Performance schwach TB 1.5: UPDATE:lässt sich nicht beenden

  • Hallo, bin letzte Woche umgestiegen von 1.0.7 zu 1.5 (endlich :-) )


    aber ich musste nun feststellen, dass TB nach 2-3 Stunden Betrieb unter WinXP (bei Linux konnte ich das noch nicht feststellen) langsam in die Knie geht und zum Speicherfresser wird (100 MB - 150 MB) - ( aktuell nach 30 minuten Betrieb 130 MB).


    Hauptsächlich bei NEWS (RSS) fällt mir das auf, wenn man die Meldungen durchklickt und gleich löscht weil uninteressant.


    Es dauert ca. 1 Sek bis die Nachricht gelöscht ist und ich die nächste löschen kann. Das ging im 1.0.7 ratzfatz löschen löschen löschen jetzt mit 1.5 löschen ... warten .. löschen ... warten



    Hab ich was übersehen, was die Performance beeinflussen kann?


    *UPDATE*


    Ich habe festgestellt, wenn TB nach einiger Zeit Performanceprobleme bekommt und man ihn dann beendet er zwar augenscheinlich beendet ist, aber weiterhin als Prozess weiterläuft. Man muss dann den prozess beenden.


    Ich denke da steckt ein größeres Problem dahinter



    *UPDATE* 26.01.06
    Habe nun festgestellt wenn Thunderbird nach einer Weile träge wird und ich ihn beende er nicht als Prozess beendet wird. Aber ich kann ihn nochmalig starten, was früher nicht ging. Evtl. könnte das doch zu Datenverlust führen, wenn der alte Prozess noch läuft und die Veränderungen im System noch nicht gespeichert sind!?


    Hier ein Screenshot:



    *UPDATE* 01.02.2006
    ich habe mir gestern einmal die Mühe gemacht und ein komplett neues Profil erstellt. Thunderbird wie gewohnt laufen lassen (4-6 Stunden), dann die Prozesse aufgemacht und Thunderbird beendet. Nach dem beenden geht der Prozess auf 99% Systemlast hoch und es dauert bis zu 15 Minuten, bis Thunderbird dann beendet ist!!!!! Ich denke das müsste so ziemlich überall sein. Habe es zumindest auf 4 verschiedenen Rechnern mit XP getestet. Wichtig ist die lange Laufzeit von TB


    *UPDATE* 25.04.2006
    Leider betseht das Problem weiterhin, egal auf welchem Rechner oder Betriebssystem. Ich habe mittlerweile festgestellt, dass sich Thunderbird einfach selbst aufbläht mit seinen ressourcen, wenn er länger als 3 Stunden am Stück rennt. Beispielsweise läuft er bei mir den ganzen Tag über. Beende ich ihn abends, dauert es ca. 5-8 Minuten, bis er auch als Prozess beendet ist. Natürlich läuft er in dieser Zeit mit 99% Systemlast, so dass man nebenher kaum mehr was machen kann.


    *UPDATE* 18.09.2006
    Problem besteht auch in der aktuellen 1.5.0.7 Version



    *UPDATE* 06.03.07
    Durch das Update auf 1.5.0.10 sind alle vorherbeschriebene Performanceprobleme hinfällig geworden. Die beschriebenen Umstände treten nun nicht mehr auf.


    FEstgestellt auf:
    Linux 10
    Win 2K
    Win XP

    7 Mal editiert, zuletzt von tekknotrip ()

  • Hallo!
    Habe leider keinen Vergleich zur Version 1.0.7. Bin erst jetzt mit der 1.5er von Outlook gewechselt. Was mir auffällt ist, dass der TB bei manchen Aktionen wie auch Du schreibst manchmal bis zu 15 Sekunden braucht. Allerdings bei "einfachen" Sachen wie z.B. eine Email vom Posteingang in einen Ordner zu verschieben. Komischerweise geht es manchmal innerhalb 1 Sekunde und dann später (gleicher Ordner, Email ohne Anhang) dauert es plötzlich 15 Sekunden und die Festplatte arbeitet unter Volllast. So ganz normal kommt mir das nicht vor.


    Gruß
    Krany

  • Nein, du bist nicht der einzige mit diesem Problem, tekknotrip. Bei mir macht der 1.5er beim Beenden auch noch die ein oder andere Minute als Prozess weiter. Dabei wird auf die Festplatte zugegriffen. Die Platte ist definitiv defragmentiert, und nachdem ich mal rigeros etliche Mails gelöscht (und die Konten natürlich auch komprimiert) habe, hat sich aber auch garnichts an diesem Verhalten geändert. Es nervt schon ziemlich. Wenn ich früher mehrmals den Thunderbird beendet und gestartet habe, lasse ich ihn jetzt einfach laufen. Nur wenn Windows nach einer Woche mal wieder neu gestartet werden muss, muss ich halt warten, bis die Festplatte schweigt. Ansonsten könnte es passieren, dass der Windows-Shutdown den Prozess vorzeitig beendet. Das kann für das Profil nicht gesund sein.


