popstate* - Kaskade

  • Hallo @ll.
    Seit letzten Montag beschäftigt mich ein seltsames Phänomen. Einige Tage vorher habe ich eine neue Maschine mit dem TB-Konto verknüpft und für diese das unten beschriebene Pop-Konto ebenso wie bei den anderen verlegt.


    Anamnese:
    Um auf verschiedenen Maschinen denselben TB-Inhalt bei gleicher Bedienung (!) zu haben, legte ich vor Monaten die Profilteile "ImapMail" und "Mail" in den Dropbox -Bereich. Das hat nun längere Zeit sauber funktioniert. Seit also sechs Tagen schlägt mir die Konfiguration eines der beiden User auf den Magen.


    Im (einzigen) Pop-Konto entstehen diverse Dateien mit dem Namen popstate* in . Das führt dazu, dass TB in der Ordnerliste (links) des Kontos eine wachsende Anzahl von Ordner popstate* ohne Inhalt darstellt. Zuerst dachte ich, dass dieser Tipp helfen würde, aber das Verhalten zeigen zwei (ev. auch die dritte, letzte Woche synchronisierte Maschine) PC´s bei diesem Konto mit zwei unterschiedlichen Virenprogrammen (s.u. und WIndows-Defender)
    Wenn mir hier niemand helfen kann, dann bleibt mir nur trial&error. Das ist aber aufwendig und zeitintensiv. Und ob ichs noch finde, ist keineswegs gesagt.


    Wollen wir das gemeinsam lösen?


    Mittlerweile schwebt mir eine andere, elegantere Auslagerung vor. Mittels Hard LInk. Dann brauch ich in TB keine Pfade mehr ändern. Das kommt aber erst nachher.



    * Programm + Version: 38.1.0
    * Betriebssystem + Version: Win7&SP1+HK bis 19.7.15
    * Kontenart (POP / IMAP): beide
    * Postfachanbieter (z.B. GMX): lokal
    * Eingesetzte Antivirensoftware: Comodo / Win7
    * Firewall (Betriebssystem-intern/Externe Software): Win7

    "Power User"

  • Guten Tag Kanitfastan!



    Ich bezweifele stark, dass einer von den hier anwesenden erfahrenen Helfern gewillt ist, dir bei dieser Bastelei wirklich zu helfen! Und das, was du da machst, ist wirklich eine Bastelei der übelsten Sorte. Sorry, dass ich so deutlich bin.


    Wir schreiben hier gebetsmühlenartig, dass man niemals das TB-Userprofil zerreißen darf. Deutlich: das Auslagern bestimmter Profilbestandteile kann zwar (in der Hand des sich diesen Stress antuenden Fachmanns) funktionieren, wir bezeichnen es aber als tödlich.
    Was unbedingt vernünftig ist, ist das Auslagern des kompletten TB-Userprofils (also <achtZufallszahlen>.default) auf die lokale Datenpartition des gleichen Rechners. Bereits das Auslagern auf ein Netzwerkshare ist riskant und fehlerträchtig.


    Für die Verwaltung der Mailkonten mit mehreren Clients wurde IMAP entwickelt. Dieses Protokoll ist "erwachsen", ausgereift und sehr stabil. Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, warum du dieses zusätzlich neben der sehr zuverlässigen Speicherung auf dem IMAP-Server eines seriösen Providers mit einer Verfügbarkeit (= Schutz vor Datenverlust) welche du niemals erreichen wirst, noch einer Dropbox anvertraust. IMAP kann das alles selbst! Und besser als jede Dropbox.


    Ich sehe auch nicht ein, wieso heutzutage überhaupt noch ganze Profile synchronisiert werden "müssen".
    Die Synchronität der Mails ist mit IMAP vollzogen. Zumindest bei einem seriösen Provider und bei sachgerechter Anwendung von IMAP.
    Und für Kalender und Adressbücher (bis hin zu den Smartphones) gibt es einfache, kostengünstige und zuverlässige Verfahren.


    Deshalb klar und deutlich: Jedem Mailclient sein eigenes unabhängiges Profil. Mailbestand => IMAP, Kalender und Adressbücher CalDAV und DarcDAV.



