filter/adressbuch

  • hallo leute,


    für mich als unbedarften user wäre es das einfachste, wenn es einen filter gäbe, der nur nachrichten reinlässt von absendern, die in meinem adressbuch stehen. aller andere sofort weg!


    kann man das einstellen?


    danke für tips, adam

  • Ja, das kannst du als Filter einstellen.


    Beispiel


    Bedingung: "Von" ist nicht in meinem Adressbuch (Perönliches Adressbuch)


    Aktion: Löschen

  • Ja, das geht indem Sie ein Filter anlegen. Siehe Menü Extras -> Nachrichtenfilter ... .
    Aber wollen Sie das wirklich? Die Gefahr besteht, dass Ihnen auf diese Weise irgendwann doch eine wichtige Mail gelöscht wird, z.B. weil einer Ihrer Kontakte sich eine neue E-Mailadresse zugelegt hat, ausnahmsweise aus der Firma sendet oder weiß der Geier ... .

  • danke für die schnellen antworten!


    Solaris :


    das stimmt leider shcon, hab ich aber eigentlich billigend in kauf genommen. vielleicht könnte man den filter so formulieren, dass er einem neukontakt einlass gewährt, wenn im betreff ein bestimmtes sesam-öffne-dich steht? einem, dem ich meine mailadresse gebe, sag ich halt, er soll das reinschreiben. umständlich, ich weiss, aber die scheiss spams regen mich halt auf. vielleicht wissen Sie auf anhieb, ob das geht.


    danke und servus, adam

  • "adamsplanet" schrieb:

    ... wenn im betreff ein bestimmtes sesam-öffne-dich steht? ...


    Auch das lässt sich per Filter einfach einstellen. Z.B. über die Bedingung: Betreff enthält nicht sesam-öffne-dich und Absender ist nicht in Adressbuch dann verschiebe nach trash.


    Die Frage ist eher, wozu das alles. Genügt Ihnen das Spamfilter des TB nicht?

  • "adamsplanet" schrieb:

    das stimmt leider shcon, hab ich aber eigentlich billigend in kauf genommen. vielleicht könnte man den filter so formulieren, dass er einem neukontakt einlass gewährt, wenn im betreff ein bestimmtes sesam-öffne-dich steht?


    Ich bin zwar nicht Solaris, aber:


    Man kann den Filter so formulieren:



    Bedingung: "Von" ist nicht in meinem Adressbuch (Perönliches Adressbuch)


    UND "Betreff" enthält nicht "Sesam öffne dich"


    Aktion: löschen.


    Allerdings dürfte es wesentlich bequemer und besser sein, einfach den Junkfilter von Thunderbird zu aktivieren. Dafür ist er ja da. ;)


    Edit: Häte ich mir sparen könne, zumal Solaris dasselbe geschrieben hat.


    Aber dann scheint ja was an unseren Aussagen dran zu sein .. ,)

  • danke, liebe leute,


    hab das ding jetzt endlich am laufen und das mit den spams geht, glaub ich, auch so, wie ich es mir vorgestellt habe. so ganz problemlos war der wechsel vom outlook-express nicht, wird wohl manchmal als feindliche übernahme ausgelegt, aber nach einiger unbedarfter spielerei und etwas glück .......


    servus, adam

  • Hallo Leute,


    ich versuche gerade den Tipp zu übernehmen, scheitere aber bei der genauen Eingabe der Filterbedingung. Als Neztwerkadministrator muss ich alle von unseren Mailprovidor gefilterten SPAM-Nachrichten durcharbeiten, ob eventuell etwas falsch gefiltert wurde. Diese Mails sind alle am Anfang der Betreffzeile mit [SPAM] markiert. Ich habe folgendes eingearbeitet:
    Filterüberschrift: Spamempfänger nicht im Adressbuch
    Punkt auf "Alle folgenden Bedingungen erfüllen"
    "AN" ausgewählt
    "ist nicht" ausgewählt
    "In meinem Adressbuch (Persönliches Adressbuch)" eingegeben (ohne Anführungsstriche natürlich, aber ist hier der Fehler?)
    Plus-Taste gedrückt
    "Betreff" ausgewählt
    "beginnt mit" ausgewählt
    [SPAM] eingegeben


    als Aktion "Verschiebe Nachricht in:" "Papierkorb...


    und Filter abgespeichert.


