Posts by generalsync

    Wie kann man im TB Kalender die Termin Kategorien bearbeiten und neue dauerhaft speichern?

    Die Liste der dauerhaft gespeicherten Kategorien befindet sich in den regulären Einstellungen¹ von Thunderbird unter "Kalender" (Kalender-Symbol in der Leiste links), als separater Tab "Kategorien". Die Kategorien bereits erfasster Termine werden dabei nicht verändert, die Liste dient nur der Anzeige in Thunderbird.

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    ¹ je nach Betriebssystem und Ansichtseinstellungen erreicht man die regulären Einstellungen via "Menü | Einstellungen | Einstellungen", "Menüleiste | Extras | Einstellungen" oder "Menüleiste | Bearbeiten | Einstellungen".

    Hier konnte ich jedoch noch keine Option/Kombi finden, die mir das XPCOM zugänglich machen könnten.

    Das wird es auch niemals geben, soviel wurde bereits beschlossen. Wenn du "alles" machen können willst (was XPCOM ja zulässt), brauchst du ein Experiment (das sollte dann auch irgendwie als "Berechtigung" dem Nutzer angezeigt werden, auch wenn es technisch keine Berechtigung ist).

    Ist das tatsächlich ein Pferd, auf das man langfristig setzen kann?

    Nein, soll es auch nicht sein. Rechne damit, dass das Experiment für jede ESR-Version vollständig neu geschrieben werden muss. Daher soll man es ja auch klein halten.

    Gibt es einen sinnvollen Zugang zu diesen "Experimenten", so dass ich mir die Entwicklung, API etc. anschauen kann, um es als mögliche Option in betracht zu ziehen?

    Ist zwar eigentlich für Firefox, aber ich würde zuerst die offizielle Übersicht unter https://webextensions-experiments.readthedocs.io/en/latest/ lesen und anschließend das dort verlinkte crashme anschauen. Dann sollte man loslegen können.




    Beim Lesen der Übersicht nicht erschrecken: in Firefox-Beta und -Release sind Experiments bewusst gesperrt (d.h. Mozilla verbietet Drittentwicklern, Experiments zu veröffentlichen) – für Thunderbird ist eine solche Sperre meines Wissens bislang nicht geplant.


    Edit: es gibt eine offizielle Dokumentation für Thunderbird. Frag mich nicht warum ich die gerade übersehen habe...

    In 68 und allen bislang geplanten Versionen gibt es für privilegiertes JS eigentlich keinen Unterschied im Bezug auf Components.classes. Ich habe auch nichts gehört, dass sich das bald ändern soll.


    Kann das sein, dass du unprivilegiertes JavaScript nutzt (d.h. eine "reine" WebExtension in einer Sandbox ohne XPCOM)? Dort ist nur erlaubt, was dir deine Berechtigungen explizit ermöglichen. Wenn du in einer WebExtension an XPCOM willst, musst du ein "Experiment" anhängen. Im Experiment darfst du privilegiertes JS schreiben – und für die WebExtension eine API bereitstellen, mit dem dieses dann privilegierte Funktionen nutzen kann.


    Die Idee ist, dass Thunderbird solche Experimente einerseits mehr oder weniger direkt übernehmen kann, um so die WebExtension-Schnittstellen langfristig zu verbessern. Andererseits sollen größere Umbauten für neue Thunderbird-Versionen zukünftig nur in den Experimenten notwendig sein (diese aber dafür umso größer ausfallen!). Es empfiehlt sich also, die Experimente so klein wie möglich zu halten.

    außerdem sollte irgendwie die Möglichkeit bestehen, dass die bearbeiteten Mails als "erledigt" gekennzeichnet werden können und auch der Mitarbeiter, die die mails zuweiset, den gesamten Kundenkontakt sehen kann.

    Das klingt so, als suchst du eher nach einem "Ticketsystem". In einem solchen System ordnet ein Server die eingehenden E-Mails automatisch verschiedenen Vorgängen zu. Diese Vorgänge haben zusätzliche Metadaten und können als Ganzes delegiert oder als erledigt markiert werden; es ist in der Regel auch möglich, dass mehrere Mitarbeiter am selben Fall arbeiten und sich über den Vorgang austauschen können. So etwas kann ein "normaler" Mail-Server nicht leisten.


