Mailempfang nur teilweise

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  • Thunderbird 12:
    Windows 7 x64:
    POP3:


    Hallo, ich habe ein Problem,


    Ich habe 3 Rechner, 2 mit Windows XP und Outlook 2003, auf beiden werden alle meine mails empfangen, auch über Thunderbird.


    Der Dritte Rechner hat Windows 7 x64 und bei diesem empfängt er sowohl in Outlook 2010, als auch in Thunderbird 12 nicht alle mails, aber ein paar die auch an den andern Rechnern empfangen werden,


    Die Mails werden als Kopie auf dem Server belassen, an jedem Rechner.


    Ich denke, daß es nicht an den Mailprogrammen, sondern an Windows 7 liegt. Habe schon die Firewall/Antivirus abgeschaltet, es hat sich nichts geändert.


    Woran könnte es noch liegen?


    Danke im Voraus

  • Guten Tag Foxbird,


    und willkommen im Forum!


    Das wird wohl daran liegen, dass du von drei verschiedenen Rechnern und mit 6 (in Worten SECHS!) verschiedenen Mailclients, die auch noch alle mit POP3 laufen, deine Mails abholst. So etwas (nicht die drei Rechner, sondern die 6 Clients!) ist mehr als unüblich.


    Von IMAP, welches exakt für die Verwaltung der Mails von mehreren Clients aus entwickelt wurde, hast du noch nichts gehört?


    Zitat

    Die Mails werden als Kopie auf dem Server belassen, an jedem Rechner.


    Dieses Abwürgen eines anders gewollten und auch anders im Standard vorgesehenen Verhaltens kann, muss aber nicht funktionieren.


    Zitat

    nicht alle mails, aber ein paar die auch an den andern Rechnern empfangen werden,


    Und was passiert, wenn du die anderen beiden Rechner mal ein paar Tage in Ruhe lässt, und nur den mit der 7er WinDOSe benutzt? Das ist doch der erste Test, den man machen sollte.
    Kann es sein, dass die Mails nicht im Posteingang auf dem Server liegen, sondern in Unterordnern?



    MfG Peter

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
    S/MIME, denn ich will bestimmen, wer meine Mails lesen kann.
    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!

  • Vielen Dank für den Hilfeversuch.


    Die 3 Rechner stehen in einem Restaurant und ich kann nicht den Emailabruf für eine Weile ruhen lassen. Deshalb habe ich "die Nachrichten auf dem Server belassen" eingeschaltet, da sonst auf jedem Rechner ein paar mails landen und der Besitzer dann wahnsinnig wird. Wie gesagt, auf den beiden Rechnern mit Windows XP werden ALLE mails problemlos kopiert und heruntergeladen.


    Ich weiß was IMAP ist, aber ich habe keinen Zugriff auf den Email-Server, der auf einem Webspaceprovider liegt, den ich nicht kenne. Deshalb weiß ich auch nicht wie ob das Postfach IMAP-fähig ist.
    Ein anderes Problem ist, daß der Benutzer keine Zeit hat, mails zu löschen und dann irgendwann das Postfach voll ist.


    Ich versuche mich mal mit dem Webmaster kurzzuschliessen, aber vermutlich ist der auch nicht schlauer.


    Kurz gesagt, der Kunde will, daß es so bleibt wie es ist und das ist POP3.


    Ob das gut ist oder nicht ist eigentlich zweitrangig, da ich keinen Einfluss auf diese Entscheidung habe.


    Unterverzeichnisse sind nicht vorhanden, es landen ja alle mails korrekt im Posteingang auf den andern Rechnern.

  • "Foxbird" schrieb:

    ...Kurz gesagt, der Kunde will, daß es so bleibt wie es ist und das ist POP3.


    Ob das gut ist oder nicht ist eigentlich zweitrangig, da ich keinen Einfluss auf diese Entscheidung habe.


    Unterverzeichnisse sind nicht vorhanden, es landen ja alle mails korrekt im Posteingang auf den andern Rechnern.


    Hallo Foxbird,


    bitte nicht falsch verstehen! Du kannst ja nichts für Entscheidungen Deines Kunden. Du kannst ihm aber folgende Frage(n) stellen:


    Leeren Sie eigentlich Ihren Briefkasten?
    - Wenn nein, was passiert, wenn der Briefkasten voll ist und keine Post mehr reingeht?
    - Wenn ja, lassen Sie dann die Post ungeöffnet und legen die Kuverts, Päckchen usw. auf irgendeinen Haufen? oder
    - öffnen Sie die Post, sortieren diese und das was sie aufheben, weiterbearbeiten wollen/müssen, sortieren sie in Ordner/Schnellhefter usw. usf.?


    Manchmal hilft die konkrete Analogie zum wirklichen Leben, das trotz oder wegen EDV noch immer als sinnvolles Beispiel funktioniert, wie Prozesse des täglichen Lebens praktisch und logisch umgesetzt auf die EDV das Leben mit dieser EDV (hier dem elektronischen Postversand) enorm erleichtern können.


    Aber ich fürchte fast, dass Du ihm diese oder ähnliche Fragen schon längst gestellt hast und Dein Kunde trotzdem beratungsresistent geblieben ist und ein hoffnungsloser Fall bleibt.


    Gruß
    Feuerdrache

    „Innerhalb der Computergemeinschaft lebt man nach der Grundregel, die Gegenwart sei ein Programmfehler, der in der nächsten Ausgabe behoben sein wird.“
    Clifford Stoll, amerik. Astrophysiker u. Computer-Pionier