Kontoeinstellungen bzw. Serververbindungen funktionieren nicht bzw werden durch Sicherheits Einstellungen blockiert,

  • Um Rückfragen vorzubeugen, bitten wir um folgende Angaben:

    • Thunderbird-Version: 60.4.0 (32-Bit)
    • Betriebssystem + Version: Windos10(64-Bit)
    • Kontenart (POP / IMAP):POP3
    • Postfach-Anbieter (z.B. GMX):(Hotmail; Web.de)
    • Eingesetzte Antiviren-Software:G-DATA ToTal Security
    • Firewall (Betriebssystem-intern/Externe Software): G-DATA
    • Router-Modellbezeichnung (bei Sende-Problemen): Fritzbox 7390


    Ich habe mir einen Neuen PC (HP-Pavilion) gekauft und möchte wieder auf die Vorzüge Thunderbird zurückgreifen. Jedoch macht es mir die neue TB-Software schon bei der Kontenerstellung nicht einfach. Bei der Verifizierung der Postfachanbieter werden diese, trotz vorgenommener Aktiviierung der POP/IMAP Einstellung beim Postfachanbieter, nicht erkannt. Ist das Konto dann erstellt kann auch durch manuelle Eintragungen der erforderlichen Daten kein Erfolg erzielt werden. Beim Start von TB kommen immer die unten aufgeführten Sicherheitsabfragen und egal wie ich mich entscheide kommt keine Serververvindung zustande.

    Hinweis das in dem von Windows beigefügten miniOutlook haben die Kontener- u. -einstellungen problemlos funktioniert (auch ohne Aktivierung der POP/IMAP-Einstellung beim Postfachanbieter)

    Ich bin kein Computer-Profi eher ein absoluter Laie und würde mich freuen wenn das bei der Beantwortung meiner Frage berücksichtigung finden könnte,

    Vielen Dank schon im Voraus für eure Hilfe

    Fehlermeldung.pdf

  • Hallo MaxMerz und willkommen im Thunderbird-Forum,


    also was ich in Deinem Anhang sehe, ist ein Zertifikat von G-Data Mail Scanner. Ich gehe schwer davon aus, dass TB völlig zu recht sagt: "Ich will was von web.de und bekomme was von G-Data (den Verein kenne ich nicht). Das lehne ich ab, ich nehme ja nicht jeden Sch..ß an."


    Hier hat sich Deine Sicherheitssoftware ins System gehackt und verursacht den Fehler. Schalte jeglichen Mailschutz in G-Data aus. Hilft das nicht, deinstalliere die Software temporär und testweise und starte Windows neu. teste dann noch mal.


    Gruß

    slengfe

    Meine Beiträge sind subjektiv und manipulativ, erheben Anspruch auf Allwissenheit und können Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.


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  • Hallo MaxMerz,


    als Antowrt auf Deine PN:


    Der Mailschutz ist IMHO sinnfrei und führt wie bei Dir immer wieder zu diesen Problemen. Technisch gesehen führt der Virenscanner eine Man-in-the-middle-Attacke durch, bei der jede Verschlüsselung aufgebrochen werden muss. Ob das zu mehr Sicherheit führt, obliegt der eigenen Interpretation.


    Ein Echzeitscanner (wie ihn eigentlich jedes aktuellen Antivirenprogramm hat) dagegen verhindert, dass gefährliche Dateien den Weg von Deinen Mails auf Deinen Rechner finden. Dieser sollte immer aktiviert sein. Öffnest Du eine gefährliche Datei (egal ob aus einer Mail heraus oder sonst wie) schlägt er (hoffentlich) an und verhindert die Ausführung.


    Wer ganz sicher gehen will, kann hier im Forum auch immer wieder lesen: Mailanhang speichern und mit dem Virenscanner prüfen. Erst danach öffnen.


    Das übersteigt mein Sicherheitsbedürfnis bzw. meinen Risikoeinschätzungsbequemlichkeitsfaktor. Mein Verständnis ist außerdem, dass dieser manuelle Weg von einem Echtzeitscanner automtisiert wird. Aber da will ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.


    Gruß

    slengfe


    PS: Soweit ich weiß, kannst Du auch eine Ausnahme für das Zertifikat hinzufügen. Da ich das noch nicht gemacht habe (Mailschutz ist bei mir natürlich deaktiviert und somit habe ich diese Art von Problemen nicht), kann ich nur vermuten, dass man mittels der Schlatfläche Ausnahme hinzufügen und des Häkchens Diese Ausnahme dauerhaft speichern dort etwas erreichen kann.