    Einige dieser Systeme lassen sich auch via E-Mail (und damit Thunderbird) bedienen, wobei ich damit keine praktische Erfahrung habe. In jedem Fall braucht es dafür Serverseitig andere Software.



    Für den Fall dass ich falsch geraten habe / der Vollständigkeit halber:

    Also das haben wir zwar teilweise schon gemahct, ist aber natürlich nicht gerade effizient...

    Über dieses "natürlich" lässt sich streiten. Der Gesamtaufwand sind ja zwei Klicks oder Tastenkombinationen (Weiterleiten + Senden), das Eintippen der ersten Zeichen des Ziel-Mitarbeiters (Empfängeradresse aus Adressbuch) und das Eintippen etwaiger Kommentare. Ich wüsste nicht, wie man im allgemeinen Fall irgendeinen dieser Schritte weglassen könnte.


    Im konkreten Fall könnte man die Weiterleitung mit Filtern o.ä. eventuell auch noch beschleunigen – das hängt dann aber eben von den tatsächlichen Arbeitsabläufen ab.


    Wenn du aber aus irgendwelchen gründen lieber gemeinsame Verzeichnisse nehmen willst, folge dem Vorschlag von NumLock. Freitext-Notizen gehen damit meines Wissens nicht ohne weiteres (eventuell mit einem Add-on, mir war da dunkel danach), Schlagwörter (Tags) je nach Mailserver schon. Wenn dein Server-Betreiber nicht direkt gemeinsame Verzeichnisse einrichten kann oder will, kann man dafür auch einfach ein weiteres IMAP-Konto missbrauchen. Generell hat ein gemeinsames Verzeichnis den Vor- und Nachteil, dass alle befugten Mitarbeiter immer auf alle dort gespeicherten Mails zugreifen können.

    Was bietet sich da bei Thunderbird an?

    Der natürliche Weg wäre eine Weiterleitung an die E-Mail-Adresse des Mitarbeiters, an den delegiert werden soll. Die neue Mail kann dann alle Hinweise enthalten, die an den Mitarbeiter gehen sollen, zur Referenz bzw. weiteren Bearbeitung steht unten oder im Anhang die originale Mail (je nach Weiterleitungs-Modus).


    Wenn das aus irgendeinem Grund nicht reicht, wären vermutlich weitere Details hilfreich?

    Zum manuellen Eingeben eine Frage: Ich habe auf einem email-Server (uni) bestimmt auch über 2 GB mails, daher würde ich alles erst mal offline kopieren und einrichten, damit diese emails nicht nochmal runtergeladen werden. Ist das ein Problem es offline zu machen?

    Gute Frage, kann ich nicht sicher sagen. Für Mails gibt es hier im Forum einige andere Experten, die sich eventuell noch melden werden. Ich vermute, dass das erneute Herunterladen verhindert werden kann, wenn man alle Mails und den POP3-Status (popstate.dat) kopiert (während Thunderbird geschlossen ist). Wenn du eine aktuelle Sicherung hast, wüsste ich nicht was gegen probieren spricht ;)

    "Nicht funktioniert hat" ist nicht sehr präzise. Ich deute das mal als "es ist nichts passiert" (sonst ignoriere diesen Beitrag und schildere das Problem detailierter).


    Klingt so, als wäre dein Profil beschädigt. Vielleicht ist beim Kopieren von Windows etwas schief gelaufen. Einen Batzen an Fehlern ist zwar normal (schließlich hast du z.B. eine zu aktuelle Version von Lightning installiert), aber Thunderbird sollte dennoch starten. Theoretisch kannst du noch einen Start im abgesicherten Modus probieren, in diesem Fall ist es aber vermutlich nicht mehr sinnvoll, lange nach Fehlern oder Ursachen zu forschen. Es geht viel schneller, Thunderbird einfach neu einzurichten und anschließend nur deine Mails und ggf. andere Daten aus dem alten Profil zu kopieren.


