Schade, dass es mir nicht gelungen ist, mich verständlicher auszudrücken.
"gelingende Kommunikation" beinhaltet lediglich das Vermitteln von Tatsachen auf Basis einer Ebene (oder bei maschineller Kommunikation auf Basis desselben Protokolls (Kodierung)), aber eben nicht zwingend Nachvollziehbarkeit oder Akzeptanz. Wenn du über Mailprotokolle hinaus denkst (Politik, Life style, Automarken (allein der irrationale SUV-Hass mancher Menschen) oder als Extrembeispiel: Religion), verstehst du eventuell besser, worauf ich hinaus will: Kommunikation beinhaltet u.a., Begriffsinhalte eindeutig zu klären (simple Beispiele: was meint "lang" oder was bedeutet eine Abkürzung in einem konkreten Kontext), oder Handlungsschritte verständlich und reproduzierbar zu beschreiben (auch das haben wir im Forum häufiger), oder hier: die eigene Sicht verständlich herüberzubringen, aber eben nicht, dass die/der Andere diese Sicht teilt oder die Motivation tatsächlich nachvollziehen können muss.
Im Gegenteil: wiederholtes Nicht-akzeptieren und erneutes Bohren kann auch Rechtfertigungsdruck erzeugen ... und deswegen mein(t)e ich, dass man irgendwo auch mal anderslautende Ansichten akzeptieren sollte und kann, selbst wenn man sie nicht teilt.
Ich hoffe, diesmal konnte ich mich besser verständlich machen; ich habe den etwas größeren Kontext im Sinne, den ich aber für die hiesige Diskussion der Frage nach der Berechtigung von POP3 für ganz und gar umfassend anwendbar befinde.
Eine Sonderbehandlung von Maildaten empfinde ich als überflüssig. Keep it simple.
Beidem stimme ich zu in Anerkennung, dass die Praxis (oder Anforderungen) das Befolgen dieser "reinen Lehre" hin und wieder erschweren ![]()