    Nun zu deinem Problem, Krany. Auch hier kann ich keine Lösung bieten. Aber vielleicht hilft es ja, zu wissen, dass du nicht alleine damit bist. Dieses Verhalten tritt bei mir aber beim 1.0er-Zweig (Windows) auf. Dort dauert es grundsätzlich ein bis zwei Sekunden, bis eine Aktion ausgeführt ist. Das passiert immer dann, wenn eine neue Mail angezeigt werden soll. Damit kann ich nicht mal eben schnell durchblättern und beim Löschen heißt es Gedult. Bloß nicht zweimal Shift+Entf drücken. Das Problem kam von heute auf morgen. Kein Update, keine neue Extension wurde installiert, das Profil ist inzwischen sogar wieder kleiner geworden. Im nachhinein habe ich die Mailboxen noch vom Virenscanner ausgenommen, um auszuschließen, dass der nach einem Update dort so lange braucht. Aber das hat auch nicht geholfen.

  • Zum Beenden des Thunderbird:
    Bei einem neuen Profil tritt das Problem, dass der Prozess so lange braucht bis er beendet wird, bei mir nicht auf. Nur bei meinem eigentlich Profil (was ich zu Thunderbird Version 1.5 aber auch komplett neu angelegt habe) macht Thunderbird solche zicken.

  • Ich hatte schon alles versucht, Profil komplett gelöscht, Thunderbird komplett gelöscht...neu installiert nach 8 Stunden betrieb wieder das Problem....

  • Habe das gleiche Problem (Thunderbird frisst ca. 100MB RAM beim Arbeiten, reagiert träge und der Prozess hängt beim Beenden noch lange).


    Gibt's schon was Neues dazu?

  • Ich habe das Problem, das updates für die Extensions nicht installiert werden. Sie sollen immer beim nächsten Start installiert werden, nur tut sich nichts. Dafür arbeitet die Extension, natürlich, nicht mehr!


    Roman

  • Zitat von "Roman"

    Ich habe das Problem, das updates für die Extensions nicht installiert werden. Sie sollen immer beim nächsten Start installiert werden, nur tut sich nichts. Dafür arbeitet die Extension, natürlich, nicht mehr!


    Wie wär's mal mit Lesen? Hier geht es um ein völlig anderes Problem!

  • tekknotrip


    Normalerweise bin ich still, wenn ich zu einem Thema nichts weiß, aber ich wollte dir nur beipflichten; auch ich habe dieses Problem, dass TB (1.5.0.7) das gesamte System (XP Pro; 512MB; 2,8GHz) nach ca. 3 Stunden Laufzeit dermaßen ausbremst, dass kaum noch etwas geht. Ich hatte vorher W2K, da hatte ich das Problem nicht. Existiert vielleicht irgendein XP-eigener Dienst oder eine Erweiterung von TB, die unter XP das Problem verursachen könnten? Ich habe außerdem bemerkt, dass ich manchmal keine andere Anwendung mehr starten kann (runtime errors) und dass mein true vector monitor von ZoneAlarm "in an unusual way" beendet wird. Ich habe das mal mit dem Quality feedback agent an das TB-Team geschickt und geschriebn, das das hier im Forum schon seit Monaten ein Thread ohne Lösung ist. Vielleicht könne die Jungs das Problem ja lösen.


    ***Update 22.09.06***
    Habe mir gerade eben mit dem Processviewer meine Prozesse angesehen und bemerkt, dass der größte Speicherfresser der vsmon.exe von ZoneAlarm ist. Braucht über 200MB nach rund 3h Laufzeit. Tb war nur mit 14 MB im Speicher.


    tekknotrip : Nutzt du vielleicht auch ZoneAlarm Pro?


    ***Update 23.09.06***
    Gestern habe ich mal ein paar Erweiterungen, unter anderem die, mit der man die Konten in der Ansicht anders anordnen kann, deinstalliert. TB verhält sich jetzt wesentlich freundlicher und verlangsamt das System nicht mehr. Vielleicht als Tipp mal alle Erweiterungen deinstallieren und schauen, ob es hilft. Falls sich mein TB doch wieder destruktiv verhält, werde ich wieder posten.


    ***Update 24.09.06 morgens***
    So, ich habe mir heute mal den Tipp von Solaris zu Herzen genommen und TB neu installiert, da ich ihn schon seit einer der ersten Versionen nutze und immer geupdatet habe. Ich habe mein gesamtes Profilverzeichnis gesichert, dann TB komplett deinstalliert, manuell das Installations- und dann das Profilverzeichnis gelöscht. Dann TB neu installiert und nur die eigentlichen Mails - nicht das Profil - in die jeweiligen Accounts zurückgesichert und den TB komplett neu kofiguriert. Außerdem habe ich nur die Erweiterung "Minimize to Tray" installiert. Mal sehen, ob die Performance jetzt immer noch so in die Knie geht, wenn er mehrere Stunden läuft. Ich melde mich auf jeden Fall wieder hier.