    Ich würde also ~/.thunderbird komplett löschen, Thunderbird erneut starten und einrichten. Beim Import alter Daten kann das Add-on ImportExportTools NG helfen (ich habe damit keine Erfahrung, wird aber hier gerne empfohlen), ansonsten geht das mit mehr Arbeit auch manuell. Hier im Forum finden sich dazu auch einige Beiträge.

    Vorab: ich habe S/MIME nie aktiv genutzt. Daher kann ich zu a) auch nicht viel sagen – außer dass bei mir alle Zertifikate einiger meiner Gesprächspartner in den Thunderbird-Einstellungen unter "Erweitert | Zertifikate | Zertifikate verwalten" in der Kategorie "Personen" gesammelt wurden, obwohl ich S/MIME selbst nicht nutze. Es gibt also definitiv einen Automatismus ;)


    b) bei S/MIME ist ein Zertifikat "gültig", wenn eine autorisierte Zertifizierungsstelle dieses Zertifikat signiert hat. Üblicherweise kannst und sollst du die Vertrauenswürdigkeit der Zertifikate also nicht selbst prüfen. Das bedeutet natürlich, dass du allen autorisierten Zertifizierungsstellen uneingeschränkt vertrauen musst. Welche Zertifizierungsstellen autorisiert sind, kannst du aber in den Einstellungen einsehen und ggf. ändern. Wenn ein Zertifikat von einer anderen Stelle kommt, wird es normalerweise abgewiesen – du kannst individuelle Ausnahmen festlegen, um einzelne Zertifikate dennoch anzunehmen. Das ist vermutlich das "Vertrauen aussprechen", dass du meinst: in diesem Fall solltest du das Zertifikat mit deinem Gesprächspartner vorher auf einem sicheren, unabhängigen Kommunikationsweg abgleichen.


    c) Es ist konzeptionell niemals möglich, Mails in einem IMAP-Posteingang oder seinen Unterordnern ausschließlich lokal zu speichern. Per Definition befinden sich darin alle Mails immer (auch) auf dem Server. Es wäre aber denkbar, mit einem Filter o.ä. Mails nach "Lokale Ordner" / "Local Folders" zu verschieben und erst dort zu entschlüsseln. Außer Enigmail kenne ich aber kein Tool, das so etwas können soll.

    theoretisch geplanten "reinen" WebExtension-Welt

    Ich habe noch keinen Beitrag seitens der Thunderbird-Entwickler gelesen, in dem ernsthaft über eine baldige Beendigung der Experiments nachgedacht wurde – ich vermute das meinst du mit dem "theoretisch" ;) . Mozilla hat das im Firefox zwar schon gemacht, die Ergebnisse dort waren aber desaströs, sodass man diesen Fehler hoffentlich nicht auch im aus Add-on-Sicht deutlich komplexeren Thunderbird wiederholen wird.


    Nach Möglichkeit sollte ein guter Teil der Add-ons weitgehend ohne Experiments auskommen, aber ich glaube nicht, dass sie jemals vollständig abgeschafft werden. Selbst Firefox hat meines Wissens keine Pläne, Experiments jemals zu entfernen – nur ist diese Funktion in normalen Builds zumindest für Add-ons von Drittanbietern gesperrt. Da Thunderbird aber auch andere Funktionen zur Einschränkung der Nutzer nicht übernommen hat (z.B. zentrale Signierung von Add-ons), bin ich da (zumindest noch) guter Dinge.

    Der frühere Vorteil war meines Erachtens nur Existent, da sich über Jahre fast nichts zentrales an Thunderbird geändert hatte.

    Ich merke, dass ich von zwei verschiedenen "früheren" Zeiten geredet habe, ohne diese vernünftig zu differenzieren. Sorry für die Verwirrung.