    Leider landen jetzt alle Mails sofort in den Papierkorb.


    Muss noch etwas weiteres beachtet werden?


    Gruß
    WIKING Peter

    Einmal editiert, zuletzt von Wikingpeter ()

  • Hallo und guten Morgen


    "Wikingpeter" schrieb:


    Filterüberschrift: Spamempfänger nicht im Adressbuch


    muss doch wohl Absender sein, oder?

  • Hallo rum,


    nein, Empfänger als Überschrift ist schon richtig. Alle eingehenden Mails unserer Firma gehen über einen Filter bei unserem Provider und werden mit [SPAM] markiert, wenn diese als Werbung erkannt werden.
    Daraufhin werden alle als [SPAM] erkannten auf mein Admin-Konto verschoben, so das der eigentliche Spam-Empfänger damit nicht belästigt wird.


    Nun bin ich gefragt, um diese noch einmal zu überprüfen. Dabei hat sich Thunderbird als hervorragend herausgestellt.


    Durch diese Vorfilterung gelangen leider alle an unsere Domain gesendeten Werbemails an meine Admin - Adresse.


    Die eingehenden, mit [SPAM] markierten Mails möchte ich jetzt gleich in den Papierkorb verschieben, wenn der Spam-Versender eine Fantasieadresse benutzt hat. Dazu soll der oben beschriebene Filter genutzt werden.


    Gruß
    WIKING Peter

  • Hallo Peter,


    "Wikingpeter" schrieb:

    ... Leider landen jetzt alle Mails sofort in den Papierkorb. ...


    Wenn ich Ihr Konstrukt richtig verstanden habe, dann sind sämtliche dieser E-Mails ja bereits mit dem Vermerk "[SPAM]" versehen. Die zweite Bedingung des Filters ist also per se stets erfüllt.
    Der größte Teil des Spams, den ich bekomme, ist in der An-Zeile nicht namentlich an mich adressiert. Somit wäre in meinen Fall auch die erste Filterbedingung in den meisten Fällen erfüllt. Insofern überrascht mich das Resultat jetzt nicht.


    Sie könnten das Junk-Filter im TB so aufsetzen, dass es überprüft, ob der Absender im Adressbuch enthalten ist. Privat verwende ich eine solche White-List, da ich selten von Fremden E-Mails bekomme, die dann auch für Spam gehalten werden.
    In einer Firma ist es sicherlich unmöglich, ein Adressbuch vorzuhalten, welches sämtliche Geschäftskontakte enthält. Außerdem ändert sich eine solche Kontaktliste schnell bzw. sind E-Mails von Fremden ja durchaus erwünscht/üblich. Ich nehme an, dass Sie aus eben diesem Grund auch nicht auf den Absender filtern sondern auf den Empfänger.


    Was mir an dem Konstrukt allerdings nicht einleuchtet ist, warum Sie mit dem TB noch mal nachsortieren. Das Filter, das Sie dort erstellen, sollte sich doch auf dem vorsortierenden Server weitaus besser installieren lassen.

  • Hallo Solaris,


    dazu kann ich eine kleine Statistik als Antwort geben:


    im zweiten Halbjahr 2006 wurden 17.900 Spam - Mails an unsere Domain gesendet.
    Der größte Teil wurde schon als [SPAM] markiert, aber an meine persönliche Firmenadresse sind noch 250 durchgerutscht.
    Von den 17.900 als [SPAM] markierten waren 35 falsch markiert.


    Um schneller alle markierten Mails zu kontrollieren, setze ich den Filter von Thunderbird ein.


