Klappe und hüte mich, anderen Leuten Empfehlungen zu geben.

    Doch, eine Empfehlung hätte ich doch noch. Egal aus welchem Lager jemand kommt, je lauter er brüllt, desto weniger sollte man ihm vertrauen.

  • Hallo @Drehmoment ,


    zu telnet:

    ja, da hast du mich voll erwischt: ich habe davon so gut wie keine Ahnung. Insbesondere nicht von potentiellen "Gefahren". Meine Empfehlung kommt zunächst daher dass der Themenstarter es offensichtlich deaktiviert hatte und basiert ansonsten einzig darauf, dass es grundsätzlich bei aktuellen Windowssystemen deaktiviert ist und in der von dir verlinkten Beschreibung Sicherheit als Grund genannt wird.

    Meine Empfehlung hat aber noch einen weiteren Grund: immer wenn ich an fremden Rechnern etwas mache, dann versuche ich, nicht mehr Veränderungen als nötig vorzunehmen und vor allem temporäre Einstellungen auch wirklich wieder zurück zu stellen. Ich sehe das quasi als eine Verpflichtung dem jeweiligen Eigentümer gegenüber. In den letzten Monaten habe ich hier im Forum so gut wie nie vorbeigeschaut, doch bin ich der Meinung, dass dieses Forum auszeichnet, dass es nicht arglos mit den Fragestellern umgeht. Daher noch diese Erinnerung.

    Aber ich finde, du hast recht, ich hätte es anders formulieren sollen, nämlich so, dass man daraus ließt, dass ich davon keine Ahnung habe.


    Was Microsoft-Update und Antivirenhersteller betrifft sind wir uns ja ziemlich einig. Ich finde es aber schon so krass, wie ich es formuliere, denn dieses eine Update, das ich meine, installiert sich erst dann, wenn das installierte Antivirenprogramm einen entsprechenden Wert in der Registry setzt.

    Und das finde ich richtig krass. Insbesondere wenn man der Umfrage Aufmerksamkeit / Bedeutung schenkt, bei der Sicherheitsexperten und normale User gefragt wurden, was man beachten sollte: während bei "normalen Usern" das Antivirenprogramm ganz oben stand, sind die Sicherheitsexperten der Meinung, Updates sind wichtiger.


    Ich finde gut, dass du die Problematik ansprichst, dass es im Internet tausende von Nachplapperern gibt und man nur extrem selten sicher sein kann, dass der Autor von was auch immer Ahnung hatte.


    Ich tu mich da auch wirklich schwer im Abwägen, wie viel ich von meiner Meinung kundtun soll, denn es verhält sich bei mir genau so, wie du es vom Stammtisch beschreibst: ich habe relativ wenig Ahnung. Aber eben nur relativ - relativ zu wem, zu was ...?

    Dieses Mal habe ich mich dazu entschieden, das zu schreiben, was ich im letzten Post geschrieben habe. Extra mit ein paar Quellen, damit sich jeder selbst ein Bild machen kann, Stichworte finden kann zum weitersuchen.

    Mir ist erst ca. vor einem halben Jahr bewusst geworden, welche Macht Antivirenhersteller auf Softwarehersteller aller Art haben und ich bin davon überzeugt, dass diese Macht und die Abhängigkeit der Softwarehersteller real ist. Für mich gipfelte das dann in der Nachricht, dass sich in diesem Fall sogar Microsoft danach richtet. Da das eine für mich lediglich geahnte Dimension war, die ich jetzt als bestätigt sehe, habe ich hier eben "mitgebrüllt".

    Viele Grüße,

    Ulrich

  • Ulrich, um ganz sicher zu gehen: Mein Beitrag war wirklich allgemein gedacht. In keinem Fall persönlich auf dich gemünzt. Dein Beitrag war ja im Vergleich zu so manch anderen positiv zurückhaltend.

    dass es im Internet tausende von Nachplapperern gibt und man nur extrem selten sicher sein kann, dass der Autor von was auch immer Ahnung hatte.