    Ganz früher (vor Gecko 2) haben Add-ons ähnlich funktioniert wie WebExtensions mit einer "weichen" Form von Experiments: es gab ein paar (wenige) definierte APIs, die als "frozen" markiert wurden und für Add-ons stabil bereitstanden. Der Rest konnte sich zwischen Releases ändern (und hat das auch), die Add-on Entwickler mussten hier regelmäßig anpassen. Beide Typen von APIs standen gleichwertig im selben System, sodass man weitgehend reibungslos immer die API benutzt hat, die am besten passt. Änderungen an den nicht als "frozen" markierten APIs wurden nach Möglichkeit so durchgeführt, dass Add-ons nicht allzu sehr betroffen waren und sich der Aufwand für jede neue Version in Grenzen hielt. Dennoch war in der Regel ein Update von jedem Add-on für jede neue Version nötig (es gab aber noch keine Rapid Releases, in der Praxis war das also weniger schlimm als es klingt). Das ist das Niveau zu dem wir mit WebExtensions hoffentlich zurückkommen.


    Dann hat Mozilla "frozen" abgeschafft – die Änderungen hielten sich aber weiterhin in Grenzen. Spätestens seit der Übergabe von Thunderbird an die Community ist die Entwicklung von Thunderbird weitgehend stehengeblieben – Add-ons wurden in dieser Zeit sogar ohne Freigabe durch den Entwickler automatisch als kompatibel eingestuft. In dieser Zeit hat sich wie von Thunder erwähnt einiges an Problemen angesammelt und viele Add-on-Entwickler haben ihre Add-ons alleine zurückgelassen (sie funktionierten ja noch). Das ist die Zeit in der gar keine Updates nötig waren.


    Aus meiner Sicht sind WebExtensions die nächsten "frozen"-Interfaces, wenn auch deutlich mächtiger. Das bringt zunächst mal Ruhe rein, aber Add-on-Updates wird man weiterhin regelmäßig brauchen. Die Zeit von Add-on-Kompatibilität ohne Updates ist dagegen vorbei.


    Es gab faktisch einen Stillstand und somit einen "Entwicklungs-Stau", der sich momentan halt mit relativ schmerzhaften (weil auch ungewohnten) Umbrüchen rächt.

    Die jetzt anstehenden schmerzhaften Änderungen kommen aber aus meiner Sicht eher von Firefox als von Thunderbird. Im Zuge der aktuellen Umbauten kann man aber hier und da auch ein bisschen Fortschritt in "Thunderbird-eigenen" Altlasten sehen.

    Wenn der Umstieg erst Mal geschafft ist, wird es aber keine großen Änderungen mehr geben, so dass die Pflege wesentlich einfacher wird als bisher...

    Auch wenn ich eher optimistisch eingestellt bin: nein, die Pflege von Add-ons wird nicht einfacher als in der Zeit "vor" den WebExtensions, damals waren praktisch keine Änderungen von Add-ons seitens ihrer Entwickler nötig. Daher sind ja so viele Add-ons weggefallen: viele hatten einfach seit Jahren keinen Entwickler mehr, der sich um sie kümmert. Es wird aber (hoffentlich) einfacher als in der Umstiegs-Phase, in der wir uns gerade befinden.


    Deutlich einfacher wird dagegen die Pflege von Thunderbird selbst, da man sich nicht mehr so sehr um Add-ons kümmern muss – aus Rücksicht auf Add-ons waren viele Änderungen dort nicht möglich. Jetzt gibt es die politische Entscheidung, einen begrenzten Funktionsumfang via WebExtensions dauerhaft anzubieten und auf alle anderen Funktionen keinerlei Rücksicht mehr zu nehmen (das ist deutlich besser als in Firefox, dort wurden alle anderen Funktionen stattdessen für Add-ons gesperrt).


    Wenn ein Add-on also mit den WebExtension-Dingen auskommt, wird es also langfristig mit genauso wenig Pflege auskommen wie ein altes Add-on in alten Versionen von Thunderbird. Ansonsten wird es für den Add-on-Entwickler aufwändiger als "früher", da alle darüber hinausgehenden Funktionen für jede neue Version von Thunderbird neu angepasst werden müssen.

    In Thunderbird gibt es zwei Mechanismen, die Kalender auswählen:

    • Für neu angelegte Termine wird der in der Spalte links ausgewählte (=blau/grau hinterlegte) Kalender gewählt. Klicke dort also einfach einmal auf den Kalender, den du nutzen willst.
    • Termine, die aus E-Mails erzeugt werden (Termineinladungen), werden in dem mit der E-Mail-Adresse verknüpften Kalender angelegt. Zum Ändern dieser Verknüpfung kann man den Kalender in der Leiste links mit der rechten Maustaste anklicken, dann "Eigenschaften" wählen. Unten im dann geöffneten Fenster lässt sich unter "E-Mail" die zu verknüpfende E-Mail-Adresse auswählen.

