Verbindung zu NAS beim Speichern+Senden extrem langsam

  • * Programm + Version: Thunderbird 38.4.0 — und höhere Versionen
    * Betriebssystem + Version: Windows 10 Pro (1511) — alle beteiligten Rechner
    * Kontenart (POP / IMAP): POP3
    * Postfachanbieter (z.B. GMX): GMX
    * Eingesetzte Antivirensoftware: F-Secure
    * Firewall (Betriebssystem-intern/Externe Software): Windows-Firewall
    ————————————————————————————————————————————————


    Liebe Community,
    bei mir geht es um eine geringe Datenübertragungsrate von Thunderbird (Klapp- u. Desktop-Rechner) zu meinem NAS, speziell beim Entwurf-Speichern und beim Senden. Gleich vorweg, das Problem liegt nicht (allein) am Netzwerk.


    Der Aufbau:

    • WLAN-Netzwerk
    • FritzBox3272
    • Synology DJ115s an 1Gbit/s-LAN der FritzBox
    • 2 Rechner (je Windows 10)
    • lokale Installation von Thunderbird auf jedem Rechner
    • eMails alle drei POP3-Postfächer zentral auf dem NAS

    Das WLAN-Netzwerk schafft locker 5MB/s — auch während der im folgenden geschilderten Probleme


    Das Problem:
    Beim Speichern und beim Senden von eMails schafft Thunderbird nur eine Datenrate von rund 130kB/s in Richtung NAS. Ermittelt wurde dieser Wert mit Hilfe des Ressourcen-Monitors. Bei kurzen Mails ohne Anhang fällt das gar nicht auf. Aber bei größeren Anhängen macht sich das mit empfindlichen Wartezeiten bemerkbar und dauert z.T. ewig, bis man weiterarbeiten kann (z.B. beim autom. Speichern). In der Zwischenzeit ist dann TB auf „Keine Rückmeldung“. Das Netzwerk ist hierbei nachweislich nicht ausgelastet, da andere Dateien parallel zum Speichern/Senden mit 5MB/s sekundenschnell auf das NAS kopiert werden können.


    Lösungsversuche:

    • Werden die Mail-Verzeichnisse vom NAS auf die lokale Festplatte verschoben und der Speicherort in TB angepasst, ist praktisch keine Verzögerung zu bemerken. Ein Entwurf mit einem 50MB-Anhang (nur zu Testzwecken!) wird so schnell auf die HD gespeichert, dass man nach ca. 3 Sekunden weiterarbeiten kann.
    • Das offline-Verfügbarmachen über das Synchronisierungscenter hilft nicht, da das Netzwerk massig Reserven hat, als dass die Dateien erst mal lokal zwischengespeichert werden, bevor sie vom Betriebssystem zum NAS verschoben werden.
    • Das NAS-Verzeichnis wurde auch schon mit „mklink /d …“ auf die lokale Platte verlinkt — kein Effekt, auch wenn man TB diesen Link „unterschiebt“ (ein echtes Verzeichnis anlegen; TB auf dieses Verzeichnis einrichten; TB schließen; Verzeichnis löschen; Link mit gleichem Namen erzeugen; TB starten)
    • Das NAS-Verzeichnis wurde als Laufwerk und über die absolute Netzwerk-Adresse in den TB-Einstellungen eingetragen — kein Effekt

    Die Vermutung:
    Aus meiner bescheidenen Sicht würde ich auf ein Kommunikationsproblem zwischen Thunderbird und den Netzwerk-Diensten des Betriebssystems tippen, was die Datenrate zusammenbrechen lässt, bzw. erst gar nicht hochkommen lässt. Ich hoffe aber, dass es was einfacheres ist.


    Im Forum gibt es etliche ähnliche Themen, die mein Problem aber nicht lösen.
    Sorry, dass das hier gleich beim ersten Thema so viel geworden ist :rolleyes:


    Danke für Ihre/Eure Hilfe
    und schöne Feiertage
    Grüße
    Kai Müller

    Einmal editiert, zuletzt von KaiMueller () aus folgendem Grund: Bei „Programm + Version“ den Nachtrag „— und höhere Versionen“ ergänzt, da das Problem auch nach Updates weiterbesteht.

  • Hallo Kai


    und willkommen im Thunderbird-Forum!