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  • Für manche Sicherheits-Software muss man leider in Thunderbird (und auch Firefox) deren Zertifikat in die Thunderbird-eigene Zertifikat-Datenbank importieren. Auch das könnte das Problem beheben. Die Ursache dafür ist, dass die Programme von Mozilla nicht die systemweite Zertifikat-Datenbank verwenden, sondern eine eigen solche Datenbank besitzen und nutzen. Das hat gewisse Vorteile (aus Sicht von Mozilla) aber leider auch nervige Nachteile.

  • Die Ursache dafür ist, dass die Programme von Mozilla nicht die systemweite Zertifikat-Datenbank verwenden, sondern eine eigen solche Datenbank besitzen und nutzen.

    Löblich, dass dies erwähnt wurde. Das ist nämlich genau der Grund dafür, dass diese Art von Problemen bei einigen anderen Programmen (Outlook, IE) nicht auftreten. Vermutlich ist dies auch ein Grund dafür, dass man gerade in der Mozilla Fan-Gemeinde viel Falsches dazu liest.


    Ein Echzeitscanner (wie ihn eigentlich jedes aktuellen Antivirenprogramm hat) dagegen verhindert, dass gefährliche Dateien den Weg von Deinen Mails auf Deinen Rechner finden.

    Das ist so eine oft gelesen aber leider falsche Aussage. Ein Offline Scanner kann nur untersuchen, was bereits auf dem Rechner ist. Die Mails müssen also ihren Weg auf den Rechner bereits gefunden haben.

    Genau aus diesem Grund betreiben manche Antivirenprogramme ja den Aufwand mit den Zertifikaten. Denn nur so gelingt es, Mails bereits beim Download auf Schädlinge zu untersuchen, noch bevor sie gespeichert und ausgeführt werden können.


    Der Preis dafür ist, dass die Zertifikate installiert und ihnen vertraut werden muss, siehe oben.

  • Hallo,

    Das ist so eine oft gelesen aber leider falsche Aussage. Ein Offline Scanner kann nur untersuchen, was bereits auf dem Rechner ist. Die Mails müssen also ihren Weg auf den Rechner bereits gefunden haben.

    nein, meine Aussage war nicht falsch. Ich schrieb ja nicht, dass eine verseuchte Datei nicht heruntergeladen wird, sondern...

    Öffnest Du eine gefährliche Datei (egal ob aus einer Mail heraus oder sonst wie) schlägt er (hoffentlich) an und verhindert die Ausführung.

    Ob eine Mail verseucht ist, kann mir ja völlig egal sein (und ist es tatsächlich auch, was nicht heißt, dass ich sie nicht lösche, wenn ich sie identifiziere). Erst wenn die Verseuchung aktiviert wird (beim Öffnen der Datei) besteht Gefahr. Und dort greift der Echtzeitscanner.

    Genau aus diesem Grund betreiben manche Antivirenprogramme ja den Aufwand mit den Zertifikaten. Denn nur so gelingt es, Mails bereits beim Download auf Schädlinge zu untersuchen, noch bevor sie gespeichert und ausgeführt werden können.

    Stimmt und ob das wirklich einen Sicherheitsgewinn bedeutet kann man bezweifeln, differenziert sehen oder befürworten. Und daher überlasse ich das dem individuellen Risikoeinschätzungsbequemlichkeitsfaktor.


    Gruß

    slengfe

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  • Zunächst einmal vielen Dank für die Diskusion hier im Forum zu dieser Problematik.

    Da du sagtes G-DATA ist der Verusache habe ich mal bei diesen in den FAQnachgesehen und folgende Löung gefunden.

    Ich habe es selbst ausprobiert funktionier mit allen Mailkonten bis auf Hotmail wenn ich an diese Adresse eine Mail sende kommt eine Fehlermeldung.


    Code
    1. SMTP error from remote server for RCPT TO command, host: eur.olc.protection.outlook.com (104.47.2.33) reason: 550 5.5.0 Requested action not taken: mailbox unavailable. [DB5EUR01FT040.
    2. eop-EUR01.prod.protection.outlook.com]
    3. --- The header of the original message is following. -



    https://www.gdata.de/support/f…programm-was-kann-ich-tun

  • nein, meine Aussage war nicht falsch. Ich schrieb ja nicht, dass eine verseuchte Datei nicht heruntergeladen wird,

    Jetzt wird es komisch. Du hast zwar nicht das Wort herunterladen benutzt, aber sinngemäß doch genau das geschrieben. Ich darf dich nochmals zitieren:

    Ein Echzeitscanner (wie ihn eigentlich jedes aktuellen Antivirenprogramm hat) dagegen verhindert, dass gefährliche Dateien den Weg von Deinen Mails auf Deinen Rechner finden.