    Für deine Zusatzfrage ist vielleicht ein reines Windows-Forum der bessere Ort. Ich habe gerade kein Windows vor mir, aber irgendwo in den Ansichtseinstellungen konnte man einen Zoom-Level o.ä. für alle Anwendungen einstellen.

    Ich glaube wir sind uns alle einig und haben uns nur teilweise falsch verstanden. Ich hoffe vor allem, dass unsere Nebendiskussionen den Themenersteller nicht verschrecken – es geht ja in diesem Thread "nur" darum, ein altes Windows-Profil unter Linux zu nutzen. ;)


    Wie man das "Ersetzen" durchführt oder nennt ist schließlich egal. Wichtig ist nur, dass das alte Windows-Profil am Ende an derselben Stelle liegt, an der zuvor das automatisch erzeugte Profil lag (inklusive Namen) – oder man den Profil-Manager nutzt um es zusätzlich hinzuzufügen. Beide Wege kommen ohne manuelles Editieren von profiles.ini oder installs.ini aus.

    Seit TB 68 werden standardmäßig zwei Profile erstellt: "default" und "default-release".

    Letzteres heißt bei mir "default-default". Scheint von der Distribution abzuhängen, vermutlich wird das Verzeichnis nach dem beim Build verwendeten Update-Kanal benannt. Ich habe meinen alten Beitrag dahingehend für zukünftige Leser ergänzt.


    Bezüglich der Semantikfrage: "Richtig" meinte ich im Bezug auf dieses Thema: wenn man das automatisch erstelle Profil ersetzen will, ist das Standard-Profil das "Richtige".

    Unter den allermeisten Linux-Distributionen erreichst du den Profil-Manager in der Konsole / dem Terminal über den Befehl

    Code
    thunderbird -p


    Alternativ kann man auch faul sein und Thunderbird einfach einmal normal starten (ohne etwas einzurichten, einfach alles abbrechen und Thunderbird dann schließen). Anschließend kann man den dabei angelegten Profilordner mit dem Windows-Profilordner ersetzen (ab Thunderbird 68 gibt es zwei Profile: das Richtige endet standardmäßig mit "default-default" [Edit: oder "default-release"]).


    In jedem Fall danach testen, ob alles noch funktioniert. Es kann sein, dass das die ein oder andere Funktion bzw. das ein oder andere Add-on unter Linux erneut installiert werden oder ersetzt werden müssen.


    Da du POP nutzt, solltest du außerdem dringend darauf achten, niemals zwei Profile parallel zu nutzen. Kopiere oder verschiebe dein Profil erst nachdem du Thunderbird unter Windows das letzte mal beendet hast und starte Thunderbird danach nur noch unter Linux. Ansonsten droht je nach Einstellungen Datenverlust: Mails die du unter Linux abgerufen hast fehlen dann eventuell unter Windows und umgekehrt.

    Gemäß der Header wurde deine Mail am 13. Dezember verfasst, hat aber erst am 17. Dezember die Server "mail.gmx.com" und "mailgate-1.zfn.uni-bremen.de" passiert. Thunderbird zeigt dir normalerweise nur an, wann die Mail verfasst wurde. Dementsprechend siehst du den 13., obwohl die Mail erst am 17. angekommen ist.


    Wenn das erste Datum nicht stimmt ist das natürlich in deinem konkreten Fall "falsch", aber Thunderbird kann ja nicht wissen ob die Mail z.B. erst später verschickt wurde, beim Versand verzögert wurde ("Received"-Einträge müssen nicht vollständig sein!) oder eben die Uhrzeit vom Verfasser falsch angegeben wurde. Der E-Mail-Standard schreibt klar vor, dass das Datum einer Mail technisch unabhängig vom Versand bestimmt wird.