    Du hast damit


    eMails alle drei POP3-Postfächer zentral auf dem NAS

    keine gute Lösung, dass Zerreißen des Profils birgt oft Probleme. Gut, wenn du weißt was du tust, ist das handhabbar, aber wir empfehlen es nicht.
    Hat es einen Grund, warum du nicht die für deinen Fall einfachste und sinnvollste Lösung wählst: IMAP?


    Und hast du mal F-Secure komplett deaktiviert und getestet? F-Secure ist oft sehr zeitintensiv...

  • Hallo rum,
    danke für Deinen Beitrag :)


    Warum NAS statt IMAP:
    Durch die NAS-Lösung soll die Verwaltung der Mails schneller von der Hand gehen, da sich beim Rangieren der Daten nicht alles über den DSL-Anschluss (6Mbit/s down, 730kbit/s up) quälen muss. Und alle Mails im IMAP-Account beim Provider liegen lassen, nun ja, einfach mangelndes Vertrauen.


    Virenscanner an/aus:
    Habe den Virenscanner jetzt komplett deinstalliert, frisch gebootet — und keinen Einfluss festgestellt.


    Ergänzung:
    Die geringe Schreibgeschwindigkeit tritt übrigens auch bei Kopier- und Verschiebe-Aktionen mit TB auf, also bei allen Schreibvorgängen zum NAS. Habe daher das NAS per LAN-Kabel direkt an den Rechner gehängt und die Firewall komplett (Domäne + privat + öffentlich) deaktiviert — auch kein Einfluss auf die Schreibgeschwindigkeit von TB. Dafür steigt die Datenrate auf ca. 12MB/s beim Kopieren via Explorer oder beim Speichern mit anderen Anwendungen.


    Gruß
    Kai

    Einmal editiert, zuletzt von KaiMueller () aus folgendem Grund: Dokumentation weiterer Diagnoseschritte / Änderungen in blau

  • Hallo Kai,


    mein Problem ist exakt das gleiche. Alle Kopier- und Ladevorgänge in Thunderbird (das Mailarchiv liegt einem QNAP NAS) sind plötzlich quälend langsam geworden. Wenn ich die gleichen Datenbmengen über den Windows-Explorer mache, geht es gefühlt 100 mal schneller. Hast Du über die Tage eine Lösung gefunden?


    Ich nutze auf allen Rechnern Windows10 Pro 1511, Thunderbird 38.5.0 (pop3, 1&1), Avira Antivirus Pro (Mailprüfung deaktiviert).


    Meiner Meinung nach liegt es an Thunderbird (evtl. müsste man eine alte Version einspielen, z.B. 38.0, um das zu testen?) oder an den Netzwerk-Diensten von Windows 10. Ich habe auch schon viel probiert (NAS-/Thunderbird-Konfiguration). Auch das Deaktivieren des Windows-Features ("Unterstützung für die Remotedifferenzialkomprimierungs-API" - wer denkt sich solche Worte aus??) änderte nichts.


    Bin dankbar für jeden Tipp
    tobean

  • Hallo tobean,


    bisher habe ich noch keine Lösung. Die neue Version 38.5.1 ändert auch nichts an der Leistung.


    neuster Versuch:
    Zuletzt habe ich den eMail-Ordner vom NAS auf den Laptop kopiert und Thunderbird auf dem Desktop-Rechner über das Netzwerk darauf eingerichtet (beide Rechner via WLAN an der FRITZ!Box) — und schon ist die Schwuppdizität wieder da :!:
    Das NAS spielt also zumindest irgendeine Rolle. Kannst Du das bei Dir nachvollziehen?


    Dein QNAP und mein Synology laufen offenbar beide auf einem Linux-Derivat (beide können Ext 4-Partitionen lesen/schreiben — typisch für Linux). Wahrscheinlich muss man an der Kommunikation zwischen Windows und Linux ansetzen, und hier den Einfluss der Art und Weise des Laufwerkszugriffs von Thunderbird betrachten.


    Aber vielleicht hat ja noch jemand die Lösung für uns.


    Gruß
    Kai

    Einmal editiert, zuletzt von KaiMueller () aus folgendem Grund: Lesbarkeit optimiert, Inhalt unverändert.

  • Hallo Kai,


    mit dem Mailarchiv lokal ist es natürlich viiiiel schneller, aber da ich die Mailbox im Netz von verschiedenen Rechnern aus nutze, ist das für mich keine Option.


