Signatur nicht als lokale Datei sondern als externe auf Server (http://...)

  • Moin.


    Ich selber hatte mit HTML in von mir geschriebenen Mails noch nie was am Hut und verwende schon immer Reintextmails.


    Daher bin ich auch mit HTML-Signaturen unerfahren.

    Nun wurde ich um Hilfe gebeten und möchte eine HTML-Signatur nicht als Verweis auf eine lokale Datei einbinden (das geht problemlos), sondern mit einem Verweis auf einen externen Speicherort (http://)


    So würde die jeweilige Signatur problemlos zentral wartbar für eine Vielzahl von Mitarbeitern in einer gemeinnützigen Organisation.


    Ein Link "http://" wird von TB jedoch in den Konteneinstellungen nicht "angenommen".


    Auch manuelles Editieren der prefs.js brachte keinen Erfolg.


    Geht das Gewünschte?


    Danke.


    Gruß, Andreas

    Plattform: macOS High Sierra | Thunderbird-Version: die jeweils aktuellste

  • Hallo Andreas,


    ehrlich gesagt kenne ich mich nicht wirklich aus, aber http:// verweist ja auf eine Internetadresse. Setze doch mal ein FILE:/// davor (ich adaptiere hier meine Kenntnisse, um einen Kalender einzubinden, ohne zu wissen, ob das nun auch für Deine Signaturdatei sinnvoll ist - aber ein Versuch mag es wert sein).


    Gruß

    slengfe

    Meine Beiträge sind subjektiv und manipulativ, erheben Anspruch auf Allwissenheit und können Spuren von Ironie oder Sarkasmus enthalten.


    Windows 10 Professional 64 Bit | Thunderbird 64 Bit | Firefox 64 Bit | Avira Free Security Suite | Fritzbox 7490

  • Setze doch mal ein FILE:/// davor

    Das kann nichts werden. Das sind zwei total verschiedene Protokolle. Für http(s) wird ein Webserver benötigt, der den Inhalt ausliefert. Das sind üblicherweise Webseiten. File:/// greift über das Filesystem auf ein eingebundenes Laufwerk zu, also auf Dateien. Eine http(s)-Adresse kann über WebDav wie ein Laufwerk eingebunden werden. Dazu muss auf der Gegenseite ein WebDav-Server laufen. Ist das hier der Fall? Das hätte Andreas doch erwähnt.


    Thunderbird benötigt für die Signatur ein Textfile. Dieses Textfile kann HTML-Code enthalten. Darüber wiederum kann eine externe Grafik über http(s) eingebunden werden. Man könnte also die gesamte Signatur als Grafik abspeichern, diese auf einen Webserver legen und in die Signatur einbinden. Ob das gefällt? Ich weiß nicht.

  • Bowman

    Wenn ich Dich richtig verstehe, ist es nicht möglich die Textdatei mit der Signatur, die auf einem Webserver liegt und per http angesprochen werden kann, in Thunderbird anzugeben, richtig?


    Ob WebDav beim Empfänger von Mails läuft, das können wir naturgemäß nicht wissen. Die Signatur soll zuverlässig bei allen Empfängern angezeigt werden.


    Ein Bild als Signatur kommt nicht in Frage. Die Signatur enthält Links, die funktionieren sollen.

    Plattform: macOS High Sierra | Thunderbird-Version: die jeweils aktuellste

  • Wenn ich Dich richtig verstehe, ist es nicht möglich die Textdatei mit der Signatur, die auf einem Webserver liegt und per http angesprochen werden kann, in Thunderbird anzugeben, richtig?

    So ist es. Außer du mountest die Quelle als Dateisystem, z.B. über WebDav oder auch über FTP.

  • Bowman
    Ich weiß zwar, dass man per FTP oder WebDav im Dateimanager zugreifen kann, wenn man den Login zum Webserver entsprechend einrichtet, aber mit welcher Pfadangabe in TB greift man dann bitte darauf zu?


    Und wie wird das Login erledigt?


    Auf welche Weise kommt das HTML dann beim Empfänger an? Wurde es auf dem Rechner des Empfängers heruntergeladen und ist dann eingebettet?

    Oder muss es auf dem Rechner des Empfängers noch geladen werden?

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  • Ich verstehe deinen Fragen ehrlich gesagt nicht so richtig.

    Ich weiß zwar, dass man per FTP oder WebDav im Dateimanager zugreifen kann, wenn man den Login zum Webserver entsprechend einrichtet, aber mit welcher Pfadangabe in TB greift man dann bitte darauf zu?