    Die von dir gesuchte Information ist also vermutlich nicht das Datum der Mail, sondern der Zeitpunkt, an dem die Mail tatsächlich empfangen wurde. Dieser steht in der standardmäßig abgewählten Spalte "Empfangen". Für IMAP braucht es wohl zusätzlich ein Add-on – da ich die Spalte nicht verwende habe ich das aber nicht getestet und kann da auch keine Empfehlung abgeben^^

    Oder könnte man diese Info an den Entwikler weiter leiten ??

    Allgemein: auf der offiziellen Seite von jedem Add-on (z.B. bei der Suche über die interne Suchfunktion, in diesem Fall hier) gibt es in der rechten Seitenleiste eine Liste von Optionen, über die man den Entwickler kontaktieren kann. In diesem Fall heißt die Option "E-Mail-Adresse für Hilfestellungen", aber ein Entwickler könnte dort z.B. auch eine Homepage hinterlegen, auf der man dann in der Regel weitere Optionen findet.


    Die ebenfalls auf dieser Seite verfügbare Bewertungsfuktion sollte nicht genutzt werden, um dem Entwickler zu kontaktieren – der Entwickler wird über neue Bewertungen nicht zwingend informiert und kann dort nur einmal antworten. Wenn du ein Add-on "abwerten" willst, weil etwas nicht funktioniert, kannst du das aber natürlich zusätzlich tun.



    In diesem Fall: lies die Antworten des Entwicklers auf die Bewertungen. Es gibt wohl ein Update, das noch nicht vom Thunderbird-Team freigegeben wurde. Wenn das Update fertig geprüft wurde, sollte es automatisch installiert werden.

    Ich persönlich brauche das Add-on eigentlich sowieso nicht mehr und hatte es nur noch aus Freundlichkeit gegenüber den bisherigen Nutzern für Version 68 angepasst. Aber vielleicht ist es auch sinnvoller, das Add-on einfach sterben zu lassen – die wichtigsten Funktionen wurden ja inzwischen in Lightning integriert.

    Im Moment würde ich noch vermuten, dass mehr Nutzer glücklich sind wenn sie das Add-on weiterhin nutzen können als Nutzer verwirrt sind, da sie Lightning deaktiviert haben und es zu Problemen kommt. Daher werde ich es nicht selbst deaktivieren oder sperren lassen – wenn das von offizieller Seite passieren sollte hätte ich aber nichts dagegen einzuwenden.


    Wie Thunder richtig bemerkt hat lassen sich Abhängigkeiten zu Lightning im aktuellen Erweiterungs-Format nicht mehr darstellen (auf ATO allerdings schon, da ist es auch eingetragen). Ein Verdoppeln der Strings würde zwar diese Fehlermeldung beheben, es gäbe aber vermutlich Folgefehler da Lightning ja weiterhin fehlt – bei denen weiterhin dem Nutzer nicht klar wäre, warum Dinge nicht richtig funktionieren. Klar könnte man einen Tag reinstecken und das gesamte Add-on mal sauber neuschreiben (das stammt noch aus meinen Schulzeiten ohne ernsthafte Programmierkenntnisse) und dabei auch solche Probleme beheben. Wenn das jemand tun will, bin ich gerne bereit, das Add-on abzugeben. Derzeit habe ich dafür aber keine Zeit das selbst zu tun, ich bin mit meinem Hauptprojekt GeneralSync schon gut ausgelastet.


    Thunder: Für die Zukunft: wenn du Add-on Entwickler kontaktieren willst, nimm die Kontaktoptionen aus der Seitenleiste von ATO (in diesem Fall die dort angezeigte E-Mail-Adresse). Nicht jeder Entwickler liest auf allen Mailing-Listen mit...

    Sieht mir eher so aus, als gäbe es einen Kalender in Cyan (), der einen ganztägigen Termin mit dem Namen "Kalenderwoche" am jeweils ersten Tag jeder Woche enthält. Du hast die Seitenleiste leider auf deinem Screenshot ausgeblendet (Menü|Ansicht|Kalender|Seitenleiste|Seitenleiste anzeigen), dort gibt es eine Liste mit deinen Kalendern. Dort sollte es einen Kalender mit einem cyanen Farbfeld () geben und sich der Kalender ausblenden oder löschen lassen.