    Paradoxerweise habe ich mit kürzlich ein schnelleres NAS zugelegt und erst damit wurde Thunderbird so langsam (vorher QNAP TS-212, jetzt TS-251). Das Ding ist bei allem anderen um ein mehrfaches schneller, nur mit Thunderbird viel langsamer. Von daher liegt es vielleicht an einem Unterschied zwischen beiden NAS (ich weiß aber nicht, was das sein kann) oder eben an einem der letzten Thunderbird-Updates. Wobei ein Downgrade natürlich keine schöne und dauerhafte Lösung ist, aber ich werde es wohl in Erwägung ziehen müssen.


    Einige Wochen zuvor habe ich in meinem Netzwerk mit dem alten NAS auf allen PCs auch ein Update von Windows 7 auf 10 gemacht, was aber keinen negativen Effekt hatte. Das neue NAS mit Windows 7 kann ich leider nicht mehr testen, da ich kein solches System mehr am laufen habe. Von daher bleibt als 3. Quelle des Übels auch noch Windows 10.


    Mit dem neuen NAS kann ich auch noch Jumbo Frames und Port Trunkierung versuchen, was das Problem vielleicht mildert. Aber das stellt man nicht in 5 Minuten um ... vielleicht hat jemand ja noch eine Idee?


    Gruß
    tobean

  • Hallo tobean,


    nein — das Verzeichnis mit den Mails eben nicht lokal, sondern statt auf dem NAS auf dem anderen(!) Windows-Rechner. Dieses Manöver ist reine Diagnostik und kein Workaround. Damit ließe sich feststellen, dass die Datenrate auch vom Zielsystem (= das mit dem Mail-Verzeichnis) abhängt.


    Als nächstes versuche ich, einen meiner Rechner (den mit dem Mail-Verzeichnis) mittels Bootstick unter Linux laufen zu lassen. Wenn es dann beim Zugriff mit dem Windows-Rechner via Netzwerk auf den Linux-Rechner auch nur im Schneckentempo läuft, dann liegt es wahrscheinlich auch an Linux und nicht an der Architektur des NAS.


    Historie:
    Vor dem Synology-NAS hatte ich die Mails auf einem USB 2.0-Stick an der FRITZ!Box — und das als Ursache für die Geschwindigkeitsprobleme vermutet. Das NAS sollte eigentlich damit Schluss machen.


    Gruß
    Kai

  • Hallo zusammen,


    das Thema ist noch nicht abschließend geklärt. Wir (tobean und KaiMueller) experimentieren und betreiben noch etwas Diagnose und wenden uns dann an den Mozilla-Support. Sobald die Anfrage abgesetzt ist, wird sie hier für Euch verlinkt (…voraussichtlich bis etwa 31.01.2016)


    Grüße
    Kai

  • Hallo Kai,


    mich würden Zwischenergebnisse interessieren, wenn es denn welche gibt.


    Vor dem Synology-NAS hatte ich die Mails auf einem USB 2.0-Stick an der FRITZ!Box — und das als Ursache für die Geschwindigkeitsprobleme vermutet

    Ich weiß nicht, ob sich bei neueren Modell diesbezüglich etwas getan hat, aber die USB-Ports der Fritzbox sind in der Tat nicht gerade berühmt für Performance.


    @ tobean

    Mit dem neuen NAS kann ich auch noch Jumbo Frames und Port Trunkierung versuchen, was das Problem vielleicht mildert.

    Hast Du auch einen Switch, auf dem Du Du Port-Trunking konfigurieren kannst? Der ist dazu erforderlich. Außerdem bringt das Trunking natürlich überhaupt nichts, wenn schon die Bandbreite der einen bestehenden Leitung nicht ausgenutzt wird.


    Auch von den Jumbo-Frames würde ich die Finger lassen. Das bringt, wenn überhaupt, nur bei großen Datenmengen Vorteile, z.B. bei einem größeren Backup. Der TB schickt aber eher sehr viel kleine Datenpakete. Da wären Jumbo-Frames kontraproduktiv. Außerdem gilt auch hier, dass der Rest der Netzwerkstruktur die übergroße MTU ebenfalls unterstützen muss.


    Überhaupt scheint mir nach euren Beschreibungen das Netzwerk nicht ursächlich zu sein. Dann würden wohl auch andere I/Os betroffen sein und nicht nur die des TB.