    Genau. In vielen Foren liest man unqualifiziertes Geschwätz dazu. Der eine schreibt vom anderen ab. Meistens geht es eigentlich um Konfigurationsprobleme mit den Zertifikaten. Die ließen sich alle lösen.


    Im selben Atemzug werden dann die zusätzlichen Angriffsflächen genannt. Die gibt es wirklich. Nur müsste man deren Risiko im Verhältnis zum Sicherheitsgewinn zunächst bewerten, wenn man zu einem sachlichen Urteil kommen will. Und da scheitert es.


    Ich kenne Leute, bei denen hat der Scanner beim Surfen schon mehrfach angeschlagen. Die waren froh über den Schutz.

    Ich kenne umgekehrt niemanden, der über eine Sicherheitslücke in der Schutzsoftware angegriffen wurde. Das besagt nicht viel. Ist bestenfalls ein Indiz, mehr nicht.


    Außerdem müsste man noch nach mindestens drei Einsatzzwecken unterscheiden: Dem normalen Dateiscan, dem https-Schutz beim Browsen und dem SSL/TLS-Schutz für E-Mails. Die haben jeweils ganz andere Verhältnisse von Risiko zu Nutzen.

    Ich tu mich da auch wirklich schwer im Abwägen,

    Meiner Meinung nach ist genau das der Punkt. Du kannst es nicht mit Gewissheit abschätzen, ich kann es auch nicht.

    Wichtig: Die anderen, vor allem die besonders lauten, können es ebenso wenig.

    Trotzdem erlauben sie sich ein Urteil, obwohl sie gar nicht wissen, ob https-Scanning in Summe mehr nützt als es schadet.


    Ich glaube ja, da ist ne Menge Psychologie drin. Manch einer, der sich gegen eine solche Software oder für ein bestimmtes Produkt entschieden hat, will sich vielleicht nur rechtfertigen oder sucht Gleichgesinnte, um seine latenten Zweifel zu beruhigen. Andere wollen nur den dicken Donald machen und fühlen sich dann "great again" - "so sad".


    Schutzsoftware hat LIcht und Schatten. Ich kenne keinen, der mir aufzeigen könnte, was am Ende für die vielen Millionen da draußen überwiegt.

    Deshalb finde ich, wer so eine Software nutzen will, der soll sie nutzen. Er muss dann halt den Aufwand treiben und sie richtig konfigurieren, damit Browser und Mailclient damit klarkommen. Ich würde jedenfalls nicht generell davon abraten. Da hätte ich echt Sorge, dass jemand den HTTPS-Schutz auf meinen Rat hin ausschaltet und sich morgen per Drive-By einen Trojaner einfängt, den diese Software gestoppt hätte. Da hätte ich so ein schlechtes Gewissen.

  • Schutzsoftware hat LIcht und Schatten.

    Deshalb finde ich, wer so eine Software nutzen will, der soll sie nutzen

    Einer Meinung. Nur wer sie nutzt, sollte sie auch bestens kennen und wissen, was sie tut.

    Allgemein passen Emailprogramme und Sicherheitssoftware nämlich überhaupt nicht zusammen. Ich selbst benutze daher nur den Windows-Defender, weil der niemals mit anderen Programmen in Konflikt steht, zumindest nie mit Thunderbird.

    Meiner Meinung nach ist es auch egal, welche Software man nimmt, keine arbeitet 100%ig, da sind sie alle gleich.

    Täglich lese ich in Foren: "Ich habe einen Trojaner und Kaspersky" . Was soll man davon halten?


    Gruß

    Konversationen ohne vorherige Anforderung werden ignoriert..
    Windows 10, 64-bit, immer die aktuelle Thunderbird-Version und ältere Testversionen. Testprofile vorhanden.
    Testkonten bei den meisten größeren Mailanbietern wie GMX, Web.de usw

  • Nur wer sie nutzt, sollte sie auch bestens kennen und wissen, was sie tut.

    Ja natürlich. Wissen schadet selten.

    Allgemein passen Emailprogramme und Sicherheitssoftware nämlich überhaupt nicht zusammen.

    E-Mail ist etwas anderes als der Browser. Trotzdem, das wäre jetzt so ein Satz, der mir persönlich zu krass und zu pauschal ist. "Allgemein" und "überhaupt nicht" treffen nicht zu.

