Masterpasswort Hintergrund verwenden

  • Servus,
    ich nutz TB und habe ein Masterpasswort eingesetzt da meine Kinder manchmal den Rechner nutzen und ich verhindern möchte, dass sie meine emails lesen. Leider aber zeigt TB im Hintergrund die letzte Darstellung des Kontos im TB an (kann also auch eine email sein...), statt ein wie auch immer gearteten Hintergrund bei der Abfrage des Masterpassworts zu verwenden.


    Meine Frage: kann man diesen Hintergrund irgendwo einstellen, so dass ein neutraler Hintergrund gezeigt wird? ?(


    Wenn NEIN dann mein Vorschlag: Bei der Abfrage des Masterpassworts einen bildschirmfüllenden(!) neutralen (oder personifizierbaren) Hintergrund nutzen. :idee:


    Danke vorab für Eure Hilfe!!! :thumbup:


    vg
    Markus




    * Thunderbird-Version: 38.0.1
    * Betriebssystem + Version: WIN7
    * Kontenart (POP / IMAP): imap
    * Postfachanbieter (z.B. GMX): web.de
    * Eingesetzte Antivirensoftware: McAfee
    * Firewall (Betriebssystem-intern/Externe Software): intern

  • Servus Markus,


    ein solches Passwort schützt eh nur begrenzt, weil die E-Mails im Textformat auf dem Rechner gespeichert sind. Solange die Kinder Dein Windows-Konto benutzen, können sie alles einsehen, was Du unter diesem Konto auch einsehen kannst.
    Besser also, Du legst für die Kinder einen eigenen (Nicht-Admin-) Windowsbenutzer an. Dann können sie ohne größere Tricks weder an Deine E-Mails noch an sonstige Dokumente in Deinem Benutzerverzeichnis und auch keine Programme installieren oder aus Versehen deinstallieren.


    Gruß


    Susanne

  • Hi Susanne,


    vielen Dank für die schnelle und pragmatische Antwort! :thumbup: 
    Ist auf jeden Fall eine machbare Lösung, wollte aber den einfachen Weg über den Hintergrund gehen weil An- und Abmelden lästig ist wenn die Kids nur mal schnell zwischendurch an den Rechner wollen...


    vg
    Markus

  • Hallo Markus,


    es hat aber für die Kinder den entscheidenden Vorteil, dass sie damit gleichzeitig auch etwas über (ihren eigenen) Datenschutz und (ihre eigene) Datensicherheit lernen.
    Und umgekehrt für die Eltern ist die Beachtung ihres eigenen Datenschutzes und ihrer eigenen Datensicherheit auch nicht ohne. Häufig ist nämlich der Nachwuchs in Sachen DV den Erzeugern um Längen voraus. ;)


    Die Einbuße an Bequemlichkeit und die Dauer der Gewöhnung an die neue Herangehensweise dürfte dieses Opfer wert sein.


    Gruß
    Feuerdrache

    „Innerhalb der Computergemeinschaft lebt man nach der Grundregel, die Gegenwart sei ein Programmfehler, der in der nächsten Ausgabe behoben sein wird.“
    Clifford Stoll, amerik. Astrophysiker u. Computer-Pionier

  • Hallo Markus,

    ... weil An- und Abmelden lästig ist wenn die Kids nur mal schnell zwischendurch an den Rechner wollen...

    hier einige kleine Hilfestellungen, welche dich unterstützen, diese Einstellung zu Sicherheitsfragen zu überdenken:

    • Die Kids erfreuen dich damit, dass dein Desktop ab und an mal etwas anders aussieht und auch schön laut ist. Selbstbewusst erzogener Nachwuchs hat ja schließlich eigene Ansichten über einen "guten" Desktop und auch über die bei den einzelnen Aktionen abzududelnde Tönchen.
    • Ab und an wirst du mal ein paar Dateien oder Mails vermissen. Kann ja mal passieren, dass die Kids ein paar Sachen weglöschen, die sie als unwichtig einstufen.
    • Die Kids werden ab und an mal grinsen, weil sie bestimmte, nicht für sie vorgesehene Informationen gelesen haben, bevor sie der Erziehungsberechtigte entsorgen konnte. (Die Kids können ja noch nicht wissen, dass die erotischen Angebote selbstverständlich nur SPAM sind, und dass Vater keinesfalls jemals auf derartigen Seiten war. Die Kids haben dir jetzt etwas voraus ... .)


    Sicherheit und Bequemlichkeit waren schon immer gegensätzliche Fakten. Leider ist es aber auch so, dass bei vielen Nutzern die Bequemlichkeit überwiegt.


    Ich mache das so:
    Meine Frau, ich und (falls er mal bei uns vorbei kommt) auch unser Sohn haben jeder ein PW-geschütztes Benutzerkonto auf meinen Rechnern. Und ich habe in meinem Thunderbird-Userprofil auch die Konten meiner Frau eingerichtet. Nicht etwa, weil ich heimlich ihre Mails lesen will, sondern einzig und allein, weil sie ab und an mal mit der Bitte kommt, "schnell mal nach ihren Mails zu sehen". Ansonsten haben wir so viel Zeit, eine Benutzerumschaltung vorzunehmen. Das hat absolut nichts mit Misstrauen zu tun!



    MfG Peter
    (Vater und Großvater ...)

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
    S/MIME, denn ich will bestimmen, wer meine Mails lesen kann.
    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!

  • Servus Markus,


    Windows bietet schon seit xp die Möglichkeit des schellen Benutzerwechsels. Das sind gerade mal zwei Klicks mehr als bei Nutzung der Erweiterung, denn das Passwort muss ja eh eingegeben werdeń.


    Gruß


    Susanne

  • Hallo,


    ich kann den Ausführungen nur zustimmen und möchte ergänzen, dass sich kleinere KInder sogar über ein eigenes Benutzerkonto freuen! EInerseits fühlen sie sich damit stärker beachtet und respektiert, andererseits haben sie ruckzuck den Bogen raus, eigene Hintergrundfarben und -bilder einzustellen und sich "ihr" System sonstwie zu "verschönern".


    Ich halte das seit vielen Jahren schon wie Peter, jedes Familienmitglied bekommt ein eigenes Konto und fertig. Und ein Besucherkonto noch dazu und alles ist gut.


    Die größte Umstellung hast du selber, nämlich konsequent die Konsole zu sperren, wenn du vom rechner weggehst (Tastenkombination Windows+L). Wenn deine Kinder dann kommen, können sie per Benutzerumschaltung binnen Sekunden ihren eigenen Account anmelden und "mal kurz dran gehen".


    MfG
    Drachen

  • Drachen, da bringst Du mich doch glatt noch auf einen wichtigen Punkt! Für die Kinder ist es gut, wenn sie früh lernen, dass Privatsphäre wichtig ist und auch respektiert wird. (Bös' formuliert: Die Kinder sollten es gleich g'scheit lernen und sich nicht von den Alten die Fehler abschauen.)


    Getreu dem Motto: Was das Fritzerl nicht lernt, ... .