    Zum Thema "Profil zerreißen". Habt ihr das gesamte Profil auf das NAS ausgelagert oder nur die lokalen Ordner? Ihr wisst, dass der TB nicht für konkurrierende Zugriffe auf das Profil ausgelegt ist? Habt ihr sichergestellt, dass keine gleichzeitigen Zugriffe von mehreren Rechnern erfolgen?


    Gruß


    Susanne

  • Hallo,

    Ich weiß nicht, ob sich bei neueren Modell diesbezüglich etwas getan hat, aber die USB-Ports der Fritzbox sind in der Tat nicht gerade berühmt für Performance.

    ich habe eine 7490 mit einer 7390 als Repeater und an anderem Ort noch eine 7170 und an allen jeweils Sticks und ich bin "not amused"..


    An der 7490 ist ein 64 GB USB 3er und ich habe eine recht gute WLAN Anbindung, aber es ist oft einfach grauenhaft und zusätzlich stürzt mir regelmäßig meine WLAN Verbindung (zu PCs und zum Repeater) ab. Stelle ich in der Box auf USB 2 um, steht WLAN stabil.


    Ich würde mein Profil da also ncht auslagern wollen :motz:

  • Hallo Susanne,


    Ich weiß nicht, ob sich bei neueren Modell diesbezüglich etwas getan hat, aber die USB-Ports der Fritzbox sind in der Tat nicht gerade berühmt für Performance.


    die empfehlen ja selbst, an ihre USB-Anschlüsse möglichst Geräte mit eigener Stromversorgung anschließen. Oder etwa zwischen eigentlichem USB-Anschluss der Box und dem Endgerät einen USB-Hub mit eigener Stromversorgung zwischen zu schalten.


    Gruß
    Feuerdrache

    „Innerhalb der Computergemeinschaft lebt man nach der Grundregel, die Gegenwart sei ein Programmfehler, der in der nächsten Ausgabe behoben sein wird.“
    Clifford Stoll, amerik. Astrophysiker u. Computer-Pionier

  • Hallo Susanne,


    JumboFrames konnte ich heute nach einigen Mühen einrichten. Langsamer ist es dadurch definitiv nicht geworden. Mein Problem ist auch, die Performance gescheit zu messen. Tools wie das "Intel® NAS Performance Toolkit" laufen offenbar unter Windows 10 nicht? Es geht uns ja um große Anlagen an Mails, die TB langsam machen. Da würde ich die JumboFrames nicht von vorne herein negativ sehen.


    Ob mein Switch Jumbo Frames unterstürzt (Netgear GS108) weiß ich nicht, ich habe die Konfiguration aber auch noch nicht versucht.


    Ich habe das Thunderbird-Profil komplett auf ein QNAP NAS TS-251 ausgelagert. Vernetzt sind die PCs über den genannten Switch, der dann an einer FritzBox 7490 hängt, über den der Internet-Zugang erfolgt. Gleichzeitige Zugriffe über mehrere PCs erfolgen auf ein TB-Profil definitiv nicht.


    Gruß
    tobean

  • Hallo tobean,


    Langsamer ist es dadurch definitiv nicht geworden.

    naja, wenn Du das nur am NAS eingerichtet hast, dann ist das klar, weil dann nämlich gar keine Jumbo-Frames verwendet werden. :mrgreen:
    Außerdem wird sich der Unterschied bei den geringen Datenmengen, die der TB zu transferieren hat, eh nicht bemerkbar machen. Lies am besten mal bei wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Jumbo_Frames
    Und wie bereits geschrieben: Das I/O-Profil des TB spricht überhaupt nicht dafür, übergroße Frames zu verwenden. Mein Rat ist, die Finger davon zu lassen.


    Ich habe das Thunderbird-Profil komplett auf ein QNAP NAS TS-251 ausgelagert. [...] Gleichzeitige Zugriffe über mehrere PCs erfolgen auf ein TB-Profil definitiv nicht.

    Das ist soweit ok. Damit sollte der TB klarkommen, was er normalerweise auch tut. Es gibt einige Nutzer, die das so eingerichtet haben und keine Probleme haben.
    Natürlich ist die Performance über das Netzwerk geringer als lokal. So schlecht wie bei euch sollte sie jedoch nicht sein.
    Ich habe keine Ahnung, wo es klemmt. Deshalb meine Frage nach den Zwischenergebnissen. Kais Beitrag klang für mich so als hättet ihr eine Spur.