    Richtig konfiguriert, vertragen sich die beiden sehr gut. Siehe dir die vielen Beiträge hier im Forum an. Das hängt doch fast immer an dem Thema der Zertifikate. Das ist eine reine Konfigsache. Du hast in den letzten Tagen selbst ein paar solcher Fälle gelöst, indem du einen Link zur richtigen Konfiguration gegeben hast.

  • OK, ich hätte schreiben müssen:

    "Allgemein passen im Originalzustand Emailprogramme und Sicherheitssoftware nämlich überhaupt nicht zusammen."

    Die meisten User wissen überhaupt nicht, dass eine Konfigurationsmöglichkeit existiert und sind von den speziellen Begriffen überfordert.

    Frag doch mal deine Nachbarn oder Freunde, ob sie wissen, was Zertifikate sind, was sie bedeuten und wie man sie behandelt.


    Gruß

    Konversationen ohne vorherige Anforderung werden ignoriert..
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  • Ich halte die Formulierung "überhaupt nicht" immer noch für unpassend. Wir müssen aber nicht streiten. Deine Punkte betreffen die praktischen Schwierigkeiten, die durch falsche Konfiguration verursacht werden. Dass die auftreten, steht außer Frage. Ebenso wie die Tatsache, dass man sie beheben kann.


    Das solte aber nicht in einen Sack mit dem Thema Sicherheit gesteckt werden. Mein Punkt war, dass man gar nicht so einfach abwägen kann, ob ein HTTS- oder TLS-Scanning die Sicherheit insgesamt verringert oder doch erhöht und dass man deshalb keine pauschalen Urteile fällen und verbreiten sollte.

  • Hallo,

    leider habe ich die Erfahrung machen müssen, dass viele Anbieter von Sicherheitssoftware nicht die Belange von Thunderbird berücksichtigen sondern eher die von MS-Programmen.

    Es kann also durchaus sein - und das gab es in der Vergangenheit schon häufiger, dass ohne ein weiteres Update der Sicherheitssoftware gar nichts ging. Es lag also nicht an den Einstellungen. Gott sei Dank hat sich das in den letzten Jahren verbessert. Trotzdem ist manchmal immer noch ein Blick auf die Webseite dieser Hersteller zwingend.

    Deshalb bleibe ich auch bei meiner Darstellung.


    Gruß

    Konversationen ohne vorherige Anforderung werden ignoriert..
    Windows 10, 64-bit, immer die aktuelle Thunderbird-Version und ältere Testversionen. Testprofile vorhanden.
    Testkonten bei den meisten größeren Mailanbietern wie GMX, Web.de usw

  • Das ist das Blöde, wenn man die Browser Historie regelmäßig löscht. Ich finde ums Ver... den wirklich guten Beitrag nicht wieder, auf den ich mich oben in #21 bezogen hatte. Egal.

    Du führst nach wie vor Konfigurationsproblemen an. Damit drehen wir uns im Kreis. Wenn man dieser Argumentation konsequent folgt, dann müsstest du auch schreiben "der Thunderbird und Mail passen überhaupt nicht zusammen." Siehe dich nur im Forum um. Fast alle hier aufpoppenden Probleme liegen letztendlich in der Konfiguration.

    Würdest du diesen Schluss ziehen? Würdest du dazu raten, den Thunderbird zu deinstallieren, weil fast alle Beiträge hier im Forum sich um Probleme mit dem Thunderbird drehen? Sicher nicht! Und zurecht nicht. Aber warum ziehst du diesen Schluss dann so mir nichts dir nichts locker flocker bei Schutzprogrammen?


    Ich möchte hier keinesfallls als großer Verfechter solcher Programme auftreten. Ich selbst habe auch nur den Defender im Einsatz. Der hat solche Funktionen erst gar nicht. Außerdem sehe ich für mich im Zusammhang mit E-Mail auch keine großen Vorteile des TLS-Scans. Trotzdem würde mir zu diesem Thema ganz allgemein mehr Neutralität und Sachlichkeit wünschen.