    MfG Peter

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
    S/MIME, denn ich will bestimmen, wer meine Mails lesen kann.
    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!

  • Deutliche Worte begrüße ich. Ich werde darüber nachdenken.


    Was die drei gegenständlichen Provider, einer davon lediglich POP, nicht bieten, ist ein Mailarchiv. Deshalb der Reckaufschwung. Gedacht ist das ganze, um auf allen verbunden Rechnern dasselbe Archiv zu haben. (Mindestens ein Jahr lang.)
    Danke, ich werde selbst (dein Statement einschließend) eine Lösung finden.

    "Power User"

  • Ich werde darüber nachdenken.

    Das freut mich ;-)


    Ich habe bei meinem Provider auf seinem IMAP-Server meine privaten Mails der letzten 30 Jahre gespeichert. (Ja, so lange ... .) Und ich habe immer noch Platz dort.
    Wichtig ist nicht, ob der Provider irgend eine Archivfunktion bietet, sondern wie groß das Quota ist, welches er dir bereitstellt. Also die so genannte "Postfachgroße". Ich lese gerade: "lokal". Darf ich das so sehen, dass ihr einen eigenen Mailserver betreibt? Da dürfte doch wohl Platz ohne Ende sein.
    Aber egal wie, wenn genügend Speicherplatz vorhanden ist, kann dort auch ein Ordner "Archiv" und Jahrgangsweise Unterordner angelegt werden. Dazu wird keine "Funktion" benötigt.


    Das einzige, was sauber zu klären ist, ist, wer berechtigt und verpflichtet ist, dieses Archiv zu pflegen. Das muss unbedingt in einer Hand sein!
    Es gibt sogar einen seriösen deutschen Provider (magentafarben), welcher kostenlose IMAP-Konten bereitstellt. Auch dieses kann schnell mal in ein Archiv verwandelt werden. Die archivierten Mails müssen ja nicht unbedingt zu einem (bzw. zu dem) betreffenden Konto gehören.


    Unabhängig davon, wie sicher die Mails auf dem IMAP-Server eines seriösen Providers liegen, empfehle ich euch noch auf einem der Rechner ein lokales Backup vorzuhalten. Dann habt ihr diese Mails 1x auf dem IMAP-Server und 1x lokal gespeichert. Ob ihr dann diese lokale Kopie in eure hoffentlich vorhandene (tägliche) Datensicherung einbezieht, ist euch überlassen. Hier ein paar alte Gedanken von mir dazu: Re: [imap+lokal] Suche ideales System für Archivierung



    MfG Peter

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
    S/MIME, denn ich will bestimmen, wer meine Mails lesen kann.
    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!

  • *1 Danke, das hab ich falsch gemacht und es leider zerrissen! (Weil ich prinzipiell möglichst geringe Änderungen machen will.)


    *2 Weil ich Provider-unabhängig sein und bleiben will. (Manche Leute ziehen um oder / und wählen gelegentlich einen günstigeren.)
    Ich zitiere dich gerne: "Der Provider kann bestimmte Vorgaben setzen, dass er (wie bei tonline nach 90 Tagen!) alle auf dem Server liegenden Mails schon nach einer bestimmten Zeit automatisch löscht, aber auch, dass der Mülleimer nach wenigen Tagen gelöscht wird... Selbstverständlich übersteuern die Einstellungen des Providers (wenn kurzfristiger) die Einstellungen des Clients. Du kannst also mit dem Client niemals Regeln des Providers verbiegen."


    *3 Weil meine Änderungen so gleichzeitig alle Clients betreffen.

    *4 Nein.


    *5 Ist es.


    *6 Alle Clients haben System und Daten (die vollständigen Konten) auf getrennten physischen Medien, Bup läuft regelmäßig auf gesondertes Medium. Im Hintergrund die Cloud.


    Danke für deine Hilfe und den letzten Verweis auf "alte Gedanken".


    (Den Thread setze ich fort, wenn alle Clients-TB-Konten bereinigt und nicht mehr zerrissen sind UND das popstate*-Problem auf dem einen PC weiter bestehen sollte.)

    "Power User"