    Gruß


    Susanne

  • Hallo Susanne,

    USB-Stick an FRITZ!Box
    Der USB-Stick an der FRITZ!Box ist nicht (mehr) der Flaschenhals, den habe ich durch ein NAS (Synology DS115j) am 1Gbit-Port der FRITZ!Box abgelöst, weil USB für den lokalen Ordner eine „Unlösung“ ist.

    Profil zerrissen
    Bei mir sind nur die „Lokalen Ordner“ (die u.a. die Inbox.msf der einzelnen Profile Konten/Postfächer enthalten) auf dem NAS, jedes Profil Konto mit eigenem Ordner. Der Zugriff läuft durch persönliche Disziplin ausschließlich „XOR“, weil i.d.R nur ein Rechner läuft und wenn doch mal alle laufen, dann auch nur auf einem TB.

    Zwischenergebnisse

    • Speichert man einen großen (z.B. 20MB) Anhang einer Mail aus Thunderbird heraus in einem Verzeichnis auf dem NAS, läuft das flott (ca. 4-5MB/s über WLAN, ca. 10-12MB/s über LAN) — also ohne Probleme!
    • Speichert man die Mail (aus 1.) als ganzes über Datei/Speichern als/Datei als eml-Datei auf dem NAS, läuft das ebenfalls ohne die Performance-Probleme sehr flott.

    Die geringe Geschwindigkeit könnte irgendwas mit dem Zugriff auf die MSF-Dateien zu tun haben. Immern wenn Mails innerhalb der TB-Ordnerstruktur (inkl. Inbox/Sent/Outbox) durch Speichern, Kopieren oder Verschieben geschrieben werden.


    Versuche in Arbeit

    • Einen Rechner mit LINUX booten (USB-Live-System, Ubuntu 15.04) und als Server mit den Lokalen Ordnern einrichten, um mit einem anderen Windows-Rechner darauf zuzugreifen, quasi der LINUX-Rechner an Stelle des NAS — es scheitert derzeit nur noch an der SAMBA- und Zugriffsrechte-Konfiguration. Bin aber dran.
    • Einrichten des LINUX-Rechners zum Zugriff auf das NAS mit der LINUX-Version von TB — scheitert noch an den Schreibrechten von TB auf das NAS, bzw. den Mountpoint [Mail wird verschickt und kommt an, landet aber nicht in SENT — und TB rödelt in der Endlosschleife, das ist hier aber nicht unser Thema!]

    LINUX ist nur der Versuch, das Problem ohne Windows 10 zu reproduzieren, um so das zugreifende OS ausschließen zu können.


    Grüße
    Kai


    P.S.: Die Ankündigung zum Mozilla-Support zu gehen, sollte keine Drohung sein. Wir lassen nur nichts unversucht :lupe:

    Einmal editiert, zuletzt von KaiMueller () aus folgendem Grund: Profil in Konto/Postfach korrigiert

  • Hallo Kai,


    wenn Du vermutest, es liege an defekten *.msf-Dateien, dann beende den TB und lösche sie einfach. Das sind Indexdateien. Sie werden bei nächsten Start neu erstellt.

    Bei mir sind nur die „Lokalen Ordner“ (die u.a. die Inbox.msf der einzelnen Profile enthalten) auf dem NAS, jedes Profil mit eigenem Ordner.

    Das ist und bleibt eine gefährliche Sache. Wenn Dein XOR mal versagt, kannst Du Dir alles zerschießen. Nicht, dass Du nicht gewarnt wurdest.

    Speichert man die Mail (aus 1.) als ganzes über Datei/Speichern als/Datei als eml-Datei auf dem NAS, läuft das ebenfalls ohne die Performance-Probleme sehr flott.

    Hast Du einmal versucht, in dasselbe Verzeichnis zu speichern, in dem auch die Mailboxen liegen?

    Die Ankündigung zum Mozilla-Support zu gehen, sollte keine Drohung sein.

    Jetzt hast Du mich zum Lachen gebracht. Wieso sollte das eine Drohung sein?


    Gruß


    Susanne

  • Hallo Susanne,


    danke, bin gewarnt.