    Natürlich unter dem Pfad, unter dem die Datei liegt. Diesen Pfad kennst nur du. Ich kann ihn jedenfalls nicht kennen. Wenn du mit dem Dateimanager zu der Datei navigierst, dann siehst du doch den Pfad.

    Es ist ganz so, als würdest du auf eine Datei zugreifen, die sich irgendwo auf einer gemounteten, lokalen Partition befindet. Du merkst dann sozusagen gar nicht, dass der Zugriff über ftp oder WebDav erfolgt.


    Ist der Pfad nicht gemountet, dann musst du die vollständigen ftp- bzw. http(s)-Adresse verwenden.

    Und wie wird das Login erledigt?

    So wie sonst auch. Bei einem gemounteten Laufwerk je nach Einstellung entweder automatisch oder manuell, gleich beim Mounten. Dann kümmert es den Thunderbird nicht. Den Login hat ja das OS bereits erledigt.


    Wenn es sich nicht um ein gemountetes Laufwerk handlet, dann sollte die Abfrage der Credentials beim ersten Versuch erfolgen, auf diese Datei zuzugreifen. Ob der Thunderbird sich diese für die gesamte Sitzung merkt, weiß ich nicht. Das habe ich noch nicht getestet.


    Auf welche Weise kommt das HTML dann beim Empfänger an?

    Die Signatur sieht dann genau so aus, wie sie aussieht, wenn die Datei lokal auf deiner Platte wäre. Der Speicherort ändert doch nichts an der Signatur selbst.

  • Bowman

    Ich vermute, wir verstehen einander noch nicht ganz.


    Mir geht es bei meiner Frage darum, ob eine praxistaugliche Lösung auf allen drei Plattformen (Windows, macOS, Linux) möglich ist.


    Dafür ist es natürlich nötig, dass eine einmal eingerichtete Lösung zuverlässig funktioniert. Dafür müsste also das einmal erfolgreich eingehängte externe Laufwerk auch nach einem Neustart automatisch vom OS wieder eingehängt werden.

    Ich habe auf macOS einen FTP-Zugriff eingerichtet.

    Einen "Pfad" erhalte ich im Dateimanager nicht, aber einen "URL".


    Muster:

    Code
    1. ftp://ftp.example.tld/web/hilfsorganisation/signature.html


    Das akzeptiert Thunderbird nicht.


    Per WebDAV habe ich ebenfalls den Server als "Laufwerk eingehängt".

    Ich erhalte als URL im Dateimanager:


    Code
    1. https://example.tld/webdav/hilfsorganisation/signature.html


    Auch das akzeptiert - erwartungsgemäß - TB nicht.


    Mit meiner Frage nach dem Pfad im vorherigen Posting meinte ich also das Muster des Pfades an welches Du dachtest.


    Könntest Du dafür bitte mal ein Beispiel geben?


    Gerne auch ein Muster für ein per WebDav eingehängtes Laufwerk.

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    Einmal editiert, zuletzt von Andreas Borutta ()

  • Mir geht es bei meiner Frage darum, ob eine praxistaugliche Lösung auf allen drei Plattformen (Windows, macOS, Linux) möglich ist.

    Auch das akzeptiert - erwartungsgemäß - TB nicht.

    Klar, das ist ja ein URL mit dem Protokoll https und kein Pfad auf ein Filesystem.


    Wenn du ein Laufwerk mountest, dann bekommt es unter Windows einen Laufwerksbuchstaben zugeordnet. Der Pfad lautet dann z.B. f:\undsoweiter . Unter Linux wird so ein Laufwerk direkt ins Dateisystem eingebunden z.B. unter /mnt oder /media. Der Pfad lautet dann entsprechend /media/undsosweiter .

    Wie das beim Mac ist, weiß ich nicht. Vermutlich so ähnlich wie unter Linux. Aber das solltest du eigentlichen wissen. Im Gegensatz zu mir hast du doch einen Mac.

  • Bisher war ich zu ungeschickt beim Recherchieren und konnte bisher nicht herausfinden, wie man einen lokalen Pfad ermittelt.


    Danke jedenfalls bis hierher.

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  • Ich habe vorhin mal gegooglet. Demnach kann man beim Mac, wie unter Unix und Linux, den Einhängepunkt selbst setzen. Damit sollte sich die Suche nach dem Pfad dann erledigt haben.


    Eine Ergänzung noch, weil mir das oben vor lauter http ganz untergegangen ist. Eine entsprechende Freigabe vorausgesetzt, kannst du auf dem Mac ein Windows-Netzlaufwerk natürlich auch ganz normal über smb (cifs) einbinden.