    Was dann überbleibt muss noch kurz kontrolliert werden, um eventuell falsch markierte an den Empfänger weiterzuleiten. Wir nutzen selbstverständlich bei unserem Provider eine Whitelist, damit der Filter auf bekannten Adressen nicht greift. Der eingesetzte Filter "lernt" aus den Mails, die nicht gefiltert wurden, in dem ich diese an eine bestimmte Mailadresse weiterleite.
    Ich habe alle gültigen EMail-Adressen unserer Firma in meinem persönlichen Adressbuch.
    Meine Hoffnung war nun, den Großteil der markierten Mails per "Adressbuchfilter" in den Papierkorb zu verbannen, um dann weitere Filter (Nachrichtentext mit eindeutigen Spam-Merkmalen) einzusetzen.


    Von den 35 falsch markierten waren nämlich zwei/drei Mails, die Großaufträge in sechsstelligen Bereichen betrafen, daher dieser Aufwand.


    Der Text "in meinem Adressbuch (Persönliches Adressbuch)" wie oben beschrieben funktioniert leider nicht als erste Bedingung, was mir jetzt auch klar geworden ist, nachdem ich die Filterfunktion für "AN" und "Von" miteinander verglichen habe.
    Schade: so muss ich weiterhin durch Nachrichtentext mit eindeutigem Spam-Inhalt vorsortieren, was natürlich aufwändiger ist.


    Trotzdem Danke


    Gruß
    WIKING Peter

  • "Wikingpeter" schrieb:

    ... im zweiten Halbjahr 2006 wurden 17.900 Spam - Mails an unsere Domain gesendet.


    Das sind etwa 100 pro Tag, was für eine Firma nicht viel ist. Selbst bei nur 5 Mitarbeitern (ich nehme an, Sie haben mehr), wären das 20 pro Tag.

    Zitat

    ... sind noch 250 durchgerutscht.


    Das entspricht rund 1.4 Prozent oder weniger als 2 E-Mails pro Tag. Positiv formuliert: Das Filter des Providers erwischt mehr als 98%. Das ist ein ziemlich guter Wert.

    Zitat

    ... Von den 17.900 als [SPAM] markierten waren 35 falsch markiert. ... Von den 35 falsch markierten waren nämlich zwei/drei Mails, die Großaufträge in sechsstelligen Bereichen betrafen


    Aus diesem Grund würde ich mich außerhalb des privaten Bereiches auf kein noch so gutes Filter verlassen. Da würde ich lieber die wenigen Mails pro Mitarbeiter durchlassen und per Brain filtern lassen.

    Zitat

    ... Um schneller alle markierten Mails zu kontrollieren, setze ich den Filter von Thunderbird ein.


    Das ist mir nach wie vor nicht klar. Ein einfaches Filter, das anhand eines Adressbuches prüft ob der Empfänger auch in der Firma angestellt ist, lässt sich doch gleich auf dem Server mit dem Spam-Filter kombinieren. Das würde alle weiteren Schritte sparen.

    Zitat

    ... Ich habe alle gültigen EMail-Adressen unserer Firma in meinem persönlichen Adressbuch.
    Meine Hoffnung war nun, den Großteil der markierten Mails per "Adressbuchfilter" in den Papierkorb zu verbannen, um dann weitere Filter (Nachrichtentext mit eindeutigen Spam-Merkmalen) einzusetzen.


    Ich habe meine bisherigen Junk-Mails des Tages kontrolliert. Bei bisher 13 von 15 war ich nicht als Empfänger eingetragen. Wenn sich das bei Ihnen ähnlich verhält, würde solch ein Filter nicht viel bringen.
    Sie sollten fernen bedenken, dass es auch hinreichend "gute" Mails gibt, die nicht direkt an einen Empfänger adressiert sind, sondern über einen Alias verteilt werden. Ihr Filter würde diese dann automatisch in den Papierkorb befördern.


    Zitat

    Schade: so muss ich weiterhin durch Nachrichtentext mit eindeutigem Spam-Inhalt vorsortieren, was natürlich aufwändiger ist.


    Das erledigt das Bayesfilter des TB automatisch für Sie. Sie müssen ihn lediglich trainieren.
    Server können noch auch weitere Arten auf Spam überprüfen, z.B. in dem sie Blacklisten bekannter Spamrelays abfragen. Sie können so etwas auch lokal nachbilden, z.B. mit Spamato. Sinnvoll scheint mir das angesichts der bereits erreichten 98% allerdings nicht.