    MSF-Dateien gelöscht:
    Alle MSF-Dateien wurden gelöscht, die Schreibprozesse sind immer noch lahm (<200kB/s).
    Meine Bedenken sind keine defekten Dateien, sondern eine Unverträglichkeit, wie Thunderbird versucht auf die Dateien zuzugreifen und sich mit dem System gegenseitig auf den Füßen steht. Dafür müsste man den Quellcode kennen (…und verstehen ).


    eml-Datei / Speichern in Lokalen Ordner:
    Beim Speichern einem Mail als eml-Datei in die Struktur des Lokalen Ordners hinein liegt die Datenrate bei 4-5MB/s, also problemfrei.


    Mozilla-Support:
    Kaum kommt der Mozilla-Support zu Sprache, kümmern sich Du, rum und Feuerdrache um den Eintrag — wie um einen guten Kunden, den man nicht verlieren will. Diese Reaktion wollte ich nicht provozieren, wenngleich sie mir willkommen ist — ganz im Sinne das Sache ;)


    Grüße
    Kai

  • Hallo Kai,

    Kaum kommt der Mozilla-Support zu Sprache, kümmern sich Du, rum und Feuerdrache um den Eintrag

    Ich denke, hier täuscht Du sich sehr bzw. hast eine falsche Vorstellung von diesem Forum und den Helfern hier. Wir sind hier lauter Enthusiasten, die ganz freiwillig und zwanglos versuchen, anderen Hilfe zu geben. Wir werden weder bezahlt noch haben wir irgendwie den Mozilla-Support zu fürchten oder irgendjemandem Rechenschaft zu geben. (Das US-Forum ist übrigens letztendlich auch nur ein Forum, allerdings mit größerer Reichweite und der Chance, dass der eine oder andere Entwickler dort liest. Deren eigentliche Arbeitsplattform ist aber bugzilla.)


    Und ganz nebenbei, rum hatte sich bereits am 23.12. gekümmert - ganz ohne jede "Drohung". :P


    Was mich angeht, ich war in erster Linie an euren Zwischenresultaten interessiert. Ich habe nämlich bisher keine Idee, was dieses Verhalten in Deinem Fall verursachen könnte. Die üblichen Verdächtigen hast Du ja bereits ausgeschlossen.
    Mir ging es also primär gar nicht ums Kümmern sondern ums Verstehen. Erst als tobean davon schrieb, an den MTUs herumspielen und einen Trunk bilden zu wollen, hatte ich den Eindruck, ich können etwas beitragen, um zumindest weiteren Schaden zu verhindern.


    Wenn Du an anderer Stelle jemanden findest, der die Ursache benennen kann, wird Dir hier niemand böse sein. Wir würden wir uns im Gegenteil freuen, wenn Du uns an der Lösung teilhaben lässt. Auch wir lernen gern dazu und geben das Gelernte dann weiter.


    Gruß


    Susanne

    Einmal editiert, zuletzt von SusiTux ()

  • Hallo,


    ähm, redest du hierbei

    Bei mir sind nur die „Lokalen Ordner“ (die u.a. die Inbox.msf der einzelnen Profile enthalten) auf dem NAS, jedes Profil mit eigenem Ordner.

    wirklich von Profilen oder von Konten, also meinst du jedes Konto mit einem eigenen Ordner?

  • Hallo rum,

    ... wirklich von Profilen oder von Konten ...

    lässt sich das bei POP pro Konto einstellen? Ich kann das nicht nachschauen, weil ich nur IMAP-Konten habe. Bei denen kann man zwar für jedes Konto den Speicherort für das lokalen Bereithalten einstellen. Da der Lokaler Ordner aber selbst ein Konto ist, lässt sich dessen Speicherort auch nur ein Mal pro Profil festlegen.


    Gruß


    Susanne

  • Hallo Susanne,


    Da der Lokaler Ordner aber selbst ein Konto ist, lässt sich dessen Speicherort auch nur ein Mal pro Profil festlegen.

    es sei denn, Du nutzt LocalFolder. Dann geht auch innerhalb eines Profils mehr.


    Gruß
    Feuerdrache

    „Innerhalb der Computergemeinschaft lebt man nach der Grundregel, die Gegenwart sei ein Programmfehler, der in der nächsten Ausgabe behoben sein wird.“
    Clifford Stoll, amerik. Astrophysiker u. Computer-Pionier