Enigmail fragt ständig passwort ab [erledigt]

  • Hallo,


    ich hab Thunderbird 2.0.0.23 mit Enigmail 0.95.7 auf Ubuntu 9.04 installiert. Wenn ich verschlüsselte Mails öffne muss ich bei jedem Mail das Passwort nochmal eingeben, obwohl ich in den Eintellungen "Passphrase für 5 Minuten im cache behalten" aktiviert habe. Dies ist auf Dauer sehr lästig.


    Weiss jemand abhilfe? Update von Thunderbird und Enigmail haben nichts gebraucht...

  • Hallo negative und willkommen im Forum,


    fünf Minuten ist nicht lang und danach ist dann eine neue Eingabe vonnöten. Versuch mal testweise eine längere Zeit, z.B. 180.


    gruß
    slengfe

    Meine Beiträge sind subjektiv und manipulativ, erheben Anspruch auf Allwissenheit und können Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.


    Windows 10 Professional 64 Bit | Thunderbird 32 Bit | Firefox 64 Bit | Avira Free Security Suite

  • Hab's jetzt mit lange googeln doch noch gefunden:


    Bei gnome kann man unter:
    System > Einstellungen > Verschlüsselung und Schlüsselbünde
    die Speicherdauer einstellen.


    Trotzdem danke für die Hilfe!

  • Habe ich auch die Möglichkeit die Abfrage ganz abzuschalten oder per Parameter zu übergeben?
    Mein Rechner ist in einer gesicherten Umgebung. Ich möchte meine Mails gerne verschlüsselt durchs Netz senden, NSA usw lässt grüßen. Daher finde ich es wichtig die Verschlüsselung voranzubringen, ABER ich bin und bleibe Komfortuser. Deshalb freue ich mich über Projekte wie PEP - genau meine Welle. Lieber einfach als Hürden, lieber schlecht als gar nicht.
    Alternative für mich: DEINSTALLATION

  • Hi, Komfortuser,
    du kannst das Passwort ganz entfernen und dann in den Enigmail-Einstellungen [x] Nie nach Passphrase fragen aktivieren.
    Ich bin allerdings der Meinung, daß der Komfortgewinn die Sicherheitseinbuße nicht aufwiegt, dann lieber gar nicht als schlecht (gefühlte Sicherheit, die keine ist).
    Eine "gesicherte Umgebung" ist sicherlich ein Linux-System, dort ist das Löschen der Passphrase irgendwo unter man gpg beschrieben.
    HTH, muzel

  • Hallo musenbaron,


    mir gefällt die grundsätzliche Idee hinter Projekten wie PEP oder Qabel ebenfalls und ich würde es sehr begrüßen, wenn Verschlüsselung so normal werden würde wie das Verschließen von Briefen. Allerdings wären solche Prokekte gar nicht nötig, wäre die Welt nicht voller "Komfortuser", was oftmals nur eine nette Umschreibung für ... ist.


    Kommunikation beinhaltet stets mindestens zwei Teilnehmer und umfasst heute auch mehr als nur E-Mails, siehe PEP. Nur hilft die beste Verschlüsselung nicht viel, wenn einer der beiden Partner schleißig damit umgeht und die Briefe mehr oder weniger offen herumliegen lässt. Vielleicht wird ihm das Smartphone gestohlen und schon kann der Dieb selbst die verschlüsselten Nachrichten lesen. Nur, weil dieser Partner zu bequem war, eine Passphrase zu benutzen.


    Damit wäre das mir persönlich wichtige Ziel, Datenkraken wie Google nicht zu füttern, zwar immer noch erreicht, aber der Schutz meiner Privatsphäre oder, im Falle von Firmendaten, gezielter Spionage löchrig und nicht besser als heute.


    Hier schließe ich mich muzel an:


    dann lieber gar nicht als schlecht


    Vielleicht ist die Alternative dann doch die bessere Option, als sich und andere in trügerische Sicherheit zu wiegen.


    Gruß


    Susanne