Gemeinsame Ordner

Wenn Sie plötzlich keine E-Mails mehr empfangen können

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  • Wir sind ein kleines Büro mit 8 Leuten.
    Wir suchen nach einer Möglichkeit die Posteingänge eines info@.... Konto gemeinsam nutzen zu können.
    Zugriff direkt auf das IMAP Konto von mehreren Personen funktioniert nicht.
    Wenn einer eine Email in einen Unterordner verschiebt, wird nicht bei allen upgedatet. Denn im Grunde genommen sind wir alle auf dem Server des Providers.


    Eventuelle, so denke ich, kommen öffentliche Ordner in Frage.


    Ganz kurze Beschreibung was wir möchten:
    Unsere Kunden schicken Anfragen an info@....
    Darunter sind Preisanfragen, technischer Suppport, Infomaterialanfragen etc..
    Je nach Aufgabengebiet sollen die eingegangenen Emails an Personen nach Zuständigkeit verteilt bzw. verschoben werden, aber alle sollen einen Überblick über das Info-Konto haben.


    Welche Ideen habt ihr wie man so etwas organisiert?


    Wie legt man öffentliche Ordner an, was ist Sinn und Zweck?

  • Hallo gross-umstaedter,


    und willkommen im Thunderbird-Forum!
    Bei imap-Konten gibt es in TB die Einstellungen, Ordner zu abonnieren. Dies muss dann auf jedem Rechner vorgenommen werden und damit sollte beim Abruf auch der Unterordner des Kontos aktualisiert werden. In TB muss der Unterordner ein Unterordner des jeweiligen IMAP-Kontos sein. So könnte also eine Ordnerstruktur auf dem Server vorliegen.
    Alternativ kann man auch dies tun (so habe ich es): unterhalb des lokalen Ordners im TB erstellt man einen Ordner, z.B. "Preise"
    Alle Mitarbeiter greifen wie bisher auf den Info-Ordner zu und kopieren sich die für sie bestimmten Mails in den Ordner (Rechtsklick/Kopieren in..), somit liegen die Mails komplett heruntergelden im Ordner "Preise" und zusätzlich auf dem Server.
    Nachteil: Ich habe alle Mails unsortiert im INFO-Ordner des Mail-Servers
    Vorteil: Ich kann jeweils auf dem zuständigen PC (Technik/Info...) zusätzlich die Daten per Backup sichern (Aufbewahrungspflichten?)
    Natürlich ist auch eine Kombination denkbar, also Unterordner auf dem Server und trotzdem lokale Kopien.
    Der zuständige Mitarbeiter kopiert sich wieder die Mail in seinen lokalen Ordner und verschiebt sie in den abonnierten Unterordner, somit sehen alle anderen, dass hier bereits gearbeitet wird

  • Hallo Rum,


    ist zwar schon eine Weile her, trotzdem noch mal DANKE für Deine Antwort.


    Wir hatten uns genau so eingerichtet, wie von Dir vorgeschlagen, sprich auf allen Rechnern, die Zugriff auf das info@... Konto haben sollten, wurde ein Imap-Konto eingerichtet und die entsprechenden Ordner abboniert.
    Klarer Nachteil - lange Wartezeiten, bis die Daten vom Email-Provider abgeholt wurden, und wenn einer eine Email oder einen gesamten Ordner löscht, ist er unwiederbringlich weg.
    So geschehen vorgestern, ein Mitarbeiter hatte aus versehen seinen Projektordner samt Unterordner gelöscht. Die Hotline des Providers konnte die Daten nicht zurück lesen, ich dachte immer die hätten ein Backup, aber unser Provider ist Schlund und Partner bzw. mittlerweile zusammen mit 1&1.


    Jetzt haben wir uns anders organisiert. Unser Linux Server holt die Emails per Postfix als Pop beim Provider ab. Auf unserem Server liegen sie jetzt als Kopie auf der Platte und werden per Fetchmail an die einzelnen Clients verteilt.
    Von dem info@... Konto habe ich gestern auch ein Postfach eingerichtet (Pop), die einzelnen Rechner holen sich dieses Konto auf ihren Rechner, jedoch als Imap von unserem Fetchmail-Server. So haben wir den Vorteil, daß wir eine Sicherung der Daten haben (tägliches Backup) und zusätzlich die Emails beim Provider auf dem Server bleiben. Man muss zwar von Zeit zu Zeit das Imap-Konto beim Provider aufräumen, hat aber Sicherheit gegen Datenverlust.
    Eine Sache ist noch nicht gelöst und zwar die Rechte-Vergabe unter Linux.
    Wenn ich einen neuen Unterordner in diesem Mailkonto anlege, hat der Ordner meine Benutzerrechte und die anderen User können die Daten nicht einsehen, da sie keine Rechte haben. Wie kann man die Dateirechte anders organisieren?

  • Hallo gross-umstaedter,


    Eure Lösung ist mit Sicherheit die sinnvollere Variante.


