Empfänger prüfen vor Versand unterbinden

  • Hallo,
    immer wenn ich eine Mail mit vielen Empfängern versenden will, bei denen ich nicht genau weiss, ob alle noch stimmen (Vereinszeitung versenden), werden alle Empfänger (ob in CC oder BCC angegeben) vor dem Versand überprüft. Beim ersten Empfänger wird der Versand abgebrochen und ich muss die falsche Adresse löschen und das ganze nochmal versuchen.


    Gibt es nicht eine Möglichkeit, das diese Prüfung unterbunden wird ? Sollte eine Mail nicht ankommen erhalte ich doch normalerweise vom Provider einen Hinweis (Mailbox voll, Empfänger unbekonnt usw.). Und dann kann ich in gesammelter Form mein Adressbuch korrigieren.


    Im Voraus schon mal herzlichen Dank für eine Info.

  • Hallo und willkommen hier im Forum.
    Das Problem wird hier öfter behandelt.
    Ist abhängig vom Mailprovider.
    Da die Prüfung vom Server erfolgt, weiß ich nicht, wie man das verhindern kann.
    Es gibt aber Mailserver, die das auch anders machen, die Mails zustellen und die nicht zustellbaren zurücksenden oder eine Nicht-Zustellbarkeits-Nachricht versenden.
    Man sollte das also mit verschiedenen Mailprovidern testen.
    Ansonsten bliebe noch der Weg über Serienmails. Programme dazu sind aber nicht ganz billig.
    Google mal nach "kostenlose Serienmails" und untersuche das Angebot von Domeus.
    Gruß

    Konversationen ohne vorherige Anforderung werden ignoriert..
    Windows 10, 64-bit, immer die aktuelle Thunderbird-Version und ältere Testversionen. Testprofile vorhanden.
    Testkonten bei den meisten größeren Mailanbietern wie GMX, Web.de usw

    Einmal editiert, zuletzt von mrb ()

  • Hallo,


    ich habe es grade mal bei mir getestet. Die Überprüfung erfolgt nicht auf dem Server, sondern von TB aus. Und zwar wird die Domain abgefragt. Evt. no der MX-Eintrag. Mehr aber nicht. Die Einstellungen vor dem @-Zeichen werden dementsprechend nicht überprüft (?) Soll heißen: Mails an nicht existente Adressen, bei existierender Domain, werden gesendet - eine falsche Domain aber wird erkannt und nicht ausgeliefert.


    Micha :-D

  • Ups, da scheint TB doch einige Serverantworten auszuwerten. Ich werde es noch mal mit anderen Mailprovidern testen.

  • Hi,


    Fakt ist, dass bei einer falschen Domain wirklich sofort eine Fehlermeldung kommt. Jedenfalls bei 1&1. Und dass ein falscher Suffix bei einem gültigen Provider von diesem (!) zurückgewiesen wird und die Mail zurück kommt, ist auch richtig (und schon immer so, => Protocol).


    Allerdings (Sorry, mein Sohn ...) glaube ich nicht, dass der TB die Überprüfung der Domain macht. Das kann imho nur beim Provider erfolgen. Woher soll denn der "arme Thunderbird" alle aktuellen Mailserver und Domains der Welt kennen :-) Der MUA liefert nur die Fehlermeldung an dich aus.


    _Wenn_ich_wieder_mal_viel_Zeit_habe_ dann kann ich ja gern den Wireshark anwerfen und mitsniffen. Aber momentan ... .


    mrb : nönö, stimmt schon. Auch hier gibt es viele Unterschiede. Der eine MTA kann das und der andere nicht. Wobei wohl auch hier nur der Suffix der Adresse (Domain) beachtet wird. Blacklistprüfungen sowohl der Absender-IP als auch der Domain sind auch noch möglich. Und dass die Provider heutzutage die Anzahl der gleichzeitig zu sendenden Mails begrenzen (müssen) ist leider auch notwendig. Auch Syntaxprüfungen der Adresse (auf zulässige Zeichen) kann der smtp leicht durchführen. Was er definitiv nicht kann, ist die Prüfung der Adressen bis auf den Präfix. Das kann wohl nur der empfangende Provider. Denn mir ist nicht bekannt, dass es eine Datenbank sämtlicher Mailadressen der Welt gibt ... .


    Warum eine Mail an mehrere Adressaten und mindestens einer ungültigen Adresse bei dem einen Provider durchgeht und bei einem anderen nicht (=> dann eben mit Rückkehrern), wird wohl deren Geheimnis sein.


    MfG Peter

    Thunderbird 45.8.x, Lightning 4.7.x, openSUSE Tumbleweed, 64bit
    S/MIME, denn ich will bestimmen, wer meine Mails lesen kann.
    Nebenbei: die Benutzung der (erweiterten) Suche, und von Hilfe & Lexikon ist völlig kostenlos - und keinesfalls umsonst!
    Und: Ich mag kein ToFu und kein HTML in E-Mails!

  • Ich denke, daß im Link angesprochene Problem beruht darauf, daß sowohl Empfänger, als auch Sender beim selben Mailprovider lagen. Somit eine Überprüfung auch auf interne Daten schon im smtp (mit verbundener Fehlermeldung) möglich ist. Sobald dies aber über Providergrenzen hinaus geht, dürfte es eine Einwegverbindung sein - will sagen, die bekannte Fehlermail kommt zurück.


    Eine Domainüberprüfung bzw. sogar Abfrage der MX-Daten dürfte auch von TB möglich sein. Dafür muß er ja nicht auf smtp zurückgreifen. (ping ;-) ) Ob dies wirklich passiert, kann man ja mal mitsniffen (solange man das noch darf).


    Micha :-D

  • hat hier schon jemand eine Lösung. Habe ein Büro von Outlook auf TB umgestellt, bei Outlook gehts problemlos, TB lässt die Mail nicht durch... jetzt wollen sie wieder zurück zum Outlook und das will ich aber nicht ;)