Interessanter Gedankengang!
Thunderbird schlägt beim Speichern standardmäßig einen Dateinamen vor, der aus Titel der Nachricht, Absender und Datum zusammengesetzt ist und dabei auch Sonderzeichen enthält:
Titel der Nachricht - "Vorname Name" <xyz@t-online.de> - yyy-mm-dd hhmm.eml
Ich übernehme das normalerweise ganz vertrauensselig so - weil praktisch - und drücke auf Speichern, was mit Linux ja offenbar nicht funktioniert. Wenn ich nun alle Sonderzeichen lösche im Dateinamen, funktioniert das Speichern.
ich hab gleich mal meine gestern testweise gespeicherten Mails auf diese Zeichen durchgesehen ...
.... und mindestens eine ist ziemlich genauso aufgebaut inklusive Anführungszeichen und spitzen Klammern (Größer-/Kleiner-als-Zeichen). Sie ließ sich speichern und ebenso per Doppelklick öffnen.
Das allein ist also nicht die Ursache, so dass es offenbar exakt darauf hinaus läuft, was ggbsde schrieb:
Eigentlich ist keines der hier sichtbaren Sonderzeichen in Linux Dateinamen verboten. Nur wenn eine Shell im Spiel ist macht das eine oder andere Zeichen Probleme.
Achja:
Man könnte eventuell seine Kommunikationspartner "dressieren".
Eher nicht, denn diese Zeichen kommen ja nicht im Betreff der Mail vor, sondern TB nutzt sie beim Strukturieren des Namensvorschlages fürs Speichern.
Der Teil mit "Name, Vorname" kommt vom Mailclient des Absenders oder seinem Mailserver (meine entsprechende Testmail kam von einem Exchangeserver) und zeigt den dort für die Mailadresse hinterlegten Klarnamen, der Teil mit den spitzen Klammern enthält die Mailadresse.
Einziger Dressierversuch könnte also sein, dass die Absender keine Namen mehr in den Kontakten ihrer eigenen Adresse speichern dürften bzw. derlei auf ihrem Mailserver nicht machen dürften.
Nicht praktikabel, womit die ansonsten possierliche Dressier-Idee flach fällt ![]()