  • Ich denke, diese Sache mit dem Einhängen/Ermitteln des Pfades ist was für erfahrene Administratoren. Ich verstehe leider nicht, wie man das macht - bei vorhandenem aktivem WebDAV-Laufwerk.

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  • Ich denke, diese Sache mit dem Einhängen/Ermitteln des Pfades ist was für erfahrene Administratoren.

    Nein, ganz bestimmt nicht. Ein Netzlaufwerk einhängen, dass sollte nun doch jeder Anwender können. Das ist echt keine Rocket Science und für Windowsnutzer auch kein Problem. Ich vermute eher, du bist hier Opfer des Mac-Credos, der Benutzer müsse sich eigentlich um nichts kümmern. Die tolle Nutzerfreundlichkeit, die der Mac bestimmt auch bietet, hat eben auch Nachteile.

    Sorry für's Schimpfen. Du sollst natürlich nicht der Stellvertreter für gewisse Vorurteile sein.


    Unter Windows ist es ganz einfach. Dort wählt man einfach den Punkt für ein neues Netzlaufwerk aus und trägt die Daten ein. Das Laufwerk bekommt dann einen Buchstaben. Fertig.


    Nun hast du kein Windows sondern einen Unix-Abkömmling. Deshalb ist es beim beim Mac vielleicht ebenso einfach, aber im Detail dann doch nicht ganz so simpel. Da ich selbst keinen Mac habe, kann ich dir nur ein Beispiel aus der Unix/Linux-Welt liefern. Beim Mac ist es sicher ähnlich. Ob du das 1:1 übernehmen kannst, weiß ich nicht.


    Du musst zunächst einmal verstehen, dass hier, ganz anders als unter Windows, ein eingehängtes Laufwerk nichts anderes ist, als ein Ordner in deinem Filesystem. Welcher Ordner das ist, dass kannst du selbst bestimmen, indem du den Einhängepunkt angibst.


    Beispiel:


    Wenn ich auf einem Linux-Rechner mein T-Online Webdav-Laufwerk einhängen will, kann ich mit Adminrechten folgenden Befehl benutzen:

    Code
    1. mount.davfs https://webdav.mediencenter.t-online.de/ /media/bowman/mediencenter


    Damit wird die Adresse (https)://webdav.mediencenter.t-online.de im Filesystem als Ordner /media/bowman/mediencenter dargestellt.

    /media/bowman/mediencenter ist der von mir gewählte Einhängepunkt. Ich kann dann mit einem Dateimanager in dieses Verzeichnis wechseln und sehe den Inhalt des entfernten Webdav-Ordners als wenn es eine lokale Datei wäre. Das ist echt cool.

    Wenn ich dort nun eine Datei Signature.html hätte, dann müsste ich im Thunderbird den Pfad /media/bowman/mediencenter/Signature.html eintragen. Und gut is. Beim Mac ist es ganz sicher ähnlich.


    Man kann das auch automatisch beim Start durchführen lassen. Im Linux gibt es dazu die Datei fstab. Ich habe keine Ahnung, ob das beim Mac auch so ist. Dort sehe der Eintrag dann etwas so aus:


    Code
    1. https://webdav.mediencenter.t-online.de/ /media/bowman/mediencenter davfs rw,auto,user 0 0

    Du hast das Laufwerk ja bereits gemountet. Also gibt es irgendwo in deinem Filesystem einen Ordner, auf den du klicken kannst und wo du den Inhalt siehst. Die Frage, die sich für dich nun stellt ist die, welchen Einhängepunkt dein Mac wählt hat. Die Frage kann ich dir nicht beantworten. Ich würde nachsehen, ob es einen Ordner /media oder /mnt gibt. Oder eben selbst einen Einhängepunkt vorgeben.


    Und nochmal. Alles, was ich gerade beschrieben habe, beruht auf meinen Erfahrungen mit Unix/Linux. Es kann sein, dass es beim Mac dann doch ganz anders ist. Dann stehe ich als kleiner Trottel da.

    Ich frage mich sowieso, weshalb sich hier nicht längst ein Mac-Benutzer geäußert hat. Shame on them. Entweder gibt es hier fast keine, oder das Vorurteil trifft in diesem Fall doch zu. :huh:

  • Ich frage mich sowieso, weshalb sich hier nicht längst ein Mac-Benutzer geäußert hat. Shame on them. Entweder gibt es hier fast keine, oder das Vorurteil trifft in diesem Fall doch zu.