    Der Offline Scanner verhindert eben nicht, dass gefährliche Dateien den Weg auf den Rechner finden. Er kann nicht einmal verhindern, dass die Datei auf der Festplatte gespeichert wird. Unabhängig von den anderen Aussagen in deinem Beitrag, diese ist und bleibt falsch.


    Genau genommen verhindern nicht einmal Programme mit Live Scan den Weg zum Rechner. Zumindest in den (geschützten) RAM müssen diese die Mails auch laden. Womit der Weg zum Rechner gefunden ist. Sie verhindern aber das Speichern auf der Platte und entsorgen erkannte Schädlinge bevor sie permanent werden oder ausgeführt werden können.

    Auf die gleiche Art können sie verhindern, dass Malware über den Browser gespeichert wird oder dass schädlicher Code automatisch vom Browser ausgeführt wird. Auch dazu sind Zertifikate nötig, weshalb Benutzer des Firefox manchmal Probleme haben und die anderer Browser nicht.

  • Der Offline Scanner verhindert eben nicht, dass gefährliche Dateien den Weg auf den Rechner finden.

    Naja, wie gesagt: In der Mail ist ein Virus gut aufgehoben. Erst wenn er ausgeführt wird, ist er gefährlich. Und das war mit "den Weg auf den Rechner" gemeint. Ich gebe zu, das war nicht ganz sauber formuliert. Aber wir meinen das Gleiche. Wieder Freunde?:knuddel:


    Gruß

    slengfe

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  • Da ich mich schon eingemischt habe, will ich nun auch versuchen zu helfen.


    Die Zertifikate zu installieren, war der richtige Schritt zur Lösung des Problems. Der verbliebene Fehler hat nichts mehr mit G-Data zu tun. Das erkennst du allein schon daran, dass die Verbindung zum SMTP-Server erfolgreich war. Der hat nämlich die Fehlermeldung an den Thunderbird zurückgegeben.


    Der Fehlercode 5.5.0 mit dem Kommentar action not taken ist leider nicht spezifisch. Er kann verschiedene Ursachen haben. Relativ häufig ist nicht erlaubtes Relaying. Das bedeutet, dass du versucht hast, mit einer Adresse (z.B. GMX) über einen SMTP-Server zu senden, der nicht zu Microsoft (hotmail) gehört. In diesem Fall wäre also dem Konto GMX der falsche Postausgangsserver zugewiesen. Das solltest du überprüfen.


    off topic


    slengfe


    Wieder Freunde?

    Sowieso. Ich wollte nicht so ruppig rüberkommen, wie meine Beiträge wirkten.


    Ich habe dich irrtümlich für einen der vielen Fan Boys gehalten, die - manchmal bewusst wider besseren Wissens, manchmal unwissend oder geprägt durch eine Filterblase - Tatsachen verdrehen. Das tut mir leid.


    Zu meiner Entlastung sei erwähnt, dass Diskussionen zu diesem Thema fast immer unsachlich geführt werden. Das gilt nach meiner Wahrnehmung ganz besonders für die Mozilla-Fans, vermutlich weil diese Produkte aus dem oben genannten Grund mehr darunter leiden als andere. Das darf meiner Meinung nach aber nicht dazu führen, dass man technische Tatsache falsch darstellt.


    (Die Wahrheit ist, das ärgert mich sehr und verleitet mich zu solchen Postings.)


    Ich bin übrigens davon überzeugt, kein Fan Boy von irgendwas zu sein. Ich benutze Windows und Linux und hatte vor Jahren auch ein MacBook (beruflich). Im Vertrauen auf Mozilla benutze ich den Firefox obwohl Chrome technisch klare Vorteile hat. Ich habe/hatte Smartphones mit iOS und Android und werde demnächst Sailfish OS 3 ausprobieren. Ich fahre keinen SUV oder 911er sondern ein Auto, in dem meine Familie Platz findet. Mein Motorrad ist keine Harley Davidson, obwohl ich inzwischen das richtige Alter hätte.


    Ich will damit sagen, alles hat sein Für und Wider. Man sollte sich in technischen Dingen von Emotionen lösen. Oder man ist konsequent und sagt bewusst: "Scheiß egal, der Ferrari kostet mich mein Haus, aber ich will ihn unbedingt haben." Dann sollte man aber so ehrlich sein und eingestehen, dass der Ferrari keinen Platz für die Familie bietet und dass es sich nicht so gut in ihm schläft wie im eigenen Haus. ;-)


    Nochmals sorry. Solch ein Fan Boy bist du gewiss nicht. Diesen Eindruck wollte ich nicht erwecken.

  • Hallo Ruhezone,


    habe ich so auch nicht verstanden. Bin selber mit einer direkten norddeutschen Art versehen und unter den direkten Norddeutschen einer der direktesten. ^^


    Alles gut.


    Gruß

    Stefan

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