    6 Mal editiert, zuletzt von NorbertK ()

  • Ein Problem dieser Art habe ich bisher in keiner Version des TB beobachten können. Auch nicht, nachdem der TB mehrere Wochen ununterbrochen lief (das war allerdings nicht unter Windows). Ich halte einen bug im TB als Ursache daher für sehr unwahrscheinlich.
    Da dieses Fehlerbild anscheinend nur bei sehr wenigen Benutzern auftritt, muss es - selbst für den Fall, dass es ein bug sein sollte - noch mindestens einen weiteren, externen Faktor geben, der zu diesem Fehler beiträgt, ihn triggert. Und dort sollten Sie auch beginnen, zu forschen. Ich würde folgendes tun:


    - Stark fragmentierte HD defragmentieren
    - Saubere TB-Installation, siehe Doku. Nicht "drüberbügeln".
    - Neues Profil zu Testzwecken. Nur ein Account. Nichts aus dem alten Profil kopieren.
    - Keine Erweiterungen, Trayer oder Themes installieren
    - Firewall und Virenscanner komplett aus. Diesen Test würde ich zuerst empfehlen, sofern nicht schon durchgeführt.
    - Möglichst keine weiteren Programme laufen lassen. Auch mal überprüfen, was für überflüssige Dienste und Programme über die vielen Autostart-Mechanismen von Windows gestarten werden.


    Sie sollten außerdem beurteilen, was Sie Ihrem jeweiligen Windows in der Vergangenheit so zugemutet haben an Installationen, Deinstallationen, Spielen oder Musik-CDs mit Kopierschutz, Registry-Cleanern und anderen Wundertools. Möglicherweise ist schlicht eine Neuinstallation des OS nötig.

  • Ich hatte das Problem auch nicht unter W2K, sondern erst nachdem ich auf Windows XP Pro umgestiegen bin. Das läuft übrigens erst seit dem 2. September 2006. Ich halte es daher für sehr unwahrscheinlich, dass es an Installationen und Deinstallationen liegt.

  • Zitat von "NorbertK"

    Ich hatte das Problem auch nicht unter W2K, sondern erst nachdem ich auf Windows XP Pro umgestiegen bin.


    Da die TB-Version für W2K und xp identisch ist, stützt das eher meine These, dass dies kein TB-Problem ist, bzw. noch mindestens eine weitere Ursache hat.

    Zitat

    Das läuft übrigens erst seit dem 2. September 2006. Ich halte es daher für sehr unwahrscheinlich, dass es an Installationen und Deinstallationen liegt.


    Das können letzendlich nur Sie beurteilen, aber grundsätzlich stimme ich Ihnen schon zu. Allerdings: Am Datum würde ich es nicht festmachen. Manch einer hat sich seinen StarForce schon am ersten Tag installiert, ohne es zu bemerken.


    Sie sollten ferner bedenken, dass die Liste von oben bzgl. der möglichen Ursachen keine UND- sondern eine ODER-Liste darstellt. Nur, weil Sie eine Ursache für sich ausschließen, heißt das nicht, dass die anderen damit auch obsolet wären. Allein die Aussage "mein Windows ist erst kürzlich installiert" besagt nicht viel.

  • Zitat

    Allein die Aussage "mein Windows ist erst kürzlich installiert" besagt nicht viel.


    Ich kenne jemanden der hatte auf seiner selbst erstellten Installations-CD(mit nlite erstellt) gleich eine schöne Auswahl an Viren... hab ihn mal gefragt warum er eine Hackerspielwiese aufsetzen will.


    Es gibt leider auch auf Kauf-CD's ab und an Viren... ich hab hier noch ne alte Arcon-CD (Raumdesign-Tool) mit einem CIH-Virus drauf...


    schöne Grüße


    Toolman

    aktuellste TB-Version. ESET Smart Security, Windows 10 Pro

  • Zitat von "Toolman"

    ... der hatte auf seiner selbst erstellten Installations-CD(mit nlite erstellt) gleich eine schöne Auswahl an Viren


    :-)


    Zitat

    Es gibt leider auch auf Kauf-CD's ab und an Viren...


    Ja, aber auch mit sich automatisch installierenden Kopierschutzprogrammen, die man dann so leicht nicht wieder los wird - wenn man sie denn überhaupt findet. Manche dieser Biester verstecken sich so gut, dass man kaum eine Chance hat.
    Na gut, das ist irdendwie der Sinn eines Kopierschutzes. Nur was, wenn der (unbekannte) Schutz das System instabil macht?
    Und schon bin ich wieder bei einem meiner Lieblingsthemen: Wer ein wenig von seinem OS versteht sollte nur mit eingeschränkten Rechten arbeiten. Aber das gehört hier nicht her ;-)