Danke Altstadt für die Erinnerung an Zorin OS ![]()
Ich installiere mir ja seit ca. 15 Jahren Jahren ab und zu mal ein Linux (oder mehrere), früher eine Weile sogar als Dual Boot-System (als es nur einen PC im Haushalt gab), dann eine Zeit lang auf einem separaten, gebraucht gekauften Rechnerlein (kompakter kleiner Fujitsu mit Intel Core i3-4130 (?), m.E. 16 GB RAM und VMware 6.5) und aktuell in virtuellen Maschinen auf einem QNAP-NAS mit einem i3-8100T-Prozessor und 32 GB RAM.
Nachdem mir früher letztlich alle dieser Installationen früher oder später um die Ohren geflogen sind, selten später als beim dritten Update - meisten manuell aus Standard-Repositories noch Firefox und Thunderbird, selten LibreOffice hinzu installiert, natürlich noch die Auflösung und manchmal Font-Größen an meine Bildschirme und Augen angepasst, aber darüber hinaus nichts an den Konfiguration herumgepfuscht - habe ich nie sonderlich viel Vertrauen in diese "Linuxe" gefasst. Immerhin habe ich fast ein halbes Dutzend Desktopmanager ausprobiert und mich am meisten mit xfce angefreundet, als Distro favorisiere ich seit einer Weile Manjaro Linux.
Über die Jahre probiert habe ich u.a. natürlich Debian, openSuse, Fedora, Manjaro Linux, Elementary OS, Solus, Linux Mint, KDEneon, MX linux, evtl. auch KaOS, Bodhi, PClinuxOS, Knoppix natürlich ... und ein paar weitere hab ich inzwischen auch wieder vergessen. Ubuntu und Kubuntu waren auch dabei, Ubuntu sogar mal vorinstalliert auf einem 10"-Computerchen, irgendeine seinerzeit populäre Marke (Asus EeePC?). Von Zorin habe ich noch ein ISO herumliegen (Zorin-OS-15 vom Juli 2019), aber bin nicht mehr sicher, ob ich dann noch installiert hatte .... habe zu der Zeit den kleinen VMware-PC neu mit Win10 installiert und einem Freund geschickt, der keinen Computer und aus verschiedenen Gründen echt kein Geld hatte.
Ein Blick in den Ordner zeigt ein nettes Sammelsurium, wobei ich über die Jahre natürlich auch schon viel mehr noch ältere ISOs längst gelöscht habe ![]()
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Irgendwas lief eigentlich immer schief. Beim Ubuntu auf dem kleinen Asus (?) hat es reproduzierbar den GRUB zerschossen und nach dem Boot gab es nur einen blinkenden Textcursor. Konnte ich zweimal richten, beim nächsten Mal allerdings hab ich das ganze Gerät ausgemustert. Bei einem Debian ist das grafische Subsystem nicht mehr hichgekommen und es sah dem UNIX aus den Achtzigern nicht so ganz unähnlich, nur etwas bunter. Ein Suse hat sich mal vollständig beim Auflösen der Abhängigkeiten von Paketen verhaspelt (wie gesagt nur aus dem Standard-Repo ein Update ohne Firlefanz angeworfen, weil das System verfügbare Updates meldete). Mehr als ein System wachte auch einfach nicht mehr auf ... irgendwas hakte immer.
Erst in den jüngeren Jahren wurde es besser, bei Suse hab ich ein major upgrade (?) von irgendwas Älterem auf suse leap 15 (o.ä.) problemlos hinbekommen, Fedora wirkte zuletzt fast unverwüstlich und Debian 9 hat sich nach Zickerein auch eingekriegt, wenn ich das noch richtig zusammenbringe ...
Wie auch immer. weil es nie stabil lief, habe ich auch nicht so viel Zeit investiert und noch keine Distri ernsthaft als Alternative für Windows "produktiv" genutzt. Bissel Firefox, mehrmals CalDAV und CardDAV mit dem TB, zuschauen, einmal monatlich aktualisieren lassen - wieder zuschauen, ob es danach noch geht .....
.... und nun deine Erinnnerung an Zorin OS.
Download läuft, da kann ich ja am WE direkt mal eine vierte VM in der "Virtualization Station" des NAS erzeugen und wieder herumprobieren.
Jedenfalls danke nochmal für die Erinnerung, mal wieder über den Win-Tellerrand zu schauen - und wer weiß, vielleicht erweist sich ja Manjaro oder eines der beiden anderen (demnächst drei?) Linuxe als echte Wechsel-Option, wenn Windows irgendwann nur noch als Abo läuft oder so ....
MfG
Drachen