    Mal langsam mit den jungen Pferden und bitte deutlich mehr Zurückhaltung mit Vorwürfen etc.: Mac-Nutzer sind eh schon eine beinahe exotische Minderheit und unter den Helfern gibt es glaub ich nur einen ....


    MfG

    Drachen

  • Ja hoppla,


    wenn es denn hier wirklich nur einen Mac-User gibt, möchte ich diesem natürlich nicht zu nahe treten. Zumal ich dann weiß, wer es ist und wie verdient er sich hier gemacht hat. Nein, dieser Helfer hat meinen Respekt.


    Was ich aber bemerkenswert finde, ist folgendes. Da meldet sich tagelang niemand anderes zu Hilfe, aber kaum gibt es etwas zu stänkern, dauert es keine halbe Stunde. Darf ich fragen, wo genau jetzt die Stelle in deinem Beitrag ist, die zur Lösung auch nur einen Millimeter beiträgt?

  • Hallo Bowman,

    ich finde es sehr schade, dass du offenbar nicht ohne unsinnige Vorwürfe auskommst. Ich habe dich nur auf etwas hingewiesen und meine, dass ich das ohne persönlichen Angriff hinbekommen habe. Warum du mich nun des Stänkerns bezichtigen willst, kann ich nicht verstehen.


    Lass den Unsinn bitte einfach bleiben und uns stattdessen lieber gemeinsam - je nachdem wer eine helfende Idee hat - weiterhin nach Kräften den hilfesuchenden Anwendern beistehen.


    MfG

    Drachen



    PS: da das nun OT wird, werde ich den Thread nicht weiter stören.

  • ich finde es sehr schade, dass du

    dich hier in der Art des Sittenwächters einmischt. Du weist mich hier zurecht und mahnst Zurückhaltung an. Steht dir das zu? Schauen wir am hin. Im Gegensatz zu dir habe ich mich zumindest bemüht, Andreas weiterzuhelfen. Wo ist dein Beitrag dazu? Du hast doch mehr als eine Woche Zeit gehabt, etwas Konstruktives beizutragen. Fehlanzeige!


    Die von dir geforderte Zurückhaltung hätte also zunächst dir selbst gut zu Gesicht gestanden. Dann wäre hier nämlich alles friedlich geblieben.


    Bleibt für Andreas zu hoffen, dass er sich ergoogeln kann, wie das im Detail mit dem Einhängepunkt beim Mac ist, oder dass sich hier noch jemand zu Wort meldet, der mehr beitragen kann als nur mit dem moralischen Zeigefinger auf andere zu zeigen.

  • Bitte streitet euch nicht.


    Ich bin sicher, dass ich bisher einfach nur zu ungeschickt war, herauszufinden, wie der lokale Pfad ermittelt werden kann.


    Bowman

    Erstmal vielen Dank, dass Du Dich so bemühst hier hilfreich zu sein. Echt nett :)


    Ich wußte aus meiner einige Jahre zurückliegenden Zeit mit Linux, dass jedes Laufwerk eine Position im Dateisystem erhält.


    Daher habe ich im Dateimanager Forklift auch zunächst einige Ordner im Root-Verzeichnis angesehen um herauszufinden, ob dort die gemounteten Laufwerke (FTP und WebDAV) platziert sind.


    /Volumes

    /.vol


    Fehlanzeige.


    /media gibt es nicht.


    Ich werde hier berichten, wenn ich das Problem lösen konnte.


    Zurück zur ursprünglichen Aufgabe:
    Ein befreundeter, erfahrener Admin riet mir heute, der gemeinnützigen Organisation zu empfehlen, die Signatur auf dem Mailserver - und nicht im Client - zufügen zu lassen.

    Aber dafür bräuchte man einen vollen Zugriff auf den Mailserver. Zur Zeit ist es ein gehosteter Service.

    Plattform: macOS High Sierra | Thunderbird-Version: die jeweils aktuellste

  • Ein befreundeter, erfahrener Admin riet mir heute, der gemeinnützigen Organisation zu empfehlen, die Signatur auf dem Mailserver - und nicht im Client - zufügen zu lassen.

    Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit. Das ist dann aber ganz anderes als das, wonach du gefragt hattest. Ja, man kann eine Signatur auch direkt auf dem Mailserver einrichten. Je nach Mailserver kann es aber sein, dass es pro Domain nur eine Signatur geben kann.


    Ich kann dir nicht mehr weiterhelfen. Es gab hinter der Kulisse noch ziemlichen Stress mit der Administration und vor allem dem Drachen. Das ist nicht der Umgang, den ich haben möchte. Ich verlasse deshalb das Forum.