    Sorry, aber mit Linux habe ich absolut keine Erfahrung.
    Eröffne dazu sinnvoller Weise einen neuen Thread mit z.B. dem Titel "Mailkonto: Rechte-Vergabe unter Linux", dann können sich die Linuxler das mal ansehen.

  • Hallo rum,


    habs raus bekommen. Linux ist diesbezüglich wirklich klasse. Man kann Dateirechte vererben und erzwingen lassen. Der Hauptordner hat Benutzer und Gruppenrechte. Die Personen, die auf den Ordner zugreifen sollen, müssen Mitglieder der Gruppe sein. Über chmod g+s (das kleine s machts) erhalten die Unterordner die Gruppenrechte, selbst wenn jeder eigene Unterordner nach belieben anlegt. Man sieht dann welcher Benutzer den Ordner angelegt hat (seine Benutzerrechte), gleichzeitig wird jedoch erzwungen bzw. vom Hauptordner nach unter die Gruppenrechte vererbt.
    So ist es genial - mit dieser Lösung sind wir alle sehr zufrieden.


    Das beste, wer sich mit der Konsole nicht so gut auskennt, kann das ganze auch bequem in Webmin einstellen. Mein Windows-Server Kumpel staunt immer wieder Bauglötze, wie einfach man einen Linux-Server administrieren kann. Fetchmail und Postfix sind genial einfach.

  • Hallo. Interessanter Artikel ! Ich will so was in der Art auch einrichten. Frage: Wie kriegt man die Emails von Postfix nach Thunderbird ? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.


    Gruß
    Jürgen

  • Hallo Oberwusel,


    zuerst eine schlechte Nachricht, ein gemeinsames info@firma.de Konto kann nicht von mehreren Leuten gleichzeitig genutzt werden. Trotz aller Rechte Vererberei oder Erzwingerei lag der Denkfehler darin, daß es die INBOX.msf (in dieser Datei liegen alle Posteingangsmails), und alle weiteren *.msf Dateien, nur als einzelne Dateien gibt und nicht alle gleichzeitig darauf zugreifen können. Das ist ungefähr so als würden 4 Leute eine Word-Datei öffnen und jeder verändert den Inhalt nach eigenem Geschmack. Während die Datei bei allen geöffnet ist, kein Problem, aber wer überschreibt wen? - Unmöglich. Wir haben es jetzt so gelöst, daß einer das Postfach info@firma.de hat und die Emails intern an die betreffenden Leute verteilt.
    Vorher hatten wir das IMAP Konto direkt vom Provider eingerichet, mit abbonierten Ordnern, das funktioniert, aber wehe jemand löscht Emails oder einen ganzen Ordner, diese Daten sind unwiederbringlich verloren, das ist einem unserer Kollegen aber leider passiert


    Die gute Nachricht - Fetchmail und Postfix sind bei fast allen Linux Distributionen dabei und über Webmin einfach zu administrieren.
    Fetchmail holt die Emails beim Provider ab und legt sie in ein Pop-Emailkonto, direkt auf dem Linux-Server ab. Pop ist immer eine Kopie des Originals. Wir haben es so eingestellt, daß die Emails zur Sicherheit beim Provider bleiben, man muss dann zwar von Zeit zur Zeit dort aufräumen und archivieren, aber ganz ohne Aufwand geht es nirgends.
    In Thundebird legst Du dann Imap Postfächer an und holst die Emails von Deinem Server ab, die Adresse lautet dann 192.168.1.blah. Imap ist immer der Stand, der tatsächlich auf dem Server liegt. Sortierst Du Emails um, oder löschst Du Emails, dann sind sie weg. Du hast aber noch eine Kopie beim Provider und die Daten unseres Servers werden täglich gesichert, zudem haben wir noch eine Spiegelplatte.


    Wenn ich denke welchen Krampf wir mit MS-Exchange auf einem WINNT Server hatten und Outlook Clients, einfach nur furchtbar. Fetchmail über Webmin ist echt ein Segen und den Linux-Server wollte ich nicht mehr missen.


    Wie gut kennst Du Dich mit Linux aus?

  • Hallo Groß-Umstädter !


    die Idee die Mails per Imap Konto vom Webmin abzuholen ist gut. Ich habe das Versucht: Ich bekomme immer die Fehlermeldung, das die Verbindung mit dem Mailserver nicht aufgebaut werden konnte, da diese abgelehnt wurde. Was habt Ihr denn genau bei dem Imap genau angegeben. Nur die IP des Servers und als Benutzer den Linux Benutzer ???


    Zu meinen Linuxkenntnissen. Ich kann mittlerweile einen Server aufsetzen (Linux und Debian) Samba als PDC einrichten. Capisuite läuft (AB + FAX) und ich mache mit Webmin täglich meine Datensicherungen. Cups läuft. Was ich noch nicht realisiert habe ist ein Mailserver (bin ich aber gerade dabei) und VPN. Ich lese viel und freue mich über jeden Fortschritt, den ich mit Linux erziele.